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25. März 2007 um 18:03

Hallo allerseitsIch plane gerade eine (für mich jedenfalls) grössere Arbeit (Maturitätsarbeit fürs Gymnasium) und erhoffe mir hier einige nützliche Tips zu erhalten.Mein Projekt im Groben:Ein selbstgebautes Alugehäuse mit einer Hybridkühlung Konvektion/Heatpipe. Nebenbei noch HDD Kühlung/Entkopplung usw.Da dies nicht der eigentliche Thread für mein Projekt sein soll (mit Blog und Bildern) erst mal nicht viel mehr Details. Die muss ich selber erst einmal klären… :-k Gleich vorweg: Ich will keine Wasserkühlung massakrieren: dass das nicht funktioniert weiss ich bereits. Kühlkörper usw. sollen komplett selber gebaut werden (ausser dem Heatpipe-Teil).Mein derzeitiger Wissensstand:Eine Konvektionskühlung alleine ist vermutlich zu schwach, um eine CPU (soll zukunftssicher sein: 150W maximal) zu kühlen. Deshalb auch die Idee des Hybridkühlers.Grundkenntnisse für den Bau der Teile sowie eine Werkstatt sind vorhanden.Zu vermeiden sind enge Rohre/Schläuche…Grundzüge der Kühlung:Der Radiator wird aktiv gekühlt, vermutlich von 3-4 120mm Lüftern @ 3-5 Volt (Sharkoon Power Lüfter eignen sich perfekt, da sie bei 3V anlaufen und unhörbar sind. Dort wo man die Lüfter sieht werdens Aerocool Turbines sein)Vermutlich werde ich einen Thermaltake SonicTower oder einen Scythe Ninja aufschrauben, und die untere Kühlerhälfte durch eine Kupferplatte mit 2 Rohren austauschen. Grob gesehen ist der Rest eine pumpenlose Wasserkühlung mit grossem Radiator und Ausgleichsbehälter und besonders dicken Rohren ohne Engpässe….Ok, kommen wir zum Sinn dieses Threads:Es geht (noch) ausschliesslich um die Theorie. Und hier habe ich einige Fragen:1. Welches Kühlmittel eignet sich am besten?- Muss sich mit Kupfer vertragen (vermutlich auch PVC und evtl. Aluminium, Lötmittel)- gute Wärmeaufnahme/Abgabe- vermutlich muss es möglichst dünnflüssig sein (?)- Die Flüssigkeit muss sich bei Erwärmung ausdehnen… ?Ich denke dabei an Öl (zB Paraffin?), kenne mich damit jedoch nicht aus. Ich habe lediglich von THG’s “Öl-PC” gelesen…Gibt gerade Nachtessen, melde mich später nochmal… 😉

25. März 2007 um 20:03

Hier kannst du dir etwas aussuchen… Ausdehnungskoeffizient – Wikipedia1,43 / 56°C / 0.32 cP / 0,16 / ? / 2,160 Aceton Siedepunkt (Aceton – Wikipedia)1,38 / 77°C / 0.426 cP / ? / ? Ethylacetat (Ethylacetat – Wikipedia)1,10 / 78°C / 1.074 cP / 0,177 / 2,428 Alkohol (Ethanol – Wikipedia)1,62 / 34,6°C / 0.224 cP / ? / ? Diethylether ist theoretisch besser aber siedet schon bei 34,6 °C (Diethylether – Wikipedia)… es gibt sicher noch mehr – hab nur ein wenig bei Wikipedia gesucht.0,2-0,5 / 100°C / 1.002 cP / 0,648 / 4,2 Wasser zum Vergleich0,92 / 200°C / ~50 cP / ? / 1,8 Öl kannst du vergessen!Für den Anfang würde ich es mit Alkohl versuchen. Dann den Nagellackentferner plündern :D. Achtung viele Plastiksorten halten Aceton nicht aus.PS: (Volumenausdehnung / Siedepunkt / Viskosität / Wärmeleitfähigkeit / Wärmekapazität) – auf den englischen Seiten seht oft mehr…

25. März 2007 um 20:03

Ok…

Danke für die Arbeit! 😉

Bei Alkohol gibts dann aber ein paar Probleme:
– Sieden darfs nicht, die Scheiben sollten nicht beschlagen…
– Wärmeleitfähigkeit und -kapazität sind nur halb so gut wie bei Wasser…
– Plexiglas und PCV sollten falls möglich schon einsetzbar sein, ich bin zwar gut im Werken, aber ich bin kein Gerätebauer, sondern Schüler 😛

Dafür sollte die Konvektion stärker sein, wegen der deutlich höheren Ausdehnung (Dichteänderung), seh ich das richtig?

Wie wärs denn mit einer 50/50 Ethanol/Wassermischung? (plus vermutlich Korrosionsschutz)

25. März 2007 um 20:03

Finger wech von Aceton und Diethyether! Das Zeug ist niedrigsiedend, brennbar wie sau, explosionsfähig mit Luft, reagiert unter luft/lichteinwirkung mit sich selbst zu extrem hochexplosiven Peroxiden! Beide!
Ausserdem bekommst du als Normalsterblicher beide nicht in Reinform im Handel.
Und das ist auch gut so.
Von Ethylacetat solltest du Ebenfalls die Finger lassen, bildet zwar keine Peroxide, aber dafür brennts auch wie Sau und ist explosionsfähig mit Luft.

Alkohol ist da deutlich ungefährlicher und als Spiritus recht sauber mit nur minimalen (gewollten) Verunreinigungen zu bekommen.

25. März 2007 um 20:03

Hehe :)Die niedrigen Siedepunkte haben mir schon etwas Angst gemacht. Und dass die brennbar sind weiss ich ausm Chemieunterricht…Da scheint also Alkohol eine überlegenswerte Alternative zu sein…@ulv: Woher hast du die Wärmekapazitäts- und -Leitfähigkeitswerte? Find die nicht bei Wikipedia -.-Dumme Frage: Was kostet Helium II ?

25. März 2007 um 21:03

Kannst den Nagellackentferner in Ruhe lassen, da ist eh nur wenig Aceton drin (Das Zeug steht eh im Verdacht Hautkrebs auszulösen….) und das wenige ist mit vielen anderen Chemikalien phlegmatisiert, so dass es keine Peroxide bilden kann.

Helium II kannst Vergessen. Schon “normales” flüssiger Helium ist teuer und ausserdem – siehe oben – kommst du da eh nicht ran. Ich hab schon oft mit flüssigem Stickstoff gearbeitet, den kriegst nur im Tonnenmassstab geliefert, Helium ist viel teurer, den einzigen Einsatzzweck den ich kenn ist die Kühlung der Supraleitenden Magneten in unserem NMR (Nuclear Magnetic Resonance).

Btw.: Ich studier Chemie (7. Semester), daher kenn ich mich mit so Zeuch ein wenig aus…

25. März 2007 um 21:03

JonnyBischof;213846 said:
Bei Alkohol gibts dann aber ein paar Probleme:
– Sieden darfs nicht, die Scheiben sollten nicht beschlagen…

Hä? Der Kühl-Kreislauf ist doch voll 😆

JonnyBischof;213846 said:
– Wärmeleitfähigkeit und -kapazität sind nur halb so gut wie bei Wasser…

Das ist hier nicht vorranging! Zuerst brauchst du eine Pumpwirkung!

