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Hallo1001's Kühl-Box

Hier könnt ihr eure wassergekühlten Computer-Systeme (mit Fotos!) vorstellen und präsentieren


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Hallo1001's Kühl-Box 
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Alt 30.07.2010, 23:04   Post #1
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Beitrag Hallo1001's Kühl-Box

Hallo Meisterkühler!

Nach dem ich lange nur hier im Forum mitgelesen habe, habe ich mich mal wieder entschlossen eine neue Wasserkühlung auf zu bauen. Diesmal soll eine „Kühl-Box“ erstellt werden, in der alle Komponenten der Wasserkühlung untergebracht sind. Das Projekt ist bereits am entstehen, allerdings noch nicht so weit das sich schon ausreichend Bilder angesammelt haben...

Hier erst einmal eine Übersicht über die Kühl-Box:
* Gehäuse aus Holz – leicht und einfach zu bearbeiten
* Luftzufuhr von unten über eine Filtermatte
* Radiator (Platz für 3 Lüfter)
* Eheim 230V Wasserpumpe
* Pumpen-Entkopplung – natürlich ein Reibebrett ;-)
* AGB – aus Plexiglas, mit Wasserstandsanzeige
* Durchflussmesser – leicht veränderte Version des ersten Models
* Master-Slave Modul zum schalten der Wasserpumpe und zur Bereitstellung der 15V Versorgungsspannung (für Lüftersteuerung)
* Anbindung an den PC über USB
* Vollautomatische Lüftersteuerung (Regelung) für 1 bis 9 Lüfter
* Software zur optischen Anzeige der Kühl-Box und zum einstellen der Lüftersteuerung

So weit erst einmal zur Planung. Anbei schon einmal ein Bild vom halben Gehäuse... ;-)



LG Jens
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Alt 30.07.2010, 23:10   Post #2
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Hi,

klingt sehr interessant und das Foto zeigt schonmal gute Arbeit, wirklich schick geworden.
Was genau kommen an die verschiedenen Ausschnitte? Wenn ich das richtig erkenne, kommt da ein 4x140 Radi rein.
In welcher Position ist das ganze im Moment, liegt auf der Seite oder?

Bin jedenfalls auf weitere Bilder und Berichte gespannt

Freakas SignaturMfG Freaka
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Alt 30.07.2010, 23:54   Post #3
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@ Freaka

Zitat:
Was genau kommen an die verschiedenen Ausschnitte? Wenn ich das richtig erkenne, kommt da ein 4x140 Radi rein.
Der Radiator ist für 3 Lüfter 120mm, also 3x??? und er wird oben (im Bild auch oben) eingesetzt. Die 4 Öffnungen im Boden sind die Lufteinlässe, wo später mal noch eine Filtermatte davor kommt.

Zitat:
In welcher Position ist das ganze im Moment, liegt auf der Seite oder?
Jo, liegt auf der Seite. Die andere Seite bleibt so lange wie möglich offen, damit die einzelnen Komponenten eingepasst werden können. Danach wird die Seite auch geschlossen und in die Mitte kommt ein großes Loch, welches dann wieder mit Plexiglas verschlossen wird. Zumindest ist es erst einmal so geplant...

LG Jens
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Alt 31.07.2010, 09:12   Post #4
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schöne Aufteilung - wo bringst Du das Netzteil unter?
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Alt 31.07.2010, 11:41   Post #5
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Hallo Jens - schön mal wieder was von dir zu lesen!

Das sieht schon mal alles sehr viel versprechend aus .
Besonders auf den neuen Durchflussmesser bin ich gespannt, da ich momentan selbst an einem bastle.

Freue mich schon auf´s nächste Update!

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Alt 01.08.2010, 00:21   Post #6
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Hallo alle Miteinander!

@ littledevil

Zitat:
schöne Aufteilung - wo bringst Du das Netzteil unter?
Das Netzteil wird an der Seitenwand befestigt, die jetzt im Bild (siehe oben) auf dem Boden liegt. Ein Netzteil „im eigentlichen Sinne“ ist es aber auch nicht. Die nachfolgenden Bilder geben aber darüber auch mehr Details preis... ;-)

@ VJoe2max

Zitat:
Besonders auf den neuen Durchflussmesser bin ich gespannt, da ich momentan selbst an einem bastle.
OK, dann ziehe ich das Update über den Durchflussmesser einmal vor, vielleicht kannst Du dann noch ein- zwei- Ideen mit verwenden...

Die Grundidee vom Durchflussmesser ist erst einmal die gleiche geblieben. Mehrere 5mm starke Plexiglasplatten werden aufeinander geklebt, bis eine Dicke von 2cm erreicht wird. (Im Nachhinein würde ich bei Ebay 2cm Starkes Plexiglas bestellen, das gibt es da für ne’n Apel und ne’n Ei, fix und fertig geschnitten...)



Danach werden wieder die üblichen Bearbeitungen mit dem Fräser und der Bohrmaschine vorgenommen...



Das Wasserrad wird dann mit der Dekupiersäge bearbeitet, so dass die Kleinen Flügel zum Vorschein kommen. Auf dem Bild sind hier noch zwei dünne Plexiglasplatten zu sehen. Beim testen hat sich aber herausgestellt dass das Wasser besser fließt, wenn die Flügel nur die halbe Breite breit sind...





Dann wird wieder eine Platte von unten und Oben aufgeklebt und damit ist der Durchflussmesser auch schon fast fertig. Auf der Rückseite wird nun noch der Hall-Sensor eingeklebt und wieder ordentlich verklebt...



Der Durchflussmesser ist nun 6cm x 6cm x 3cm groß. Da bei der Größe noch ausreichend Material vorhanden war, habe ich hier auch gleich noch drei Schrauben mit eingeklebt, die ich später auch gleich noch zur Befestigung nutzen kann. Im letzten Bild kann man gut erkennen dass das Wasserrad an den Flügeln um die Hälfte abgenommen hat. Damit läuft das Wasserrad problemlos an und es werden sehr gute Impuls-Werte gesendet...



