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Aqua Computer aquaero 5 Pro
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Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von st0ny
Testbericht: Aquacomputer Aquaero 5 Pro

Einleitung

Das neue Steuergerät aus dem Hause Aqua Computer, das auf den Namen aquaero 5 hört, ist der Nachfolger vom weit verbreiteten aquaero der Revision 4.

Doch was wurde konkret verbessert? Waren die Funktionen des aquaero 4 nicht ausreichend?

Wie im technischen Bereich gewohnt, wird auch hier auf neue Innovationen gesetzt, die als Features vermarktet werden und neue Kunden ansprechen sollen. Einige Mainboards der höheren Preisklasse können beispielsweise per Bluetooth mit dem Smartphone agieren, womit sich letztendlich Konfigurationen vornehmen lassen. Aqua Computer hat ein ähnliches Feature, worauf wir später eingehen werden.

Aqua Computer differenziert, wie auch beim Vorgängermodell, zwischen den Modellen LT und Pro – hinzugekommen ist die Modellbezeichnung XT. Dies macht sich sowohl im Preis als auch in der Ausstattung und den Features bemerkbar.

Modellübersicht:

  • Der aquaero 5 LT ist lediglich mit einer Steuerplatine ausgestattet – ein Display wird nicht mitgeliefert. Wer seinen PC unter dem Schreibtisch versteckt braucht die Optik auch nicht unbedingt. Er schlägt mit 57,99€ zu Buche.
  • Der aquaero 5 Pro besitzt neben der Platine ein LCD Display mit Hardwaretasten, sowie einen passiven Kühlkörper. Er ist für ca. 116€ im Handel erhältlich.
  • Der aquaero 5 XT verfügt über einen kapazitiven Touchscreen sowie Zubehör (auch separat für die anderen Modelle erhältlich) wie eine HTPC Tastatur, ein Display Glas und einen passiven Kühler. Für 156,99€ ist die XT Variante erhältlich.

Die Referenzpreise stammen von Aquatuning.

Viele werden sich noch fragen: was kann so ein Steuergerät und ist der Preis gerechtfertigt?

Die individuelle Optimierung, wie beispielsweise die Lüfter herunter regeln, die Pumpe drosseln und Temperaturen auslesen, ist nicht nur für Reviews von Vorteil. Neben der Regelungsfunktion, die hauptsächlich den Geräuschpegel des Systems mindern kann, hat solch eine Platine auch eine Überwachungsfunktion. Wenn die Pumpe ausfällt oder Temperaturen überschritten werden, können dank dieses Gerätes benutzerdefinierte Aktionen ereignisgesteuert durchgeführt werden. Die Optik spielt bei den Varianten mit Display natürlich auch eine bedeutende Rolle.

Danksagung

Wir danken Aqua Computer für die Bereitstellung des Testprodukts inklusive optionalem Zubehör.



Zuletzt aktualisiert: 07.05.2012 Kommentare: (8) Diskussion im Forum


Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von VJoe2max
 
Dass man bei hochwertigen Lüftersteuerungen auf Analogregler setzt, weil sie günstiger wären, kann eigentlich nicht sein. Es ist eher anders herum. PWM wird überall da eingesetzt wo es möglichst billig sein muss, da man auf teure Leistungsbauteile verzichten kann. Dafür muss man aber das Resonanzen fördernde zerhackte PWM Signal in Kauf nehmen.
Analogregelung gilt daher nicht umsonst als die qualitativ hochwertigere (und teurere) Methode, auch wenn sie leider nicht sehr sparsam mit der Energie umgeht. Es gibt eben nach wie vor Lüfter die bei einfachen PWM-Steuerungen zu unschönen Nebengeräuschen tendieren. Allerdings muss man schon sagen, dass es inzwischen auch PWM-Regler gibt, die das Problem kaum noch zeigen (siehe Heatmaster I) und viele Lüfter heute auch schon allgemein ganz gut mit PWM-Steuerungen klar kommen.
Für eine höherwertige PWM muss man aber wie beim Heatmaster I zusätzlich etwas tun. Dabei wird meines Wissens etwas Aufwand zur Signalveredelung hinter der an sich sehr günstigen PWM betrieben, so dass man wahrscheinlich wieder auf die Kosten einer Analogregelung kommt. Dafür hat man aber das Abwärmeproblem nicht. Insofern war der Heatmaster I diesbezüglich sicher der bessere Weg - was die Software angeht aber sicher nicht. Was nützt einen die beste Hardware, wenn die Software nichts taugt.

Darüber, dass der Heatmaster II trotz Analogregelung kein Fortschritt sondern in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt war, ist sich die Fachwelt denke ich einig. Im Vergleich zum Vorgänger erscheint das Teil wenig durchdacht und eher unprofessionell umgesetzt. Manche Bastelprojekte wie die Lösung von Hallo1001 halte ich da bereits für mindestens gleichwertig wenn nicht hochwertiger.

Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von VJoe2max
 
Bei Analogreglern kommt es darauf an wie weit man runter regelt. Je geringer die Ausgangsspannung, desto mehr Abwärme fällt an den Reglern ab. Deshalb gibt´s auch diese Sicherungsschaltung beim Aquereo 5. Bei 12V fällt nahezu keine Leistung mehr an den Reglern ab - da geht´s also nicht darum, dass die Lüfter das Aquereo besser kühlen sollen.

Was den Heatmaster betrifft, hatte man sich bei ALC anfangs offenbar was anderes ausgemalt. Da der relative Erfolg des HM I aber im wesentlichen seinem etwas günstigeren Preis, verglichen mit dem Aquaero 4 LT, geschuldet war, obwohl zumindest die Hardware ja durchaus zu überzeugen wusste, hat man da nun offenbar eine andere, aus meiner Sicht falsche, Strategie eingeschlagen. Den HM II gegen das Aquaero 5 LT antreten zu lassen, wird sicherlich nicht aufgehen - obwohl natürlich auch beim Aquaero nicht alles optimal ist. Letztlich wird da auch vor allem der Preis entscheiden und selbst die Nische des alten T-Balancer BigNG kann der HM II nur über evtl. bessere Softwarekompatibilität mit den neuen Betriebssystemen angreifen. Auch in diesem Duell ist aber der T-Ban BigNG aus meiner Sicht hardwaremäßig überlegen (insb. durch die besseren Sensoren) und die gelungene Kombi aus Analog- und PWM-Regelung.
Hätte man nicht auf so ein zusammengeflicktes, billig wirkendes und wenig durchdachtes Platinenlayout und eine sinnvollere Bauform gesetzt, könnte man dem HM II vllt. wirklich Entwicklungspotential zubilligen, aber in der Form ist er hardwaremäßig sicherlich keine große Konkurrenz zu den etablierten Steuerungen.

Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von st0ny
Aqua Computer aquaero 5 Pro  
Wir setzten uns mit dem neuen Steuergerät Aquaero 5 des Herstellers Aquacomputer auseinander. Es handelt sich dabei um den Nachfolger des Aquaero 4. Doch was sind konkret die Veränderungen zum Vorgänger?

In diesem Testbericht werden wir das Pro Modell mit diversem Zubehör unter die Lupe neben. Neben dem Pro Modell bietet Aquacomputer noch eine kostengünstige (LT) und eine am besten ausgestattete (XT) Variante an.

Direkt-Link zum Artikel

Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von st0ny
 
Danke für euer Feedback und eure Meinungen!

Der Heatmaster I war in der Tat, vom Preis/Leistungsverhältnis gesehen und von den Bauteilen her top. Die Software hingegen für die Umsteiger vom Aquaero 4 eine extreme Umgewöhnung.

Der Nachfolger hingegen ist wohl echt ein Flop, vorallem mangels Analogadapter zur Pumpenregelung (was Alphacool immer noch nicht im Zubehörsortiment aufgenommen hat - der Kühler wurde ja nach einigen Monaten ). Die Preisschwankungen deuten ebenfalls darauf hin (erst wurde der HMI extrem im Preis gesenkt, nun sind in letzer Zeit sowohl HMI als auch HMII auf gleichem Preisniveau angesiedelt).

Der Aquaero 5 konnte schon noch einiges drauflegen wenn man den 4er im Hinterkopf hat. Warum der Trend zu den Leistungstransistoren geht können wohl nur die Hersteller genau beantworten aber VJoe2max's Beitrag dazu klingt sehr plausibel.

Dass sie die Wasserkühler nur als weitere Geldquelle anbieten glaube ich weniger, da es ja auch Benutzer gibt, die luftgekühlte Systeme mit nem Aquaero ausstatten (der Optik wegen z.B.).
Ob die LT Version dringend nen Kühler braucht ? Denke wenn dem so wäre würde Aqua Computer diesen mit beilegen.

Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von Michael_Jim
 
ich find das Aquaero 5 PRO schon sehr geil.
Aber leider hat die Software Krankheiten ohne Ende. Aber da wird zum Glück ständig nachgebessert.
Ich finde, wer sich ne Steuerung für über 100@ kauft, da kommt es auf die 20€ für den Wasserkühler auch nicht mehr an das schon verrückt soviel Geld für Wasserkühlung auszugeben
Was mich daran nur stört, ist die RGB LED. Da ist eine LED einfach viel zu wenig.

Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von razzor1984
 
Sehr guter Test
Aber man sollte sehr darauf hinweißen dass die Leistungstransistoren wirklich sehr sehr heiß werden und der Passivkühlkörper schon quasi verpflichtend dazugehört.(In den Pro versionen ist der ja schon dabei wohlweislich)

Trotz des ganze Ruhmes ums Aquero 5 würde ich eben genau bei den Leistungstransistoren kritik üben. Die technischen Voraussetzungen sind schon seit einer ewigkeit gegeben um Lüfteransteuerung mittels PWM zu realisieren. Warum Aquacomputer hier so einen simplen Weg geht ist mir unklar (ich tippe mal vielleicht auf die Kosten.......).
Auch bei der Oben angeführten Ansteuerung ("Hochfrequentes ein/auschalten") sind jegliche Art von Lüfter super zu regeln.