JonnyBischof;213846 said:
– Plexiglas und PCV sollten falls möglich schon einsetzbar sein, ich bin zwar gut im Werken, aber ich bin kein Gerätebauer, sondern Schüler 😛

Was soll man den bitte schön sehen? Wie es fließt?

@ulv: Woher hast du die Wärmekapazitäts- und -Leitfähigkeitswerte? Find die nicht bei Wikipedia -.-

Alles von Wikipedia oder Physikformelsammlung.

smurftrooper;213848 said:
Finger wech von Aceton und Diethyether! Das Zeug ist niedrigsiedend, brennbar wie sau, explosionsfähig mit Luft, reagiert unter luft/lichteinwirkung mit sich selbst zu extrem hochexplosiven Peroxiden! Beide!
Ausserdem bekommst du als Normalsterblicher beide nicht in Reinform im Handel.
Und das ist auch gut so.
Von Ethylacetat solltest du Ebenfalls die Finger lassen, bildet zwar keine Peroxide, aber dafür brennts auch wie Sau und ist explosionsfähig mit Luft.

Danke für die Hinweise! Sein Lehrer wird es schon richten.
Ein offener Ausgleichsbehälter macht auch schon wegen dem Gestank keinen Sinn. 😉

Ich geh dann mal gleich den Nagellackentferner vernichten. 😀 Voll gefährlich! 😯

25. März 2007 um 21:03

Sehr interessant :)Kannst du etwas zur Verträglichkeit von Ethanol mit Acrylglas und PVC sowie Kupfer und Aluminium sagen?Edit: Muss für heute Schluss machen, habe noch Schularbeiten zu erledigen..

25. März 2007 um 21:03

Ok, ne FoSa hab ich auch *nichtselberdenk*Der Kühlkreislauf ist natürlich abgeschlossen, aber jeder AB (den ich bisher gesehen habe) hat ein Fenster. Wenns auch nur zur Kontrolle des Wasserstandes ist…Und: Die Flüssigkeit muss sich ja ausdehnen können, wenn ich sie dicht auffülle gibts Druck auf der Leitung…Wie stehts denn mit Mischen?Müsste ich das ausprobieren?Edit:Zur Proton-Proton-Reaktion:”Zunächst fusionieren zwei Wasserstoffkerne…” -> Adeee, ich kann nicht zur Sonne reisen um das Zeug zu kriegen 😥

25. März 2007 um 21:03

Was IST Helium II?

25. März 2007 um 21:03

smurftrooper;213863 said:
Kannst den Nagellackentferner in Ruhe lassen, da ist eh nur wenig Aceton drin (Das Zeug steht eh im Verdacht Hautkrebs auszulösen….) und das wenige ist mit vielen anderen Chemikalien phlegmatisiert, so dass es keine Peroxide bilden kann.

Was genau muss man mit Aceton machen, damit man es verwenden könnte? In “meinem” Nagellackentferner ist übrigends mehr als 50% Aceton.

____
nur nebenbei:
Philognosie – Nagellackentferner selber machen 😀

25. März 2007 um 21:03

@jonny:
Da dürfte mit allen genannten Materialien nichts Passieren.

@ulv: Du müsstest es Reinigen, also Wahrscheinlich rausdestillieren.
Aber das Zeug löst dir fast jeden Kunststoff in kürzester Zeit an/auf.

25. März 2007 um 21:03

Wikipedia.org said:
Helium IIFlüssiges 4He entwickelt unterhalb seines Lambdapunktes sehr ungewöhnliche Eigenschaften. Helium mit diesen Eigenschaften wird als Helium II bezeichnet. Das Sieden von Helium II ist wegen seiner hohen Wärmeleitfähigkeit nicht mehr möglich. Erhitzen bewirkt stattdessen eine direkte Verdampfung der Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand, wenn der „Siedepunkt“ erreicht ist.Helium II ist ein suprafluider Stoff. So fließt es etwa durch kleinste Öffnungen in Größenordnungen von 10−7 bis 10−8 m und hat keine messbare Viskosität. Jedoch konnte bei Messungen zwischen zwei sich bewegenden Scheiben eine Viskosität ähnlich der von gasförmigen Helium festgestellt werden. Dies wird mit einer Theorie erklärt, nach der sich in flüssigem Helium unterhalb des Lambdapunktes sowohl ein Anteil an Heliumatomen ohne jegliche Viskosität und ein Anteil von Heliumatomen mit Viskosität befindet.Die Wärmeleitfähigkeit von Helium II ist größer als die jeder anderen bekannten Substanz, was durch den Effekt des zweiten Schalls beschrieben wird. Sie ist eine Million mal höher als die von Helium I und mehrere hundert Mal höher als die des Kupfers. Sie ist so hoch, weil die Wärmeübertragung durch quantenmechanische Effekte bestimmt wird. Die meisten gut wärmeleitenden Materialien besitzen ein Valenzband freier Elektronen, die die Wärme gut leiten. Helium II hat kein solches, sondern leitet den Wärmepuls mit einer Geschwindigkeit von 20 m/s bei 1,8 K. Dieser Vorgang kann durch eine Wellengleichung beschrieben werden.

Klingt teuer, aber sehr interessant ^^Edit: Proton-Proton-Reaktion – Wikipedia -> Dabei entsteht Helium II.Ob sich sowas durchführen lässt? *noahnung*

25. März 2007 um 22:03

Jetzt hast du mich falsch verstanden. Ich meinte was muss man zu reinem Aceton o. Ethylacetat mischen, damit es nicht mehr brennt oder schlimmer?

Ich hab noch einen Acetonfreien Nagellackentferner gefunden. Rate mal was da drinn ist? Ethylacetat! Geliefert in halbdurchsichtigem PE. Weitere Zutaten: Isoprop. , Wasser, Octyldodecanol, Parfum
Wenn ich das richtig verstehe ist da nichts drin, was das Ethylacetat entschärfen würde oder? Kaufen kann man das im Farbzubehör scheinbar auch problemlos. :-k

25. März 2007 um 22:03

Ach so, die Phlegmatisierer. Puah, ich glaub im 3. Semester in der Grungvorlesung hat der Prof das mal erwähnt, weiss ich aber nicht mehr auswendig.Ethylacetat ist deutlich weniger schlimm als Aceton. Das Zeug kennst du, das ist ein Allround-lösemittel, das für verdammt vieles Verwendet wird. Du kennst es von UHU, dem Flüssigkleber, der hat so einen charakteristischen geruch der kommt zu 90% vom Ethylacetat. Das Zeug brennt echt gut und Explodiert in der richigen Mischung mit Luft.Der Nagellackentferner würde brennen, der ist nicht “Entschärft”. Isopropanol brennt auch (sogar recht gut, haben das mal auf einem Chemiker-Grillfest als Grillanzünder verwendet), das Wasser brennt nicht, das Octyldodecanol brennt nicht besonders gut.Auf jeden Fall sollte man beim Ablackieren nicht Rauchen….Aber ich denke, dass jeder Phlegmatisierer dazu führen würde, dass die Mischung für ne WaKü nicht mehr verwendbar wäre, weil die Mischung zu zäh wäre und Düsen und Kühler verstopfer/Verkleben würde.P.S.: Für eine WaKü sind vor allem die Wärmeleitfähigkeit und Wärmekapazität von Interesse und da ist Wasser unschlagbar. Habs mir auch schon mal Überlegt, was andres zu nehmen, ist aber alles Nix. Hab seitdem auch ne Flasche Glykol rumstehn, aber das bringt alles nix. Alles Ausser Wasser mit wenigst möglich Zusatz kannste Vergessen.