Da es ja hier mit dem geklebten Plexiglas wieder Probleme mit dem tempern gibt, habe ich wieder groszügig Farbe aufgetragen. Der Acryl-Lack (aus der Sprühdose) löst das Plexiglas ordentlich an, so dass hier wieder kleine Risse mit verschlossen werden. Übrigens: Der Durchflussmesser der ersten Generation ist immer noch in betrieb – bislang gab es damit keine Probleme...

Wenn Interesse besteht, dann fertige ich auch noch eine Technische-Zeichnung vom Durchflussmesser an.

LG Jens
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Alt 01.08.2010, 00:45   Post #7
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Wirklich schön und dabei ganz simpel.

Wielang hast an dem Teil denn ca. gearbeitet?

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Alt 01.08.2010, 00:52   Post #8
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Sehr schön geworden .
Optisch und technisch würde ich sagen noch eine paar Verbesserungen zum ersten Modell. Du bist ein wahrer Künstler an der Dekupiersäge !

Wie groß ist den bei dir de Abstand zwischen Hallsensor und den Magneten? Da hab ich am meisten Bedenken bei meiner Konstruktion. Auf was für Impulsraten kommst du denn ungefähr pro Liter?

Du hast mich btw tatsächlich auf eine Idee gebracht. Da muss ich zwar erst noch etwas Material besorgen aber das könnte mir eine Problem ersparen das ich momentan noch habe (ein Drehteil aus Plexi ist auf der Fräse schwer vernünftig zu bearbeiten). Das könnte ich aber vllt. in ähnlicher Manier wie bei dir mit geklebten Plexiglas-Platten umgehen - mal sehen.
Folgendes war btw. der Stand bzgl. DFM - zu dem Zeitpunkt, als ich das Projekt erst mal auf Eis gelegt habe, weil andere Dinge Vorrang haben: Klick (VJoe2max´s CaseCon [Langzeitprojekt])
Das Problem sind vor allem die Dichtungen - in mehrerlei Hinsicht.

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Alt 01.08.2010, 11:26   Post #9
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@ Freaka

Zitat:
Wielang hast an dem Teil denn ca. gearbeitet?
Wenn man mal von der Zeit absieht, die der Kleber und die Farbe zum trocknen braucht, dann würde ich so ca. 2 Stunden schätzen. Die meiste Zeit ging dabei beim plan feilen der Außenkanten drauf, da sich die Feile hier immer wieder mit dem Plexiglas zu gesetzt hat...

@ VJoe2max

Zitat:
Wie groß ist den bei dir de Abstand zwischen Hallsensor und den Magneten? Da hab ich am meisten Bedenken bei meiner Konstruktion.
Der Abstand zwischen Magnet und Hallsensor beträgt hier ca. 1,5mm. Die kleinen Magneten 2mm x 2mm x 2mm haben kein sehr starkes Magnetfeld und daher musste ich so nahe wie möglich an den Hallsensor ran. Beim nächsten Durchflussmesser werde ich aber auch andere Magneten verwenden, die Lösung mit den kleinen Magneten ist nicht optimal.

Ich habe mir mal Dein rotes Wasserrad angeschaut und glaube dass Deine Magneten nicht optimal angebracht sind (kommt auf die Lage des Süd-Pols an). Hier mal ein Auszug aus einem Datenblatt eines Hallsensors.



Der Süd-Pol eines Magneten sollte direkt auf den Hallsensor zeigen, damit er auch sicher schaltet. Wenn ich das richtig sehe, dann zeigen Deine Magneten später einmal nicht mit dem Süd-Pol direkt auf den Hallsensor, dass könnte Probleme geben...
Darüber hinaus ist der Abstand zwischen Magnet und Hallsensor auch stark von der Empfindlichkeit es Hallsensors und der Stärke des Magnetfeldes abhängig. Wenn Du noch keinen Hallsensor hast, dann würde ich Dir hier den TLE4905L empfehlen, der ist sehr empfindlich. Mit dem TLE4905L und Deinem Magneten sollte ein Abstand von 5mm möglich sein (schätze ich mal)...

Zitat:
Auf was für Impulsraten kommst du denn ungefähr pro Liter?
Dass weis ich noch nicht, da ich noch beim erstellen der Auswertelektronik bin. Eine Test-LED blinkt aber recht schnell, von daher würde ich mal 15 bis 20 Impulse pro Sekunde schätzen. Die Elektronik sammelt dann 2 Sekunden lang die Impulse, daher glaube ich dass hier auch eine vernünftige Anzeige möglich sein wird... ;-).

Zitat:
...ein Drehteil aus Plexi ist auf der Fräse schwer vernünftig zu bearbeiten...
Wenn es möglich ist, dann bohr ein Loch in die Mitte und steck eine Schraube durch (siehe Bild weiter oben). Die Schraube kannst Du dann in eine Bohrmaschine einspannen und dass Plexiglas mit einem Stechbeitel (oder scharf angeschliffenen Schraubendreher) abdrehen. Das geht eigentlich sehr gut, so habe ich mein Wasserrad auch rund bekommen...

LG Jens
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Alt 01.08.2010, 13:33   Post #10
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Die Magneten die ich verwende sind ziemlich stark (NeFeB mit 1,3Tesla an der Oberfläche) und anders gepolt als übliche Stabmagneten. Daher sieht das so komisch aus. Die sind nicht über die Länge sondern über die Breite magnetisiert . Ich hab also nur drei Magneten jeweils gleich gepolt auf dem Umfang und werde einen unipolaren Sensor verwenden (hab aber auch bipolare da). Mir fiel nur beim testen der Sensoren auf, dass diese doch auch bei so starken Magneten keine besonders großen Abstände zulassen. Was ich noch nicht getestet habe, ist wenn noch etwas Material dazwischen ist.

