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Wasser- gegen Luftkühlung
Views: 39415 Druckbare Version zeigen Jemanden per E-Mail auf dieses Thema hinweisen Show RSS feed.
Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von GoZoU
Wasser- gegen Luftkühlung

Rubrik: Artikel und Berichte


"Wasser- oder Luftkühlung, welche soll ich nehmen?" Diesen Satz liest man nicht selten - auch hier bei uns im Forum. Doch wo liegen die Vorteile einer Wasserkühlung und lohnt sich die Anschaffung einer preiswerten CPU-Only-Lösung in den Zeiten von leistungsstarken Prozessor-Luftkühlern? Diesen und einigen weiteren Fragen wollen wir im Laufe des folgenden Artikels auf den Grund gehen.



Wir machen Euch kalt ...aber leise!
Zuletzt aktualisiert: 07.05.2010 Kommentare: (28) Diskussion im Forum


Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Obi Wan
 
Gibt es noch Fragen zum Artikel oder irgendwelche Anmerkungen

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Obi Wan
 
Schaut euch noch mal den Artikeltext an.

Die Vorgabe war, das beide Kühler ungefähr den gleichen Preis haben.
Man(n) kann keinen Äpfel mit Birnen vergleichen und auf der einen Seite einen Luftkühler für 70.- Euro gegen eine High-End Wakü für 300.- Euro antreten lassen

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Der Stille Tod
 
Also als erstes muss man sagen,

Ist es schon lobenswert das sich die Jungs die zeit nehmen und versuchen den Vergleich zwischen Wasser und Luftkühlung so realtiv vergleichbar zu machen.

Nur wie viele schon erwähnten is das Problem das bei einer Wasserkühlung die dezentrale Wärmeaufnahme und abgabe was ein vorteil gegenüber eines Luftkühlers ist einem Probleme bereitet diese zwei Kühlungen zu vergleichen.

Ich denk jeder muss sich selber entscheiden. Steckt er das Geld in Luftkühler oder Wasserkühlung

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von DeriC
 
steht im Text unter "Testmethode"
Zitat:
A+ Black Pearl WCR

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von DeriC
 
in D kenn ich keinen Laden, der das Case noch liefern kann. Evtl mal bei Caseking (direkt hier im MK-Forum) oder mal bei PC-Cooling anfragen, wenn die das nicht mehr besorgen können, wirds schwer noch ein neues und bezahlbares aufzutreiben. Warum keins aus UK? Vor einiger Zeit konnte man dort sehr günstig einkaufen, da hat sich der Versand nach D trotzdem noch gerechnet, ka wie jetzt die Kurse stehen aber wenn du das Case unbedingt willst, würd ich das mal in Erwägung ziehen.

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von VJoe2max
 
Es ging ja nicht darum möglichst praxisnah zu sein, sondern darum faire und vergleichbare Voraussetzungen zu schaffen .
Der Vorteil einer Wakü ist ja auch gemäß dem Test, dass man eben die Wärme dort los wird wo es am besten geht - ganz im Gegensatz zur Lukü, wo das nicht möglich ist. Nur wenn die reinen Kühlflächen einigermaßen vergleichbar sind kann man diese Aussage nachweisen. Genau das wurde im Artikel getan .

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von VJoe2max
 
Was soll das bringen?

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von VJoe2max
 
Absolutwerte haben leider bei der Messung (besser Schätzung ) von CPU-Temperaturen durch die eingebauten Sensoren keinen Sinn. Die Werte schwanken schon von Board zu Board locker um 10°C und mehr und sind daher nicht aussagekräftig. Die Sensoren selbst haben keine lineare Kennlinie und können schon deshalb insbesondere im unteren Temperaturbereich auch gewaltig daneben liegen. Eine echte Kalibrierung der Sensoren findet nicht statt. Man beschränkt sich auf Selektierung anhand der Burnintests beim Hersteller.

