MeisterKühler

Anleitung zum Glücklichsein

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    Beiträge
    • #475718
      EselMetaller
      Teilnehmer

      Hast du auch manchmal die Schnauze so richtig voll? Du hast dich geärgert
      und weißt nicht, wo du deine Wut mal so richtig
      auslassen kannst? Die nachfolgende kleine, feine Anleitung soll dir helfen,
      deinem Ärger Luft zu machen und vor allen Dingen noch ein wenig Spaß dabei
      zu haben.

      Also, es begann eigentlich ganz einfach: Ich wollte meinen Freund Thomas
      anrufen und wählte seine Nummer.

      Ein Teilnehmer meldete sich und ich sagte: “Guten Tag, ich würde gerne mit
      Thomas Müller sprechen.” Daraufhin wurde der Hörer einfach
      aufgeknallt. Ich war fassungslos, wie konnte jemand nur so unhöflich sein.
      Ich verglich die Nummer noch mal mit meinem Adressbuch und stellte fest, daß
      ich nur eine Ziffer vertauscht hatte. Ich rief also noch mal die falsche
      Nummer an, wartete bis der Ignorant sich meldete und
      brüllte in den Hörer: “Sie sind ein ARSCHLOCH!!” und knallte dann ebenfalls
      den Hörer auf. Danach fühlte ich mich wirklich besser.
      Ich nahm den Zettel, schrieb ARSCHLOCH hinter die Nummer und legte ihn in
      meine Schublade. Nun, immer wenn es mir schlecht ging oder ich mich geärgert
      hatte, rief ich das Arschloch an, brüllte in den Hörer und legte sofort
      wieder auf. Ein gigantisches Gefühl. Am Ende des Jahres führte die
      Telefongesellschaft ein Nummernerkennungssystem ein.
      Ich war ziemlich geschockt, wie sollte ich so unerkannt meine Anrufe
      weiterführen können.

      Ich überlegte und überlegte und rief abermals das Arschloch an und sagte:
      “Guten Tag, ich rufe von der Telefongesellschaft an. Sind Sie mit dem
      Nummernerkennungssystem bereits vertraut?” Das Arschloch sagte nein,
      und ich brüllte in den Hörer: “…weil Sie ein Arschloch sind!”

      Damit war meine Welt wieder in Ordnung.

      An einem schönen sonnigen Tag fuhr ich in die Stadt zum Einkaufen.
      Viele Parkplätze waren belegt. Ich sah eine Frau, die unglaublich lange
      brauchte, um ihr Auto aus einer Parklücke rückwärts herauszufahren, aber ich
      entschloss mich, zu warten, in Aussicht auf einen schönen Parkplatz.
      Plötzlich kam von der anderen Seite ein schwarzer BMW angerast und schnappte
      mir den schönen Parkplatz vor der Nase weg.
      Ich stieg aus und war sehr wütend und rief dem Fahrer zu, dass dies mein
      Parkplatz sei. Er ignorierte mich vollkommen und ging einfach weg.
      So ein Arschloch! Doch dann entdeckte ich ein Schild hinter seiner Scheibe,
      dass er den Wagen verkaufen wollte. Zu meiner Freude hatte er seine
      Telefonnummer und seinen Namen draufgeschrieben. Nun hatte ich schon zwei
      Arschlöcher, die ich anrufen konnte, wenn ich mich über etwas geärgert
      hatte.

      Was ein königlicher Spaß.

      Nach einer Weile war es nicht mehr so schön, bei den Arschlöchern anzurufen
      und ich wollte mal etwas Neues ausprobieren. Ich rief also Arschloch 1 an
      und brüllte in den Hörer: “Sie ARSCHLOCH!!” und legte dann aber nicht auf.
      Er sagte: “Unterlassen Sie diese Anrufe.
      Ich sagte: “Nein.” Er sagte: “Wo wohnen Sie?” Ich sagte: “Ich wohne am
      Gustav-Heinemann-Ufer und heiße Leo Bauer. Mein schwarzer BMW steht vor der
      Tür.” Das Arschloch sagte: “Lauf Dich schon mal warm Kumpel, ich komme
      gleich vorbei.”

      Dann rief ich das zweite Arschloch an und brüllte wieder meinen Spruch in
      den Hörer und legte auch hier nicht auf. Leo Bauer fragte auch mich:
      “Wer bist Du, Du Penner, lass die Scheiße bleiben.” Ich sagte, dass wir uns
      gleich kennenlernen würden, denn ich würde bei ihm vorbeikommen.

      “Prima”, sagte er, “dann kann ich Dir ja gleich mal richtig aufs Maul hauen
      für Deine Unverschämtheiten.”

      “Ich freue mich”, sagte ich ihm.

      Dann rief ich bei der Polizei an und sagte, dass mein Name Leo Bauer sei und
      ich am Gustav-Heinemann-Ufer wohnen würde. Ich würde von meinem schwulen
      Freund bedroht und der stehe schon vor der Tür, um mich umzubringen.
      Dann fuhr ich zum Gustav-Heinemann-Ufer und sah zu, wie die beiden
      Arschlöcher sich richtig vermöbelten, bis die Polizei kam und beide
      festnahm.

      Das war eine der geilsten Freuden in meinem Leben!!!!

      Was lernen wir daraus:
      sei immer freundlich am Telefon, schnappe anderen Leuten nicht den
      Parkplatz weg und schreibe nie, nie, nie Deine Telefonnummer an Deine
      Autoscheibe. Dann kann eigentlich nix passieren.

    • #568537
      AaRoN
      Teilnehmer

      als ich es zum ersten mal gelesen hatte, hab ich richtig böse gelacht. 😉

    • #568542
      braeter
      Teilnehmer

      Kannt ich schon, ist aber immer wieder ne Inspirierung. Hab nur zuwenig mumm, das durchzuziehen.

    • #568540
      EselMetaller
      Teilnehmer

      kP, hat mir mein Weibchen eben zugeschickt, aber ich werds mir merken – muahaha

    • #568538
      Canis_Lupus
      Teilnehmer

      Ich hoffe die geschichte is nit wahr,die is echt Böse.

    • #568543
      shockwave10k
      Teilnehmer

      das habe ich selber mal vor einigen monden gepostet 😀 also darf ich jetzt mal mit fug und recht behaupten:

      AAAAAAALLLLTTT!

    • #568546
      HellRideR
      Teilnehmer

      Trotzdem einfach Spitze! 😆
      Ich hab immernoch Tränen in den Augen vor Lachen :d:

    • #568573
      socke13
      Teilnehmer

      😆 alt aber geil

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