Die Impulsraten hören sich schon mal recht gut an. Bin mal gespannt auf was ich da kommen werde. Als Auswertelektronik werde ich zu Testzwecken erst mal auf den DFM 100 Bausatz von ELV zurückgreifen und später auf´s Aquaero wechseln - vielleicht wäre der Bausatz ja auch was für dich? Ich nehme aber mal an, dass du da lieber selber eine Auswerteschaltung bauen willst.

Aber nun möchte ich deine Projektvorstellung nicht weiter mit meinen eigenen Basteleien unterbrechen. Bin schon sehr gespannt wie es weiter geht!

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Alt 01.08.2010, 16:40   Post #11
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@ VJoe2max

Zitat:
Mir fiel nur beim testen der Sensoren auf, dass diese doch auch bei so starken Magneten keine besonders großen Abstände zulassen.
Auch wenn die Magneten sehr stark sind so sind sie doch relativ klein, was ja auch Auswirkungen auf das Magnetfeld hat. Welchen Abstand hast Du denn damit erreicht? Wenn es mehr als 5mm sind, dann ist das schon mehr als optimal...

Zitat:
Was ich noch nicht getestet habe, ist wenn noch etwas Material dazwischen ist.
Wird dadurch nicht besser, ehr schlechter, je nach Material. Bei Plexiglas oder ähnliches wird sicherlich keine Beeinflussung spürbar sein. Bei Metallen hingegen musst Du den Abstand merklich verkleinern...

Zitat:
Als Auswertelektronik werde ich zu Testzwecken erst mal auf den DFM 100 Bausatz von ELV zurückgreifen........
Der Bausatz ist aber ganz schön preisintensiv. Wenn Du „nur mal sehen“ willst was da an Impulsen raus kommt, dann würde ich die Impulse über einen Widerstand auf einen Eingang der Soundkarte legen. Über Oszi-Sofrware wie z.B. http://www.zeitnitz.de/Christian/scope_de kannst Du dann die Impulse sehen. Wenn Dir das ausreicht, dann ist das sicherlich die preisgünstigere Variante...

Zitat:
Ich nehme aber mal an, dass du da lieber selber eine Auswerteschaltung bauen willst.
Jo, da muss wieder etwas Selbstgebautes ran. Die Hardware steht soweit auch schon und läuft auch schon recht gut. Im Moment bin ich grade beim programmieren der Software, wird also wieder etwas umfangreicher... ;-)

LG Jens
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Alt 01.08.2010, 18:33   Post #12
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Der DFM sieht gut aus.

Schöne Bastelloesung! (:

Nen Block Plexiglas haetteste von mir kriegen können.
Aber man sieht die Schnittkanten ja eh nicht.

Wo bestehen bei euch (Johannes und Jens) genau die Bearbeitungsprobleme ? Ich habs nicht genau verstanden, eventuell kann ich euch weiterhelfen.

Ich frag mich auch, warum du, Jens, nicht mehr mit der Fräsmaschine gemacht hast, wenn du schon von Fräsen sprichst..
Oder arbeitest du komplett ohne Fräsmaschine ?

Die Methode, eine Hallsonde/-Sensor und Magnete zu verwenden find ich ganz gut, wird im Hinterkopf vermerkt.
Ich habe ja einfach einen Digimesa-Dfm umgebaut..

mfg Lutz

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Alt 01.08.2010, 18:57   Post #13
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@Jens: 5mm kommt hin .
Werde etwas POM dazwischen haben (sofern ich mit dem Bohrer richtig ziele )
Der Bausatz wir danach bei mir anderweitig verwendet werden - daher lohnt sich die Investition für mich. Die Auswertung über die Soundkarte ist aber auch ne nette Lösung!

Wird deine Auswerteelektronik wieder komplett microcontrollerbasiert? Hast du die Hardware dazu denn schon fertig, wenn du schon am Programmieren bist?

@Lutz: Der Digmesa basiert auf der gleichen Technik (Magnete & Hallsensor) .

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Alt 01.08.2010, 19:00   Post #14
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Zitat:
Zitat von VJoe2max Beitrag anzeigen
@Lutz: Der Digmesa basiert auf der gleichen Technik (Magnete & Hallsensor) .
Das ist mir schon klar.
Ich wollte nur ausdrücken, dass ich es so noch nicht gemacht habe und es mal ausprobieren könnte, so ein Teil komplett selbst zu bauen.

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Alt 01.08.2010, 20:20   Post #15
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@ psahgks

Zitat:
Ich frag mich auch, warum du, Jens, nicht mehr mit der Fräsmaschine gemacht hast, wenn du schon von Fräsen sprichst..
Oder arbeitest du komplett ohne Fräsmaschine ?
Ich habe hier leider nur eine Ständer-Bohrmaschine und damit mache ich so gut wie alles. Ich spanne hier also das Plexiglas mit der Schraube in die Bohrmaschine und dann „fräse“ ich mit einem Stechbeitel weg was stört. Ist also bei mir mehr oder weniger alles Handarbeit... ;-)

@ VJoe2max

Zitat:
Wird deine Auswerteelektronik wieder komplett microcontrollerbasiert? Hast du die Hardware dazu denn schon fertig, wenn du schon am Programmieren bist?
Jo, es wird wieder ein Mikrokontroller verbaut, der dann die gesamte Lüftersteuerung steuert.
Aber Bilder sagen mehr als Worte... ;-)



Die Maske der Software habe ich auch grade fertig gestellt...



Die Werte sind erst einmal nur fiktiv, hier funktioniert also noch nichts. Das einzigste was schon funktioniert sind die beweglichen Bilder (Lüfter, Wasserrad und Wasser)... Ich denke mal dass ich hier aber gut voran kommen werde... ;-)

LG Jens
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Alt 01.08.2010, 20:25   Post #16
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Das ist ja eine fast ein voller Ersatz für ein Aquaero oder ähnliche Steuerungen! Wie lange hast denn daran entwickelt, wenn man fragen darf (also jetzt mal nur die Hardware)?