Nur über Vergleiche von Differenzen kann man daher überhaupt einigermaßen reproduzierbare und verlässliche Aussagen über die Kühlleistungen verschiedener Kühler treffen. Das DetaT zwischen Wasser und CPU-Kern ist daher bei Tests auf realer Hardware das Beste was raus zu holen ist (allerdings gelten die Werte nur für die jeweilige Testkonfiguration und die verwendete Auslesesoftware). Vergleiche zwischen unterschiedlichen Kühlern und Kühllösungen, wie sie GoZoU hier durchgeführt hat, sind so aber problemlos möglich.
Will man hingegen reproduzierbare Delta-Werte die auch vom Absolutbetrag her stimmen, so braucht man eine physikalischen Kühlerteststand wie er bei uns derzeit im Aufbau ist. Der Pseudonachteil solcher Teststände ist der, dass sie keine echte CPU beinhalten sondern nur eine simulieren. In Wirklichkeit ist das aber die einzige Methode mit der quantitativ einigermaßen überzeugende Aussagen getroffen werden können, da die Temperatur des CPU-Simulators tatsächlich gemessen werden kann.
Abgesehen davon hat der Kühler selbst, bei der Frage, ob eine Wakü für ein bestimmtes System ausreicht oder nicht, keine so herausragende Bedeutung wie häufig vermutet wird. Wichtiger ist die Rückkühlung des Wassers und damit der Radiator wie auch dessen Luftzufuhr.

Eine Angabe von Höchsttemperaturen für CPUs ist btw nicht zielführend, da man aus o. g. Gründen als User effektiv keine Möglichkeit hat die tatsächliche Absoluttemperatur des oder der CPU-Kern(e) zu messen. Zudem sind die Grenzwerte die von den Herstellern angegeben werden ähnlich zu behandeln wie die TDP. Es handelt sich um konservative Klassentoleranzen die sich aus der herstellungsbedingt relativ großen Streuung ergeben. Was z.B. einzelne Chips einer Baureihe maximal verheizen (TDP) könnten btw. theoretisch temperaturmäßig auszuhalten im Stande sind (Tjunktion) sind somit nur Anhaltspunkte und keineswegs scharfe Grenzen. Die Erfahrung zeigt, dass nicht einmal die Hersteller bei diesen Angaben immer sauber abschätzen, aber dafür baut man halt Sicherheitsfaktoren in der Werte aus den Whitepapers ein .

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Meki
 
Zitat:
Zitat von GoZoU Beitrag anzeigen
"Wasser- oder Luftkühlung, welche soll ich nehmen?" Diesen Satz liest man nicht selten. Doch wo liegen die Vorteile einer Wasserkühlung und lohnt sich die Anschaffung einer preiswerten CPU-Only-Lösung in den Zeiten von leistungsstarken Prozessor-Luftkühlern? Diesen und einigen weiteren Fragen wollen wir im Laufe des folgenden Artikels auf den Grund gehen.

Direkt-Link zum Artikel
Um ein vergleichbaren Test haben zu können, sollte der Radi eine vergleichbare Kühlfläche haben, wie der Luftkühler. Außerdem ist es meines Erachtens trotz alledem immer noch zu mindestens 70% eine sbjektive Einschätzung, welche Kühlung besser ist. Und wenn man Strom sparen will, dann kann man es mit ein passiven System erreichen.

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von GoZoU
Wasser- gegen Luftkühlung  
"Wasser- oder Luftkühlung, welche soll ich nehmen?" Diesen Satz liest man nicht selten. Doch wo liegen die Vorteile einer Wasserkühlung und lohnt sich die Anschaffung einer preiswerten CPU-Only-Lösung in den Zeiten von leistungsstarken Prozessor-Luftkühlern? Diesen und einigen weiteren Fragen wollen wir im Laufe des folgenden Artikels auf den Grund gehen.

Direkt-Link zum Artikel

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von GoZoU
 
Zitat:
Zitat von DUNnet Beitrag anzeigen
ein Diagramm mit delta T Luft zu Wasser und nicht T zu 0°C wäre noch gut ;-)
Ich schließe mich Joe an, was genau wird denn von dem Diagramm dT Luft/Wasser erwartet? Zusätzlich kann man es beim nächsten Test sicher einfügen, aber in diesem Falle sehe ich den Sinn nicht.

