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Durchflussmesser selber bauen

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  • Dieses Thema hat 58 Antworten und 6 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Jahre von Fam3.
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    • #953441
      Christoph!
      Verwalter

      NEIN wir bauen kein druckloses System [-XIch dachte erst an ein Differenzdruck-U-Rohrmannometer, das funktioniert wie ein Prantl’sches Staurohr, aber da muss man auch wieder beide Dichten wissen.Moment war Venturi nicht auch der Spass mit den Messblenden?

    • #503449
      Fam3
      Teilnehmer

      Hi, und zwar würde ich gern in mein späteres System ein Rotameter bzw einen Venturi Strömungsmesser verbauen. Wobei mir immernoch der Venturi Strömungsmesser vorschwebt, da er keinerlei Mechanik besitzt.

      Jetzt wollte ich mal fragen, ob irgendwo ne Formel gibt, oder einen Lösungsweg, den Venturi Strömungsmesser selbst zu bauen?

      Gruss Fam3

    • #953440
      Neron
      Verwalter

      Ich glaube du mischst da wieder grundlegende Sachen zusammen. Was du machen möchtest ist einen Strömungsmesser zu konstruieren der nach dem Prinzip des Differenzdruckes arbeitet. Solche Systeme gibt es von Aquacomputer schon fertig, falls du das nicht wusstest. Klick!Dabei arbeiten alle nach der Strömung von Bernoulli und Venturi. Der Volumen bzw Massenstrom ist dabei proportional der Quadratwurzel des Differenzdruckes zwischen zwei Messstellen. Das wird aber alles recht aufwendig werden, da du erstmal die Messwerte kalibrieren musst und das zwei mal, du musst die Dichte deines Fluids kennen etc… Recht aufwendig.Du erhoffst dir wahrscheinlich dadurch, weniger Druckverlust im System zu haben, wobei wir immer noch von deinem drucklosen System bei einer Wasserkühlung reden. ^^

    • #953445
      Christoph!
      Verwalter

      Hier mal ein mechanischer Selfmadedruchflussmesser von Hallo1001http://www.meisterkuehler.de/forum/ideen-innovationen/15925-i-durchflussmesser.htmlSchön langsam kommts wieder. Kann das sein, dass man bei der Messung mit dem Venturirohr von der gemessenen Druckdifferenz auf die Geschwindigkeit schließt da man ja das Verhältnis der Durchmesser kennt und somit über die Kontinuitätsgleichung auf das Verhältnis der Geschwindigkeiten schließen kann.

    • #953443
      Fam3
      Teilnehmer

      Doch das wusste ich, aber ich möchte mir kein elektronisches Bauteil kaufen. Ich basteln lieber selbst rum 😉 Ich habe nur das Bild auf wiki gesehen bzgl dem Venturi Messgerät, und wollte nun auch so etwas basteln. Der Optik wegen. Ich hatte mir sowas vorgestellt gehabt, wie es bei wiki zu sehen ist, mit den drücken, nur dass man eben noch eine Skala draufmalt. Sofern das möglich wäre.

    • #953447
      Fam3
      Teilnehmer

      Ich glaub ich war wieder recht missverständlich…. Sry… Also ich dachte eher an sowas hier: http://www11.pic-upload.de/14.09.15/9fi3omdqkl4.jpgKomplett ohne irgendwelche losenteile, die sich bewegen könnten. Vielleicht irre ich mich, aber der vorgeschlagene dfm besitzt doch eine Mechanik(Elektronik)?Nachträglicher Edit: Die Skizze ist vom Skalenbeginn 0l/h nicht richtig gezeichnet. Wenn kein Flow herrscht, müsste die Skala weiter oben anfangen zu werten.(Wasserspiegel)

    • #953448
      Christoph!
      Verwalter

      Ja sicher hat ein mechanischer DFM Elektronik.Was stellst Du Dir den für ein Fluid vor in dem U Rohr?Außerdem kannst Du nicht nur an einer Seite die “Säule” des dichteren Fluids messen, sonder musst den unterschied messen.Das U Rohr ist übrigens unten!

    • #953449
      Fam3
      Teilnehmer

      Christoph!;524938 said:
      Ja sicher hat ein mechanischer DFM Elektronik.Was stellst Du Dir den für ein Fluid vor in dem U Rohr?Außerdem kannst Du nicht nur an einer Seite die “Säule” des dichteren Fluids messen, sonder musst den unterschied messen.Das U Rohr ist übrigens unten!

      Anscheinend ist das also die Differenzdruckmessung im U-Rohr, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe?Als Fluid sollte dest. Wasser sowie die AT Mischung befüllt werden (und eine Luftblase).Oder sollte ich hier auch auf bestimmte Gase setzen?Ich glaube beim U-Rohr und der Position irrst du dich, denn auf Wiki wird der Effekt mit Luft, anhand des Wasser gezeigt. Ich denke, wenn ich das U nach unten setze, wird in n paar sekunden das komplette U geflutet sein?Und auf welcher Seite ich die Skale unterbinge, wäre doch eigentlich egal. Beim Unterdruck, muss sie im Negativen positiv werden und umgekehrt??Und wenn ich das auch richtig verstanden habe, kann man anhand der Druckdifferenz den Durchfluss feststellen?Wenn ja, dann ist genau das meine Frage :)Wie oder welche Formeln bräuchte ich dafür, um den Durchfluss anhand der Druckdifferenz, visuell darzustellen?Denn ich würde gern selbst so etwas bauen. Und dies hat nichts mit Druckminderung o.Ä. im System zu tun.Sondern die Idee, dahinter, und die Darstellung, sodass man auch sieht, dass da beim einschalten was passiert und dass dann auch noch ablesen kann. Wobei für mich nicht der Druck eine Rolle spielt sondern der Durchfluss.Und der Durchfluss spielt nur in sofern eine Rolle, da ich damit den Durchfluss(~l/h) kontrollieren kann. Keine Highflow Geschichte oder so 😉

    • #953452
      Christoph!
      Verwalter

      Ohje… Dein Verständnis tendiert leider noch gegen Null ;)Es handelt sich um zwei verschiedene Fluide im U Rohr. (Fluide Flüssigkeit oder Gas in dem Fall Flüssigkeit)Traditionell (aber giftig) befindet sich im U Rohr Quecksilber, weil es viel schwerer als Wasser ist und sich mit diesem nicht vermischt. Deswegen auch U Rohr unten.Das andere Fluid im U Rohr über dem Quecksilber ist in unserem Fall Wasser+Glykolirgendwas.Hier mit Luft als zumessendes Fluid.https://de.wikipedia.org/wiki/Venturi-D%C3%BCse#/media/File:Venturirohr.jpgFür den Rest bin ich heute zu müde. Gute Nacht :n8:

    • #953451
      Fam3
      Teilnehmer

      Christoph!;524935 said:
      Kann das sein, dass man bei der Messung mit dem Venturirohr von der gemessenen Druckdifferenz auf die Geschwindigkeit schließt da man ja das Verhältnis der Durchmesser kennt und somit über die Kontinuitätsgleichung auf das Verhältnis der Geschwindigkeiten schließen kann.

