MeisterKühler

Die wichtigsten Kommandos für den Anfang

Willkommen in der Mk-Community Foren Software Linux/Unix Die wichtigsten Kommandos für den Anfang

Ansicht von 21 Antwort-Themen
  • Autor
    Beiträge
    • #591510
      Olli
      Teilnehmer

      Super Sache,
      gerade als Linux Noob, sitzt man mit einem riesigen Fragezeichen über dem Kopf, vor dem PC. =D>

    • #477044
      toor
      Teilnehmer

      Hallo allerseits,

      ich hab mit gedacht ich mach mal ein Thema auf wo die – für den Anfang – wichtigsten Befehlszeilenkommandos aufgelistet sind. Es ist nicht Ziel dieses Threads, über die tiefere Bedeutung aufzuklären, das tun die man-Pages besser. 😉

      Hier mal nun in unsortierter Reihenfolge:

      • who — zeigt die aktuell auf dem System angemeldeten Benutzer an (mit Anmeldezeit)
      • pwd — print working directory; zeigt das aktuelle Arbeitsverzeichnis an
      • cd $Verzeichnis — wechselt nach $Verzeichnis; cd .. in das übergeordnete
      • mkdir $Verzeichnis — make directory; erstellt ein neues Verzeichnis (unter Win wäre es ein neuer Ordner)
      • rm $Verzeichnis/Datei — remove; löscht ein Verzeichnis oder eine Datei
      • $Kommando | less (evtl. auch more -> ausprobieren) — wenn der Inhalt zu lang ist, kann man bequem mit “j” (runter) und “k” (hoch) scrollen
      • find $Verzeichnis — zeigt den Inhalt von $Verzeichnis an
      • $Kommando | grep $Attribut — grep sucht in $Kommando nach $Attribut
      • cat $Datei/Verzeichnis — zeigt den Inhalt von $Datei oder $Verzeichnis an
      • vi — ruft den vi-Editor auf; gut geeignet zum editieren von Konfigurationsdateien
      • su — super user (root); Administrator unter Windows (sieht man auch am Shell-Prompt: root-># ; normaler User->$)
      • sudo $Kommando — führe $Kommando mit root-Rechten aus
      • mount $Gerät — bindet $Gerät in die Verzeichnis-Struktur ein
      • chmod $Datei/Verzeichnis — ändert die Zugriffrechte
      • shutdown -h now — fährt den Rechner sofort runter und schaltet ihn ab (geht nur bei aktiviertem ACPI)

      Es gibt noch unzählige andere Kommandos, aber ich denke das sind für den Anfang die wichtigsten. Unter Linux kann man sich mit $Kommando –h (unter anderen Unices: -h) eine kurze Übersicht über die zur Verfügung stehende Optionen anzeigen lassen. Ausführlicher ist in jedem Fall die man-Page.

      Wer was dazufügen möchte, kann dies gerne tun.

      Ich hoffe es bringt den angehenden Linuxern hier was. 😉

      Gruß,
      Philipp

    • #591511
      McTrevor
      Teilnehmer

      Ich denke die angehenden Linuxer hier nutzen vornehmlich die graphische Oberfläche (wie ich auch). Insofern sind deine Kommandos meiner Meinung nach nicht die wichtigsten, sondern eher so Sachen wir rpm, urpmi, configure, make, make install und dergleichen… move und zip wären vielleicht auch noch interessant.

      Bis dann denn!

      McTrevor

    • #591541
      Obi Wan
      Keymaster

      koole Liste !

      Danke für die Infos

    • #591620
      toor
      Teilnehmer

      Freut mich das es so gut ankommt. Auch wenn viele ne graphische Oberfläche benutzen (tu ich übrigens auch -> fluxbox), so ist die schnellste Kommunikation mit dem System immer noch über Konsole und Tastatur. Die Befehle wie rpm, configure und so lernt man ja, wenn man die Readme-Datei (oder das Makefile) zum zu installierenden Programm liest 😉 Ich hab die Liste eher als Hilfe gedacht, wenn man mit der GUI nicht weiterkommt, oder – wie es M.Peitz passiert ist – plötzlich ohne GUI dasitzt (das war eigentlich der Auslöser 😉 ) und trotzdem am System arbeiten muss/will/darf/kann/…

      Mir sind noch einige Befehle eingefallen:

      • cp $Datei/Verzeichnis $neuer Ort — kopiert $Datei/Verzeichnis nach $neuer Ort (muss _genau_ angeben werden, sonst sucht man hinterher und findet nicht… 😈 )
      • mv $Datei/Verzeichnis $neuerName — move; benennt eine Datei oder ein Verzeichnis um
      • ln $Datei/Verzeichnis A $Datei/Verzeichnis B; ln -s $Datei/Verzeichnis A $Datei/Verzeichnis B — Das erste Kommando verlinkt $Datei/Verzeichnis B und $Datei/Verzeichnis A (Link); das zweite Kommando verweist auf $Datei/Vezeichnis B wenn auf $Datei/Verzeichnis A zugegriffen wird (symbolischer Link)
      • tar $Optionen $Datei — öffnet/erstellt ein Archiv (näheres siehe man-Page)

      Gruß,
      Philipp

      Edit: @Obi Wan: Sticky?

    • #591630
      tuxthekiller
      Teilnehmer

      Wenn man nur den Anfang von einem Befehl genau weiß gibt man den Anfang ein und drückt Tab. Dann wird es entweder automatisch vervollständigt oder alle Befehle mit diesem Anfang angezeigt.
      EDIT: Wie kann man in der nicht X11-Umgebung 🙂 scrollen?

    • #591667
      toor
      Teilnehmer

      tuxthekiller said:
      Wenn man nur den Anfang von einem Befehl genau weiß gibt man den Anfang ein und drückt Tab. Dann wird es entweder automatisch vervollständigt oder alle Befehle mit diesem Anfang angezeigt.

      Oder esc, kommt drauf an. 😉

      tuxthekiller said:
      EDIT: Wie kann man in der nicht X11-Umgebung 🙂 scrollen?

      leertaste (space) für bildschirmweißes scrollen, j und k für Zeilenweises runter und hoch, h und l für zeichenweises nach rechts, bzw. links scrollen (eigentlich nur im editor (bleistiftsweise vi). 😉

      HTH,
      Philipp

    • #591786
      tuxthekiller
      Teilnehmer

      Nicht im Editor, ich meine ueberhaupt. Muss man da nicht Rollen druecken? Oder nur unter BSD?

    • #591791
      HellRideR
      Teilnehmer

      -Scrollen in der shell –> [SHIFT] + [Bildauf]/[Bildab]
      -Anzeige der laufenden Prozesse in shell -mit stätiger aktualisierung: top ; komplett: ps aux
      Prozess killen mit “kill 15” naja, siehe manpage

      naja und dann grep und modprobe usw. für Fortgeschrittene, da seh ich aber auch noch nich ganz durch ^^

      edit:
      interessant ist noch:

      z.B. “df -h” um die speichermedien zu sehen
      oder “mount” sehr cooles dingens, mountet auch mdf und iso images etc.

      wenn man was erklärt haben will einfach “man [Command]”

    • #591896
      toor
      Teilnehmer

      @tux: meinst du die befehle? das hängt von der shell ab die du verwendest.

      Das mit j, k, h, l ist für dokumente die länger sind als auf den bildschirm/das terminal draufpasst. kennt eigentlich jedes ordentliche unix 😀

      @all:

      noch was:

      • ls $flag $verzeichnis — zeigt den Inhalt von $Verzeichnis an. $Flag ermöglicht verschiedene “Ansichtsmodi”
      • df -k — zeigt den freien plattenplatz an
      • top — zeigt die laufenden Prozesse an, ist allerdings am Anfang nicht so wichtig
    • #596392
      Obi Wan
      Keymaster

      Philipp said:

      Gruß,
      Philipp

      Edit: @Obi Wan: Sticky?

      schon passiert 😉

    • #596497
      flydie
      Teilnehmer

      Das hier sollte man sich auch mal anschaun. Da wird auch vieles erklaert.

    • #596555
      toor
      Teilnehmer

      @Obi: Danke 😉

      @pfleidi:
      Der Link ist interessant (fuer den Anfang), allerdings etwas oberflaechlich. Nix fuer ungut 🙂

    • #596697
      toor
      Teilnehmer

      Das hier kann man löschen. Der Beitrag ist vogelfrei 😀

    • #596699
      toor
      Teilnehmer

      Nochmal ne kleine Ergänzung: Installieren von Software im Allgemeinfall

      • Readme lesen
      • Readme beachten
      • configure – der Name sagts schon 😉
      • make – übersetzt den Quellcode in Maschinenverständliche Sprache
      • make install – installiert den übersetzten Quellcode
      • make clean – räumt auf

      Das ist der allgemeine Weg – der sollte immer gehen. Für Paketmanagerspezifische Befehle ist dessen man-Page da (das ist hier dann doch zu speziell ;)).