MfG
GoZoU

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von GoZoU
 
Ich denke wer ein Hardcore-Stromsparer ist kann auch gänzlich auf eine Wakü verzichten und evtl. sogar auf Lüfter? Jedenfalls dürften die Stromsparer nicht das anvisierte Segment des Herstellers sein.

@DUNnet: Es würde doch nur ein Wert in dem von dir vorgeschlagenen Diagramm stehen - nämlich der für die Wakü. Welche Schlüsse soll man daraus für die Luftkühlung ziehen? Was der Spaß insgesamt kostet steht eigentlich im Text, aber über ein zusätzliches Diagramm in diese Richtung lässt sich nachdenken .

MfG
GoZoU

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von GoZoU
 
Hi,
ich denke du hast die Intention des Artikels falsch verstanden.
Zitat:
Zitat von mru Beitrag anzeigen
Für mich hat dieser Test das Ziel vollkommen verfehlt!

1. Nur die CPU mit Wasser zu kühlen ist eine schwache Basis einen Luft vs Wasser Vergleich anzustreben. Idealerweise sollte sogar die Festplatte wassergekühlt sein.
So wie der Test durchgefüht wurde ist es lediglich 100%Luft vs 70%Luft plus 30%Wasser.
Wir haben uns im Vorfeld natürlich auch Gedanken zu dem Thema gemacht und sind zu den Schlüssen gekommen, dass der Anfänger allgemein meist vorsichtig beginnt und später seine Wakü ausbaut. Des Weiteren erschien uns ein Vergleich zwischen einer Full-Wakü und einem Prozessorkühler als nicht sinnvoll, da
1. jedermann klar sein sollte, dass eine Wakü mit entsprechend dimensionierten Radiatoren bessere Temperaturen bei geringerem Geräuschniveau bringt (wird zusätzlich mehrmals im Artikel erwähnt)
2. der Unterschied auch preislich viel zu drastisch ausfallen würde (50€ vs. mehrere Hundert €)

Nur die wenigsten benutzen eine HDD-Wakü, denn außer beim Dämmen bietet diese keine Vorteile.

Zitat:
Zitat von mru Beitrag anzeigen
2. Im End-Effekt geht es ja um was hanz Anderes:
A. Philosophie. Pro/contra Wasser bei Elektronik
B. Effizienz. Wieviel Strom verbraucht die Kühlung, bei wieviel Lärm, und zu welchem Preis; welches sich subjektiv auf den drei Achsen verschiebt.
C. Skill. Ist der User überhaupt in der Lage eine WaKü einzurichten.
D. Ästhetik. Welche Lösung findet der User ganz subjektiv "geiler". Was bekanntermaßen rein garnichts mit Rationalität zu tun hat.
Das ist eben rein subjektiv und hat keinen Einfluss auf die Messergebnisse. Der Vollständigkeit halber hätte man das erwähnen können, da hast du Recht. Zu Wasser im System haben wir übrigens einen eigenen Artikel.

Das eine Wakü aufgrund der Pumpe und wahrscheinlich mehr Lüftern einen höheren Strombedarf hat ist denke ich selbstverständlich und wie schon oben geschrieben werden wohl nur die wenigsten Stromsparer ihre Hardware mit Wasser kühlen. Oftmals tut es nämlich auch ein passiver Luftkühler, der um einiges günstiger ist als eine kleine Wasserkühlung. Selbes gilt auch für die passive Lösung. Zwar verzichtet diese auf Lüfter, was den Strombedarf mindert, allerdings kann auch diese nicht auf eine Pumpe verzichten und wird in der Anschaffung wohl deutlich teurer sein, als ein kleiner Passivkühler - zumindest aus Sicht der Stromsparer. Wie schon geschrieben lässt sich die aufgenommene Wärme über eine nahezu beliebig große Fläche abführen, wodurch auch Passiv bzw. Semi-Passivsysteme mit High-End-Komponenten denkbar sind. In Falle von letzterem würde man allerdings noch eine Lüftersteuerung in Form eines Aqauero oder T-Balancers benötigen.