26. März 2007 um 7:03

Glykol ist ein gutes Stichwort! Das verwenden Thermaltake WaKüs… Ethylene-Glycol stand auf der Homepage. Ist Ethylene englisch für Ethanol?Du meinst das ist schlechter als Wasser?Hast du dabei aber auch einberechnet, dass sich Ethanol besser ausdehnt und deshalb wohl eine bessere Konvektionseigenschaft hat?Ich tendiere deshalb immer noch zu einer Ethanol/Wassermischung. Kann man die Werte wie Ausdehnung und Wärmekapazität/-leitfähigkeit von einer solchen Mischung irgendwie berechnen oder muss mans einfach testen?

26. März 2007 um 9:03

Ethylenglycol ist ein häufig verwendeter Trivialname für Ethan-1,2-diol.
Das schaut folgendermassen aus: du hast 2 CH2-Gruppen, an jeder hängt eine OH-Gruppe. Das Zeug wird z.B. in Autokühlern als Frostschutzmittel verwendet. Das hat mit Ethanol nichts zu tun. Ausserdem will man bei einer WaKü im gschlossenen Kreislauf, der voll befüllt ist nicht unbedingt, dass sich die Flüssigkeit darin drmatisch ausdehnt…
Glycol ist in den meisten Wasserzusätzen drin, ist Wärmeleittechnisch ein Albtraum. Auf den ganzen Zusätzen steht deswegen auch drauf “Nicht mehr als *bla* Zusatz benutzen.”
Versuchs mit der Wasser-Ethanol-Mischung, alles ausser Wasser ist nicht Praktikabel.

26. März 2007 um 11:03

Ok, werd ich machen.

Vermutlich brauche ich noch einen Korrosionsschutz für die Metalle?

Ich werde sobald wie möglich einen Testkreislauf machen (Vermutlich nur ein Kupferrohr mit PVC Schläuchen und einem kühlenden Abschnitt) und schauen wie sich verschiedene Zusammensetzungen verhalten…

Korrosions-/Materialverträglichkeitstests muss ich natürlich auch noch machen…

26. März 2007 um 20:03

Fassen wir das nochmal zusammen:
0,2-0,5 / 100°C / 1.002 cP / 0,648 / 4,2 Wasser zum Vergleich
1,38 / 77°C / 0.426 cP / ? / ? Ethylacetat

Ok, Wasser kann in etwa 2 mal mehr Wärme transportieren je gefördertem Liter als Ethylacetat. Dafür ist Ethylacetat aber doppelt so flüssig!
Bis hierher steht es 1:1.

Aber Ethylacetat dehnt sich auch noch etwa dreimal so stark aus!
Wer gewinnt? 😀 Ich hab jetzt keine Lust das auszurechenen. 😯

Du wirst es uns hoffentlich bestätigen wenn du es ausprobiert hast.
Wasser mit Ethanol macht für mich irgendwei keine Sinn – aber probiers ruhig auch aus.

26. März 2007 um 21:03

Das Problem ist:An Ethylacetat muss ich auch noch rankommen…Ich werd 1-2 Liter brauchen. Alle Tests miteinbezogen wohl eher 2-3 Liter. Und ich muss jederzeit Nachschub erhalten können…Und dann hab ich auch noch keine Ahnung davon, wie stark sich das Zeug ausdehnt. Es sollte sich schliesslich nicht gross ausdehnen, sondern nur soweit, dass die Konvektion einsetzt. Es darf nichts platzen :)Aber falls möglich werde ich auch diesen Stoff testen

26. März 2007 um 22:03

Das wird doch nur 0,138 % mehr Volumen je Grad Erwärmung!

Selbst bei 30 Grad Erwärmung also nur etwa 4 % mehr Volumen – das quillt nicht gleich über 😉

Frag doch mal deinen Chemielehrer. Das ist nicht teuer nur etwa 5€/Liter.

27. März 2007 um 7:03

Ok, 4% bei einem Liter sind 40ml, das ist wohl wirklich kein Problem für den Ausgleichsbehälter ^^

Der Druck, den eine Pumpe verursacht, ist bestimmt höher.

Ich werd den Lehrer sobald wie möglich fragen, mit den Tests werd ich schon ziemlich bald anfangen müssen…

11. April 2007 um 22:04

Habe gerade durch Zufall eine Auktion entdeckt -> Kriege (falls bis morgen keiner mehr bietet) 2 Pelztiere (je 94W max.) für schlappe 10 Euro 😀

Die könnt ich gut gebrauchen um die Kühlflüssigkeit runterzukühlen… -> Damit wär die Temperaturdifferenz von kalt zu warm grösser, was den Konvektionseffekt verstärken sollte.

Ich muss mal einen Freund fragen, ob es möglich/realistisch/bezahlbar ist, einen Thermostat zu bauen der mir das Wasser am Pelztier-Radi bei 4°C hält… ^^

11. April 2007 um 23:04

JonnyBischof;218475 said:
Ich muss mal einen Freund fragen, ob es möglich/realistisch/bezahlbar ist, einen Thermostat zu bauen der mir das Wasser am Pelztier-Radi bei 4°C hält… ^^

Das mit den Peltierelementen ist sehr schwierig … durchsuch mal das Forum versucht haben es schon einige hier.

12. April 2007 um 7:04

Ja ich hab auch schon einiges gelesen ;)Aber wenn ich schlussendlich die 10 Euro in den Sand setze geht die Welt auch nicht unter ;)Hab einfach die Gelegenheit gepackt die Dinger einmal auszuprobieren, und wer weiss… Theoretisch ist das Prinzip ja genial.. Mit nem normalen Radiator bringt man keinen Wasserkreislauf gross unter die Zimmertemperatur..Edit:Scheint ganz als würd ich sie kriegen… Noch 1h45min und immer noch bei 15 CHF inkl. Porto (~9 Euro)

14. April 2007 um 11:04

Habe die Peltiers jetzt bekommen, ganz am Schluss hat noch jemand mitgeboten und ich hab jetzt 18 Euro gezahlt -.-
Die Peltiers scheinen in Ordnung zu sein, keine Gebrauchsspuren… Ich werd die jetzt jedoch nicht einfach mal anschliessen solange ich nicht genau weiss wie sie funktionieren 😉

-> Ich hab grade nen mit WLP beschmierten AMD A64 Kühlkörper (ohne Lüfter) rumliegen, wenn ich den an die heisse Seite mache, kann ich das Peltier problemlos kurz mit 12V (50% der Maximalspannung) betreiben, oder?

