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Hallo1001's Kühl-Box

Hier könnt ihr eure wassergekühlten Computer-Systeme (mit Fotos!) vorstellen und präsentieren


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Hallo1001's Kühl-Box 
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Alt 09.08.2010, 23:27   Post #51
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@ VJoe2max

Zitat:
ich oder der Autorouter hätten da sicher mehr gebraucht.
Mit dem Autorouter darf man hier nicht arbeiten, der erstellt Dir glatt eine zweiseitige Platine und dann auch noch mit Brücken...
Am einfachsten ist es wenn man die einzelnen „Baugruppen“ zusammen packt und Platz- optimiert. Hier war es die PWM-Endstufe, der Stepp-Down-Regler, die Kapazitäts-Messung und der AVR mit den Ports die nicht frei wählbar sind (I2C-Bus, RS232 usw...). Die einzelnen Baugruppen werden dann nach und nach auf die Platine gesetzt, so wie es am besten passt. Zum Schluss bleiben dann nur noch die Verbindungen zwischen den Baugruppen über und da findet sich meistens ein Weg. Ich sehe das Layout eigentlich immer als Puzzle Spiel an, ist zwar nicht so schön bunt, aber man kann sich damit trotzdem den Abend versauen...

LG Jens
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Alt 11.08.2010, 20:40   Post #52
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Hallo alle miteinander!

Heute gibt es nur ein kleines Update. Die Seitenwand ist nun auch fertig und die Befestigung für das Plexiglas ist auch angebracht.



Und danach noch das Plexiglas...



Damit währe das Gehäuse erst einmal zusammengebaut. Anschließend wird alles noch verspachtelt und dann kommt etwas Farbe drauf.



Die Lackierung wird sicherlich ein paar Tage dauern, aber langweilig wird es trotzdem nicht. Die Programmierung der Software für die Lüftersteuerung geht nebenbei auch weiter...

LG Jens
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Alt 11.08.2010, 20:54   Post #53
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Freaka eine Nachricht über ICQ schicken
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Wow, wirklich absolut top und saubere Arbeit. Gefällt mir sehr gut
Bin schon auf den Anstrich und das fertige Ergebnis gespannt

Freakas SignaturMfG Freaka
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Alt 12.08.2010, 12:18   Post #54
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Die Methode den Fensterrahmen mit abgerundeten Ecken zu gestalten ist ja mal edel . Spart Material und sieht dazu noch irgendwie witzig aus mit dem Kontrast zwischen eloxierten Alu-Profilen und blanken ecken -> wär fast schade, wenn du das überlackierst.

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Alt 13.08.2010, 19:32   Post #55
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@ VJoe2max

Zitat:
.............wär fast schade, wenn du das überlackierst.
Überlackiert werden die Alu-Bleche nicht, aber man sieht davon später trotzdem nichts mehr. Zwischen Plexiglas und den Alu-Blechen kommt etwas Schaumstoff (Fenster Abdichtung), damit das ganze einigermaßen Luftdicht wird. Die Luft soll ausschließlich von unten (vom Filter her) in das Gehäuse gelangen...

LG Jens
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Alt 15.08.2010, 20:51   Post #56
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Hallo alle miteinander!

Und weiter geht’s...
Als erstes wird das Gehäuse grundiert. Ich konnte es nicht glauben, aber hier sind tatsächlich zwei Sprühdosen (800ml) Füller drauf gegangen. Und das schlimme daran ist, das Holz ist immer noch nicht vollständig glatt...



Mit der schwarzen Farbe lief es dann aber auch nicht unbedingt besser. Das kleine Gehäuse hat hier tatsächlich drei Sprühdosen (1200ml) Farbe geschluckt. Für den Innenraum blieb dann nicht mehr viel über, aber schwarz ist alles (kann man sehr schlecht auf dem Bild erkennen).



Aber wie heißt es ja so schön, man kann eben nicht alles haben... Als nächstes wird dann alles zusammen gebaut. Das Netzteil war Heute dran.



Und dann war auch noch der AGB an der Reihe.



Der AGB wird von oben nur eingeklemmt und von unten mit einer Schraube befestigt – fertig. Und so sieht die Front mit AGB aus...



LG Jens
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Alt 19.08.2010, 21:12   Post #57
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Hallo alle miteinander!

Und weiter geht’s...
Ich bin Heute endlich dazu gekommen die Lüftersteuerung ein zu bauen.



Soweit funktioniert erst einmal alles und damit geht es mit dem programmieren des ATmega8 (AVR-Mikrokontroller) weiter. Um die Firmware in den AVR zu schieben braucht man einen „Programmer“, der an die Lüftersteuerung angeschlossen wird.



Als erstes wird nun überprüft ob der ATmega8 auch funktioniert (ob die Verbindung mit dem Programmer auch funktioniert). Hierfür kann jede erdenkliche AVR Software verwendet werden. Ich verwende hier aber vorzugsweise meinen AVR-Brenner, da er hier sehr komfortabel ist.



Wenn die Verbindung OK ist, dann können die FUSE-Bits gesetzt werden. Mit dem setzen der FUSE-Bits wird dem AVR mitgeteilt das er eine andere Hardwarekonfiguration verwenden soll. In dem Fall soll ein 16MHz Quarz verwendet werden. Die Einstellungen habe ich als „Sicherungskopie“ hinterlegt, so dass man sie nur laden muss.



Anschließend kann dann die Firmware in den AVR geladen werden.



So wie die Firmware erfolgreich übertragen wurde, nimmt die Lüftersteuerung die arbeit auf. Die Lüftersteuerung ist damit fertig bespielt und der Programmer kann wieder entfernt werden. Mit Hilfe eines Terminal-Programms kann nun überprüft werden ob die Lüftersteuerung auch Daten zum PC sendet.



Die Daten werden alle 2 Sekunden aktualisiert und zum PC geschickt. Darüber hinaus gibt es auch noch Daten die „angefordert“ werden müssen. Durch senden eines Kommandos zur Lüftersteuerung gibt diese Auskunft über die gespeicherten Einstellungen.



An Hand der Daten kann dann später die Software der Lüftersteuerung wie Werte zuordnen und dementsprechend anzeigen. Mit der Software hinke ich aber leider etwas hinterher, so dass an der Stelle für Heute erst einmal Schluss ist...

Wer sich für den AVR-Brenner oder das Terminal-Programm interessiert, der kann die Software kostenlos auf meiner Homepage herunter laden.
http://www.pcfilter.de/AVR-Ecke

LG Jens
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Alt 19.08.2010, 21:52   Post #58
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Aha - jetzt geht´s also ans Eingemachte!

Sieht ja auf den ersten Blick gar nicht soo kompliziert aus - aber ich fürchte da stecken die Schwierigkeiten wie so oft im Detail.