Zitat:
Zitat von mru Beitrag anzeigen
3. Fehlt der Vergleich zu einer passiven Lösung.
Dazu habe ich mich oben schon geäußert. Allerdings möchte ich noch anmerken, dass der Vergleich zu einer Passivkühlung fernab von unseren Überlegungen war/ist.

Zitat:
Zitat von mru Beitrag anzeigen
Fazit: Ich bezweifele daß irgendjemand wegen diesem Test seine schon vorhandene Meinung ändern kann.
Das sollte der Vergleich auch nicht bewirken. Er sollte lediglich aufzeigen, dass auch eine kleine Wakü (entgegen der weitverbreiteten Meinung) in der Lage ist einen Prozessor mit großer Wärmeabgabe adäquat zu kühlen. Des Weiteren wollten wir dem weitverbreiteten Gerücht auf den Grund gehen, dass aktuelle Luftkühler an die Leistung eines Single-Radis herankommen. Gleichzeitig ließ sich aber auch aufzeigen, dass auch die Wakü auf ein angemessenes Belüftungskonzept angewiesen ist.

Zitat:
Zitat von orpheus Beitrag anzeigen
In meinen Augen ist es nicht gerade sinnvoll den kleinsten und dünnsten Radiator mit ner schwachen Pumpe gegen den dicksten Luft-Kühler antreten zu lassen den man finden konnte. Und beim Quad-OC mit Zusatzspannung kommt man ohnehin nicht um ne potente Wakü drumrum.
Zitat:
Zitat von Meki Beitrag anzeigen
Um ein vergleichbaren Test haben zu können, sollte der Radi eine vergleichbare Kühlfläche haben, wie der Luftkühler. Außerdem ist es meines Erachtens trotz alledem immer noch zu mindestens 70% eine sbjektive Einschätzung, welche Kühlung besser ist. Und wenn man Strom sparen will, dann kann man es mit ein passiven System erreichen.
Auch darüber haben wir uns natürlich Gedanken gemacht. Wie bereits beschrieben war die Anforderung, dass es möglichst günstig und trotzdem brauchbar sein soll. Hinzu kommt, dass dicke Single-Radis kein gutes P/L-Verhältnis bieten (was im Test auch erwähnt wurde) und so der ein oder andere von Realitätsferne sprechen könnte, da ein Dual-120-Radi billiger und leistungsfähiger ist. Hätten wir diesen zum Test gewählt, wäre mit Sicherheit der Einwand gekommen, dass der Radi durch seine größere Fläche im Vorteil ist. Wie man es also dreht und wendet, irgendjemand hätte sich immer daran aufhängen können, weswegen wir uns für die Lösung entschieden haben, mit der wir am besten leben können.

PS: Wie der Test beweist ist es durchaus möglich einen Quad mit OC und Spannungserhöhung mit einem Single-Radiator zu kühlen.

@gr3if: Danke .

MfG
GoZoU

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von gr3if
 
Zitat:
Zitat von GoZoU Beitrag anzeigen
"Wasser- oder Luftkühlung, welche soll ich nehmen?" Diesen Satz liest man nicht selten. Doch wo liegen die Vorteile einer Wasserkühlung und lohnt sich die Anschaffung einer preiswerten CPU-Only-Lösung in den Zeiten von leistungsstarken Prozessor-Luftkühlern? Diesen und einigen weiteren Fragen wollen wir im Laufe des folgenden Artikels auf den Grund gehen.

Direkt-Link zum Artikel



Hm.... Super Test, übersichtlich auf vieles geachtet klasse.

Und es bewahrheitet sich leider, dass das reine Medium Wasser nicht besser kühlt, wenn es die Wärme nicht irgendwie gut abgeben kann.
Ihr könntet noch daraufhinweisen, dass ein 240er sich meistens schlecht verbauen läßt.

Ansonsten Klasse Test und meinen Respekt an aktuelle Luftkühler, diese riesen Monster sind nicht ohne. Seit ich auf der Cebit übrigens einen Scythe Orochi gesehen habe, der an der Am2 Halterung hing ohne Retention Modul und ich am Gehäuse wackeln durfte hab ich keinen Bedenken mehr wegen dem Gewicht...