Ein normaler Universalnetzadapter (für in die Steckdose, um diverse Elektrogeräte zu betreiben) sollte schon geeignet für das Peltier sein, oder?
Ich meine nur für den Test, nicht fürn Dauerbetrieb (da werd ich ein PC Netzteil verwenden wegen dem Wirkungsgrad)

14. April 2007 um 16:04

Mhhh …

wenn du meinst das normales Elektrogerät 4 Ampere zieht … dann Probier mal ruhig aus …
Der Netzadapter wird dir allerhöchsten um die Ohren fliegen und mit ganz viel Pech das Peltier mit in den Elektrohimmel nehmen …

Kriege (falls bis morgen keiner mehr bietet) 2 Pelztiere (je 94W max.) für schlappe 10 Euro

kann ich das Peltier problemlos kurz mit 12V (50% der Maximalspannung) betreiben, oder?

Ja, du kannst das Peltier ruhig mit 12V betreiben …
Meines lebt auch noch … 🙂

Aber :
Wenn man deine technisches Daten komplettiert, dann sind die Peltiere nicht ohne …

Je Peltier 24V / 4A …
Das ist schon ne Menge Strom …

Wie hast du denn vor das zu realiesieren?
Wenn du beide Peltiere über die 12V-Schiene eines PC-Netzteils betriebst, dann hast du theoretisch nur ein Peltier … Zumindest was die Leistung angeht …
In dem Fall würde ich sagen, du holst dir ein 24V-Gleichstromnetzteil …
Insofern du dafür geld hast …

14. April 2007 um 16:04

SCHALTNETZTEIL SPS 230P-24
[CODE]http://www1.conrad.de/scripts/wgate/ZCOP_B2C/~flN0YXRlPTE1NDg5Njc4MzY=?~template=PCAT_AREA_S_BROWSE&glb_user_js=Y&shop=B2C&p_searchstring=Netzteil&s_haupt_kategorie=&zhmmh_area_kz=&p_init_ipc=X&p_page_to_display=DirektSearch&~cookies=1&cookie_n[1]=b2c_insert&cookie_v[1]=F0&cookie_d[1]=&cookie_p[1]=%2f&cookie_e[1]=Wed%2c+16-May-2007+14%3a50%3a48+GMT&cookie_n[2]=b2c_hk_cookie&cookie_v[2]=WW2&cookie_d[2]=&cookie_p[2]=%2f&cookie_e[2]=Wed%2c+16-May-2007+14%3a50%3a48+GMT&scrwidth=1024[/CODE]

Gibts bei Conrad Elektronik …
Kostet “NUR” “GÜNSTIGE” 114 Euro …

14. April 2007 um 18:04

Netzteil soll ein “Engelking” Semipassiv sein. Also nur 12VIch brauche nicht die volle Leistung der Pelztiere, ich will Wasser kühlen, nicht Eiswürfel machen :)Die Dinger ziehen bei 24V 7 Ampere, dürfte also bei 12V die Hälfte sein…Also werd ich auf das PC Netzteil warten ;)Bevor ihr Engelking??? schreit:Ich krieg’s ziemlich günstig 😉

14. April 2007 um 19:04

Was für ein Engelking kriegst du denn?Und wieviel Ampere liefert die 12V-Schiene?

14. April 2007 um 19:04

JonnyBischof;219109 said:
Netzteil soll ein “Engelking” Semipassiv sein. Also nur 12V
Ich brauche nicht die volle Leistung der Pelztiere, ich will Wasser kühlen, nicht Eiswürfel machen 🙂

Die Dinger ziehen bei 24V 7 Ampere, dürfte also bei 12V die Hälfte sein…

🙂
Eiswürfel wären ja auch schlecht fürs System 🙂

Also wenn das stimmt, dann hast du ja 2 Peltiere mit einer Wärmepumpenleistung von theo. 24V * 7A = 168Watt je Peltier

Und bei 12V hätten die dann jeweils 84 Watt Leistung …

Wenn ich mich nicht ganz Irre, dann gehen die Ampere nicht mit den Volt gleichzeit runter …

Also 12V und trotzdem 7A …

Also müsste das NT mindestens 14A Leisten können ohne abzuspackeln …

Dürft mich schlagen wenn ich mich doch irre … 🙂

15. April 2007 um 15:04

Engelking AP2-6300SFC-A300W Dauerlast, 12 Ampere auf +12VFragt mich bitte nicht, wie das mit den Ampere funktioniert. Das hab ich mir noch nie überlegt. :+ Hier gibts jedoch ein sehr schönes und aussagekräftiges Diagramm zu meinem Pelztier, welches ich leider nicht so ganz verstehe 😡 -> http://www.tetech.com/modules/graphs/HP-199-1.4-1.15.pdf (PDF)Ich habe vermutlich die unpotted (unisolierten) Module, bin mir jedoch nicht sicher. unpotted = erste 2 Seiten, potted = Seite 3 und 4.Wobei die Grahpen auf den ersten Blick identisch sind…Die Amperewerte auf dem Graphen gehen jedoch nicht, oder nur sehr minim über 6 Ampere hinaus…Allerdings, wie schon gesagt: Ich werde keine High-Speed-Eiswürfelmaschine bauen, sondern nur Wasser kühlen. Vermutlich werd ich dazu nicht einmal beide Pelztiere brauchen, wenn eines schon ausreicht…Je nachdem wie meine Konstruktion aussieht, könnte der Kühlkörper fürs Pelztier sehr gross werden (ich habe eine ganze Gehäusewand zur Verfügung…) und aktiv mit nem 4V 12er belüftet sein = heisse Seite dürfte relativ “kühl” bleiben. Dies hat ja zur Folge dass die kalte Seite umso kalter wird, und eine Temperatur von 4°C sollte demzufolge ohne grosse Probleme zu erreichen sein…Vielleicht werde ich dazu deutlich weniger als 12V brauchen. Wenn sogar 5V ausreichen hab ich die 28Ampere 5V Schiene zur Verfügung…Aber um noch auf die anderen Fragen zurückzukommen:Wie ist das mit der Last, die auf dem Netzteil sein muss? Was muss ich da beachten?Ich möchte ausser dem Kühlsystem und der Beleuchtung nichts an diesem Nezteil angeschlossen haben, und das Kühlsystem ist so gedacht, dass man es auch komplett abschalten kann (Peltiers und Lüfter), ebenso das Licht (zB nachts wenn ich keinen Christbaum brauche)—Ein Schaltnetzteil (zB das vorgeschlagene) wäre viel zu teuer für mich… Für das Engelking zahl’ ich zur Zeit noch 3 CHF (2 Euro 😀 ) aber das kann sich in 2 Tagen nochmal ändern…Ein weiteres Problem wäre, dass ich in der Schweiz wohne: Conrad.de Lieferungen würden also nochmal etwas mehr kosten. Wobei man sowas sicher auch hier in nem Elektronikfachgeschäft kriegt, aber zu dem Preis schlicht zu teuer.. Ausserdem reicht ein solches Netzteil auch nur für ein Peltier bei voller Leistung…Ich dachte eigentlich nur daran, dass das Peltier problemlos mit nem PC Netzteil funktionieren sollte, weil es auch Peltiers für PC Netzteile gibt…Muss mich mal informieren wie man die Ampere ausrechnet..Bisher kenn ich nur die I= U/R Formel. Nach dieser sollte sich doch der Amperewert halbieren, wenn sich die Spannung halbiert… Oder wenn nicht halbieren, dann zumindest verringern. Und 6 Ampere dürfen die Peltiers am Engelking ja ziehen. Wobei ich noch nicht den Rest einberechnet habe, der auch dran soll…