Finde ich btw klasse, dass du das hier mit Screenschots dokumentierst . So kann man sich viel besser vorstellen, was du da so treibst.

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Geändert von VJoe2max (19.08.2010 um 23:05 Uhr)
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Alt 19.08.2010, 22:38   Post #59
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@ VJoe2max

Zitat:
Sieht ja auf den ersten Blick gar nicht soo kompliziert aus.................
Ist es im Grunde genommen auch gar nicht. Wenn man einfach mal mit einem Steckbrett und einen ATmega8 anfängt und versucht ein paar LEDs blinken zu lassen, dann wird man feststellen dass das im Prinzip ziemlich simpel ist (also keine Zeuberei). Man muss eben nur über den Schatten springen und es einfach mal probieren...

Zitat:
......................aber ich fürchte das stecken die Schwierigkeiten wie so oft im Detail.
Jo, da hast Du Recht. Der FT232R hat eine Rückkopplung erzeugt, so dass das Netzteil nicht von alleine aus ging. Der Fehler ist aber behoben und der Schaltplan auch schon aktualisiert. Und es ist ein Neuer Fehler aufgetreten, wenn ich den PC neu starte. Der FT232R gibt hier irgendwelche Werte über die RS232 aus, die dann als „Befehle“ fehl- interpretiert werden und mir damit die Einstellungen durcheinander bringen. Aber das ist Gott sei dank nur ein Software Problem, da muss ich die Befehle eben besser verriegeln... Ansonsten muss ich selber voller erstaunen zugeben dass bis jetzt alles viel zu reibungslos abläuft...

LG Jens
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Alt 23.08.2010, 22:28   Post #60
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Hallo alle miteinander!

Und weiter geht’s...
Die Software ist nun zu gut 95% fertig und damit kann ich sie nun auch testen. Beim zusammen bau der Kühl-Box musste ich allerdings feststellen dass einige Wasserschläuche eingeknickt sind. Daher habe ich die Wasserschläuche erst einmal etwas länger gelassen und 90° Verbindungsstücke nach bestellt. Aber provisorisch zusammen gebaut geht es auch erst einmal...



Hab ich ja glatt vergessen - der Durchflussmesser hat auch noch eine blaue LED spendiert bekommen, damit ich besser sehen kann wie sich das Wasserrad dreht.



Dicht ist erst einmal alles und damit kommt jetzt die Software dran. Wenn alles ohne Probleme arbeitet, dann sieht das Hauptfenster so aus.



Um da hin zu kommen muss die Lüftersteuerung aber erst einmal konfiguriert werden. Hierzu gibt es im „Menü“ ein paar Einstellungen, auf die ich mal im groben eingehe. Als erstes währen da die „Programm-Einstellungen“.



Hier läst sich der COM-Port einstellen, über den der USB-zu-RS232-Adapter dann mit der Lüftersteuerung Daten austauscht. Darüber hinaus kann die Software automatisch und auch minimiert gestartet werden, so dass die Daten der Kühl-Box unmittelbar nach dem Windows start bereit stehen. Minimiert verschwindet das Fenster und es wird ein Tray-Icon angezeigt. Die Farbe des Tray-Icons ändert sich in Abhängigkeit der Temperatur und wenn man über das Tray-Icon mit der Maus geht, dann werden aktuelle Daten angezeigt.



Und es gibt auch noch eine TimeOut Funktion, die ausgelöst wird wenn keine Temperatur-Daten mehr von der RS232 Schnittstelle empfangen werden. Damit überwacht sich die Software quasi selber und es ist sichergestellt dass immer aktuelle Daten vor liegen. Als nächstes gibt es die „Temperatur-Einstellungen“.



Hier wird der Soll-Wert eingestellt, der als Richtwert für die Lüftersteuerung dient. Liegt die Wassertemperatur über dem Soll-Wert, dann werden die Lüftermotoren mit mehr Spannung versorgt, so dass sich die Lüfter schneller drehen. So wie dann die Wassertemperatur wieder unter den Soll-Wert absinkt, drehen sich die Lüfter dann auch wieder langsamer. Als nächstes gibt es dann die „Überwachungs-Einstellungen“.



Hier wird eingestellt was überwacht werden soll. Sind keine Häkchen gesetzt, dann wird auch nichts überwacht. Dort wo die Häkchen gesetzt werden, dort überwacht die Lüftersteuerung (nicht die PC Software) die Baugruppen. Es wird also auch Alarm ausgelöst wenn die Kühl-Box nicht mit dem PC verbunden ist (mit der PC Software verbunden ist). Als nächstes gibt es dann die „PWM-Einstellungen“.



Mit dem MIN-Wert wird die untere Spannungsgrenze eingestellt, bei der die Lüfter noch stabil laufen (und wo auch noch vernünftige Tacho-Signale gesendet werden). Und mit dem MAX-Wert wird die obere Spannungsgrenze eingestellt. Die Lüftermotoren regeln also nur zwischen MIN- und MAX-Wert. Welcher Wert zu welcher Lüfterspannung gehört, lässt sich im Hauptfenster ablesen...

Und damit kommen wir zu den Einstellungen für den Durchflussmesser. Die Konfiguration ist hier sehr simpel.



Man muss hier nur die Pumpenleistung eingeben, bei meiner Eheim1046 sind das 300 l/h. Wenn jetzt ein Signal/Impuls vom Durchflussmesser gesendet wird, dann muss man nur auf „Multiplikator berechnen“ klicken und die Software rechnet den passenden Wert dazu aus. Anschließend kann ich mit den hoch und runter Pfeilen den MIN-Durchfluss-Wert einstellen, der mir auch gleich noch in l/h angezeigt wird. Mein Durchflussmesser erzeugt 19 bis 20 Impulse in 2 Sekunden. Wenn er als 14 Impulse pro 2 Sekunden aus gibt, dann sollte die Pumpenleistung auf 210 l/h abgesunken sein und es wird ein Voralarm ausgelöst...

Beim Füllstand ist die Konfiguration genau so einfach, allerdings muss man hier ein paar Schritte in der richtigen Reihenfolge ausführen. Als erstes muss der AGB bis zum MIN-Wert mit Wasser gefüllt werden.



Anschließend wird dann die „Füllstands-Einstellung“ aufgerufen. Dann wird der aktuelle Impuls beim MIN-Wert übernommen. Aktueller Impuls und MIN-Wert sind dann also gleich.