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Alt 01.08.2010, 22:40   Post #17
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Zitat:
Zitat von VJoe2max Beitrag anzeigen
Wow!

Das ist ja eine fast ein voller Ersatz für ein Aquaero oder ähnliche Steuerungen! Wie lange hast denn daran entwickelt, wenn man fragen darf (also jetzt mal nur die Hardware)?
Dass kann ich Dir so nicht einmal beantworten. Einige „Teilschaltungen“ stammen aus meiner Sammlung, die sich so in laufe der Zeit angesammelt hat. Mehr oder weniger habe ich dann alles auf eine Platine gesetzt - fertig. Die „PWM-Endstufe“ hat ein wenig an Entwicklungszeit gebraucht, aber das ist auch schon etliche Monate her. Die „Kapazitiv-Messung“ für den Wasserstand stammt aus dem Internet, hier musste ich die Schaltung nur noch auf meinen AGB anpassen, hat also kaum Zeit in Anspruch genommen. Und mit den Mikrokontrollern spiele ich eh fast jeden Tag ein wenig herum, da braucht es keiner großen Planung für die Grundbeschaltung. Von daher würde ich mal sagen: Vom erstellen das Schaltplans bis zur fertigen Platine ca. 1 Woche...

LG Jens
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Alt 02.08.2010, 20:16   Post #18
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Hallo alle miteinander!

Heute gibt es ein kleines Update. Ich habe die Anschlüsse der Kühl-Box fertig gestellt. Die Wasserverbindung wird wieder über 1/5 Zoll Anschlüsse hergestellt.



Für die Stromversorgung wird ein Kaltgeräteanschluss verwendet. Darüber hinaus gibt es noch einen Schalter, der die Master-Slave Funktion vom USB-Port überbrückt. Man kann die Kühl-Box mit dem Schalter also einschalten, was beim befüllen der Wasserkühlung hoffentlich von Vorteil ist.



Und dann ist da noch die USB Verbindung zum PC.



Abschließend noch ein Bild vom Gehäuse, wo alle Anschlüsse eingebaut sind.



LG Jens
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Alt 02.08.2010, 20:41   Post #19
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Sieht super aus!

Ist das lackiertes Blech, oder einfach schwarzer Kunststoff ?

Nur etwas schickere Schraubenköpfe koennte das Teil schon vertragen...

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Alt 02.08.2010, 23:27   Post #20
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@ psahgks

Zitat:
Ist das lackiertes Blech, oder einfach schwarzer Kunststoff ?
Bei den Wasseranschlüssen ist es eine Kupferplatte und bei den anderen beiden eine Alu-Platte. Die Farbe kommt (wie immer bei mir) aus der Sprühdose...

Zitat:
Nur etwas schickere Schraubenköpfe koennte das Teil schon vertragen...
Ich schau mal nach ob ich noch welche zu liegen habe. Aber so pingelig bin ich hier auch nicht, zumal es die Rückseite ist...

LG Jens
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Alt 03.08.2010, 20:38   Post #21
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Hallo alle miteinander!

Und weiter geht’s... Heute war der Rariator an der Reihe. Zuerst musst ich mal einen Befestigungssatz zusammenstellen.



Die Bleche werden oben auf den Radiator geschraubt – fertig.



Und danach war das erste Probeliegen angesagt...



Bis hier her hat erst einmal alles funktioniert und dann habe ich auch gleich noch die Lüftermotoren an gebaut.



Damit sind die Vorbereitungen für den Radiator abgeschlossen. Die Pumpenentkopplung habe ich Heute auch lackiert, damit geht es dann Morgen weiter...

LG Jens
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Alt 03.08.2010, 21:28   Post #22
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Für den Radiatorausschnitt haste die Präzisionssäge rausgeholt oder ?
Das passt ja die Außenkontur des Ausschnitts perfekt zum Radi!

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Alt 04.08.2010, 20:22   Post #23
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Hallo alle miteinander!

@ VJoe2max

Zitat:
Für den Radiatorausschnitt haste die Präzisionssäge rausgeholt oder ?
Das passt ja die Außenkontur des Ausschnitts perfekt zum Radi!
Neeee, das sieht nur so aus... Die Spanplatte wurde mit einer Stichsäge zugesägt, aus der nähe betrachtet sieht das richtig grausam aus...


Und weiter geht’s...

Als Pumpenentkopplung habe ich mich dieses mal für ein Reibebrett entschieden, so wie ich es hier im Forum auch schon öfters gesehen habe.



Allerdings habe ich mir hier die arbeit auch sehr einfach gemacht, denn ich habe es nur halbiert und dann von unten eine Alu-Platte dagegen geklebt...



Von unten habe ich auch gleich noch Schrauben in die Plaste-Platte eingeklebt, so dass dort später auch gleich die Wasserpumpe angeschraubt werden kann. Dann noch ein wenig Farbe darüber – fertig.



Und so sieht die Entkopplung mit Wasserpumpe aus...



LG Jens
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Alt 04.08.2010, 22:33   Post #24
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wenn du schon den orangenen Schwamm besorgt hast hättest du auch gleich ein richtiges Shoggi-Sandwich basteln können. Soll die bestmögliche Entkopplung unterhalb von Weltraumtechnik sein
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Alt 04.08.2010, 22:47   Post #25
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Zitat:
Zitat von airlag Beitrag anzeigen
wenn du schon den orangenen Schwamm besorgt hast hättest du auch gleich ein richtiges Shoggi-Sandwich basteln können. Soll die bestmögliche Entkopplung unterhalb von Weltraumtechnik sein
Das hatte ich auch vor, aber der Schaumstoff klebt so verdammt fest auf dem Reibebrett das ich ihn da nur wieder runter schneiden könnte und dass wollte ich nicht. Im nachhinein war das aber auch ganz gut so, denn zwischen Radiator und Wasserpumpe ist jetzt nur sehr wenig Platz...

LG Jens
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Alt 05.08.2010, 20:14   Post #26
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Hallo alle miteinander!