16. April 2007 um 14:04

Ich brauche eine Verbindung zwischen meinen Wärmetauschern.Also zB. einen Schlauch.Die Verbindung muss:- Wärme sehr schlecht leiten- Temperaturen von 0 – ~80° C aushalten ohne sich zu verändern- natürlich wasserdicht sein- unempfindlich gegen Alkohol sein (Ethanol)- Falls es ein Schlauch ist, muss er möglichst breit sein, ca 12mm InnendurchmesserIdeal wäre ein PVC-Schlauch, Schläuche sind auch von ihrer Form her am besten geeignet. Das Problem ist, PVC hält nur 60°C aus.Ich weiss nicht, wie heiss meine Kühlflüssigkeit wird, da sie wohl recht gemächlich zirkuliert und sich deshalb ziemlich lange aufheizt, deshalb scheint mir 60° etwas knapp.Im Idealfall wird natürilch die KüFlü nicht so heiss, aber ich habs noch nicht getestet…Ich bin grade dabei, eine Zeichnung des momentanen Standes meiner Konvektionskühlung zu machen, werd die dann hier reineditieren…Ausserdem werde ich isolierendes Material brauchem, um ein ~15mm dickes Kupferrohr zu isolieren. Damit meine ich, dass dem kalten Rohr keine Wärme von aussen zugeführt werden kann. In sehr geringem Abstand zu diesem Rohr wird ein heisser Kühlkörper sein, deshalb die Isolation.Was eignet sich da gut? Ideal wäre eine Art Stoff oder Gewebe, das ich ums Rohr spannen/kleben kann…Auch hier muss das Material etwas hitzeresistent sein: Es wird sehr nahe an einem heissen Kühlkörper sein.Ein Vorschlag (gefunden in Wiki) Polyurethan PUR. Das gibts praktischerweise als WaKü-Schläuche, die könnte ich aufschlitzen und um die Rohre machen. Aber ist PUR effektiv?

16. April 2007 um 15:04

Hehe :)Bedenke aber, dass es sich um eine Konvektionskühlung handelt, und nicht um eine normale WaKü!Das heisst, die Kühlflüssigkeit wird einen viel grösseren Temperaturunterschied haben als diejenige in einer WaKü…Ich rechne auch nicht damit, dass die Flüssigkeit wirklich so heiss wird (vorallem habe ich den PVC-Schlauch bereits gekauft 😛 ) aber wenn du die Zeichnung siehst, wirst du wegen der Temperatur auch nicht mehr so sicher sein ;)Edit:Hier das Bild:http://img233.imageshack.us/img233/5377/scan10001smallsh8.jpgIn der Mitte ist die Zirkulation und die Temperatur der Kühlflüssigkeit dargestellt. Darum herum die Konstruktion der Kühlung.Die rostbraun umrandeten Teile sind Kupferteile/Rohre. Dunkelgrau (links) sind die Aluminium-Kühlrippen.Die Kühlrippen der Peltier-Kühlung verlaufen vertikal nach oben -> man sieht auf dem Bild eine Rippe von der Seite.Die oberen Kühlrippen verlaufen horizontal -> man sieht alle KühlrippenDie Idee hinter dieser ungewöhnlichen Konstruktion:Der Kreislauf wird ausschliesslich durch Konvektion angetrieben. Die Stärke der Konvektion hängt von 2 Faktoren ab:1. Die Ausdehnung der Flüssigkeit bei Temperaturänderung2. Die Höhe der Füssigkeitssäule (vereinfacht aus dem Volumen)Der Temperaturunterschied muss also möglichst hoch sein und auf eine möglichst grosse Höhe verteilt.Deshalb wird der CPU-Wärmetauscher erweitert. an den 3 Kupferrohren sind weitere Wärmetauscher angebracht, von welchen zwei mit Heatpipes mit dem CPU Block verbunden sind. Dadurch breitet sich die CPU Wärme auf die gesamte Höhe der Konstruktion aus.Auf der Kühlenden Seite fliesst das Wasser zuerst in einen normalen Radiator (allerdings sind die Rohre nicht geschlauft, sondern gehen geradewegs nach unten). Am Ende dieses Radiators befindet sich ein Peltierelement, welches zusätzlich Wärme aus der Flüssigkeit entfernt. Der Peltierkühler besteht aus einem Dünnen Kupferplättchen, welches jedoch den grössten Teil des Kühlkörpers abdeckt um die Wärme überall hinzuleiten. Der Kühlkörper selbst wird dort, wo er den normalen Radiator überlagert keine durchgehende Bodenplatte haben, damit die vom Radiator kommende Luft durch beide Kühlkörper strömen kann.Das Peltierelement wird zudem als Regulator dienen, die Stromstärke wird je nach Temperatur der KüFlü angepasst…. ^^Ich erhoffe mir damit einen genug starken Konvektionseffekt zu erzielen.Als Erinnerung: Die Konvektionskühlung ist nur die halbe Kühlung: Auf dem CPU Block wird ein TT SonicTower oder ein Ninja sitzen, welcher zusätzlich Wärme abführt. Die CPU dürfte also nie überhitzen, da der Luftkühler alleine bereits ausreicht, um sie zu kühlen.Wer jetzt fragt, wieso die Riesen-Bastelei wenns doch gar nicht nötig ist???1. Ich leide unter Basteldrang2. Ich will die CPU kühler haben als “nur” mit nem Ninja3. Ich will keine hörbaren Lüfter verwenden.4. Die Konstruktion dürfte recht fett aussehen wenn sie fertig ist :)Edit:Ich hab noch was vergessen:Das Kupferrohr unter dem Peltierelement ist das Rohr, welches nahe am heissen Peltierkühlkörper ist und deshalb isoliert werden soll.Allzu warm dürfte dieser Kühlkörper jedoch nicht werden, da das Peltierelement nie auf voller Leistung laufen wird (maximal sind 12 von 24V, netzteilbedingt)Noch was:Die Heatpipes krieg ich in dieser Form aus einem Zalman Festplattenkühler. 11 Stück für ca. 20 Euro… :)Und nochmal was:Das ganze Kupfer wird ziemlich schwer werden, die reine Masse dürfte die CPU schon erstmal recht kühl halten, bis die Konvektion läuft..

16. April 2007 um 15:04

HAllo,

Ich würde mal so sagen : Wenn Deine Kühlflüssigkeit wärmer als 60°C wird, kann man nicht mehr von Kühlflüssigkeit sprechen und Deine Kühlung wäre damit sowiso gescheitert ! Deshalb würde ich PVC Schlauch versuchen, was anderes macht eigentlich keinen Sinn !