      Frage oder Aussage?Ich habe auch noch weiterhin gelesen, dass du von den Querschnitten der Rohrdurchmesser geschrieben hast. Ich weiss ehrlich gesagt noch gar nicht genau, ob ich überhaupt ein Rohr/Schlauch verbauen werde. Die Wakü wird grösstenteils selbst Konstruiert.PS: @ Neron: Nein wir sprechen NICHT MEHR von der drucklosen Wasserkühlung :)Ich habe mich entschlossen nur noch das Nötigste zu nennen, denn ich bin leider schon viel zu oft von den Themen (unübersichtlich) abgeschwiffen/-driftet.

    • #953454
      Fam3
      Teilnehmer

      Christoph!;524942 said:
      Ohje… Dein Verständnis tendiert leider noch gegen Null 😉

      mh… diese Behauptung war eben auch ein Grund, weswegen ich jetzt hier als “Kleindoof” nachfrage und nach möglichkeit, mich nicht mehr versuche zu Argumentieren 😉

      Christoph!;524942 said:
      Es handelt sich um zwei verschiedene Fluide im U Rohr. (Fluide Flüssigkeit oder Gas in dem Fall Flüssigkeit)
      Traditionell (aber giftig) befindet sich im U Rohr Quecksilber, weil es viel schwerer als Wasser ist und sich mit diesem nicht vermischt. Deswegen auch U Rohr unten.

      Frage, was wäre denn falsch daran, wenn ich das U-Rohr vertauscht drauf setze, und auch die Medien vertausche (Fluid Wasser und als Gas eben die “leichtere” Luft)??

      Trotzdem danke schonmal, bis hierher.

      Christoph!;524942 said:
      Hier mit Luft als zumessendes Fluid.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Ventur…enturirohr.jpg

      mh… also ich war bei Wiki auf der Venturi und Bernuolli-Effekt Seite und meinte genau das selbe Bild’chen. Hatte sogar im ersten Post extra drauf geachtet, dass ich dieses Dingen richtig benenne….(Venturi Strömungsmesser-.-‘)
      ….Umgangssprache hat wohl gesiegt….

    • #953457
      Neron
      Verwalter

      Ist ja nicht so, als hätte ich das im ersten post schon beschrieben. 😉

    • #953462
      Fam3
      Teilnehmer

      Da ich diesmal als “ahnungsloser” an die Sache herangehe, kann ich mit dieser Aussage nicht viel anfangen.

      Neron;524947 said:
      Ist ja nicht so, als hätte ich das im ersten post schon beschrieben. 😉

      Dass das schwieriger ist als sich etwas zu kaufen, weiss ich.

      Neron; said:
      Das wird aber alles recht aufwendig werden, da du erstmal die Messwerte kalibrieren musst und das zwei mal, du musst die Dichte deines Fluids kennen etc… Recht aufwendig.

      Nachdem ja nun angenommen wird, dass ich relativ wenig davon verstehe, kann nur folgendes aus deinen Antworten herauslesen:-alles arbeitet nach der Strömung(Gesetz?) von B&V-aufwendig-Messwerte kalibrieren (2x)-Dichte des Fluids-etc (???)-Dabei arbeiten alle nach der Strömung von Bernoulli und Venturi. Der Volumen bzw Massenstrom ist dabei proportional der Quadratwurzel des Differenzdruckes zwischen zwei Messstellen.Hast du für den letzten Punkt eventuell noch eine Formel?Denn wenn ich das richtig verstanden habe, sagst du A1=A2 und das verhält proportional zu (p*p) : pAber irgendwie komm ich damit nicht weiter, weil das sagt mir doch nur, wenn ich A1(*3) erhöhe, dass sich p(*3) ebenfalls (proportional) erhöht.Ich würde gern wissen, wie ich dahinter komme, wie ich die Querschnitte zu wählen habe, damit die Wassersäulen(Differenzdruck) und deren Höhe berechnet werden kann.Zumindest habe ich bis jetzt noch nicht verstanden, wie du das meinst, denn ich komme zu keiner Lösung, wie hoch die Wassersäulen sein sollten.Wenn A1= 80mm² und A2= 40mm² dann sollte oder wäre der p(diff.) auch 2=1 sein. Aber was ist p? Bezieheungsweise wie komme ich dahinter p, mir selbst passend auszulegen.

    • #953463
      ThaRippa
      Verwalter

      Tja, p ist halt der Druck 🙂

    • #953464
      Hallo1001
      Teilnehmer

      Hallo Fam3!

      Wenn Du basteln möchtest, dann bau Dir doch so etwas auf:

      http://www.pcfilter.de/Hallo1001/Temp/Tmp15092015.jpg

      Über den Kugelhahn kannst Du dann den Durchfluss eindrosseln und den Differenzdruck anpassen, da musst Du nichts berechnen. Aber egal wie, mit so einer Anzeige bekommst Du immer nur einen Schätzwert hin. So wie eine Luftblase von einem Kühler in den AGB gelangt bringt sie Dir die gesamte Anzeige durcheinander.

