MeisterKühler

MK-Prüfstation

Der Meisterkühler-Kühlerprüfstand

  1. Intro
  2. Einleitung
  3. Elektronik
  4. Das Netzteil
  5. Grundgerüst und Gehäuse
  6. Wasserkreislauf
  7. Die Halterungsmodule
  8. Software und Auswertungen
  9. Ablauf der Messungen
  10. Eigenbaukühler
  11. Schlusswort und Fazit
  12. Danksagung und Sponsoren



Einleitung

Nun ist es endlich ist es soweit: Die Meisterkühler testen nun selbst Wasserkühler!

Nach mehreren Anläufen und viel Aufwand ist aus unserem Meisterkühler Teststand v.1 ist die MK-Kühlerprüfstation geworden, die wir euch in dem folgenden Artikel ausführlich vorstellen wollen.

Die in der Wakü-Szene bekannten Kühlertest-Setups und Kühlerprüfstände liefern bisweilen sehr unterschiedliche Ergebnisse. Wir sind dabei auch mit keinem der verwendeten Verfahren rundum zufrieden. Daher haben wir uns entschlossen, selbst einen Prüfstand aufzubauen der unsere hohen Ansprüche erfüllt und die aus unserer Sicht besten Methoden und Eigenschaften kombiniert. Im Folgenden präsentieren wir euch nun die Meisterkühler-Kühlerprüfstation in der Version 2 für CPU-Wasserkühler.

Sinn und Zweck des Ganzen ist es, die Kühlleistung verschiedener CPU-Wasserkühler von kommerziellen Herstellern wie auch Eigenbauten von Wakü-Bastlern auf einem physikalischen Prüfstand möglichst objektiv und genau zu messen, um die Ergebnisse anschließend in unseren Kühlercharts vergleichen zu können.

Mit Hilfe der erzielten Ergebnisse wollen wir insbesondere den Vergleich der grundsätzlichen Leistungsfähigkeit der verschiedenen Kühlerdesigns ermöglichen. Dies soll Anhaltspunkte für die Eigenentwicklung von Kühlern geben und die bessere Einschätzung der Leistungsfähigkeit von Wasserkühlern anhand der verwendeten Kühltechnik zulassen.
Außerdem können natürlich kommerzielle Kühler und Eigenbauten die auf unserem Prüfstand geprüft wurden anhand der Testergebnisse besser im Vergleich zueinander bewertet werden.

Da es sich bei der Meisterkühler Kühlerprüfstation um einen sogenannten physikalischen Prüfstand handelt, sind die erzielten Ergebnisse prinzipbedingt nicht 1:1 auf Anwendersystemen in der Praxis reproduzierbar. Die Performance eines Kühlers sowie insbesondere die ermittelten Temperaturen hängen in der Praxis von deutlich mehr Faktoren als dem Kühlerdesign selbst ab. Dies sind bei realen Systemen neben den ungenauen eingebauten Sensoren vor allem Faktoren, die außerhalb eines Prüfstandes nicht, oder nur schwer zu kontrollieren sind (z. B. Anpressdruck, der durch die Halterung erreicht wird, Art und Verwendung der WLP, etc.).
Der Vorteil eines physikalischen Prüfstandes besteht also darin, möglichst viele der Unsicherheitsfaktoren, die Messungen auf realen Hardware-Setups mit sich bringen, so gut wie möglich auszuschließen und reproduzierbare, messtechnisch einwandfreie Ergebnisse zu liefern. Die Aussagekraft der Ergebnisse liegt also direkt in der objektiven Bewertung des jeweils vorliegenden Kühlerdesigns im Vergleich zu anderen Kühlern. Zudem sind auch die Absolutwerte im Vergleich zu Messungen auf realer Hardware wesentlich valider.

Die hier vorgestellten Ergebnisse sollen daher nicht zwingend als Entscheidungskriterium für oder gegen den Kauf eines speziellen Kühlers angewendet werden (natürlich können wir niemanden davon abhalten, trotzdem den Kühler mit den besten Testergebnissen zu kaufen).
Uns geht es hier vielmehr um die Kühltechnik selbst und darum die Entwicklung neuer Kühler (insbesondere von Eigenbauten) durch die gewonnen Erkenntnisse voranzutreiben. Es geht aber nicht in erster Linie darum den aktuellen “König der Kühler” zu küren.

 

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Comments

  1. Vielen Dank für die Beschreibung. Jetzt kann das “Wasserkühler” testen los gehen ! 😉

  2. Ist es ja schon, genaugenommen.

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