16. April 2007 um 18:04

Ne, ne, was Ihr heute so alles in der Schule lernt [-( wenn ich da an mein Abi vor 20 Jahren ( puuuuh ) denke [-o< .

16. April 2007 um 18:04

Ich bau mir ne konvektionskühlung anders. wird aber denke ich trotzdem gut funktionieren. hat einen Lüfter , den habe ich allerdings getestet ( und ich habe ein sehr feines gehör ) der ist mit 5V nicht hörbar, und kühlt nur das netzteil. der rest läuft über eine ebenfalls unhörbare Wasserpumpe. Das lauteste sind dann die beiden FEstplatten solange sie noch nicht in einem silencer mit Wakü verschwunden sind.

Konvektion findet bei mir dann im gesamten gehäuse statt welches kaminartig aufgebaut ist. habe den aufbau bereits ohne Hardware aber mit Wärme getestet und eine Nebelmaschine benutzt um die konvektion sichtbar zu machen. ergebnis: funktioniert wunderbar ! da kommt mehr Luft durch meinen Radi als jetzt im Moment habe ich das gefühl.

meine beiden 25V lüfter werden angeschlossen aber über ein potentiometer, dass ich bei bedarf und steigenden temperaturen die Lüfter von 3 V bis 12 V (lan) regeln kann.
Suche noch ein Plugin für meine Tastatur, dass diese komplett blinkt wenn die Temperatur überschritten ist.

16. April 2007 um 19:04

Du redest hier aber von Luftkonvektion 😉
Ich spreche von einer pumpenlosen Wasserkühlung…

Lüfter werde ich schon einige verwenden, aber alle unter 5V (ich werde eine Eigenbau-Lüftersteuerung machen die mir für jeden Lüfter genau die perfekte Minimalspannung regeln kann, zB 3.1V oder 3.4…)

Ich verwende folgende Lüfter:
Revoltec DarkBlue (@4V unhörbar)
Titan SlotCooler -> eigentlich laut, aber bei 3V unhörbar, Fördermenge praktisch null aber reicht gerade um die NB anzupusten ^^

Evtl. werd ich noch eine AC Turbine verwenden. Die ist zZ bei mir eingebaut. Wie leise die wirklich ist muss ich nochmals nachtesten, aber von der Förderleistung her ist die Turbine einfach armselig…

Evtl. werde ich noch einen Sharkoon 120mm Powerlüfter verbauen, der immer abgeschaltet ist, jedoch als “Booster” für mögliche Extremsituationen dienen könnte…
Alternativ hätte ich da noch einen 60mm Delta EHE ^^

16. April 2007 um 20:04

JonnyBischof;219554 said:
Die Stärke der Konvektion hängt von 2 Faktoren ab:
1. Die Ausdehnung der Flüssigkeit bei Temperaturänderung
2. Die Höhe der Füssigkeitssäule (vereinfacht aus dem Volumen)

Der Temperaturunterschied muss also möglichst hoch sein und auf eine möglichst grosse Höhe verteilt.

Um das zu optimieren solltest du hauptsächlich rechts unten heizen und links oben kühlen! Momentan ist das Peltier viel zu tief und die CPU viel zu hoch!

Du brauchst schon extrem gute Heatpipes (gesinterte) damit diese überhaupt Wärme nach unten transportieren. So wie du das jetzt hast bringt das nichts. Also nochmal CPU ganz nach unten!

16. April 2007 um 20:04

Um den CPU Sockel weiter nach unten zu verfrachten müsste ich ziemlich gut löten können ^^Wegen den Anschlüssen kann ich das Mainboard so nicht drehen, der CPU Sockel liegt nun mal oben…Die Heatpipes sind eigentlich mehr zur Unterstützung gedacht als zum Haupttransport. Die ganze Rechte Seite besteht ja praktisch aus einem zusammengelöteten/geschweissten Kupferteil. Die Wärme dürfte sich da recht gut verteilen. Die Heatpipes sehen halt einfach gut aus falls sie nichts bringen :PDas Peltier kann ich nach oben verfrachten. Meine Überlegung war lediglich, dass ich die KüFlü nicht zu heiss aufs Peltier lassen wollte, weil sonst der Radiator auf der anderen Seite des Peltiers auch sehr heiss wird, was er nicht soll…Auch hier ist ja wieder die ganze linke Seite aus Kupfer, die Temperatur wird sich also einigermassen ausgleichen..Aber Konstruktionspläne sind schliesslich dazu da, optimiert zu werden ;)Danke für die Einwände, ich werds noch weiter durchdenken müssen…Edit:Das Mainboard flach aufn Boden legen will ich auch nicht, das sieht erstens fürchterlich aus, und zweitens geht es dann mit dem Towerkühler nicht mehr auf…Ich denke der Konvektionseffekt wird nicht zu 100% ausgereizt, aber reichen sollte es. Die Kühlung vertraut ja nicht auf die Konvektion. Die Konvektionskühlung dient nur der Verstärkung des Towerkühlers (wie ich hoffe der deutlichen Verstärkung)

24. April 2007 um 23:04

Wie wärs einfach mit Wasser + handelsüblichem Anticoro Mittelchen wie z.B. Kühlerschutz ausm Baumarkt, oder so nem Inovatek protect, das ist das einfachste, günstig und Idiotensciher, was wollt ihr also mit so nem komischen brennbaren Mist?

25. April 2007 um 9:04

Ich werde es erst einmal auch mit normalem Wasser plus Innovatek Protect PRO Konzentrat versuchen. Wenn der Effekt jedoch zu schwach ist, muss ich es mit etwas anderem versuchen…
Ne Pumpe soll erst dann rein, wenn die Konvektionskühlung wirklich nicht realisiertbar ist…

Meine Bestellung sollte heute oder morgen ankommen, ich werd also die Modellkühlung noch diese Woche fertig haben und euch berichten obs klappt 😉

25. April 2007 um 21:04

Leider nicht ganz zum Thema aber auf jeden fall ein Gedanke wert:

Scheinbar scheint eine Luftkonvektionskühlung leichter zu realisieren als eine Konvektions-Wakü:

Der kommt nicht über 50° (->24h Prime-stabil), eigentlich ganz simpel aufgebaut:
Rolly Robot – Casecon aus Holz – SilentHardware & Dirkvader Forum

gruß
niclas

25. April 2007 um 22:04

Meine idee ist ähnlich. drei Breite Bierkisten quasi stapeln -> Leichtes aber stabiles grundgerüst. In den Kisten wird alles rausgeschnitten bis auf den untersten Boden. ein ATX-Gehäuse wird geschlachtet für die Backplane. Dann gibts zwei unterteile schächte. in LInken sitzt das board, im rechten das Netzteil mit 5V 14cm-lüfter ( getestet, ist nicht hörbar ) weil mir die passiven irgendwie noch zu teuer sind, die festplatten und cd-rom. die Seiten werden aus riffelblech oder irgendwas mit effekt verkleidet, evtl auch lochblech (wegen der elektromagnetischen abschirmung ) mit Folie innen ( muss ja luftdicht sein damits einen kanal ergibt ).