      LG Jens

    • #953473
      Fam3
      Teilnehmer

      Hi Hallo1001 :)Danke für deine Antwort. Deine Zeichnung ist sogar fast genauso, wie ich mir das auch überlegt hatte, später zu basteln.Mir wurde aber weiter oben gesagt, das U-Rohr würde unten sitzen … Auf meine Konterfrage darauf gabs aber auch noch keine Richtigstellung oder Verneinung.Denn ich sehe auf deinem Bild genau das selbe Prinzip, wie auf meiner zuvor hergehenden Skizze.Der Tipp mit der Luftblase aus einem der Kühlkörper, war übrigens super! Aussschliessen möchte ich das nämlich nicht, aber ich denke und hoffe, da könnte man den Querschnitt des U-Rohres vergrössern, um der Toleranz + sowie -, entgegen zu wirken?Es stellt sich immernoch die Frage mit welcher Formel ich alle Einheiten (p, A, Q, v,…) so umstellen kann, dass ich am Ende p= ?? herausbekomme?Denn zum basteln kann ich den Querschnitte festlegen, den Volumenstrom und die Strömungsgeschwindigkeit. Nur p bleibt mir unbekannt. Und p in mWs wird benötigt, um die Richtige Höhe, sowie die Skala des U-Rohres festzulegen. Sonst kann ich nicht Basteln…Denn wenn ich das richtig verstanden habe, und ich A1=A2 habe, dann wäre p1=p2 oder anders gesagt 100mm² = 100mm² und 0bar = 0bar, trotz herrschenden Flows.Aber sobald ich A1 oder A2 ändere, ändert sich dazu proportional der Druck.Wieviel bar wären dass denn wenn A1=100mm² sind und A2=25mm² (p1= +2bar???? und p2=-2bar????)p ist mir leider komplett unbekannt. Aber alle anderen Einheiten kann ich mir ja zurechtlegen.Ich konnte heute auf Arbeit mal hier drüber schauen, hatte aber bisher noch keine Ruhe gehabt mir das in Ruhe mal anzusehen. Könnten das vielleicht die benötigten Formeln sein?http://www.ld-didactic.de/documents/de-DE/EXP/P/P1/P1855_d.pdfhttp://homepages.hs-bremen.de/~krausd/iwss/V3a.pdfGruß Fam3Edit: Ich werde morgen mal versuchen bei uns auf arbeit im Labor vorbeizuschauen, in der Hoffnung, dass die dort auch die Dichte meines Flüssigfluids bestimmen können. Oder kann ich das einfach bei AT anfragen, da sie das “insgeheim” wissen?

    • #953479
      Christoph!
      Verwalter

      Was Hallo1001 hier zeigt, ist aber was völlig anderes, als das was Du ständig versuchst zu beschreiben, das bitte nicht durcheinander bringen. Schau Dir doch mal das hier an, da wird sehr anschaulich erklärt wie ein U-Rohrmanometer funktioniert. Ein U-Rohrmanometer ist eine Möglichkeit Drücke zu messen. Dabei wird nunmal genutzt dass wir die Gewichtskraft g kennen, die Dichte des schwereren Fluids im U-Rohr und die Höhe wird abgelesen.Die junge Dame erklärt das wirklich sehr anschaulich und stör die nicht, dass da kein Venturirohr an dem U-Rohrmanometer dran ist. Es misst nur Druckunterschiede.https://www.youtube.com/watch?v=ZM-9V7SZ2yoNochmal ein zweites Video der jungen Damehttps://www.youtube.com/watch?v=YYIXDTeF-Bghttps://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c7/Venturirohr.jpgHier nochmal ab mathematischer Beschreibung https://de.wikipedia.org/wiki/Venturi-D%C3%BCse

    • #953482
      Hallo1001
      Teilnehmer

      Hallo Fam3!

      Deine Zeichnung ist sogar fast genauso, wie ich mir das auch überlegt hatte, später zu basteln. Mir wurde aber weiter oben gesagt, das U-Rohr würde unten sitzen … Auf meine Konterfrage darauf gabs aber auch noch keine Richtigstellung oder Verneinung.

      Doch, die Frage hat Christoph! weiter oben bereits beantwortet. Das „Medium“ welches Du hier durch die Schläuche pumpst ist Wasser, dass ist also auch immer Dein Bezugspunkt. Wenn Du nun Luft oder Gas als Fluide einsetzt, dann muss das U-Rohr auch nach oben zeigen, denn die Luft setzt sich immer oben ab. Und wenn Du Quecksilber verwendest (oder eine andere Flüssigkeit die nicht Wasserlöslich ist und schwerer als Wasser), dann setzt sich das Fluide immer unten ab, ergo muss das U-Rohr nach unten verbaut werden. Vollkommen Sinnfrei ist es allerdings das U-Rohr seitlich zu verbauen, da das Fluide dann nach oben entweicht wenn es leichter als Wasser ist oder nach unten entweicht, wenn es schwerer als Wasser ist.

      Der Tipp mit der Luftblase aus einem der Kühlkörper, war übrigens super! Aussschliessen möchte ich das nämlich nicht, aber ich denke und hoffe, da könnte man den Querschnitt des U-Rohres vergrössern, um der Toleranz + sowie -, entgegen zu wirken?

      Je größer der Querschnitt ist, desto weniger Auswirkungen haben kleinere Luftblasen auf die Anzeige, das stimmt schon. Nur wer garantiert Dir dass es nicht mehrere kleine Luftblasen werden die sich dann aufaddieren? Ein größeres U-Rohr nach oben gerichtet ist nichts weiter als ein AGB, vollkommen schnuppe ob da Luft oder Gas drin ist. Darum habe ich auch bei meiner Zeichnung den AGB mit einbezogen, denn den könntest Du bei einer Abweichung entlüften/befüllen und so der Abweichung wieder entgegenwirken. Wenn Du also in Deinem U-Rohr oberhalb keine Öffnung zum ausgleichen einbaust, dann wirst Du auch nie die Anzeige kalibrieren können.

      Es stellt sich immernoch die Frage mit welcher Formel ich alle Einheiten (p, A, Q, v,…) so umstellen kann, dass ich am Ende p= ?? herausbekomme?………………………..Sonst kann ich nicht Basteln…

      Mit Formeln kann ich nicht dienen, dafür bin ich zu dumm. Wenn Du aber z.B. einen Kugelhahn oder ähnliches als Drosselung mit einbaust, dann brauchst Du auch keine Formeln. Die Anzeige kannst Du dann „fast“ frei wählen, denn über den Kugelhahn kannst Du den Druck so lange eindrosseln bis die Anzeige stimmt. Wenn Du zu wenig Vordruck hast, dann machst Du den Kugelhahn einfach ein bisschen weiter zu (nicht ganz zu), wodurch sich der Druck erhöht. Und wenn der Druck zu groß ist, dann machst Du den Kugelhahn eben wieder etwas auf – fertig.

      LG Jens

    • #953483
      Christoph!
      Verwalter

      Hallo1001;524974 said:
      Hallo Fam3!

      Deine Zeichnung ist sogar fast genauso, wie ich mir das auch überlegt hatte, später zu basteln. Mir wurde aber weiter oben gesagt, das U-Rohr würde unten sitzen … Auf meine Konterfrage darauf gabs aber auch noch keine Richtigstellung oder Verneinung.

      Doch, die Frage hat Christoph! weiter oben bereits beantwortet. Das „Medium“ welches Du hier durch die Schläuche pumpst ist Wasser, dass ist also auch immer Dein Bezugspunkt. Wenn Du nun Luft oder Gas als Fluide einsetzt, dann muss das U-Rohr auch nach oben zeigen, denn die Luft setzt sich immer oben ab. Und wenn Du Quecksilber verwendest (oder eine andere Flüssigkeit die nicht Wasserlöslich ist und schwerer als Wasser), dann setzt sich das Fluide immer unten ab, ergo muss das U-Rohr nach unten verbaut werden. Vollkommen Sinnfrei ist es allerdings das U-Rohr seitlich zu verbauen, da das Fluide dann nach oben entweicht wenn es leichter als Wasser ist oder nach unten entweicht, wenn es schwerer als Wasser ist.