      Alle oben genannten Befehle sollten mit root-Rechten durchgeführt werden, sonst streikt Linux 🙂

    • #596747
      flydie
      Teilnehmer

      Was viele Win-User nicht wissen: Viele Software laesst sehr komfortabel mittels Paketmanagement installieren.

      Allein schon daher ist es wichtig die Doku zu lesen.

      Philipp said:
      Alle oben genannten Befehle sollten mit root-Rechten durchgeführt werden, sonst streikt Linux

      Klugscheiss: Das make is nur das allgemeine kompilieren, dafuer braucht man keine root rechte 😉

    • #597109
      toor
      Teilnehmer

      pfleidi85 said:
      Was viele Win-User nicht wissen: Viele Software laesst sehr komfortabel mittels Paketmanagement installieren.

      Sollte aus meinem Post eigentlich rauskommen. Danke, daß du’s nochmal explizit erwähnst.

      pfleidi85 said:
      Allein schon daher ist es wichtig die Doku zu lesen.

      Hab ich schon oft genug erwähnt und kann man auch immer wieder an anderen Stellen lesen. Auch hier ein Dankeschön für die nochmalige Erwähnung 🙂 Viel hilft viel 😉

      pfleidi85 said:

      Philipp said:
      Alle oben genannten Befehle sollten mit root-Rechten durchgeführt werden, sonst streikt Linux

      Klugscheiss: Das make is nur das allgemeine kompilieren, dafuer braucht man keine root rechte 😉

      Spätestens bei ‘make install’ bekommst du Probleme…

    • #613272
      pita
      Teilnehmer

      ok, mir fallen auch noch ein paar nützliche befehle ein:

      • updatedb: erstellt / aktualisiert datenbank mit allen dateien/verzeichnisse auf dem rechner (erfordert su), in der mittels locate gesucht werden kann
      • locate $string: suche nach $string; meiner meinung ist das etwas bequemer als find & geht schneller. man muss halt die datenbank regelmäßig aktualisieren (s.o.)
      • ls -la: zeigt den inhalt des aktuellen verzeichnises mit rechten, besitzer/gruppe, typ, größe und änderungszeit an
      • ps -ef: zeigt alle aktiven prozesse & deren prozess-nummer an (braucht man, um den prozess mittels kill zu beenden zb)
      • dmesg: gibt einen wichtigen einblick in die angeschlossenen geräte (zb um hardware-probleme zu lösen)
      • lspci: hier werden die infos zum pci-bus angezeigt. meistens hängt zb usb-stick an diesem bus. hier kann würde man sehen, ob der stick angeschlossen ist – ohne ihn explizit zu mounten

      so long

    • #624591
      ulv
      Teilnehmer

      Noch ein paar Hinweise:

      das

      ./configure; make; make install;

      ist eigentlich nie nötig und ich rate auch sehr davon ab. Wenn man als Neuling mal was in der Distri nicht findet dann sollte man zuerst den sogenannten [SIZE=”3″]Non-Free und Unofficial Teil der Distri[/SIZE] aktivieren. Flashplayer, Lame und andere Lizenzproblemkinder sind dort alle schon fertig und werden dann beim nächsten Update auch automatisch mit erneuert. z.B. http://www.debian-unofficial.org/

      Wenn das nichts hilft dann sucht man erst nochmal in den einschlägigen [SIZE=”3″]Suchmaschinen[/SIZE] nach den Packeten: z.B.
      http://rpm.pbone.net
      http://www.rpmseek.com
      http://www.rpmfind.net
      http://linux.softpedia.com/progSearch

      Wenn auch das nichts hilft dann kann mann sich aus den Sources auch selber Packete machen:
      googeln nach [SIZE=”3″]checkinstall[/SIZE]

      Wer mit make install Dateien unkontrolliert über den Rechner verteilt der sollte das Verzeichnis nicht löschen sonst gibt es kein zurück mehr. Einzige Hoffnung ist dann make uninstall. Für mich hört sich das ein wenig wie Windows an. Instalieren und nie wieder (ganz) loswerden 😀
      So soll das bei Linux eben gerade nicht sein!