Unten wird das gehäuse bis auf Lochblech oder feines Messing-gitter offen bleiben, oben ist das Case ebenfalls offen mit dem unterschied dass der Deckel ein Mora2 ist. IM Boden und unter dem Mora sind jeweils zwei 25-cm lüfter die bei überschreiten einer temperaturgrenze zugeschaltet werden.

Ist so gedacht dass das system im idle oder bei wenig last halt ohne lüfter funktioniert, nur wenn ich eh zocke können die lüfter leise mitdrehen..

25. April 2007 um 22:04

In einigen Punkten werde ich mein Gehäuse ganz ähnlich aufbauen wie der “Rolly Robot” ^^

-> Ich werde einen Scythe Ninja 1100P auf die WaKü aufsetzen und in einem Tunnel einschliessen. Der Lüfter wird vermutlich in der Nähe der Front oder mitten im Tunnel sein (um Luftverwirbelungen zu minimieren).
Solange der Tunnel dicht ist, macht es keinen Unterschied, wo der Lüfter ist.

Das Tunnelsystem wird ebenso für die Festplatten verwendet.

Im Boden wird grossflächig Netzgitter eingebaut und in den Deckel kommt ein 12cm Lüfter @ unhörbar.

Also ein recht umfassendes System 😛

Bin sicher das wird interessant…

Ich habe übrigens ein grobes und nicht gerade schönes Holzmodell meines Gehäuses gebaut. Bin jedoch noch nicht fertig, werde die Bilder dann zeigen 😉

25. April 2007 um 22:04

Bierkisten?
LOL da bin ich ja einmal auf die Bilder gespannt 😛

25. April 2007 um 23:04

na man wird die nachher hoffentlich nicht mehr so erkennen. die sollen nur das grundgerüst bilden. nehm die vor allem wegen dem sehr stabilen rahmen, dem geringen gewicht und dem günstigen preis ( leerer kasten kostet glaubeich 1,50 € oder so )

25. April 2007 um 23:04

Hehe, da wirst du gegen meine Aluplatten punkten können ;)Die werden mich wohl ein Vermögen kosten…Dabei hab ich schon 3 Vermögen für die ganzen Thermometer und Peltiers und Kühler ausgegeben :PEdit:Habe heute die Modellkühlung zu 90% fertiggebaut. Konnte sie jedoch noch nicht testen -.-Morgen gibts nen Bericht mit Bildern..

30. April 2007 um 20:04

-.-Meine Modellkühlung war ein Reinfall :PHat sich überhaupt nichts getan, aber ich habe offenbar ein Innovatek Digitalthermometer kaputt gemacht 🙁 Sehr empfindlich die blöden Dinger 😥 Naja, die Bilder spar ich mir. Ich habe mein Prinzip nocheinmal überarbeitet, oder sagen wir komplett geändert ^^Ich werde es jetzt einmal so versuchen:Das Mainboard liegt flach auf dem Caseboden (Caseform:Cube) und der Kühler ist ein grosser Zylinder. bestehend aus einer Kupfergrundplatte und Kuperstäben, die in die Grundplatte eingelötet sind. Drumherum eine Plexiglaswand und das ganze mit Wasser gefüllt.Da Bilder mehr als Worte sagen:Seitenansichthttp://img240.imageshack.us/img240/6813/conecoolerv1referencehz4.jpgEtwas steilere Ansichthttp://img119.imageshack.us/img119/6708/conecoolerv1higherne0.jpgAnsicht von obenhttp://img240.imageshack.us/img240/3831/conecoolerv1topviewqr6.jpgDie Abmessungen sind:Aussenmasse:LxBxH – 90x90x200 mmInnenmasse:Mittelstange: 15mm DurchmesserErster Ring: 5mm DurchmesserZweiter Ring: 10mm DurchmesserDie 9 durchsichtigen Stangen unten sind die Zuleitungen für das abgekühlte Wasser. Das warme Wasser wird oben aus dem Zylinder abgeführt (nicht gezeichnet).Als Kühlkörper werden die Gehäusewände dienen.Ob alle Stangen gleich hoch sein sollen weiss ich noch nicht, ich hab sie hier unterschiedlich hoch gezeichnet damit man sie besser unterscheiden kann.Die Oberfläche des Kühlers (nur die Mäntel der Stangen, also deren Oberfläche ohne Grund-/Deckflächen) beträgt 763cm2. Für einen Wasserkühlkörper ziemlich viel und mit ein paar Optimierungen ist da noch einiges mehr herauszuholen…Zum Beispiel könnte ich einen weiteren Ring mit 5mm Stangen um die bestehenden herumziehen, allein dadurch könnte ich die Oberfläche nocheinmal stark vergrössern.Ich rechne gleich einmal das Gewicht des ganzen Kupfers aus… :PWas haltet ihr von dem Prinzip?Nicht vergessen: Es handelt sich um einen Kühlkörper für eine Konvektionskühlung, daher muss der Kühler erstens hoch sein und zweitens sind Düsenkühler bzw. sehr feine Strukturen ausgeschlossen. Das Wasser muss frei und ohne Druck zirkulieren können…Edit:Ich komme auf ein Gewicht von 2.4kg… Nicht gerade leicht, aber vielleicht sehr wirksam?Ich könnte es mit einer schlankeren Grundplatte (ich habe mit 15mm Dicke gerechnet) und dem Einsatz von Rohren anstatt massiven Stangen versuchen. Allerdings denke ich, dass sich massive Stangen viel besser erwärmen als Rohre. Oder stimmt das gar nicht?Was ich mir auch schon überlegt habe, ist die Verweundung von gelochten Rohren.Sowas wie bei diesem Gewehrlauf:http://webpages.csus.edu/~tv78/machine%20gun.jpgDadurch würde das Wasser auch im Rohr drinne fliessen und die Oberfläche würde vervielfacht. Allerdings wäre es ziemlich kompliziert, ein solches Rohr herzustellen…EditÜbrigens nicht zuletzt ist da noch der optische Aspekt:Mit der richtigen Beleuchtung kann ein solcher Kühler ziemlich edel wirken 😉