      Mit Luft oben wirds halt schwierig weil Luft kompressibel ist, Wasser dagegen kann man annähernd als inkompressibel betrachten. Deshalb ist es mit dem U-Rohr nach oben eher schlecht messen.

    • #953486
      Hallo1001
      Teilnehmer

      Mit Luft oben wirds halt schwierig weil Luft kompressibel ist, Wasser dagegen kann man annähernd als inkompressibel betrachten. Deshalb ist es mit dem U-Rohr nach oben eher schlecht messen.

      Ja das kommt noch dazu, daran habe ich überhaupt nicht gedacht (die Tatsache spricht auch noch gegen einen großen Durchmesser vom U-Rohr).

    • #953487
      Christoph!
      Verwalter

      Hallo1001;524978 said:

      Mit Luft oben wirds halt schwierig weil Luft kompressibel ist, Wasser dagegen kann man annähernd als inkompressibel betrachten. Deshalb ist es mit dem U-Rohr nach oben eher schlecht messen.

      Ja das kommt noch dazu, daran habe ich überhaupt nicht gedacht (die Tatsache spricht auch noch gegen einen großen Durchmesser vom U-Rohr).

      Du könntest auch gegen Umgebungsdruck arbeiten, wobei der Umgebungsdruck (also oben zur Luft offen) auch über das Jahr nicht immer gleich sein wird.

    • #953517
      Christoph!
      Verwalter

      Ich vermute mal die Elektronik spricht dagegen 😉

    • #953516
      Hallo1001
      Teilnehmer

      @ Christoph!

      Du könntest auch gegen Umgebungsdruck arbeiten, wobei der Umgebungsdruck (also oben zur Luft offen) auch über das Jahr nicht immer gleich sein wird.

      Egal wie man es dreht und wendet, es wird nichts genaues (nicht einmal ein Sätzeisen). Wenn das U-Rohr nach oben offen ist, dann ist das System nicht mehr geschlossen – ergo das Wasser läuft aus (wenn das U-Rohr nicht an der höchsten Stelle verbaut wurde). Die Luftblasen die dann entweichen sind dann zwar aus dem System raus, aber dadurch dass das Wasser nachsackt verrutscht auch wieder die Anzeige. Unterm Strich – nichts Halbes und nichts Ganzes…

      @ Fam3

      Was spricht eigentlich gegen mechanisch bewegte Teile und/oder Elektronik?

    • #953519
      Fam3
      Teilnehmer

      Hallo1001;525009 said:
      @ Fam3Was spricht eigentlich gegen mechanisch bewegte Teile und/oder Elektronik?

      – Optik- DIY- Konnektivität- bis zu 3 Skalen gleichzeitig (Differenzdruck/Durchflussvolumen/-geschwindigkeit)- sichtbare visuelle Sicherheit des Flows- mech/elek. Teile sind bzgl eines Defekts anfälliger(Ich möchte damit aber nicht den Durchfluss o. Ä, so genau wie Möglich, darstellen. Es reicht mir an Toleranz von +/- 50l/h zu gelangen.Mir ist in erster Linie die Durchflussvolumen bestimmung wichtig.)PS: Danke an Christoph für die Videos. Anhand dieser erklärung habe ich meinen Fehler gefunden. Ich bin die Sache vom falschen Ende ausgegangen… Ich glaube ich habe den Fehler gefunden. werde mich am weekend nochmal in ruhe damit auseinandersetzen.Danke nochmal bis hierher an alle 🙂

    • #953520
      Neron
      Verwalter

      Schlussendlich musst du doch alles mit einem “richtigen” DFM kalibrieren, da du keine Ahnung hast, wie viel Liter/Minute dein System nun wirklich hat, um eine Skala zu erstellen. Du kannst lediglich meiner Meinung nach den aktuellen Stand markieren und bei Abweichung von dieser Markierung stimmt etwas nicht. Genau bestimmen, wie viel Liter das genau pro Minute sind, ist nur über viel Arbeit möglich. Du musst zu viele Größen einbeziehen, die du so nicht einfach messen oder bestimmen kannst. Kenntnisse des Volumenstroms – der Geschwindigkeit, des Druckes, Dichte des Fluids und so weiter und so fort. Und einen DFM aufzubauen der eine Abweichung von +/- 50 L/h anzeigt ist absolut jeglicher Tauglichkeit, vollkommen sinnfrei und ich betone nochmals nutzlos. Bei 50L/h wirklichen Durchfluss, zeigt er dann mal 0 oder 100 L/h an. Deine Aussage von wegen, so genau wie möglich anzeigen, ist dies wiedersprechend. Bei dieser Aussage sträuben sich jedem Wissenschaftler die Haare im Nacken…

    • #953521
      Christoph!
      Verwalter

      Also in der Theorie sollte man da schon eine Geschwindigkeit bzw ein Volumen ausrechnen können.

    • #953522
      Fam3
      Teilnehmer

      Also ich strebe ~ 1000l/h an. Daher ist die Toleranz für meine Zwecke vollkommen ausreichend.

    • #953523
      Christoph!
      Verwalter

      Für was??? 1 m³/h das dürfte dann nichts mehr mit Wasserkühlung zu tun haben.

    • #953526
      Neron
      Verwalter

      :wie: Ich habe mir in Safari alle S markieren lassen, ich finde nirgendwo die Aussage L/s. Ist doch egal ob L/s, L/min oder L/h, ist doch nur eine Umwertung der Daten. 1000m sind immer noch 1km ^^Egal. Genauigkeit braucht einen Bezugswert, wenn du die schon angibst. Es macht einen Unterschied von du 5% Abweichung anpeilst oder 100% Abweichung. 😯 Ich find Hallos Zeichnung noch am sinnvollsten, da sich damit einfach bestimmen lässt, ob der Durchfluss irgendwo harkt oder nicht. Wenn du eine Markierung Durchfluss im System ohne Behinderung machst und schaust ob der Abweicht, wenn du irgendwo eine weitere Verengung einbaust/entsteht.Naja.

    • #953524
      ThaRippa
      Verwalter

      Mein Tipp: Zimmerspringbrunnen.

    • #953525
      Fam3
      Teilnehmer

      Ich rechtfertige mich nicht mehr. Ohne irgendwelche geplanten Daten genannt zu haben, werden mir 50l/h vorgeworfen +/- 50l/h….

      Warum muss ich dann den Wert mit einem DFm feststellen, wenn selbst der DFM, zur richtigen Kalibrierung ebenso ausgelitert werden muss?