Und weiter geht’s...
Heute ist die Grundplatte für die Filterbefestigung fertig geworden.



Die Alu-Platte wird dann von unten ans Gehäuse geschraubt und dazwischen kommt die Filtermatte.



Damit ist der Lufteinlass auch erst einmal fertig...
Als nächstes ist der AGB an der Reihe. Der AGB soll zusätzlich auch noch eine „Füllstandsanzeige“ erhalten. Da die Spannung der Anzeige aber nicht mit dem Wasser in Verbindung kommen soll, habe ich mich für eine „kapazitive Messung“ entschieden. Bei der kapazitiven Messung wird ein elektrisches Feld an zwei „Messplatten“ angeschlossen und dann das elektrische Feld dazwischen gemessen. Der Vorteil dabei ist, dass das Wasser nicht mit den „Messplatten“ in Verbindung kommt, so dass das Wasser auch weiterhin spannungsfrei bleibt. Für die „Messplatten“ habe ich einfache Leiterplatten verwendet.



Damit was Wasser nicht unnötig hin und her schwankt, habe ich auch noch einen Trennsteg mit eingebaut.



Durch ein kleines Loch unten an der Messeinheit kann das Wasser in die Messeinheit fließen und aus dem oberen Loch kann die Luft entweichen.



Ein Nachteil der kapazitiven Messung ist es allerdings, dass sie wie eine Antenne wirkt und damit sehr empfindlich auf äußere Störungen reagiert. Um das weitestgehend zu vermeiden muss die Messeinheit daher auch noch abgeschirmt werden.



Eine kleine Konservendose ist hierfür wie geschaffen. Das Blech der Konservendose läst sich gut löten und nach dem man es wieder grade geprügelt hat lässt es sich auch wieder gut verarbeiten. Zum Schluss kommt dann noch ein wenig Farbe darüber und damit ist der AGB auch schon fertig...



Die drei Lagen Farbe brauchen nun wieder ein paar Wochen um vollständig durch zu härten, aber dafür geht es dann mit der Elektronik weiter...

LG Jens
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Alt 05.08.2010, 20:33   Post #27
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Sag mal bist du schnell oder ist das Projekt eigentlich schon fertig?

Der Ausgleichsbehälter und insbesondere der Füllstandsensor ist wieder mal phänomenal geworden .
Wie willst du die Kapazität genau messen? Willst du Wechselstrom oder Gleichstrom verwenden? In beiden Fällen ist das ja nicht ganz simpel auszuwerten.

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Alt 05.08.2010, 21:48   Post #28
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@ VJoe2max

Zitat:
Sag mal bist du schnell oder ist das Projekt eigentlich schon fertig?
Neee, das Projekt ist noch nicht fertig. Ich habe vor ca. 1 Monat damit angefangen, da hatte ich Urlaub und viel Zeit zum basteln...

Zitat:
Der Ausgleichsbehälter und insbesondere der Füllstandsensor die ist wieder mal phänomenal geworden.
THX...

Zitat:
Wie willst du die Kapazität genau messen? Willst du Wechselstrom oder Gleichstrom verwenden? In beiden Fällen ist das ja nicht ganz simpel auszuwerten.
Die „Auswertung“ sitzt bereits mit auf der Lüftersteuerung, also einfach anschließen – fertig...
Wie genau die Messung dann vor sich geht kann ich Dir nicht mal sagen. Die Schaltung generiert mit Hilfe eines NE555 eine Frequenz, die auf die Elektroden gegeben wird. Der NE555 erzeugt am Ende daraus einen Ton, den ich dann mit dem Mikrokontroller erfasse und auswerte. Die Schaltung war eigentlich dafür gedacht Kondensatoren zu prüfen und zu testen, aber als Füllstandsanzeige sollte sie sich auch missbrauchen lassen...

LG Jens
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Alt 05.08.2010, 22:15   Post #29
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Alt 05.08.2010, 22:19   Post #30
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Der AGB sieht richtig super aus, nur weiter so
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Alt 05.08.2010, 22:32   Post #31
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Ich vermute das Messprinzip folgt dann diesem Beipspiel oder?
Ist ne recht elegante Lösung würd ich sagen

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Alt 06.08.2010, 00:04   Post #32
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Zitat:
Zitat von VJoe2max Beitrag anzeigen
Ich vermute das Messprinzip folgt dann diesem Beipspiel oder?
Ist ne recht elegante Lösung würd ich sagen
Bild 3 trifft den Nagel auf den Kopf...
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Alt 06.08.2010, 21:22   Post #33
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Hallo alle miteinander!

Und weiter geht’s...
Heute ist ein Teil der Elektronik an der Reihe. Da die Kühl-Box selbstständig arbeiten soll, benötigt sie auch eigene Elektronik. Dazu ist es erst einmal notwendig die benötigten Leiterplatten her zu stellen. Ausgangsmaterial ist hier eine Fotobeschichtete Leiterplatte.



Das Leiterplattenmaterial wird dann mit dem Layout der einzelnen Platinen belichtet und anschließend kommt alles ins Ätzbad. Nach gut 30 Minuten sind dann die Leiterplatten fertig.



Nun werden die Platinen auf die passende Größe zu geschnitten und gebohrt. Damit das Kupfer nicht oxidiert und damit es optisch auch ein wenig gut aussieht, kommt noch ein wenig Farbe darüber.



Ich habe bei den Schaltungen auch großen Wert darauf gelegt, dass keine SMD Bauteile verwendet werden (die sind mir einfach zu klein). Leider gibt es aber einige Bauteile nur als SMD Bauteile, da muss man eben durch.