      Das gilt auch fürs Kernel Kompilieren:
      Debianer nutzen [SIZE=”3″]make-kpkg[/SIZE]

      RTFM:
      Debian Handbuch online lesen http://debiananwenderhandbuch.de/betrieb.html

    • #637239
      toor
      Teilnehmer

      Aus aktuellem Anlass:

      $ fetch http://lynx.isc.org/lynx2.8.5/lynx2.8.5.tar.bz2
      $ bzip2 -dvf lynx2.8.5.tar.bz2 && tar -xvf lynx2.8.5.tar
      $ sudo
      Password:
      # ./configure
      # make install
      # make clean
      ^D
      $ lynx http://www.google.de

      SCNR

    • #719978
      Miami_TEC_Nec
      Teilnehmer

      na dann mach ich auch mal was 🙂# export VARIABLE=WERTbsp. # export HALLO=WELTzum abrufen des wertes :# echo VARIABLEbsp. # echo $HALLO WELT———————————————————————————————————mehrere Verzeichnisse erstellen in einem Befehlmkdir /mnt/{test1,test2,test3}———————————————————————————————————Verzeichnisse per rm löschen rm VERZEICHNISS -Roder per rmdir(geht aber nur bei leeren Verzeichnissen … sonst kommt ne Fehlermeldung : rmdir: Desktop/Namenloser Ordner/: Das Verzeichnis ist nicht leer )rmdir VERZEICHNISS ———————————————————————————————————# useradd -s /bin/bash -g GRUPPE -m BENUTZERNAME-s deklariert die standardmäßige shell für den User-g deklariert die Gruppe die der User angehört ( es können auch mehrere genannt werden (zB. wheel, audio, video, users, root, uvm. )-m weist an, dass das Home-Verzeichnis sofort erstellt werden soll ( andernfalls geschieht dies erst beim login )———————————————————————————————————# passwd (USERNAME)passwd ansich verändert das Passwort des derzeit angemeldeten Users !Als root kann man mit “passwd USERNAME” das Passwort eins beliebigen Users verändern.———————————————————————————————————Attribute von Verzeichnissen ändern:chown USERNAME VERZEICHNISS (-R)chown verändert den Eigentümer des Verzeichnisses! -R weisst an, die Besitzrechte auch an andere Dateien und Verzeichnisse weiterzugeben und dabei das Verzeichnis rekursiv zu durchsucht.chmod OKTALZAHL DATEI/VERZEICHNIS (-R)Die Oktalzahl setzt sich aus den Grundwerten der jeweiligen Berechtigung zusammen.Sie besteht immer aus drei Zahlen oder drei Buchstaben!zB. 755 oder a+xEs wird zum Beispiel bestimmt, wer Dateien lesen/ausführen/löschen darf und/oder kann.Oder auch wer Verzeichnisse nur “betreten” darf. Darin was speichern darf … usw. …weiterführende Info bitte hier entnehmen !chgrp GRUPPEN DATEI/VERZEICHNIS (-R)Ändert die Gruppe, welche auf die Datei/Verzeichnis zugriff haben soll -R ist auch hier wieder die Vererbung an unterlegende Verzeichnisse

    • #761759
      Wiaf
      Teilnehmer

      Nützliche Kommandozeilenbefehle die ich auf (http://www.libe.net) gefunden hab:

      Grundfunktionen:

      alias Legt alias-Namen für Kommandos an.
      at Einmaliges ausführen eines Befehles zu einer bestimmten Zeit
      batch Einmaliges ausführen eines Befehles wenn das System nicht ausgelastet ist
      cal Zeigt einen Kalender an
      clear Löscht die Konsole
      comm Selektiert gleiche Zeilen der Ausgabe/Datei
      crontab Zeigt die userspezifische Cron-Tabelle an, bzw. öffnet sie zum editieren
      date Gibt das aktuelle Datum aus.
      echo Gibt einen Text auf der Konsole aus.
      env Gibt alle Umgebungsvariablen aus.
      expr Auswerten von Ausdrücken.
      find Durchsucht den Verzeichnisbaum, ausgehend vom aktuellen Verzeichnis, nach einer Datei.
      fold Bricht überlange Zeilen um
      grep Sucht nach einer Zeichenfolge in einer Datei, oder einer umgeleiteten Ausgabe (echo test.txt | grep blafasel)
      halt Runterfahren des Systems.
      history Gibt die Einträge im History-File des Users nummeriert aus
      hostname Zeigt den Namen des Rechners an
      init Runlevel wechseln
      join Verknüpft Zeilen der Ausgabe
      logout Abmelden von der Konsole
      nl Nummeriert die Zeilen der Ausgabe
      pr Konvertiert Texte zum Drucken.
      printenv Gibt alle Umgebungsvariablen aus.
      reboot Neu starten des Systems (wie shutdown -r now)
      rev Zeichenfolge umkehren
      shutdown -r now Reboot des Systems (wie reboot)
      shutdown -h now Runterfahren des Systems
      sleep Sekunden warten
      sort Sortiert die Ausgabe von Programmen, bzw Dateien
      startx startet das X-Window-System, eine grafische Benutzeroberflächee
      strings Extrahiert alle (lesbaren) Zeichenfolgen aus einer Datei/Eingabe
      sum Ermittelt Dateilänge und Prüfsumme einer Datei
      tee Verdoppelt die Ausgabe eines Programmes (zum gleichzeitigen Anzeigen auf dem Bildschirm und mitloggen in eine Datei)
      type Zeigt den Typen einer Datei und die Interpretation des Dateinamens als Parameter an
      uniq Entfernt doppelte Zeilen in einer Datei
      wc Zählt Buchstaben, Zeilen und Wörter der Eingabe.