Ist der Wert eingestellt, dann wird bis zur MAX-Linie weiter Wasser aufgefüllt. Ist der MAX-Wert erreicht, dann wird auch hier der aktuelle Impuls übernommen. Anschließend werden die Einstellungen gespeichert und das war es dann auch schon. Die Software errechnet jetzt automatisch den Füllstand zwischen MIN und MAX im Prozent. Die Prozent Anzeige ist nur eine optische Anzeige, wogegen der MIN-Wert in der Lüftersteuerung gespeichert wird. Wird der MIN-Wert unterschritten, dann wird ein Hauptalarm ausgelöst und ein Relais auf der Lüftersteuerung eingeschaltet (das Relais ist optional, ich habe es nicht verbaut, da ich es nicht benötige). Sollte so ein Fehler einmal vorliegen, dann gibt aber auch sie PC Software Auskunft über den Fehler.



Im Fehlerfall wird das Hauptfenster angezeigt, auch wenn es vorher minimiert war. Solange ein Alarm besteht, solange läst sich das Hauptfenster auch nicht wieder minimieren. Darüber hinaus lassen sich mit der „Alarm-Einstellung“ auch noch weitere Aktionen ausführen, die auf einen Fehler hinweisen sollen.



Hier existiert allerdings erst die Maske, außer dem TimeOut funktioniert hier noch nichts. Bis die L-Verbinder für den Wasserschlauch da sind sollte das aber auch erledigt sein...

Die Software habe ich unter WinXP und unter Win7 getestet, bislang gab es keine Probleme. Unter Win7 muss die Software mit Admin-Rechten gestartet werden, wenn man den Autostart nutzen möchte (anschließend werden keine Admin-Rechte mehr benötigt).
Wer Lust hat sich die Software etwas nähr zu betrachten, hier kann ein Demo (aktueller Softwarestand) heruntergeladen werden.
http://www.pcfilter.de/Hallo1001/Dow...Box/L_Demo.zip
Wenn man als Parameter „Demo“ mit übergibt, dann bewegen sich auch die Grafiken. Also als Aufruf: „Lüftersteuerung.exe Demo“ verwenden. Wenn Irgendwo ein Fehler auftauchen sollte, bitte sagt mir dann bescheid. Danke...

LG Jens
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Alt 29.08.2010, 20:04   Post #61
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Hallo alle miteinander!

Und weiter geht’s...
Die 90° Schlauch-Verbinder sind eingetroffen und ich habe sie auch gleich verbaut.



Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen dass die 90° Bögen den Wasserdurchfluss ordentlich drosseln. Mein Durchflussmesser gibt nun nicht mehr 20 Impulse aus, sondern nur noch 18 Impulse. Beim nächsten Versuch werde ich die Wasserschlauch wieder länger lassen und auf die 90° Bögen verzichten... Aber egal, weiter geht es. Von unten kommt noch die Filtermatte darunter und dann wird das Gehäuse verschlossen.



Und mit Deckel sieht das Gehäuse nun so aus.



Da der PC noch nicht fertig ist, wo die Kühl-Box später einmal angeschlossen werden soll, habe ich erst einmal meinen alten PC zum testen angeschlossen. Es läuft erst einmal alles, nur sind noch sehr viele Feinabstimmungen vor zu nehmen.

Mein Fazit vom Holz Gehäuse: Wer zu leise Lüfter hat und auf vorbei fliegende Flugzeuge steht, dem kann ich diesen Nachbau nur wärmstens empfehlen. Die Resonanz vom Holz ist dermaßen groß, dass hätte ich mir nie träumen lassen. Ab ca. 7V fangen die Lüfter (Lager) an zu klappern – hier gilt der Spruch: Wer billig kauft kauft zweimal...

Ich werde wohl noch ein wenig Zeit investieren müssen und das Gehäuse von innen mit Schaumstoff verkleiden. Hoffentlich bringt das etwas. Und die Lüfter, nun ja, die bleiben wohl auch nicht drin. So wie ich die Probleme gelöst habe geht es hier weiter...

LG Jens
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Alt 17.09.2010, 22:12   Post #62
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Hallo alle miteinander!

Nach dem bei der Kühl-Box so gut wie alles glatt lief, hat mich nun doch noch alles eingeholt was schief gehen kann. Die neuen Lüfter wollen (wollten) nicht mit meiner Lüftersteuerung zusammen laufen. Das Problem ist jetzt aber gelost (hoffe ich) so dass ich erst einmal weiter testen kann...

Aber trotzdem gibt es wieder etwas Positives zu berichten. Ich habe mir mal den Kopf zerbrochen wie man kostengünstig eine Lüfterendkopplung aufbauen kann, die man hinterher auch noch mit normalen Schrauben befestigen kann. Als erstes muss dazu erst einmal alles abgeschliffen werden was stört, so dass eine glatte Fläche entsteht.



Dann wird das Loch auf 8mm aufgebohrt. Von unten kommt eine Unterlegscheide darunter (Tesafilm verhindert das ankleben) und dann kommt eine 3mm Schraube in die Mitte, die auch wieder mit Tesafilm abgeklebt wird.



Anschließend wird die gesamte Fläche mit Silicon ausgefüllt. Dass Silicon kann ruhig überstehen, was später stört wird einfach abgeschnitten.



Nach gut drei Tagen ist das Silicon dann durchgehärtet und man kann die 3mm Schraube und den Tesafilm wieder entfernen. Der Tesafilm klebt doch recht ordentlich am Silicon fest, aber in kleinen Schritten läst er sich dann doch gut vom Silicon entfernen. Anschließend Wird dann das überstehende Silicon abgeschnitten – fertig...



Die Löcher auf der anderen Seite habe ich auf 6mm aufgebohrt, damit später die 3mm Schraube dort nicht aneckt und das Ergebnis wieder zu Nichte macht. Zwischen Lüfter und Radiator wird dann noch etwas Schaumstoff (Fenster-Dicht-Band) aufgeklebt und damit ist dann die Lüfterentkopplung auch schon fertig.



Im ersten Testlauf muss ich ehrlich zugeben dass der Unterschied zwischen den vorigen Lüftern und den Be-quite enorm ist. Die neuen Lüfter „klappern“ nicht und sind so etwas von leise, dass glaubt man eigentlich erst wenn man es selber hört bzw. nicht hört... Das ganze ist nun so leide dass man die Wasserpumpe brummen hört und daher werde ich hier auch noch einmal eine neue Pumpenentkopplung aufbauen...

LG Jens
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Alt 17.09.2010, 22:27   Post #63
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Auf jeden Fall super Projekt Jens, gefällt mir sehr gut.

Da wird man echt blass und wünscht sich ähnliche Handwerkliche Fertigkeiten (meiner einer hat grad seinen ersten Lötkolben und Dremel erstanden und erste Schritte gewagt )

Bin ich mal gespannt wie deine Pumpenentkopplung aussehen wird

Gruss Jakob

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Alt 17.09.2010, 23:35   Post #64
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Die Lüfterentkopplung ist ja heiß

Aber so ganz simple ist das auch nicht .