Als Temperatursensor kommt hier ein DS1621 zum Einsatz. Der DS1621 hat den Vorteil dass er von Haus aus schon geeicht ist und er besitzt einen digitalen Ausgang (I2C-Bus), der direkt mit einem Mikrokontroller verbunden werden kann. Und was am besten ist, er kann die Temperatur auf 0,1°C genau messen, was die Auswertung sehr genau macht. Ich habe mich entschlossen den DS1621 direkt mit ins Wasser zu hängen, was dann natürlich eine Wasserdichte Isolierung voraus setzt. Hier ist der Kleber vom Plexiglas kleben sehr Hilfreich, damit lässt sich der gesamte DS1621 Wasserdicht vergießen/verkleben.



Anschließend wird der Temperaturfühler halb ins Kupferrohr gehängt und mit 2-Komponenten-Kleber eingeklebt. Danach kommt noch ein wenig Farbe darüber und fertig ist der Temperaturfühler für die Wasserkühlung...



Und danach ist das Netzteil an der Reihe. Bei dem Netzteil war mir wieder sehr wichtig dass die gesamte Schaltung im ausgeschalteten Zustand kein Strom verbraucht. Daher arbeitet das Netzteil wieder nach dem „Master-Slave“ Prinzip. Über die USB-Spannung vom PC wird das Netzteil dann eingeschaltet. Es gibt aber auch noch einen 230V Schalter, mit dem das Netzteil eingeschaltet werden kann (z.B. zum befüllen des Wasserkreislaufs). Um so wenig wie möglich „freiliegende“ 230V Stellen zu haben, habe ich die Leiterplatte auch erst nach der Bestückung mit Farbe versehen.



Wer sich so eine Schaltung nachbauen möchte, der achte unbedingt darauf dass hier mit 230V hantiert wird. !!! Bei unsachgemäßem Umgang mit 230V besteht hier Lebensgefahr. !!!
Und hier noch ein paar Bilder vom Netzteil.





Die Elektronik der Kühl-Box besteht im Wesentlichen aus drei Einzelteilen. Dem Netzteil, dem USB-RS232 Adapter und der Lüftersteuerung. Alle drei Komponenten bilden hier ein System.



Die Lüftersteuerung ist allerdings sehr komplex, so dass ich sie Heute noch nicht mit einstellen werde. Aber ich denke mal dass für Heute genug Bilder dabei wahren...

LG Jens
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Alt 06.08.2010, 22:17   Post #34
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Ich weiß langsam echt nicht mehr wie ich meiner Begeisterung für dein Projekt Ausdruck verleihen soll - das ist mal wieder hervorragend geworden

Besonders der genaue Temperatursensor hat es mit angetan. Wenn ich darf werde ich das Einbau-Prinzip zumindest mal in meine Planungen einbeziehen. Ob ich es letztlich so umsetzen werde - mal sehen. Im Prinzip ist dein Sensor von der Elektronikseite her ja sehr ähnlich wie die Digital-Sensoren des mCubed T-Balancers. Der müsste die auch über den IC² auswerten können.

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Alt 06.08.2010, 23:18   Post #35
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@ VJoe2max

Zitat:
Ich weiß langsam echt nicht mehr wie ich meiner Begeisterung für dein Projekt Ausdruck verleihen soll - das ist mal wieder hervorragend geworden


Zitat:
Besonders der genaue Temperatursensor hat es mit angetan. Wenn ich darf werde ich das Einbau-Prinzip zumindest mal in meine Planungen einbeziehen.
Na klar darfst Du übernehmen was Dir gefällt. Wenn Das Projekt fertig ist, stelle ich auch die gesamte Elektronik wieder zum Download ein...

Zitat:
Im Prinzip ist dein Sensor von der Elektronikseite her ja sehr ähnlich wie die Digital-Sensoren des mCubed T-Balancers. Der müsste die auch über den IC² auswerten können.
I2C-Bus Temperatursensoren gibt es eine ganze Menge. Allerdings glaube ich nicht dass der T-Balancer den DS1621 verwendet, der wird sicherlich zu preisintensiv sein. Der DS1621 ist aber auch der einzige (glaube ich) der auf 0,1°C (eigentlich auf 0,06°C) genau messen kann. Die meisten können „nur“ auf 0,5°C genau messen, was aber auch vollkommen ausreichend ist...

LG Jens
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Alt 06.08.2010, 23:35   Post #36
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Boah, wahnsinn was du hier auffährst Ganz große Klasse!
Der AB ist grandios geworden, und mit dem Sensor echt genial.

Hast du das Teil nach dem Verkleben getempert? Spannungsrisse wäre da echt schade!
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Alt 07.08.2010, 09:04   Post #37
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@ Patty

Zitat:
Hast du das Teil nach dem Verkleben getempert? Spannungsrisse wäre da echt schade!
Leider konnte mir bis jetzt noch keiner verraten ob man den Acrifix-192 Kleber tempern kann, daher lasse ich das lieber. Aber ich habe einen guten Weg gefunden wie es ohne tempern trotzdem gut geht. Der Acryl-Lack (aus der Sprühdose) ist so aggressiv dass er das Plexiglas an der Oberfläche richtig „aufweicht“. Zwei- drei- Farben Lack benötigen dadurch ca. drei Wochen bis alles durchgehärtet ist. Ist zwar nicht die beste Lösung, aber es scheint zu funktionieren. Ich habe vor ein paar Jahren schon mal einen AGB aus Plexiglas zusammen geklebt, siehe Beitrag:
http://www.meisterkuehler.de/forum/v...-eigenbau.html (Hallo1001’s erste Wakü im Eigenbau)
Der ist Heute immer noch in betrieb und damit gab es bis jetzt auch noch keine Probleme...

LG Jens
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Alt 07.08.2010, 11:59   Post #38
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Die Klebkanten werden werden sowieso angelöst - da kann man sich das Tempern sparen. Lediglich den Gewinden würde es gut tun.

Acrifix ist im Prinzip ja nicht anderes als MMA mit UV-Polymerisationskatalysator. Wenn es ausgehärtete ist, entspricht es also dem Grundwerkstoff. Allerings polymerisiert es ja in der Form isn der es am Ende vorliegt und muss daher nicht getempert werden, da es keine Spannungen aufbaut. Nur Mechanisch bearbeitet Oberflächen sind ungetempert durch Spannungsrisskorrosion (SCC) gefährdet. SCC heißt halt auch bei Plexi so - kann man nichts daran ändern. Der Prozess ist phenomenologisch aber auch der echten Spannungsrisskorrosion in Metallen sehr ähnlich. ).