      Beim drüber lesen habe ich gerade noch festgestellt, dass angenommen wurde, dass ich l/s angezeigt haben möchte. Ich wüsste nicht, wo ich das erwähnt habe.

    • #953527
      Christoph!
      Verwalter

      ThaRippa;525017 said:
      Mein Tipp: Zimmerspringbrunnen.

      Zimmerspringbrunnen für Männer :d:

    • #953549
      Christoph!
      Verwalter

      Ich seh da kein U-Rohrmanometer

    • #953548
      Fam3
      Teilnehmer

      Mh… ich weiss zwar nicht wie ihr euch diese “Springbrunnen” vorstellt, aber zur Belustigung dachte ich mir, ich mach euch mal ein (MEIN) Bild des “Springbrunnen für Männer”…Vor allem, wenn ich doch eine Durchflussanzeige bauen möchte die durch das Plätschern beeinflusst wird.Naja die Umsetzung etc. bleibt ja auf meiner Seite.Dank der Youtubelinks von Christoph, bin ich meiner Lösung etwas Näher gekommen. An dieser Stelle danke nochmal :)Mein Problem war die ganze Zeit, dass ich versucht habe, mit den Querschnitten annähernd an ein (sagen wir mal) Ergebnis kommen wollte.Als ich das erste Video gesehen habe, hab ich meinen Fehler direkt erkannt.Ich hätte von Anfang an, mit den Drücken im “Bastelvorhaben/Manometer” arbeiten müssen. Also erstmal selbst festlegen, wie denn der Wasserspiegel später ansteigen soll.Und dann hätte ich das auf die Querschnitte umleiten können.Vielleicht steht hier aber auch wider nur Mist, da ichs immernoch nicht begriffen haben sollte…Wie und wo ich diese “Persönliche Anzeige” umsetze, sollte allgemein Unintressant bleiben, denn die letztendliche WaKü, ist erstens noch in der Planung, und 2. besteht immernoch ein falsches Bild von meiner “Forums-Start-Position”.Ich habe mich nach wie vor entschlossen, keine Wichtigen oder Richtigen Daten(Zahlen) zu nennen, da ich mich nur noch aufs Wesentliche beschränken wollte.Schade für mich und schön für euch, dass ichs anscheinend immernoch schaffe euch zu Belustigen… Naja, hier noch das versprochene Bild.Und vergesst nicht vorher in die saure Zitrone zu beissen, denn damit wirds nochmal etwas Lustiger!http://www11.pic-upload.de/thumb/18.09.15/rcv81612vhps.jpgPS: Thema bitte noch offen lassen.

    • #953550
      Fam3
      Teilnehmer

      Ich sehe da auch kein Manometer. Ich weiss also nicht was der AGB, nun mit dem Springbrunnen zu tun haben soll. Ihr weißt mich bei der Planung auf Temperaturen und Kompression hin, aber mit dem Springbrunnen zieht ihr das ganze wieder in den Dreck.

    • #953551
      ThaRippa
      Verwalter

      Tut mir Leid, aber du wolltest nen Kubikmeter Wasser pro Stunde messen. Offensichtlich ja nun für was anderes als ich vermutet hatte ;)Soll die Skala dann bis 1500 oder 2000l/h gehen, oder soll 1000 das Maximum werden? Ab welcher Genauigkeit würdest du das Teil gerade noch verwenden können, +-100l/h, +-10l/h, +-1l/h? Oder soll es ein Deko-Element werden, wo eigentlich keine Skala gebraucht wird, sondern nur die Möglichkeit den Ausschlag in den Sichtbereich zu drehen, und dann schwankt die Säule halt abhängig vom aktuellen Durchfluss?Ich mein letzteres ist ja auch ein würdiges Projektziel, also nichts worüber man lachen müsste. Immernoch besser als gekaufte und dennoch funktionslose Optik-Zeiger-Manometer wie sie Mancher eingebaut hat.

    • #953552
      Fam3
      Teilnehmer

      Ich hatte vor mindestens 1 (evtl verschiebbare) Skala am Manometer anzubringen.
      Die gesamtdifferenz der Wassersäulen sollten 30 cm haben. Die positive Säule sollte eine Skala erhalten. Und zwar wollte ich auf dieser Skala den Durchfluss von 0-2000 l\h in 200l\h-Schritten realisieren.
      Das Manometer soll nicht zur Bestimmung des genaueren Durchflusses dienen, sondern als optische Überwachung. Aber wenn ich mir die Arbeit mache, kann ich eben auch den Durchfluss mit visualisieren.
      Eine fehlertoleranz von +\-50 l\h wäre okay, wobei ich für mich alleine versuche, dies so genau wie möglich zu machen. Ich denke mit +/-5% liege ich gar nicht so falsch.

    • #953557
      Fam3
      Teilnehmer

      Christoph!;524975 said:
      Mit Luft oben wirds halt schwierig weil Luft kompressibel ist, Wasser dagegen kann man annähernd als inkompressibel betrachten. Deshalb ist es mit dem U-Rohr nach oben eher schlecht messen.

      Ich würde gern Luft als 2 Fluid im Manometer verwenden.Ich hatte bislang folgende Gedanken:- im Manometer wird auf der einen Seite ein Druck aufgebaut und auf der anderen ein Sog (gleicht sich das nicht aus? Oder liege ich falsch?)- bei steigender Wassertemp, nimmt die Wasser-Masse ab (im geschlossenen Kreislauf, sollte das doch der Luft-Kompression entgegen wirken, oder nicht? Da unter Raumtemp befüllt wird, und das Wasser noch keinerlei Wärme aufgenommen hat.)Vielleicht kann mir ja einer, diese Gedanken Richtigstellen? ;)Weiterhin:Habe heute im Labor in der Firma vorbeischauen können. Leider gehört die Fluid-Dichte-Bestimmung nicht in deren Aufgabenbereich. Die Konzentrat-Flasche von AT gibt leider auch keine Infos zur Zusammensetzung heraus. Das einzige was ich gefunden habe war, dass diese Flasche 1,2-Ethandiol(Ethylenglycol) enthält.Da werde ich bei AT auf jedenfall nochmal nachfragen müssen.Die Dichte von Ethylenglycol liegt bei 1,11g/cm³. Ich finde aber leider “noch” nichts dazu, wie sich das Fluid im Zusammenhang der Temperatur sowie Druck, verändert.

    • #953559
      Hallo1001
      Teilnehmer

      – bei steigender Wassertemp, nimmt die Wasser-Masse ab…………..

      Woher hast Du diese Erkenntnis???

    • #953563
      Neron
      Verwalter

      Hallo1001;525055 said:

      – bei steigender Wassertemp, nimmt die Wasser-Masse ab…………..

      Woher hast Du diese Erkenntnis???