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Alt 18.09.2010, 08:57   Post #65
Geselle
 
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das sieht ja schon geil aus, und wenn dann auch noch was an lautstärke in positive richtung ändert ist es ja mal richtig der hammer


mfg KingofRome

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Alt 18.09.2010, 09:00   Post #66
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sieht nice aus.
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Alt 18.09.2010, 21:05   Post #67
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Hallo,

danke für Lob und Kritik, da macht das Posten doch gleich noch mehr Spaß...

Als nächstes ist nun die neue Pumpenentkopplung an der Reihe. Da die alte viel zu hart war, habe ich mir gedacht dass ich die neue viel viel weicher gestalte. Das halbe Reibebrett vom ersten Versuch hatte ich ja noch und da habe ich dann einfach den Schaumstoff runter geschnitten. Dazu noch ein paar Alu-Platten und dann sieht die Rohfassung so aus.



Zusammengeschraubt sieht die Pumpenentkopplung dann so aus.



Damit die Schwingungen nicht all zu doll über die Wasserschläuche übertragen werden, habe ich mich für große Bögen entschieden (auch wenn das nicht unbedingt gut aussieht).



Das gesamte Gehäuse habe ich mit Amaflex ausgekleidet, in der Hoffnung dass dadurch der Geräuschpegel stark nach unten geht.



Die Pumpenentkopplung ist zwar leiser als der erste Versuch, aber so richtig zufrieden bin ich mit dem Ergebnis trotzdem nicht. Das Holzgehäuse ist und bleibt ein riesiger Resonanzraum, ob wohl jetzt alles mit Schaumstoff verkleidet ist. Schade eigentlich...

Als nächstes geht es dann wieder mit der Lüftersteuerung weiter. Hier sind ein paar neue Funktionen mit dazu gekommen, unter anderen auch eine Datenaufzeichnung. Damit lassen sich nun die Messdaten auch grafisch darstellen, was mir persönlich richtig gut gefällt. Mehr dazu im nächsten Post...

LG Jens
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Alt 18.09.2010, 21:30   Post #68
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DasShoggymaterial ist imho zu dünn. Mit 3cm Dicke sieht es besser aus

abgefahrene Lüfternetkoppelung
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Alt 20.09.2010, 20:05   Post #69
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Hallo littledevil!

Ich habe Deinen Rat befolgt und das Shoggymaterial hör aufgebaut. Unten ist jetzt das schwarze Material, in der Mitte das orange Material und oben darauf wieder das schwarze Material. Der gesamte Aufbau ist nur ca. 4cm hoch. Leider hat sich an der Lautstärke kaum etwas verändert. Es ist zwar etwas leiser geworden, aber immer noch so laut dass es stört. Aber trotzdem, danke für den Tipp...

LG Jens
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Alt 20.09.2010, 20:17   Post #70
Sonnenteufel
 
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Ich meinte eine dicke schichte vom orangenen...
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Alt 25.09.2010, 00:34   Post #71
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Hallo alle miteinander!

Als Abschluss zu meiner Unendlichen Geschichte mit der Pumpenentkopplung gibt es auch noch ein Bild. Bei der Wasserpumpe musste ich den Schlauchanschluss drastisch einkürzen, damit die Pumpe nicht mit den Lüftern in Kontakt kommt (ist jetzt noch 4mm Platz dazwischen). Ansonsten ist der Aufbau mit gut 6cm Höhe doch schon ein sehr schräger Hack...



Die Lautstärke ist jetzt aber OK und das ist es ja was zählt...

LG Jens
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Alt 25.09.2010, 10:17   Post #72
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Da hast dich jetzt aber extrem verkünstelt .
So ein mehrstufiges vollgedämmtes Shoggy hab ich ja noch nie gesehen. Sehr schön!

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Alt 25.09.2010, 10:36   Post #73
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Alt 26.09.2010, 00:16   Post #74
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Es ist geschafft, das Projekt kommt zum Ende... Nach dem jetzt die Lüftersteuerung 1A funktioniert und auch die Software fertig ist, gibt es noch ein paar Bilder zum Abschluss...

Die Software der Lüftersteuerung wurde noch um ein paar Punkte erweitert, mit denen es jetzt leichter ist einen Fehler zu suchen. Tritt ein Fehler auf, so wird er jetzt in eine Datei geschrieben.



Da ich ja nun auch andere Lüfter verwende (Be-quite), musste ich die Lüftersteuerung auch noch „empfindlicher“ einstellen. Das sind wirklich Mickymaus- Lüfter, denn ein Lüfter verbraucht grade einmal 90mA (1,08W bei 12V) und mit der Lüftersteuerung ist das wie mit Kanonen auf Spatzen schießen... Um hier einigermaßen schnell reagieren zu können, habe ich der Lüftersteuerung auch noch einen PID-Regler spendiert.



Streng genommen ist es nur ein PD-Regler, da ich den I-Anteil nur simuliere. Aber da ich auch einen I-Anteil eingeben kann, habe ich ihn eben einfach PID genannt. Zumindest läst sich damit die Lüftersteuerung auf verschiedene Systeme anpassen und das war mir auch irgendwo wichtig. Und wenn man nun schon einen schnellen Regler hat, dann möchte man auch schon sehen wie gut der arbeitet. Aus diesem Grund habe ich der Software auch noch eine Datenaufzeichnung spendiert.



Die Daten werden im CSV-Format abgespeichert, so dass man sie später z.B. auch in Excel einfügen kann. So lassen sich die Daten relativ leicht als Grafik darstellen, was recht aussagefähig ist...

So, und nun geht es an die Einstellungen. Als Temperatur-Sollwert habe ich 28°C festgelegt. Die Lüftersteuerung soll also versuchen die Lüfterdrehzahl so gering wie möglich zu halten, es sei denn der Sollwert wird überschritten. Steigt die Temperatur über den Sollwert, dann wird die Lüfterdrehzahl angehoben, bis der Sollwert gehalten wird. Als minimale Lüfterspannung habe ich 3,5V eingestellt und als maximale Lüfterspannung habe ich 9,0V eingestellt (über 9V stört mich das Windgeräusch der Lüfter, daher ist bei 9V Schluss). Damit hat die Lüftersteuerung ihre Eckdaten und es kann mit der Datenaufzeichnung begonnen werden.



Die Aufzeichnung beginnt um 20:13 Uhr, da wurde der PC eingeschaltet. Bis 21:00 Uhr habe ich damit normal gearbeitet (Internet und Co.) und um 21:00 Uhr habe ich das Programm „CPU Burn-in“ gestartet. Bis 22:00 Uhr lief der PC unter Volllast. Im Diagramm kann man jetzt die Temperatur und die Lüfterspannung ablesen. Steigt die Temperatur über 28,0°C, dann steigt auch die Lüfterspannung (hier bis maximal 6,6V) an. Mehr Temperatur kann ich im Moment nicht auftreiben, da die Zimmertemperatur zurzeit bei 22°C liegt...