      Partition/Verzeichnis/Datei:

      badblocks Durchsucht eine Partition nach beschädigten Blöcken (BadBlocks)
      basename Gibt einen Dateinamen ohne Pfadangaben aus
      cat Verbindet mehrere Dateien und gibt das Ergebnis aus
      cd wechselt in das Home-Verzeichnis des Benutzers
      cd [Verzeichnis] Wechselt in das angegebene Verzeichnis
      cd .. wechselt in das übergeordnete Verzeichnis
      cd / wechselt in das Hauptverzeichnis
      cd – wechselt in das vorherige Verzeichnis
      chgrp Gruppenzugehörigkeit einer Datei ändern
      chmod Zugriffsrechte ändern
      chown Eigentümer einer Datei ändern
      cmp Vergleicht zwei Dateien auf Übereinstimmung
      cp Kopiert Dateien und Verzeichnisse
      cpio Kopiert Dateien in bzw. aus Archiven
      dirname Gibt nur den Pfad zu einer Datei aus
      dd Kopiert Partitionen/Dateisysteme bytegenau
      dumpe2fs Gibt Informationen über das Dateisystem auf einer Partition aus
      e2fsck Prüft und repariert Linux ext2 Dateisysteme
      e2label Weist einem Dateisysten ein Label (Bezeichnung) zu, bzw gibt das Label aus
      fdisk Legt Partitionen an und löscht sie. Anzeige der aktuellen Partitionstabelle
      file Zeigt den Dateitypen einer Datei an.
      fsck Prüft und repariert Linux Dateisysteme
      head Gibt die ersten Zeilen einer Datei aus
      hdparm Programm zum Einstellen verschiedener Parameter einer Festplatte
      less [Datei] wie more man kann aber auch nach oben blättern
      ln Erstellt einen Link zu einer Datei/Verzeichnis
      ls Zeigt den Inhalt des aktuellen oder des angegebenen Verzeichnisses an
      mkdirhier Erstellt eine Verzeichnishierarchie
      mkdir Legt ein neues Verzeichnis an
      mkdosfs Erzeugt ein Dos (FAT16 und FAT32) Dateisystem auf der angegebenen Partition
      mke2fs Erzeugt ein ext2 Dateisystem auf der angegebenen Partition
      mkfs Frontend zu verschiedenen Filesystem-Erstellern
      mkswap Erzeugt eine Linux Swap-Partition auf der angegebenen Partition
      mount z.B.mount /mnt/cdrom Hängt ein Dateisystem (eine Partition, Diskette..) in den Verzeichnisbaum ein (an einen Mountpoint)
      more zeigt den Inhalt einer Datei Seitenweise an (nur nach unten).
      mv Verschiebt Dateien und Verzeichnisse (bennennt auch um)
      pwd Zeigt das aktuelle Verzeichnis an
      rm -rf [Verz] Löscht Dateien und Verzeichnisse unterhalb [Verz]
      rmdir Löscht ein Verzeichnis
      split Datei aufteilen (zB zum Transport per Mail oder Diskette)
      tail Gibt die letzten Zeilen einer Datei aus
      touch Ändert den Zeitstempel von Dateien. Wenn eine Datei nicht existiert, wird sie mit einer Grösse von 0 Byte angelegt
      tune2fs Programm zum Einstellen verschiedener Parameter des ext2 Dateisystems (zB maximal mount count)
      umount Löst ein Dateisystem aus dem Verzeichnisbaum