      Weil Wasser im Kochtopf beim Sieden in den gasförmigen Zustand übergeht und die Wasserhöhe im Topf abnimmt. :+

      Spaß beiseite. Würde mich auch interessieren, warum Wasser bei höherer Temperatur die Masse abnimmt.

      Du redest wahrscheinlich davon, dass Wasser bei 4 °C die größte Dichte hat, darum schwimmt Eis auch auf, da seine Dichte geringer ist. Glaube da bringst du wieder etwas durcheinander.

    • #953567
      Fam3
      Teilnehmer
    • #953571
      Gemytlig
      Teilnehmer

      Masse ≠ Dichte! 😉

    • #953572
      Hallo1001
      Teilnehmer

      http://www.wissenschaft-technik-ethi…er_dichte.html

      Respekt, aus der Tabelle der “Dichte von Wasser” zu schlussfolgern dass Wasser bei zunehmender Wärme an “Masse” abnimmt ist genial.

      Werte aus der Tabelle:
      20°C = 998,20 kg/m³
      40°C = 992,21 kg/m³

      Bei der Wasserkühlung dürfte nur der Bereich von 20°C bis 40°C interessant sein (hoffe ich zumindest). Das heißt also das bei einer Temperaturänderung von 20K sich das Volumen von Wasser um 5,99 kg/m³ ändert, sprich das Wasser würde sich um 5,99 Liter (Pro 1000 Liter) ausdehnen. Wenn ich mal von meiner Wasserkühlung ausgehe, wo 1 Liter Wasser enthalten ist, dann würde bei einer Temperaturänderung von 20K das Volumen um 6ml zunehmen.

      An der Stelle bitte ich um Korrektur meiner Berechnung, da ich bei meinem AGB keinen Anstieg von 6ml erkennen kann…

    • #953599
      Fam3
      Teilnehmer

      Wie darf ich nun deine Schlussfolgerung auffassen Hallo1001?Lag ich richtig?@Gemytling: Das verstehe ich nicht so ganz?Es sind doch feste Werte gegeben, und zwar kg/m³. In Abhängigkeit von der Temperatur.Weniger oder Mehr kg im Bezug auf 1m³, entspricht doch der Dichte des Wasser?Auch wenn es vor ein 2 Post als Witz gemeint war von Jemanden, aber mit steigender Temperatur dehnt sich doch das Wasser aus. Die Wasser- und Sauerstoffteilchen benötigen dann doch mehr Volumen, um die Masse zu erhalten.Wenn ich nun das System bei 20° mit genau 1L befülle, und anschliessend sich das Wasser auf 40° erwärmt, dann wäre doch im Manometer (wenn dies der EINZIGE Luftbefüllte Bereich im System ist), ein Volumenanstieg/Differenz des Wassers von ~ 6cm³.Nun war meine Gedankengang bei dieser Frage, ob sich das nicht wieder entgegen kommt, da sich die Luft komprimiert.Systemfüllvolumen 2000cm³Füllmenge Wasser (20°) 1000cm³Füllmenge Luft 1000cm³Nun hies es, dass sich die Luft komprimieren kann im Manometer (beispielsweise 6cm³ sobald das Manometer den Reslutierenden Flow/Differenzdruck wahrnimmt).Und meine Frage war nun, ob sich das nicht Ausgleichen würde, wenn die Wassertemperatur auf bsp 40° steigt? 994cm³ Luft vs. 1006cm³ Wasser?

    • #953604
      Neron
      Verwalter

      Dadurch, dass die Teilchen aber in einem geschlossenen System sind, bleibt die Teilchenzahl identisch. Daraus folgt, sie brauchen mehr oder weniger platz, sind dichter oder weniger dicht gepackt. 1 L wasser enthält n mol Teilchen @ 25°C. Erwätmst du diesen Liter in einem geschlossenem Gefäß so “steigt” zwar der Wasserpegel, dennoch ist die selbe Anzahl an Teilchen enthalten. Diese brauchen einfach nur mehr Platz.

    • #953611
      Gemytlig
      Teilnehmer

      @Hallo1001: 6 Milliliter sind nicht mal ein Teelöffel voll. Am Wasserspiegel in einem AGB kann man das vermutlich nicht erkennen (in einer dünnen Röhre vielleicht schon).@Fam3: Ich glaube der Unterschied zwischen Masse und Dichte ist dir noch nicht ganz klar. Du hattest je geschrieben die Masse des Wassers würde mit der Temperatur abnehmen. In Wirklichkeit nimmt das Volumen zu, denn du änderst ja nichts an der Masse. Die Masse einer bestimmten Menge Wasser ist bei jeder Temperatur gleich – selbst wenn es gasförmig oder fest wäre. Die Masse des Wassers ist die Summe der Molekülmassen aller Moleküle die sich im gemessenen Behälter befinden. Solange du keine Wassermoleküle entnimmst oder hinzufügst bleibt die Masse also stets gleich – egal wie heiß oder kalt du sie machst. Das Volumen das diese Anzahl an Molekülen einnimmt, kann sich aber sehr wohl mit der Temperatur verändern. Genau diese Beziehung ist die Dichte – Masse/Volumen!Solange du also kein Wasser aus deinem System entnimmst oder hinzufügst, ändert sich die Masse des Wassers nicht. In einem geschlossenen Kreislauf ist das der Fall (wenn man von minimalen Diffusionsverlusten über lange Zeiträume durch die Behälterwände absieht). Ein Beispiel zur Erklärung des Unterschieds zwischen Masse und Dichte: Wenn du in einen leeren Luftballon ein paar Tropfen Wasser gibst, ihn zuknotest und anschließend wiegst, hat er ein bestimmtes Gewicht. Er enthält also einen bestimmte Masse. Wenn man nur die Masse des Wasserinhalts haben will, muss man die Waage natürlich vorher mit dem leeren Luftballon tarieren. Nun legst du den Ballon mit den Wassertropfen in eine Mikrowelle und verdampfst das Wasser darin. Der Ballon bläht sich auf und enthält nun ein viel größeres Volumen als zuvor – allerdings als Wasserdampf. Obwohl das Volumen des Wassers nun viel größer ist, wiegt der Ballon aber nach wie vor exakt dasselbe wie zuvor ;). Die Masse ist also gleich geblieben, aber wegen der viel geringen Dichte von Wasser in Dampfform, nimmt die gleiche Menge Wasser nun ein viel größeres Volumen ein. Grundsätzlich ist es genauso wenn du einen Liter Wasser in ein geschlossenes Gefäß gießt und dieses auf einen Waage stellst. Es hat bei 20°C exakt dasselbe Gewicht wie bei 40°C – obwohl sich das Volumen um den oben genannten geringen Betrag erhöht. Wenn der Wasserspiegel also bei 20°C exakt auf der 1l-Markierung stand, ist er bei 40°C minimal höher, auch wenn man das in einem Ausgleichsbehälter nicht erkennen kann, weil es so wenig ist. Trotzdem ist das Gewicht nach wie vor tatsächlich exakt dasselbe.Die Gewichtskraft, die die Waage misst, ist eine Folge der Erdanziehungskraft auf die Masse des Wassers. Da sich die nicht verändert, bleibt die Gewichtskraft unabhängig von der Temperatur immer gleich. In beiden Beispielen misst du also die Gewichtskraft derselben Anzahl an Wassermolekülen und die bleibt völlig unabhängig von der Temperatur immer konstant ;). Man kann es natürlich auch anders herum betrachten:Wenn du zwei Behälter mit exakt einem Liter heißem und exakt einem Liter kalten Wasser auf eine Präzisionswaage stellst, würdest du feststellten, dass der Behälter mit dem heißen Wasser etwas leichter ist als der mit dem kalten Wasser, denn er enthält weniger Masse. Ins gleiche Volumen passen bei hoher Temperatur weniger Wassermoleküle als bei niedrigerer Temperatur. Für deine Zwecke ist jedoch die erste Betrachtungsweise sinnvoller, denn die Masse des Wassers in deinem Kreislauf ändert sich nicht (die Masse der Luft im U-Rohr übrigens auch nicht). Es ändert sich nur die Dichte, aber das führt bei flüssigem Wasser eben nicht zu einer großen Volumenänderung. Die Dichteänderungen in dem Temperaturbereich in dem Wasser flüssig ist, sind halt doch recht gering. Bezogen auf so kleine Massen wie sie in einer Wasserkühlung vorkommen ist die Volumenzunahme einfach nicht sonderlich groß. Ich hoffe man erlaubt mir gleich bei meinem zweiten Beitrag so viel zu schreiben, aber ich lese ja schon ziemlich lange mit :D. Hab halt bisher aber nur rein interessehalber mitgelesen aber zukünftig würde ich auch gern ab und zu mal meinen Senf dazu geben, wenn ich darf…Ergänzung:Oh – da war einer schneller und hat´s viel kürzer auf den Punkt gebracht …