Damit ist das Projekt mehr oder weniger abgeschlossen. Ich arbeite die Unterlagen (Schaltplan, Layout, usw...) noch auf und dann stelle ich die Daten wieder Online. So wie ich damit fertig bin melde ich mich hier wieder und gebe Euch den Download Link bekannt...

LG Jens
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Alt 11.10.2010, 21:53   Post #75
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Hallo alle miteinander!

Ich habe nun die Unterlagen der Lüftersteuerung soweit aufgearbeitet dass man sie veröffentlichen kann. Dabei ist auch gleich noch eine Doku zur Lüftersteuerung entstanden, wo alles noch ein wenig ausführlicher beschrieben wird. Die Doku kann hier herunter geladen werden:
http://www.pcfilter.de/Hallo1001/Dow...K_Box/Doku.pdf

Wer sich für die komplette Lüftersteuerung interessiert, hier können alle erforderlichen Unterlagen hierunter geladen werden:
http://www.pcfilter.de/Hallo1001/Dow...rsteuerung.zip

Die aktuelle Version der Lüftersteuerung besitzt auch noch einen Entstörfilter, so dass die Lüftersteuerung auch problemlos an ein PC-Netzteil angeschlossen werden kann.



LG Jens
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Alt 11.10.2010, 22:16   Post #76
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Absolute Klasse, prima dokumentiert, sauber ausgeführt ...das gehört Sticky

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Alt 11.10.2010, 23:19   Post #77
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Wann geht das in Serie
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Alt 12.10.2010, 08:44   Post #78
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beeindruckendes projekt, alle achtung.
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Alt 12.10.2010, 16:07   Post #79
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Wieder mal hervorragende Arbeit

Danke für die ausführliche und absolut druckreife Doku!
Willst du das Teil evtl. kommerziell anbieten - würde sich u. U. lohnen. So eine leistungsfähige Lüftersteuerung und der geniale Füllstandssensor ist mit Sicherheit gefragt und kann angesichts des Funktionsumfangs ja durchaus mit diversen kommerziellen Produkten mehr als mithalten.

Wenn sie jetzt noch ne HD44870-Schnittstelle hätte würde ich mir das Teil sofort nachbauen .

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Alt 12.10.2010, 17:00   Post #80
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Hallo!

Danke...

@ VJoe2max

Zitat:
Willst du das Teil evtl. kommerziell anbieten.......
Nein, an einer kommerziellen Vermarktung habe ich kein Interesse. Es ist und bleibt nur ein Hobby von mir und daran möchte ich auch nichts ändern. Wenn sich hier jemand für die Lüftersteuerung interessiert, dann kann ich aber auch gerne ein paar Leiterplatten dafür ätzen (solange es nicht Unmengen werden)...

Zitat:
Wenn sie jetzt noch ne HD44870-Schnittstelle hätte würde ich mir das Teil sofort nachbauen.
Hilf mir mal auf die Sprünge, ein HD44870 ist doch ein LCD-Display Chip, oder? Also möchtest Du hier auch noch gerne ein LCD-Display anschließen? Wann ja, dass kannst Du jetzt auch schon, dazu ist nur ein kleiner Trick erforderlich. Der Temperaturfühler arbeitet ja an einen I2C-Bus und diesen Bus kannst Du auch für ein Display verwenden. Du musst hier nur einen PCF8574 vor das Display schalten und schon ist Dein Display I2C-Bus tauglich... Allerdings muss dann auch die Firmware erweitert werden, da hier keine Displayansteuerung vorgesehen ist...

LG Jens
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Alt 12.10.2010, 17:54   Post #81
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Zitat:
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Hilf mir mal auf die Sprünge, ein HD44870 ist doch ein LCD-Display Chip, oder? Also möchtest Du hier auch noch gerne ein LCD-Display anschließen? Wann ja, dass kannst Du jetzt auch schon, dazu ist nur ein kleiner Trick erforderlich. Der Temperaturfühler arbeitet ja an einen I2C-Bus und diesen Bus kannst Du auch für ein Display verwenden. Du musst hier nur einen PCF8574 vor das Display schalten und schon ist Dein Display I2C-Bus tauglich... Allerdings muss dann auch die Firmware erweitert werden, da hier keine Displayansteuerung vorgesehen ist...
Jep, genau - in meinem Fall ein 20x2 VDF-Display. Aber das tut nichts zur Sache, da es HD44870 kompatibel ist.
Würde das denn mit diesem Portexpander ohne weitere Verarbeitung funktionieren? Also müsste man nur alle Zeichen die man darstellen will seriell über den I2C-Bus an den Portexpander-Chip schicken und könnte das Display dann bei entsprechender Stromversorgung direkt ansteuern? Soweit ich weiß haben HD44870 kompatible Chips einen eingebauten Zeichensatz - man müsste also eigentlich nur die entsprechenden Bitfolgen über den I2C senden und dann sollten sie bei korrektem Anschluss an die Datenpins des Portexpanders angezeigt werden - oder?
Wie adressiert man btw ein Signal über den I2C-Bus oder funktioniert das irgendwie anders?

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Alt 12.10.2010, 20:54   Post #82
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Zitat:
Würde das denn mit diesem Portexpander ohne weitere Verarbeitung funktionieren?
Ja... Ich habe selber schon ein paar LCD-Displays über den PCF8574 angesteuert, funktioniert reibungslos.

Zitat:
Wie adressiert man btw ein Signal über den I2C-Bus oder funktioniert das irgendwie anders?
Oh ha, jetzt wird es etwas ausführlicher. Ein I2C-Bus Baustein besitzt einige Adress-Pins (meistens 3 Stück) und damit wird die I2C-Bus Adresse eingestellt. Die Adresse ist dabei zu einem Teil fest vorgegeben, so dass sich über die Adress-Pins nur Bausteinspezifische Adressen einstellen lassen. Die Adressen vom PCF8574 gehen von 64 bis 78. Werden z.B. alle Adress-Pins auf Masse geschaltet, dann hat der PCF8574 die Adresse 64. Die Eigentliche I2C-Bus Ansteuerung sieht dann so aus:

I2C_Start
I2C_Write(Adresse)
I2C_Write(Daten)
I2C_Stop

Zuerst wird der I2C-Bus gestartet, anschließend wird die Adresse (z.B. 64) übertragen, gefolgt von den Daten und dann wird der Bus wieder angehalten. Bei einen „I2C_Write()“ Befehl wird immer ein komplettes Byte übertragen (also Zahlen von 0 bis 255). So weit zum Grundprinzip und nun wird es etwas verwirrend (auf den ersten Blick). Ein LCD-Display kann im 8-Bit oder im 4-Bit Modus betrieben werden (das bezieht sich auf die Datenleitung D0 bis D7). Zum schalten/einstellen werden zusätzlich noch drei weitere Leitungen benötigt( Enabel, RS und R/W). Alles zusammen gerechnet sind das 11 Kabel. Der PCF8574 besitzt aber nur 8-Ports, also 8 Anschlussmöglichkeiten. Das heißt also auf Deutsch, das LCD-Display muss im 4-Bit Modus betrieben werden. Im 4-Bit Modus werden nur die Datenleitungen D4, D5, D6 und D7 benötigt. Zusammen mit den Schaltleitungen kommt man so auf 7 Kabel, die dann an den PCF8574 angeschlossen werden können. Eine Pinnbelegung könnte dann so aussehen:

Port1 = RS LCD-Display
Port2 = R/W LCD-Display
Port3 = Enabel LCD-Display
Port4 = Hintergrundbeleuchtung LCD-Display
Port5 = D4 LCD-Display
Port6 = D5 LCD-Display
Port7 = D6 LCD-Display
Port8 = D7 LCD-Display

Leider hat so eine Ansteuerung auch einen Nachteil, nämlich die Geschwindigkeit. Im 8-Bit Modus kann ich die Daten im Klartext schicken, eine Übertragung = 1 Byte. Im 4-Bit Modus muss ich mein Byte (die Daten) auf zwei Übertragungen aufteilen. Des Weiteren kommt noch hinzu dass die Enabel-Leitung gepulst werden muss (also High und dann wieder auf Low). Alles zusammen gerechnet werden hier also vier Übertragungen benötigt um ein Byte zu übertragen. Im 4-Bit Modus sieht dann die Übertragung eines Bytes so aus:

I2C_Start
I2C_Write(Adresse)
I2C_Write(„Daten oberen 4 Bits“ und „Enabel EIN“)
I2C_Write(„Daten oberen 4 Bits“ und „Enabel AUS“)
I2C_Write(„Daten unteren 4 Bits“ und „Enabel EIN“)
I2C_Write(„Daten unteren 4 Bits“ und „Enabel AUS“)
I2C_Stop

Im Vergleich zu oben ist dass dann doch schon viel mehr Aufwand, aber es ist machbar. Allerdings kann ich Dir jetzt aus dem Stehgreif nicht sagen ob die Ansteuerung eines Displays die Datenerfassung vom z.B. Füllstandmesser beeinflusst. Von daher währe es auch ganz gut erst einmal zu wissen was Du im Display anzeigen möchtest. Werden hier nur ein paar Zahlen aktualisiert, dann könnte es funktionieren. Wenn Du aber z.B. alle 2 Sekunden einen anderen Text anzeigen möchtest und dass auch noch über die gesamte Zeile, dann würde ich Dir hiervon erst einmal abraten...

Oder Du gehst gleich einen ganz anderen Weg. Du könntest z.B. einen ATmega16 (an Stelle des ATmega8) verwenden, der hat ein paar Ports mehr, so dass man hier gleich ein LCD-Display vorsehen kann. Die Hardware könntest Du zu 95% übernehmen und die Software zu 100%. Mit ein wenig arbeit könntest Du also eine High-End Version meiner Lüftersteuerung herstellen...

LG Jens
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Alt 19.10.2010, 17:00   Post #83
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Hallo Jens,

Sorry, dass ich mir so viel Zeit mit der Antwort gelassen habe. Mein Display-Problem habe ich inzwischen anderweitig gelöst (war lediglich ein Kabeldreher), aber ich habe weiterhin großes Interesse an der Lüftersteuerung.

Da ich mit µC-Programmierung bisher noch zu wenig Kontakt hatte, habe ich mich erst mal dafür entschieden ein paar Versuche mit einer fertigen I2C-Schnittstelle zu machen, um erst mal ein wenig Erfahrung zu sammeln. Heute werde ich mal den Bausatz zusammen löten und vllt. erste Gehversuche starten.
Irgendwie hat mich das Thema Microcontroller seit ich deine Doku hier gelesen habe schon etwas gepackt . Bis ich mich aber an so etwas Komplexes wie deine Lüftersteuerung heranwagen kann, gibt es erst mal viel zu lesen. Ich brauche überhaupt erst mal einen gewissen Überblick. Bis jetzt habe ich mich über einige Möglichkeiten informiert die einem damit offen stehen und mich ein wenig mit den grundlegenden Eigenschaften der ATmega Bausteine befasst.
Das hat hier aber mit dem Topic nicht mehr viel zu tun...
Wenn ich weiter gekommen bin würde ich mich aber gern mal mit dir in Verbindung setzen. Ist das in Ordnung?

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Alt 19.10.2010, 22:57   Post #84
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@ VJoe2max

Zitat:
Da ich mit µC-Programmierung bisher noch zu wenig Kontakt hatte, habe ich mich erst mal dafür entschieden ein paar Versuche mit einer fertigen I2C-Schnittstelle zu machen, um erst mal ein wenig Erfahrung zu sammeln.
Holla die Waldfee, da ist aber umdenken angesagt... Ich habe mir die Doku mal angeschaut, die hat Gott sei Dank viele Beispiele. Alle „Daten“ musst Du hier als Hexadezimalwert übergeben. Der PCF8574 hat hier also nicht die Adresse 64 (dezimal) sondern 40 (hexadezimal), wenn alle Adresspins auf Masse liefen. Die Übertragung eines einzelnen Bytes zum PCF8574 würde dann in etwa so aussehen:

S 40 FF P

Diese Anweisung würde alle Ports des PCF8574 auf High (1) setzen. Möchtest Du alle Ports wieder ausschalten, dann sieht das so aus:

S 40 00 P

Soweit sollte das kein Problem sein. Deine Probleme fangen aber bei der Initialisierung des I2C-Bus-Displays an, wenn Du auf den 4-Bit Modus umschalten musst. So aus dem Stegreif kann ich hierzu aber nichts sagen, da ich Deine Display Beschaltung vom PCF nicht kenne...

Zitat:
Wenn ich weiter gekommen bin würde ich mich aber gern mal mit dir in Verbindung setzen. Ist das in Ordnung?
Jo, das kannst Du gerne machen. Unten in meiner Doku steht auch meine E-Mail Adresse...

LG Jens
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Alt 04.11.2010, 11:14   Post #85
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WOOOOOOOOOOOW =O
Der hammer sowas geiles hab ich noch nie zuvor gesehen. Alles selber gemacht und noch dafür die Software entwickelt. Respekt schöne Kühlbox
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Alt 04.11.2010, 13:48   Post #86
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Auch von mir: Alle Achtung!