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Alt 07.08.2010, 21:34   Post #39
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@ VJoe2max

Zitat:
Die Klebkanten werden werden sowieso angelöst - da kann man sich das Tempern sparen. Lediglich den Gewinden würde es gut tun.
Ich bin auch schon am überlegen ob ich nicht ein wenig Kleber auf die Wasseranschlüsse gebe, wenn ich dann alles am Ende zusammen baue – sicher ist sicher. Aber wie gesagt, mit dem anderen AGB hatte ich dahingehend auch noch keine Probleme und da habe ich die Anschlüsse auch nicht eingeklebt...

Zitat:
Acrifix ist im Prinzip ja nicht anderes als MMA mit UV-Polymerisationskatalysator. Wenn es ausgehärtete ist, entspricht es also dem Grundwerkstoff.
Die Überlegung ist ja OK, nur warum schreiben die Leute dann nicht mit auf die Klebertube dass der Kleber mit getempert werden kann. Auf so einer Tube stehen so viele „unwichtige“ Infos und dann wird so eine wichtige Info nicht mit aufgelistet? Warum nicht? Und bevor ich mir den AGB im Ofen zerschmelze, da lasse ich es lieber...

-------------------

Zum einstellen Neuer Bilder komme ich Heute nicht mehr. Beim programmieren der Software sind unerwartete Probleme aufgetreten die ich erst mal lösen muss. Die bewegten Bilder machen im Speicher Probleme und lassen das Progi abstürzen, dass war so ja nun nicht geplant...

LG Jens
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Alt 08.08.2010, 10:57   Post #40
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Zitat:
Zitat von Hallo1001 Beitrag anzeigen
Die Überlegung ist ja OK, nur warum schreiben die Leute dann nicht mit auf die Klebertube dass der Kleber mit getempert werden kann. Auf so einer Tube stehen so viele „unwichtige“ Infos und dann wird so eine wichtige Info nicht mit aufgelistet? Warum nicht? Und bevor ich mir den AGB im Ofen zerschmelze, da lasse ich es lieber...
Erstens ist es wie gesagt nicht nötig den Kleber zu tempern, da die Klebestellen sowieso spannungdfrei/arm sind und Zweitens könnte die Glasübergangtemperatur im frisch polymerisierten Klebern niedriger sein als die des Grundwerkstoffs. Dann könnte ein Temperprozess die Nähte weich werden lassen und Verzug fördern während er Rest noch hart bleibt. Evtl. ist das die Erklärung dafür.

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Alt 08.08.2010, 14:45   Post #41
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Ausführliches Datenblatt lesen wäre auch schon eine Idee wert:

http://www.acrylglasprofi.de/Produkt...IFIX%20192.pdf

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Alt 08.08.2010, 17:07   Post #42
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@ VJoe2max

Zitat:
Erstens ist es wie gesagt nicht nötig den Kleber zu tempern, da die Klebestellen sowieso spannungdfrei/arm sind und.....................
Jo, dass es nicht nötig ist, ist mir ja auch klar, nur ist das hier ja auch nicht die Frage. Beim AGB habe ich zwei Grundplatten übereinander geklebt um auf eine dickere Materialstärke zu kommen und dann erst die Gewinde geschnitten. Wenn ich die Grundplatte jetzt also tempere, dann muss ich den Kleber zwangsläufig mit tempern. Und ob dass so ohne weiters gut geht, dass wollte ich nicht unbedingt ausprobieren...


@ Horstelin

Zitat:
Ausführliches Datenblatt lesen wäre auch schon eine Idee wert:
http://www.acrylglasprofi.de/Produkt...IFIX%20192.pdf
Jo, wer lesen kann ist klar im Vorteil...

LG Jens
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Alt 08.08.2010, 19:08   Post #43
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Hallo alle miteinander!

Und weiter geht’s...
Heute ist die Lüftersteuerung an der Reihe. Für den Fall das sich jemand die Lüftersteuerung nachbauen möchte, hier das wichtigste Bild von allen.



Wenn hier ein Kühlkörper verbaut werden muss (!), dann sind die FET-Gehäuse unbedingt von einander zu isolieren. Die beiden Gehäuse haben eine unterschiedliche Spannung und dürfen auf keinen Fall zusammen kommen...
Allerdings habe ich die PWM-Entstufe auch ein wenig überdimensioniert, so dass unter normalen Umständen auch kein Kühlkörper notwendig ist. Die kleine Alu-Platte als Kühlkörper ist hier also auch nur Zierde...



Die Lüftersteuerung ist als „Stand-Alone“ Bauteil ausgelegt, sprich sie braucht keine PC Verbindung um zu funktionieren. Das Regelprinzip der Lüftersteuerung ist grade zu einfach wie genial. Es wird ein „Soll-Wert“ eingestellt und dieser Sollwert muss erreicht werden. Der Temperaturfühler misst den „Ist-Wert“ (die Wassertemperatur) und vergleicht ihn mit dem Sollwert. Ist die gemessene Temperatur größer als der Sollwert, dann wird die Lüfterspannung angehoben und die Lüfter drehen sich schneller. Und ist die Temperatur kleiner als der Sollwert, dann wird die Lüfterspannung abgesenkt und die Lüfter drehen sich dann wieder langsamer. So stellt sich ein natürliches Gleichgewicht zwischen Wassertemperatur und Lüfterdrehzahl ein. Und dass kann alles an die Lüftersteuerung angeschlossen werden.