    • #950316
      Fam3
      Teilnehmer

      Christoph!;525114 said:
      Wie wärs den wenn Du einfach mal das baust, was auch immer Du bauen willst und Dich wenn DAS fertig ist, um die Durchflussmessung kümmerst.

      Dann stell mir bitte die Mittel.Anscheinend bin ich wider auf dem falschen Pfad, dass sich durch steigender Wassertemp, das der Kompression der Luft entgegen kommt :(. mhh…Inwieweit ist Luft kompressibel? Ich habe bislang leider zu Luft nichts gefunden, die die Dichte angibt, bzw den kompressionsfakter etc…

    • #950315
      Christoph!
      Verwalter

      Luft ist kompressibel, also wirst Du nie ein U-Rohrmanometer mit Luft bauen können, das auch nur annähernd was plausibles mist. Wie wärs den wenn Du einfach mal das baust, was auch immer Du bauen willst und Dich wenn DAS fertig ist, um die Durchflussmessung kümmerst.

    • #950314
      Fam3
      Teilnehmer

      :(:(:(:cry::cry::cry:Wenn ich das richtig verstanden habe, dann liege ich mit meiner Annahme richtig, habe sie wohl aber sehr umständlich oder falsch formuliert.Okay. Aber welchen Bezug hat das nun auf den Venturi-Effekt, der wenn ich das richtig verstanden habe, im U-Rohr-Manometer statt findet??Habe das nämlich gerade alles möglichemal hochgerechnetBeispielsweise einem Luft beinhaltenden AGB (Luftvolumen 200ml, und einem von mir Anfangs erwähnten Manometer-Querschnitts-Erhöhung. Beispielsweise ein Rohr-Durchmesser von 5mm und einer beispielsweisen Länge von 150mm. Luft-Volumen= ~29,45..ml).Das Verhältnis dieser beiden “Luftgefäße” liegt bei ~1 : 6,8.Dadurch dass der Rohrdurchmesser in diesem Beispiel 5mm ist, müssten die Leitungen, an denen das U-Rohr-Manometer anliegt, beide grösser als das Manometer(D=5mm) werden.Mein aktuelles Setup fässt +/-3Liter. Wenn ich nun von meinem aktuellen System ausgehe, wären das ~18ml mehr Wasservolumen.Diese müssen auf insgesamt 229,45..ml Luft verteilt werden(1:6,8).Wenn diese verteilt wurden (18ml : 6,8 = 2,647…ml), bleibt am Ende nur noch die Querschnitssfläche (2x D=5mm =~78cm²).Am Ende müssen 2,647..ml auf ~780mm²(2Seiten) des U-Rohr-Manometers, verteilt werden. Das entspräche einem Wasseranstieg(auf der Skala) innerhalb des Manometers von 0,00169…mm.Die etwas genauer erwähnte Skala von mir (30cm Differenzdruck; 0-2000l/h; 200l/h Abstufung) hat einen Abstufungs-Abstand von 15mm.Ich verstehe daher nicht so ganz, warum die Luft, wie Christoph anfangs erwähnte, “so” einen “Großen Messfehler” auf einer 200l/h Skalen-Abstufung hervorrufen sollte.Zumindest habe ich von allen 3 Seiten die Einflüsse gehört, die alle gegen die Machbarkeit eines solchen umgebauten DFM, standen.Jetzt frage ich nochmal als “Kleindoof” nach ;)Ist ein U-Rohr-Manometer, wie es die ganze Zeit besprochen wurde, möglich zu bauen, und das “relativ” Messgenau. Zumindest so wie ich das nun auch rechnerisch gedacht habe?.Denn nach all den Kontern und “Problemen” habe ich nun auch zum Teil den Gesamtüberblick verloren, was nun eigentlich wirklich dagegen sprechen würde. Vielleicht habe ich aber auch wieder irgendwo einen Fehler… Es wäre zumindest super wenn es jetzt mal eine konkrete Aussage, zu dem bislang “Gesamten Thread”, geben würde. Gruß Fam3Edit: Jepp… ihr beide wart schneller wie ich…. Ich wollt nun meinen Text nicht LöschenIch denke ich meine genau das gleiche wie ihr, sage aber immer nur konfuses Zeugs…(Leider):(:(:(:cry::cry::cry:Okay aber eine Frage bleibt mir leider noch offen.Um die die Leitungs Querschnitte A

    • Christoph!
      Verwalter

      Wieso soll ich Dir den Mittel stellen und für was?https://de.wikipedia.org/wiki/Thermische_Zustandsgleichung_idealer_Gase

    • #953628
      Christoph!
      Verwalter

      [YT]watch?v=qS61LCYlcB8[/YT]

      [YT]watch?v=OJVaD3Vh1NE[/YT]

      [YT]watch?v=oM22zsjS_z4[/YT]

      [YT]watch?v=K0aPuLn76H0[/YT]

    • #953625
      Fam3
      Teilnehmer

      Nabend :)Mir kamen gerade eben die richtigen Worte in den Sinn. Denn weiter oben wurde folgendes gefragt, aber ohne Zusammenhänge… die mir eben Blitzartig wider klar geworden sind.