Lg

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von orpheus
 
In meinen Augen ist es nicht gerade sinnvoll den kleinsten und dünnsten Radiator mit ner schwachen Pumpe gegen den dicksten Luft-Kühler antreten zu lassen den man finden konnte. Und beim Quad-OC mit Zusatzspannung kommt man ohnehin nicht um ne potente Wakü drumrum.

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Horstelin
 
es ist noch zu bekommenn...

http://www.flubberport.de/shop/article/18541/

nur zu welchem Preis... :/

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Fisch
 
Ich hätte es schön gefunden wenn man trotzdem einen günstigen Dual Radi mitgetestet hätte.
Die Verwendung eines einzigen Single Radis halte ich für etwas praxisfern.

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von DUNnet
 
ein Diagramm mit delta T Luft zu Wasser und nicht T zu 0°C wäre noch gut ;-)

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von DUNnet
 
Vergleich zwischen Lu und Wa, wenn Ihr es ganz kompliziert wollt vll. noch mit Kosten im vgl, was K/€ kostet :P


Gruß

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Hawk910
 
Netter Vergleich! Ich hatte früher auch einen Single-Radi, der nur für die CPU zuständig war und vorn die kühle Luft angesaugt hat... und das Gehäuse erwärmte. Aber an sonsten super Werte lieferte.

Natürlich lassen sich die beiden Systeme nicht einfach vergleichen, da Kosten, Aufwand und theoretische Leistung natürlich jeweils in anderen Klassen spielen.

ABER: Es wird ganz klar die Frage geklärt, ob nun eine WaKü ein absolutes "Muss" ist, oder ob eine gute LuKü ausreichend ist. Ist es wirklich notwendig mehr Geld für eine aufwendigere Technik zu investieren?
Danach bin ich auch schon oft gefragt worden von Kollegen, die sich mit der Technik nicht soooo sehr auskennen.
Bisher hab ich niemanden zu einer WaKü geraten, da die meisten nicht unbedingt die Bastler sind. Sie haben LuKü und sind zufrieden, haben keine Probs und Geld gespart. Und zu laut muss so ein System ja nicht sein und Übertakten ist ebenfalls drin.

Für genau diese Leute ist dieser Vergleich optimal! Der Preisunterschied der System ist nicht hinderlich sondern sinnvoll, da WaKü nun einmal teurer ist und für die Entscheidung für den Kauf einer Kühlung der Preis natürlich von Bedeutung ist. Der Newbie will gerne wissen, ob er für das zusätzlich investierte Geld auch einen entsprechenden Gegenwert erhalten wird. Und die Erwartungen werden oftmals enttäuscht.
Da sollte man auch noch nicht so tief in die Materie einsteigen und nicht über Kühlflächen, Arten von Wasserkühler, Pumpenmodelle, Querschnitte, Durchfluss, Gehäusegröße, externe oder Interne Anordnung ...usw. dikutieren, schon gar nicht über so zweifelhafte Sachen wie die Wasserkühlung für Festplatten oder auch sinnvolle Ergänzungen wie GraKa-WaKü. Das sollte erst der 2te Schritt sein.

Mit diesem Artikel zeigt man potentiellen Neueinstegern jedenfalls, dass WaKü keine Zauberei ist und auch dort nur mit buchstäblich lauwarmen Wasser gekocht...ähhh...gekühlt wird. Ohne zu viel Blabla und Fachchinesisch. Gut so!

Und unter uns Hausfrauen: ich würde auch auf LuKü setzen, wenn mir die WaKü-Technik nicht so viel Fun machen würde.

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Iwan
 
Ich habe gestern in meinem alten CS901 die WaKü reaktiviert, da mir der Intel Boxedkühler einfach zu laut geworden ist. Leider scheint das Asrock-Board nicht in der Lage zu sein, den Lüfter bei entsprechenden CPU-Temps zu drosseln.
Das Gehäuse hat vorne 3 und hinten 2 80er Lüfter @5V und der Tripple-Radi ist mit 3 120er im Deckel untergebracht.