Werde mir beim Design der Kühlbox vielleicht einige Ideen klauen.. Meine die ich bisher habe, hat so ihre Nachteile.
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Alt 25.11.2010, 10:29   Post #87
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Also ich bin mehr durch Zufall über diesen Thread gestolpert und muß ganz ehrlich vor dem Erbauer den Hut ziehen und mich verneigen! Absolut unglaublich, was Du hier mit einem enormen Fachwissen und einer tollen Kreativität gezaubert hast!!
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Alt 25.11.2010, 21:00   Post #88
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Hallo alle zusammen!

Danke für die lieben Worte, das geht ja runter wie Öl...

@ KJaneway
Zitat:
Werde mir beim Design der Kühlbox vielleicht einige Ideen klauen..
Mach das, meinen Segen hast Du...


Offtropick

@ VJoe2max

Die Idee mit der fertigen I2C-Bus Schnittstelle hat mir so gut gefallen dass ich mir auch gleich mal eine bauen musste. Ist echt eine feine Sache, wenn man mal schnell etwas testen will...



LG Jens
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Alt 25.11.2010, 21:23   Post #89
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Oh - Mist. Das Thema ist bei mir ja schon wieder ganz unter gegangen. Sehr schönes Teil, was du da gezaubert hast! Das sieht dem ELV-Bausatz ja recht ähnlich - nur scheint es von dir mit allerhand Features aufgemotzt worden zu sein . Der Portexpander ist auch gleich mit drin .

Ich hab zwar bereits versucht einen LM75 Thermosensor über I²C auszulesen, aber ich bin immer wieder an einer Timeout-Meldung gescheitert wenn ich Daten aus dem Temperaturregister auslesen sollte. Die Adressierung hat geklappt und auch das Initialisieren im Schreib- oder Lesemodus funktioniert, aber die Schreib oder Lesebefehle die ich dann ausprobiert habe endeten entweder mit Timouts oder mit wrong Command (laut Datenblatt war das aber korrekt und auch richtig in Hex übersetzt). In andere Register zu wechseln wurde hingegen nicht mit Fehlermeldungen quittiert - aber ich will ja an den Inhalt des Tempregisters. Egal wie viele Daten ich daraus abrufe - es endet immer im Timeout...

Hast du vllt. einen Tipp mit welcher Software man ein Programm in dem oben von dir gezeigten Stil prgrammieren kann und dann als Hex-Code ausgeben lassen kann, den man dann über ein Termimalprogramm ausführen lassen könnte? Oder ist das so direkt gar nicht möglich? Ein paar Programmbeispiele für den LM75 hab ich schon gefunden, aber nicht´s was mich bei der manuellen Eingaben in Hex wirklich weiter gebracht hätte.

Aber ich will dein Topic hier nicht weiter zweckentfremden.

Ist denn die Kühlbox inzwischen im täglichen Einsatz bei dir, und wenn ja, hat sie sich bislang so bewährt wie du es erreichen wolltest - also auch kühlleistungsmäßig?

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Alt 25.11.2010, 22:45   Post #90
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@VJoe2max
Zitat:
....................nur scheint es von dir mit allerhand Features aufgemotzt worden zu sein . Der Portexpander ist auch gleich mit drin .
Da waren noch ein paar Ports über und die wolle ich nicht so Sinnlos herum hängen lassen. Und so hat man gleich noch 8 Ports die man vom Terminal aus schalten kann, kann man bestimmt mal gebrauchen...
Zitat:
Ich hab zwar bereits versucht einen LM75 Thermosensor über I²C auszulesen, aber ich bin immer wieder an einer Timeout-Meldung gescheitert wenn ich Daten aus dem Temperaturregister auslesen sollte.
Mit dem LM75 habe ich mich noch nicht beschäftigt, aber ich habe mal eben etwas aus dem Internet heraus gesucht. Testen kann die die beiden Routinen nicht, aber vielleicht helfen sie Dir weiter.

LM75 Initialisieren:
i2c_start()
i2c_write(0x92) //Adresse LM75+Write
i2c_write(0x01) //Register 1(Configuration)
i2c_write(0x00) //Wert 0 ins register schreiben
i2c_stop()

Temperatur auslesen:
i2c_start()
i2c_write(0x92) //Adresse von LM75+write
i2c_write(0x00) //Register 0(Temperatur)
i2c_start()
i2c_write(0x93) //Adressse von LM75+read
Temperatur = i2c_read(Ack) //Auslesen ober 8bit
Komma = i2c_read(Nack) //Auslesen untere 8bit
i2c_stop()

Wichtig ist hierbei dass Du beim letzten lesen (also vor „i2c_stop()“) immer ein NACK sendest (oder anders herum, kein ACK sendest), da sich ansonsten der I2C-Bus aufhängen kann. Ich hoffe mal dass die Routinen stimmen und dass Du so an die Temperaturdaten heran kommst...

Zitat:
Hast du vllt. einen Tipp mit welcher Software man ein Programm in dem oben von dir gezeigten Stil prgrammieren kann und dann als Hex-Code ausgeben lassen kann, den man dann über ein Termimalprogramm ausführen lassen könnte?
Hm, jetzt habe ich die Frage nicht richtig verstanden. Suchst Du eine Programmiersprache, dann kann ich Dir XProfan wärmstens ans Herz legen, damit habe ich die Software der Lüftersteuerung auch programmiert. Oder möchtest Du nur eine TXT-Datei erstellen, die Du dann in ein Terminalprogramm einfügen kannst? Das mit der Text Datei dürfte ein Problem werden, da Du hier dem Terminal Programm die Daten übergeben musst (wenn es automatisch ablaufen soll). Wenn Du also kein Terminal Programm hat was mit übergebenen Daten etwas anfangen kann, dann wird das mit einer Text Datei auch nicht funktionieren... Oder suchst Du etwas ganz anderes und ich habe Dich nur falsch verstanden?
Zitat:
Ist denn die Kühlbox inzwischen im täglichen Einsatz bei dir, und wenn ja, hat sie sich bislang so bewährt wie du es erreichen wolltest - also auch kühlleistungsmäßig?
Seit dem Tag der Fertigstellung ist die Kühl-Box im Einsatz, wenn auch nicht an dem PC wofür die mal gedacht ist. Die Regelung der Temperatur funktioniert wunderbar, 28,0° sind eingestellt und die Regelung schwankt zwischen Raumtemperatur (Ca. 22°) und 28,4° um das System ein zu stellen. Erst wenn die Lüfter nicht mehr Leistung bringen (sind auf 9,0V begrenzt), dann steigt die Temperatur über 28,4° an. Von den Temperaturen hier ist also alles mehr als zufriedenstellend... ;-)
Was sich im nachhinein als störend herausgestellt hat, dass sind die großen Fühler für den Füllstand. Die Dinger sind so empfindlich dass eine unterschiedliche Anzeige des Füllstandes bei abweichender Temperatur entsteht. Ist das System kalt (Raumtemperatur) dann liegt der Füllstand bei ca. 85%. Nimmt dann das System die Sollwerttemperatur ein (28,0°), dann pegelt sich die Anzeige auch bei 100% Füllstand ein. Irgendwie bin ich hier ein wenig ratlos, denn soooooo viel kann sich das Wasser bei Erwärmung ja nun auch nicht ausdehnen. Ich habe auch das Gefühl das dass Wasser im AGB immer mehr wird, aber dass muss eine optische Tauschung sein... ;-)
Unterm Strich ist aber alles OK und die Kühl-Box funktioniert auch so wie sie soll...