      Fam3;525052 said:

      Christoph!;524975 said:
      Mit Luft oben wirds halt schwierig weil Luft kompressibel ist, Wasser dagegen kann man annähernd als inkompressibel betrachten. Deshalb ist es mit dem U-Rohr nach oben eher schlecht messen.

      Ich würde gern Luft als 2 Fluid im Manometer verwenden.Ich hatte bislang folgende Gedanken:- im Manometer wird auf der einen Seite ein Druck aufgebaut und auf der anderen ein Sog (gleicht sich das nicht aus? Oder liege ich falsch?)- ….Vielleicht kann mir ja einer, diese Gedanken Richtigstellen? 😉

      Ich habe nebenbei sogar einen Fehler in einem der folgenden Post von mir entdeckt(beide Rohre Grösser als das U-Rohr-Manometer).Am U-Rohr-Manometer wird, laut Wiki, das Prinzip der Venturi-Düse verwendet. Das würde doch heissen, dass bei erhöhter Flussgeschwindigkeit, ein geringerer Druck herrscht.Dann würde doch bei 0m/s der Wasserspiegel, der auf 0 steht, unter 0 fallen, sobald eine Strömung herrscht, oder nicht?Vorrausgesetzt der Durchmesser des Manometers wird kleiner, als die Leitungen, wie oben angemerkt.Zumindest komme ich auf kein Ergebnis, wie die letztendlich komprimierte Luft ermitteln soll. Wenn überhaupt Luft komprimiert wird…(?)Zumindest arbeiten wir gegen keinerlei Druck in einem geschlossenem System/Manometer. Sonst müsste es doch eigentlich auch eine Formel dafür geben, um in einem Manometer mit unterschiedlichen Fluiden zu arbeiten. Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist, dass Quecksilber hauptsächlich verwendet wurde, weils so ziemlich das schwerste flüssige Fluid ist (zur Ermittlung anderer flüssigen Fluide).Aber ich komme hinten und vorne auf keine Lösung oder gar Lösungsansatz oder einem Weg dahin, wie ich die (ich sag jetzt mal “angeblich”) komprimierte Luft errechnen kann, oder wie ich dass dann im und am U-Rohr-Manometer auf den Wasserdruck und den Querschnitten ableiten soll, dass das Wasser entsprechen genüg Gegendruck aufbauen kann/soll/wird.Übrigens Christoph ;)Die Mittel brauchste mir nicht mehr stellen, hätte ich doch da. Brauche dafür eigentlich nur 2m Schlauch und n bissl Wasser 😉 Kannst ja selbst mal schauen, wie stark man rein”Drücken”(Pusten) muss, um eine Luftblase innerhalb des Schlauches auch nur annähernd zu Komprimieren. Ich habs jedenfalls nicht geschafft, nichtml nen Bläschen… 🙁

    • #953630
      Fam3
      Teilnehmer

      Neron;525132 said:
      Wenn du eine Luftpumpe in die Hand nimmst und den Auslass zu hälst, kannst du den Kolben dennoch zusammendrücken. Dennoch spielt der Effekt auch in der Wakü eine Rolle, den AGB gibt es nämlich dadurch nicht nur wegen der Befüllung und Entlüftung.

      Jepp, aber bei 6ml bei 1000ml Füllvolumen…

      Okay also wenn ich das jetzt Richtig verstanden habe, kann ich die Komprimierbarkeit ausser acht lassen, sofern ich genug Luftoberfläche im Gegenzug biete.

    • #953626
      Neron
      Verwalter

      Wenn du eine Luftpumpe in die Hand nimmst und den Auslass zu hälst, kannst du den Kolben dennoch zusammendrücken. Dennoch spielt der Effekt auch in der Wakü eine Rolle, den AGB gibt es nämlich dadurch nicht nur wegen der Befüllung und Entlüftung. Die Fließgeschwindigkeit hat einen Einfluss auf den Druckunterschied der beiden Seiten. Die beiden unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten führen zum Druckunterschied. Das ist im weitesten Sinne der Selbe Effekt wie bei einem Flugzeugflügel, wodurch Auftrieb über unterschiedliche Drücke generiert wird.An der einen Seite wird ein negativer Druck (Sog) aufgebaut, der das Fluid im Rohr verschiebt. Bei einer Fließgeschwindigkeit von 0 wird kein Druck erzeugt und die Flüssigkeit tariert sich aus. Alles rein logisch.Ein Manometer zeigt nach wie vor immer noch einen Druckunterschied zwischen einem Ausgangsdruck und einem anderen Druck an – Delta P. Der Standarddruck ist dabei meistens der herrscende Umgebungsdruck. Dabei kann man das Manometer selber “einstellen”, indem man einfach an der Schraube dreht, bis 0 Pa angezeigt werden xD. Entscheidet dabei ist nicht, was für ein Fluid du hast, da Druck immer p = F/A (Kraft pro Fläche) ist.

    • #953631
      Christoph!
      Verwalter

      :tease:Nein…

    • #953632
      Neron
      Verwalter

      Wenn das Gas kompressibel ist, heißt das, du bringst Druck auf um das Gas zu kompromieren, es dichter zu packen. Deshalb wird dabei ein Manometer erstmal nichts anzeigen. Deshalb ist sie imho nicht zu vernachlässigen.

    • #953635
      Fam3
      Teilnehmer

      Okay, ich glaube ich habe das Problem verstanden, wieso weshalb und warum 😉 Danke.Werde mir aber noch ein paar Ideen überlegen.Wie sieht das übrigens aus, anhand Hallo1001’s Skizze, ist der Aufbau auch umgekehrt Möglich? Also dass der AGB einen viel kleineren Querschnitt (A1) als die Messsäule(A2) hat.Mich intressiert diese Frage, da ich rein aus optischen Gründen, an eine Positiv ansteigende Säule gedacht hatte.

    • #504067
      Fam3
      Teilnehmer

      Neron;525142 said:
      ??? Das ist doch gehopst wie gesprungen?

      Deswegen Frage ich nach, anstatt evtl Mist zu schreiben 😉

    • #504066
      Neron
      Verwalter

      ??? Das ist doch gehopst wie gesprungen?

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