Vor und nach dem Umbau habe ich jeweils 1 Stunde Prime95 laufen lassen. Folgende Temps hat mir RealTemp 3.40 dabei angegeben:
Intel Boxed: idle ~32°C, max. 48°C
WaKü passiv: idle ~35°C, max. 60°C
Wakü @5V: idle ~29°C, max. 48°C
Außer das der laute Quirl beseitigt wurde, hat sich nicht grossartig an den Temps etwas verändert, aber das habe ich auch nicht erwartet.
Allerdings hat die Lukü einen anderen Vorteil: die Luft kommt an alle Komponenten ran, die Wakü nicht.
Somit muss ich mir nun Gedanken um den Chipsatz, auf dem ein Passivkühler klebt, und die Komponenten rund um den CPU-Sockel machen, da letztere nun keinen Luftstrom mehr vom Boxedkühler abbekommen.
Leider kann ich die Temps dort nicht messen; höchstens mit dem Finger während einer Runde Prime95 oder beim Zocken. Ich könnte auch noch einen Lüfter ins Seitenteil einbauen, der dann in die passende Richtung bläst, falls die restlichen 5 Lüfter nicht ausreichen.

Was ich damit sagen will: ganz ohne Lüfter geht es ohne die entsprechende Hardware wohl nicht.
Weiterer Vorteil: ein Luftkühler kann nicht auslaufen und ist einfacher zu reinigen.
Daher geht mein Rat eher in die Richtung guter Luftkühler statt WaKü.

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Sword
Gehäuse ?  
Ich finde die Angabe, welches Gehäuse im Test verwendet wurde nicht...
Kann mir da jemand weiterhelfen ?
Greez,
Sword

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Sword
 
Besten Dank für die Antwort.
Wo bekommt man noch dieses Gehäuse in Deutschland zu kaufen ?
Habe schon wie ein Irrer danach gegoogelt, aber nix in Dt gefunden. Nur in Polen und UK . . .

Für Info´s wäre ich sehr dankbar.

Greez,
Sword

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Locke-69
 
Schöner Artikel

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von mru
 
Für mich hat dieser Test das Ziel vollkommen verfehlt!

1. Nur die CPU mit Wasser zu kühlen ist eine schwache Basis einen Luft vs Wasser Vergleich anzustreben. Idealerweise sollte sogar die Festplatte wassergekühlt sein.
So wie der Test durchgefüht wurde ist es lediglich 100%Luft vs 70%Luft plus 30%Wasser.

2. Im End-Effekt geht es ja um was hanz Anderes:
A. Philosophie. Pro/contra Wasser bei Elektronik
B. Effizienz. Wieviel Strom verbraucht die Kühlung, bei wieviel Lärm, und zu welchem Preis; welches sich subjektiv auf den drei Achsen verschiebt.
C. Skill. Ist der User überhaupt in der Lage eine WaKü einzurichten.
D. Ästhetik. Welche Lösung findet der User ganz subjektiv "geiler". Was bekanntermaßen rein garnichts mit Rationalität zu tun hat.

3. Fehlt der Vergleich zu einer passiven Lösung.

Fazit: Ich bezweifele daß irgendjemand wegen diesem Test seine schon vorhandene Meinung ändern kann.

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von WolArn
 
Was noch fehlt ist, daß zum Strom sparen der Lukü besser geeignet ist. Eben weil die Pumpe zusätzlich Strom verbraucht.

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von Mindhunter
 
Zitat:
Obi Wan Gibt es noch Fragen zum Artikel oder irgendwelche Anmerkungen
ok. Ich schreib mal hier weiter . gruß an gozou, bzgl der willkommenserklärung und threadverschiebung. zunächst einmal finde ich deinen vergleich wasser ggn lüftkühlung gut gelungen. auf diesem wege möchte ich mal erwähnen, dass ich neuling in dem gebiet wakü bin und grade meine erstes wakü system am planen bin. damit habe ich quasi ein paar zusätzliche fragen und anmerkungen bzgl zusatzinformationen zu dem test, der mir und ich denke auch anderen den einstieg in das gebiet erleichtern könnte.