LG Jens
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Alt 26.11.2010, 09:16   Post #91
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Das mit dem Füllstandssensor ist einfach: Die Permittivität des Wassers ist stark Temperaturabhänig. Mit steigender Temperatur verringert sich die Polarisierbarkeit des Wassers und damit die Permitivität. Dein Messprinzip misst ja gerade die Permittivität.

Was mich wundert ist die Tatsache, dass dein "Füllstand" mit steigender Temperatur auch steigt. Der müsste danach ja eigentlich fallen.
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Alt 26.11.2010, 09:57   Post #92
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@KJaneway

Zitat:
Mit steigender Temperatur verringert sich die Polarisierbarkeit des Wassers und damit die Permitivität.
Danke für die Erklärung, man lernt eben doch nie aus... ;-)

Zitat:
Was mich wundert ist die Tatsache, dass dein "Füllstand" mit steigender Temperatur auch steigt. Der müsste danach ja eigentlich fallen.
Ich habe das gemessene Signal im Mikrokontroller invertiert, damit die Zahl mit der Wassermenge auch ansteigt. Andersherum war es ein wenig verwirrend... ;-)

LG Jens
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Alt 26.11.2010, 12:00   Post #93
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Vielen Dank für die Hilfe!
Ja ich meinte eigentlich eine Progammiersprache - hab mich auch missverständliche ausgedrückt. Werde mir XProfan mal ansehen.

Was das Messproblem angeht: Eigentlich soll die Messung ja ausschließlich über die Kapazität in Abhängigkeit von der benetzten Fläche stattfinden. Man müsste also die Temperaturabhängigkeit der Permitivität über eine entsprechende Kurve kompensieren. Die Temperatur als Eingangsgröße steht ja zur Verfügung. In dem kleinen Bereich sollte sich der Temperaturgang eigentlich noch linear approximieren lassen...

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Alt 03.12.2010, 12:41   Post #94
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Ich verstehe nur Bahnhof und bin deshalb doppelt beeindruckt was du da zauberst

Viel Erfolg noch mit deinen Projekt.Gibt es mittlerweile Finale Bilder?

Lg Cutty
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Alt 05.12.2010, 22:25   Post #95
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Zitat:
Zitat von Cutty Beitrag anzeigen
Ich verstehe nur Bahnhof und bin deshalb doppelt beeindruckt was du da zauberst

Viel Erfolg noch mit deinen Projekt.Gibt es mittlerweile Finale Bilder?

Lg Cutty

Geht mir genau so...

Top Sache!

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Alt 05.12.2010, 23:35   Post #96
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Hallo alle zusammen!

@VJoe2max

Zitat:
Was das Messproblem angeht: Eigentlich soll die Messung..................
Im Prinzip Stört mich die Abweichung nicht, da sie ja nur beim einschalten auftritt (bis das Wasser auf Sollwert ist). Eine Alarmmeldung würde ja erst bei 0% auftreten und bis dahin ist noch viel Platz...

@Cutty

Zitat:
Gibt es mittlerweile Finale Bilder?
Ich habe mal noch ein Bild erstellt, allerdings ist das ehr unspektakulär. Mein PC ist eigentlich immer eine Dauerbaustelle, von daher bleibt er auch immer offen...




Heute gab es zum erstem mal Probleme mit der Lüftersteuerung. Wahrscheinlich dringt Wasser beim Temperaturfühler ein und dadurch funktioniert der Temperaturfühler nicht mehr bzw. die Temperatur wird mit 99°C angezeigt. Hier werde ich wohl noch mal nachbessern müssen, nur zwei- Komponentenkleber um den Temperaturfühler herum scheint als Wasserschutz nicht aus zu reichen...

LG Jens
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Alt 05.12.2010, 23:50   Post #97
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Bastle dir doch eine Aufnahme für den Fühler, eine Form, in die Lötzinn fließt bzw Kaltmetall.
Hinein eine Nachbildungsform des Fühlers + Toleranzbeigabe für die Gießmasse zum elektr. isolieren.
Dann Kunstharz hinein und den Fühler.. das ganze zurechtschleifen und in das Rohr einlassen
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Alt 07.12.2010, 17:16   Post #98
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1A gehirnt und sauber gearbeitet...gefällt mir sehr!

Ich bin ja mehr der Mechaniker und habe nicht viel Ahnung von Elektronic... aber die Platinen sehen schon sehr professionell aus.
Der Temperaturfühler ist auch erste Sahne...hoffendlich bekommst du den dicht.

Von mir volle 5 Sternchen!

Immer wieder überraschend was man hier so findet. Den Threat durch Zufall erst jetzt entdeckt.

Radeons Signatur
Funktion geht vor Design -> Design ergibt sich aus der Funktion


Geändert von Radeon (07.12.2010 um 17:27 Uhr)
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Alt 09.12.2010, 21:09   Post #99
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Hallo alle miteinander!

Mein neuer Temperaturfühler ist fertig, diese mal aber komplett verlötet, damit so ein Murks nicht noch einmal vorkommt.



Das kleine Röhrchen habe ich ein wenig zusammen gedrückt, so passt der Temperaturfühler besser da rein und das Wasser kann auch etwas ungehinderter daran vorbei strömen. Das Röhrchen wird dann auf beiden Seiten verlötet und damit ist die ganze Sache nun 100%-tig Wasserdicht.



Zum Schluss wird wieder der Temperaturfühler eingeklebt – fertig...



So, das wahres erst einmal wieder. Hoffentlich bleibt das auch der einzigste Fehler...

LG Jens
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Alt 22.12.2010, 09:20   Post #100
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Wow die Selbsgemachten Platinen sehen ja wie gekauft aus man erkennt garnicht das die selfmade sind

Ich komme aus dem Staunen nicht raus

So eine art Kühlbox wollte ich auch bauen allerdings soll da der PC oben drauf stehen und ohne Elektronik, ob ich das verwirklichen kann?

wie sind den die Aussenmaße wenn ich fragen darf


< Den müßte ich als Makro auf die Tastaur legen
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hallo1001, kühlbox

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