Technische Daten Hardware
* Schaltnetzteil als PWM-Endstufe (bei 12V und 5A ca. 0,3W Abwärme)
* Versorgungsspannung 10V bis 20V
* direkter Anschluss für Lüfter 1 bis 3
* Tachosignal-Anschluss für Lüfter 4 bis 9
* Relais-Anschluss (schaltet 12V bei Hauptalarm)
* Wasser-Füllstands-Anschluss (kapazitive Messung)
* Durchflussmesser
* RS232 (COM-Verbindung TTL-Pegel)
* I2C-Bus Temperaturfühler (DS1621, auf 8 Temperaturfühler erweiterbar)
* LED-Anschluss (für drei in reihe geschaltete blaue LEDs)

Firmware (Software im Mikrokontroller)
* Überwachung Füllstands-Anzeige (abschaltbar – Hauptalarm)
* Überwachung Temperatursensor (abschaltbar – Hauptalarm)
* Überwachung Durchflussmesser (abschaltbar – Hauptalarm)
* Überwachung Durchflussmenge (abschaltbar – Voralarm)
* Überwachung der Tachosignale (einzeln abschaltbar - Voralarm)
* Sollwert Temperatur einstellbar
* NOT-Aus – Temperatur über Sollwert – einstellbar (Hauptalarm)
* MIN PWM-Wert einstellbar
* MAX PWM-Wert einstellbar
* MIN-Wert Wasser-Füllstand einstellbar
* MIN-Wert Durchflussmesser einstellbar
* Aktualisierung aller Messwerte im 2 Sekunden Takt
* Ausgabe aller Messwerte über die RS232 Schnittstelle (alle 2 Sekunden)
* Ausgabe aller Einstellungswerte über die RS232 Schnittstelle (nach Anforderung)
* Alle Einstellungen werden in der Lüftersteuerung gespeichert (EEprom)
* Überwachung der Programmabarbeitung (Watch-Dog – Neustart bei Fehler)

Ich hoffe dass ich jetzt nichts Wichtiges vergessen habe... ;-) Die Lüftersteuerung unterscheidet zwischen zwei verschiede Alarmtypen, den Voralarm und den Hauptalarm. Beim Voralarm wird ein Piezo-Schallwandler aktiviert, der alle 0,5 Sekunden ein- und aus- geschaltet wird. Und es wird der entsprechende Alarm-Wert mit über die RS232 Schnittstelle ausgegeben. Beim Hauptalarm wird der Piezo-Schallwandler dauerhaft eingeschaltet. Darüber hinaus wird ein „Relais-Ausgang“ mit eingeschaltet, so dass über ein Relais (12V) eine Alarmfunktion ausgeführt werden kann. Damit konnte man z.B. den „Power“ Schalter am PC brücken, so dass der PC umgehend ausgeschaltet wird...

Oh je, viel zu viel Text...
LG Jens
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Alt 08.08.2010, 19:37   Post #44
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Was du da alles baust macht mich echt mal sprachlos! Deshalb
Vor allem die Steuerung
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Alt 08.08.2010, 20:30   Post #45
Luftkühler
 
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echt hammer was du da alles zauberst
Bogi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2010, 20:33   Post #46
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sieht sauber aus. Vielleicht als Tipp, du hast ja ein Voralarm, warum nutzt du den nicht für die Regelung der Lüfter, damit sie weiter hochdrehen?
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Alt 08.08.2010, 22:38   Post #47
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THX...

@ Renovatio

Zitat:
Vielleicht als Tipp, du hast ja ein Voralarm, warum nutzt du den nicht für die Regelung der Lüfter, damit sie weiter hochdrehen?
Weil der Voralarm nur ein „Indikator“ dafür ist, dass etwas nicht stimmt (etwas was zu beachten ist, aber keinen Schaden verursacht). Z.B. löst die Unterschreitung der Durchflussmenge auch einen Voralarm aus (wenn aktiviert) und in dem Fall müssen die Lüftermotoren nicht schneller laufen. Die Lüftermotoren werden ausschließlich nach der Wassertemperatur eingestellt. Sollte der Temperaturfühler keine Daten senden (abgezogen, defekt) dann werden die Lüftermotoren auf MAX-PWM eingestellt. In dem Fall wird aber auch ein Hauptalarm ausgelöst (wenn die Temperatur Überwachung aktiviert ist). Darüber hinaus gibt es auch noch die Einstellung „NOT-AUS“. Die NOT-Aus Temperatur richtet sich nach dem Soll-Wert der Temperatur. Wenn z.B. der Soll-Wert auf 30°C und die NOT-Aus Temperatur auf 5°C eingestellt wird, dann wird ein Hauptalarm bei 35°C ausgelöst. Dieser Hauptalarm arbeitet unabhängig von den Lüftermotoren. Wenn also alle Lüfter defekt sind (so dass überhaupt nicht mehr gekühlt werden kann), selbst dann kommt es noch zur Alarmmeldung. Ich glaube dass damit das System mehr als abgesichert ist...

LG Jens
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Alt 09.08.2010, 18:35   Post #48
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Hast du das Layout der Platinen selbst entworfen? ...alle Anschlüsse außen, nur 2 Drahtbrücken, alles sehr schön aufgeräumt und vor allem sauber gelötet! Im Zeitalter der Bausätze und vorgeätzten Platinen eine(leider seltene)Ausnahme!

Grüße Dirk

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Alt 09.08.2010, 20:50   Post #49
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@ phil68

Zitat:
Hast du das Layout der Platinen selbst entworfen? ...alle Anschlüsse außen, nur 2 Drahtbrücken, alles sehr schön aufgeräumt und vor allem sauber gelötet!
Ja, ist alles selbst erstellt, mit Target3001. Es sind aber leider mehr als zwei Drahtbrücken geworden, den Rest habe ich nur versteckt...



LG Jens
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Alt 09.08.2010, 21:00   Post #50
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Für so ein schönes Layout sitzt man aber ganz schon lang dran mit Target.

Finde für so ein kompliziertes Layout auf so geringer Fläche sind die paar Drahtbrücken echt super. ich oder der Autorouter hätten da sicher mehr gebraucht.

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