zum bloßen vergleich wakü ggn lukü finde ich es ok gemittelte leistungswerte gegenüberzustellen, aber ich würde mich auch über ein paar zusatzinfos freuen. dabei liegt mir das thema absolutwerte besonders am herzen.

der delta t wert wird ja gebildet in dem die lufttemperatur von der gemittelten Cpu Temperatur abgezogen wird. hier würde ich mich freuen den wert für die gemittelte temperatur entnehmen zu können. außerdem fehlt mir die angabe der maximaltemperatur. beides könnte man gut im balkendiagramm einbetten, indem man delta t werte für maximal und gemittelter temperatur im balken in verschiedenen farben kennzeichnet. Ich fände diese angaben sehr hilfreich, denn in einer leistungsmessung interessiert mich auch immer die frage wie viel potential steckt im system bei maximaler cpu-auslastung, welche temperaturen werden dabei erreicht und ist die Leistung ausreichend um die konkrete cpu zu kühlen. für letzteres wäre auch ein querverweis hilfreich(z.b. die konkrete cpu sollte eine temperatur von xy °C nicht überschreiten um stabil zu laufen). diese angaben würde mir für vergleiche mit anderen quellen, kühlern und bei kaufentscheidungen helfen. weiter interessante werde wären „raumtemperatur vor radiator“ (z.b. bei deckelmontage, da konstant bleibend) und ggf andere werte. grad als anfänger ist es zum verständnis hilfreich, wenn man mehrere bezugswerte hat, aus denen man dann delta t und andere werte ableiten kann.

als ich im internet nach kühlervergleichen gesucht habe, in denen ja meist das delta t zur wassertemperatur ermittelt wird, ist mir ebenfalls aufgefallen, das solche angaben oft nicht vollständig angeben werden. da werden haufenweise delta ts aus gemittelten temperaturen verglichen, woraus man häufig nur ablesen kann, ob der einen kühler leistungsfähiger als das andere ist , aber nicht wie die konkreten höchstemperaturen sind, ob sie eine ausreichende kühlung für das jeweilige system bieten etc.. das fiel mir grad so zum thema ein, auch wenn der eine oder andere jetzt meinen wirren gedanken nicht mehr herr wird .

Geschrieben: 21.01.2010 um 12:24 von ThaRippa
 
Sehr gut gelungener, ausgewogener Artikel. Auch wenn ich WaKü-Betreiber bin, trifft er genau meine Beobachtungen und gefällt mir daher sehr.

Von der wissenschaftlichen Seite macht ihr alles richtig, nicht zu schwammig, aber auch keine sinnlosen/falschen Angaben und Messungen.

Das einzige was mir fehlt ist ein Argument, welches ich gern bringe, wenn man mich fragt, warum ich eine WaKü habe, wo die ja so viel teurer ist: sie ist wiederverwendbar. Bei LuKü ist man bei Sockelwechsel oftmals gezwungen, einen neuen CPU-Kühler zu kaufen. Bei WaKü gibts ein anderes Blech oder man baut eich nen Adapter, die Kühler sind ja nicht schwer. Neue GraKa? Entweder teuereres Modell kaufen oder laute Kühler ertragen. Oder WaKü mit dem Kühler der auch schon die letzte gekühlt hat - bedenkenlos.

Wenn man universelle Kühler verwendet, und seine WaKü 2-3 Rechner überleben lässt, kommt auf ähnliche Preise für die Kühlung, wie jemand der jedes mal neue leise Luftkühler gekauft hat. Und dann war die WaKü immernoch effektiver, kühler, leiser und cooler

Und zu dem Argument, man müsse alles Wasserkühlen, weil man keinen Luftstrom mehr hat: solange der Radiator im Case ist (und nicht passiv) hat man eigentlich genug Luftstrom. Wer ängstlich ist verbaut eben ein paar (größere) Passivkühlkörper. Konvektion ftw.
(Ausnahme ist natrürlich, wenn man durch ungünstige Konstruktion windstille Zonen erzeugt, wo sich Hitze staut. Aber wenn die auftreten sollten, erkennt man das duch Handauflegen und beseitigt es durch bessere Luftführung oder mit extrem langsamdrehenden Lüftern).




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