Das es anders geht sah man am Heatmaster I . Doch auch der Nachfolger Heatmaster II setzt auf Leistungstransistoren.
Was mich aber immer wieder so stutzig macht. Es gibt für alle beide Modelle Heatmaster II, Aquero 5 Wasserkühler, kann man hier einen versteckten neuen Geschäftszweig sehen? Bei den Stückzahlen rentiert sich Zubhör immer

Leider wird der Wakuewelt nichts andres übrig beleiben und zum Aquero 5 zu greifen. Es gibt einfach keine passende Alternative mehr.
Alphacool I hat den support vom Heatmaster gänzlich eingestellt. Die Begründung liegt im angeblichen erhöhten Potenzial des Heatmaster II der nach meiner Sicht nur ein Epic Fail von der HW seit her ist.

Was ich mir in zukunft wünsche. Die Techniker sollte sich wieder zur simple Elektrotechnik zurückgesinnen und mehr auf den Benutzer eingehen. Sicherlich sind die Kosten höher von einer PWM Ansteuerung usw jedoch kann man dann von einem wirklich guten Produkt sprechen. Leider sind wir in Zeiten angelangt wo oportunes Verhalten und Gewinnmaximierung vorrangig sind. Somit kann man nur hoffen das die Fehler vielleicht in neuen Versionen nicht mehr begangen werden

Grüße Razzor

Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von razzor1984
 
Also ich zitire mal einen User aus dem PCGH Forum
Zitat:
Zitat von baske
Hallo,
ich habe eine aquaero 5 LT in Btrieb genommen und an die Lüfterausgänge 3x 140 NB (Radi) und an die anderen jeweils einen (Gehäuse) angeschlossen. Die leistungselektronik wird jetzt so um die 55°C warm. Wo liegen heir eigentlich die kritischen Werte?
Grüße baske
Wenn schon 3 NBs 140er 55 Grad erzeugen ich möchte nicht wissen wie das bei meinen drei 120er Nbs + 200er+ 220 + Ramkuehler+ 140er Endet. Da würde ich ohne Kühlung sicher in den kritschen Bereich schlittern, aber das Aquero hat ja einen Thermosensor der bei 90 grad eh auf die vollen 12 volt hochregelt.
Wenn jemand Kontakt zu AQcomputer hat würde mich brennend eine AW vom Technikdepartment interessieren wie die dies sehen !

Beim Heatmaster I, finde ich den mangelden Support extrem schlecht. Auf Anfrage ob sie nicht vielleicht noch eine neue Version für win8 rausbringen oder zumindestens die Bugs in der jetztigen Version ausbessern, kam nur als Antwort. Sorry der HM ist zu alt wir konzentrieren uns nur mehr auf den HE2 weil der besseres Potenial bietet sicher Die Software is zum vergessen und nun auch die HW.........

Geschrieben: 11.03.2012 um 19:45 von razzor1984
 
Da weiß ich - Man nehme P= U*I (Aber das brauch ich alles nicht erwähnen VJoe2max hat ja sicher nach seinem technischen Wissensstand eine Ausbildung in dem Bereich genossen )
Werte von Aquatuning:
Ein Nb Pk2 verbraucht max 1,08 Watt
Sprich drei Lüfis 3,24W, was wirklich nicht viel ist.

Alleine meine 3 NBs genemigen sich in summer (1,92*3) = 5,76W
Phobya Nano-G 14 Silent Waterproof 1000rpm S7 = 2,4W
Cooler Master MegaFlow 200 Red LED Silent Fan = 3,36W
Cooler Master MegaFlow 220 Red LED Silent Fan = 3,60W

Summe = 15,12W der Fall wird aber nie eintreten dass ich alle Lüfis komplett abdrehe.(Somit würden nie Volle 15,12W verheizt werden)
jedoch rennen die Nbs auf ~ 650rpm @ 6V konstant.
Die beiden Coolermaster sind in einem Kreislauf drinnen der erst über 28 Grad Wassertemperatur anspringt + der 140er der auf 7Volt vor sich hin säuselt somit bin ich bei 11,04W. Dies müssten theoretisch die Leistungtstransistoren verbraten.
Die anderen Komponenten erzeugen ja auch Abwärme usw welches wiederum den Sensor beinträchtigt ..........

Ohne passiv Kühlkörper ist das Aquero 5 LE nur im Grenzbereich betreibbar.(Aquacomputer müsst einen passiven Kühlkörper ohne Aufpreis dazugeben)

Das möchte ich mal wirklich vorgeführt bekommen:
Lüfter werden mit Gleichspannung angesprochen, die Belastung beträgt hierbei 1,65A(19,8W) pro Kanal max. 5A(60W) für das Gerät.

So viel können die Leistungstransistoren nie und nimmer abführen ohne passenden Kühlkörper, mit Wakue schaffbar aber nie und nimmer ohne passiven Kühlkörper

Dazugehöriger Link
http://www.hardwareluxx.de/community...-a-779575.html

Mein Schlusskonklusio ist dass Aquacomputer hier Regeltechnik verbaut die schon lange nicht mehr zeitgemäß ist

Grüße Razzor




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