      Netzwerk

      ftp öffnet eine FTP-Session zum angegebenen Rechner (FTP-Server) FTP : File Transfer Protocol
      ifconfig zeigt die aktuelle IP-Adresse (wie ipconfig in Windows)
      ipchains Tool zur Konfiguration der Kernel-Firewall
      netdate Zeitsynchronisation mit einem entferntem Rechner
      netstat Gibt Informationen über Netzwerkverbindungen, Routingtabellen aus
      ping Sendet kleine Datenpakete an die angegebene IP-Adresse und wartet auf eine Antwort, Tool zum Überprüfen der Netzwerkverbindung
      rcp Remote Copy. Kopierfunktion auf einem entfernten Rechner.
      route statische Routen anlegen
      telnet öffnet eine Telnet-Session zum angegebenen Rechner (fernsteuern)
      tty Zeigt das device an, über das man angemeldet ist

      System

      df Zeigt die Speicherauslastung der Partitionen des Systems an,
      du Zeigt den Speicherverbrauch einzelner Verzeichnisse an
      free Zeigt die Speicherauslastung des Systems an. Geteilt in RAM und SWAP-Space.
      kill Beendet den Prozess mit der uebergebenen Prozess-ID (PID)
      killall Beendet alle Prozesse mit dem uebergebenen Namen
      killproc Beendet den Prozess, dessen ausfuehrbare Datei im uebergebenen Pfad zu finden ist
      nice Setzt die Priorität eines Prozesses
      nohup Startet ein Programm immun gegen SIGHUPs
      pidof Gibt die PID(s) des Prozesses mit dem uebergebenen Namen aus
      ps Zeigt alle Prozesse mit ihrer PID, der User-ID des ausfuehrenden Users, die Terminal-ID etc. an
      pstree Zeigt alle Prozesse in einer Baumdarstellung an
      top Zeigt Prozesse in einer sich ständig aktualisierenden Liste an. Die Prozesse, die die meiste CPU-Zeit brauchen, werden zu oberst angezeigt.
      uptime Zeigt die Uptime der Maschine an. Die Uptime ist die Zeit seit dem letzten Reboot.

      Drucken

      lpq Druckaufträge anzeigen
      lpr Druckauftrag in Druckerschlange stellen
      lprm Druckauftrag löschen
      lptest Testmuster zum Druckertest ausgeben (lptest | lpr)

      Suchen

      find Umfangreiches Suchtool z.B. find . | grep [Datei] sucht ausgehend vom aktuellen Verzeichnis nach [DATEI]
      locate Sucht Dateien mittels eines Indexes, der durch updatedb erstellt wird
      updatedb Erstellt einen Suchindex ueber das gesammte Dateisystem fuer locate
      whereis [Programm] Sucht das Binary (ausfuehrbare Datei), den Quellcode und die man-Page eines Programmes
      which Gibt den ersten gefunden Pfad eines Programmes im Pfad (echo /usr/local/apache/bin:/usr/local/sbin:/usr/local/bin:/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin:) an

      User

      chfn Ändern der User-Informationen eines AccountsRoom-NumberWork-PhoneHome-Phone
      chsh Ändern der Login-Shell eines Useraccounts
      exit Aktuelle Session verlassen
      finger Gibt den Login-Namen, Real-Namen, Terminal Namen, Schreibstatus, die Idle-Zeit (Zeit seit der letzten Nutzung des Accounts), die Login-Zeit, den Standort und die Buero-Telefon-Nummer des angegebene Useraccounts aus.
      groupadd Anlegen einer neuen User-Gruppe
      groupdel Löschen einer bestehenden User-Gruppe
      groupmod Ändern der Daten einer bestehenden User-Gruppe
      groups Zeigt die Gruppenzugehörigkeit eines Users
      id eigenen Login-Namen inklusive Gruppe
      last Zeigt die letzten Logins an
      login Als Benutzer anmelden
      logname Gibt den eigenen Login-Namen aus
      newgrp Ändern der aktuellen Gruppe
      passwd Festlegen bzw. Ändern des Passwortes eines Users
      su Neue Session mit anderem Account aufmachen
      sudo Befehl als root ausführen.
      useradd Anlegen eines neuen Useraccounts
      userdel Löschen eines Users.
      usermod Ändern eines bestehenden Useraccounts.
      who Gibt die Login-Namen der momentan eingelogten User aus
      whoami Gibt den eigenen Login-Namen aus

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