30. April 2007 um 21:04

Die vielen Zuleitungen mache ich, weil der “Radiator” nicht eine Kühlschlange ist, sondern ganze 3 Wände als Radiator verwendet werden. Die 9 Zuleitungen sollen einfach auf das ganze Gehäuse verteilt werden.Zudem soll ein mögilchst grosser Durchfluss entstehen. Da dies alles mehr oder weniger Druckfrei passiert, müsste ich entweder einen grossen Zulauf oder eben viele kleine machen.Da ich bereits 5m PVC Schlauch zuhause habe, nehme ich die zweite Variante ;)Sieht auch nicht schlecht aus mit all den Schläuchen (wenn mans sauber macht)Anrauhen werde ich den Kühler bestimmt, da ich ihn schleifen werde, aber keine Lust habe, all das Zeug sauber zu polieren :PDie Gewinde wären sehr interessant, aber für mich unmöglich herzustellen…Das mit der hohlen Grundplatte geht ebenfalls nicht, weil die Grundplatte als Sockel für die Stangen (oder Rohre) dient. Das ganze soll schon etwas stabil sein, deshalb dachte ich, die Stangen ca. 1cm zu versenken und dann festzulöten. der weitere cm wird gegen unten abgerundet, bis die Grundplatte nur noch 4.5cm Durchmesser hat. Ich brauche die kleine Höhe weil mein MoBo am Sockel ein paar kleine Elkos hat->http://plaza.fi/s/f/editor/images/X-2006123115210109240.jpg//EditDie Spiralrohre wären eine gute Idee. Du meinst das doch so, oder (einfach steiler nach oben mit weniger Windungen)http://www.hts-direkt.de/img/products/ecojack/xr-serie/sprungfeder.gifDas wäre recht einfach und optisch ansprechend realisierbar. Wenn ich zusätzlich noch aussen rum Wasser habe sowie gerade Stangen/Rohre, würde sich das sicher gut ergänzen.Im Inneren dieser Rohre würde sich das Wasser stärker erhitzen als ausserhalb. Somit könnte doch eine Konvektion in der Konvektion entstehen :PAllerdings muss ich wirklich auf das Gewicht achten.Wenn ich die Wände zu Passivradiatoren mache, dann wird das ein richtiges Schwergewicht!//EditHm, ich glaube, die gelochten Rohre wären fast besser als Spiralen… sieht auch ganz nett aus falls ich es denn hinkriege.Möglich wäre es vielleicht, wenn ich das Rohr für die Bohrungen mit einem passenden Rundholz ausfülle. Ich könnte das einmal versuchen, bei Verwendung von je 2 2mm dünnen Rohren gibts schon eine recht grosse Oberfläche auf kleinem Raum. In der Mitte wäre immer noch Platz für ein paar dünne, massive Stangen. (4-5mm)//EditAllerdings wäre die Montage wieder schwerer. Ich könnte die gelochten Rohre nicht versenken, nur verlöten…Ich schau mal wie’s mit Oberfläche und Gewicht aussieht, wenn ich einfach viele 3mm “Nadeln” mache.

30. April 2007 um 21:04

Ganz scheinst du mich nicht verstanden zu haben :DDu brauchst diese “Stangen” nicht mehr, wenn du die Lösung mit den 2 getrennten Kreisläufen machst.Wenn du die Stangen dementsprechend dünn machst und relativ viele davon reinmachst, dann müsste es eigentlich reichen, wenn du sie max 3mm versenkst und dann anlötest. die haben ja kein Gewicht zu tragen und es herrscht auch keine starke Strömung.Bei den vielen Zuleitungen wirst du vermutlich das Problem haben, dass sich das Wasser den Weg des geringsten Widerstandes aussucht. Das heisst, dass über einen Schlauch der größte Teil des Wassers fließen wird, während bei den anderen eher tote Hose herrschen wird.

30. April 2007 um 21:04

Pommbaer;221368 said:
na man wird die nachher hoffentlich nicht mehr so erkennen. die sollen nur das grundgerüst bilden. nehm die vor allem wegen dem sehr stabilen rahmen, dem geringen gewicht und dem günstigen preis ( leerer kasten kostet glaubeich 1,50 € oder so )

Warum nicht mehr erkennbar? Mit dem richtigen Bierlogo darauf ist der ganze PC dann sicher ein netter Blickfang.btw. BTT:Das Prinzip klingt interessant, auch wenn ich es nicht wirklich verstehe. Wozu brauchst du 9 Zuleitungen? Reicht nicht eine? Um die Oberfläche zu vergrößern, würde ich die empfehlen, die Oberfläche der Stangen möglichst rau zu machen. Eine (designtechnisch) recht interessante Möglichkeit wäre, die Stangen mit 2 gegenlaufenen “Gewinden” zu versehen. Außerdem bringen (glaube ich), viele dünne Stangen eine besseren Kühlung als wenige dicke.Eine andere Möglichkeit wären 2 getrennte Kreisläufe. Die Kupfergrundplatte machst du dicker und höhlst sie innen aus. Dann machst du oben 2 Bohrungen hinein und lässt ein Kupferrohr im Inneren der Plexiglaszylinders spiralförmig nach oben laufen. Oben dreht es um und geht senkrecht nach unten und verschwindet bei der zweiten Bohrung wieder in der Kupfergrundplatte. So bekommst du eine große Oberfläche und das Wasser im Zylinder wird gleichmässig erwärmt. Das Prinzip gibt es zum Beispiel bei Heizkesseln, die von Solaranlagen beheizt werden. Durch die Spiralform des Kupferrohres hat die Flüssigkeit genug Zeit, die Wärme an das Wasser im Zylinder abzugeben. Allerdings weiss ich in dem Fall nicht, ob in besagten Kupferrohr dann überhaupt eine Konvektion stattfindet. Das müsstest du bei Gefallen ausprobieren. Sonst bleibt alles gleich, aus dem Deckel des Zylinders geht einen Ableitung zu einem Radi oder sonstwohin und unten kommt eine Zuleitung dran. Falls ich mich unverständlich ausgedrückt habe, bitte schreien, dann suche ich ein aussagekräftiges Bild.

30. April 2007 um 22:04

Nimm 4mm. Und ich denke, dass 30 Stangen reichen.Was genau verstehst du an meiner Erklärung nicht?Ich gehe mal Bilder suchen.

30. April 2007 um 22:04

Einfach wie du diese 2 Kammern anordnen würdest :-k

30 Stangen a 4mm:
Gewicht 0.6kg ^^
Oberfläche: 679cm2

Übrigens hab ich oben einen Kommafehler gemacht.
78x 3mm Stangen ergeben eine Oberfläche von 1323cm2

Aber eigentlich ist diese Oberfläche ja sowieso riesengross gegenüber normalen Wasserkühlern. Aber bei der sehr niedrigen Flussgeschwindikeit des Wassers brauche ich das wohl.

Muss für heute Schluss machen, morgen gehts munter weiter 😉
Danke für die Ideen! :d:

30. April 2007 um 22:04

Also, möglich wären 78 3mm Stangen auf dieser Fläche.Das entspräche einer Oberfläche von 13232 cm2 und einem Gewicht von nur… moment mal… 88 kg???Da hab ich was falsch gerechnet :PDas mit den 2 Kreisläufen verstehe ich in dem Fall nicht so ganz 😛 *hilfe*//EditHatte den Radius in Millimeter anstelle cm gerechnet, das Gewicht beträgt nur 3.5kg 😛 (ohne die auch nicht grade leichte Grundplatte)Ich brauche einen anderen Ansatz.Wenn ich von der abzuführenden Wärme ausgehe, kann ich dann berechnen wie gross die Kupferoberfläche sein muss?In Zahlen: 150 Watt sollen abgeführt werden können (das ist wohl für alle in nächster Zukunft kommenden CPUs genug)Die Medien sind Wasser (mit Innovatek Protect Pro) und natürlich Kupfer.

30. April 2007 um 23:04

http://thesilence.nightdragon.at/images/Konvektionskühlung.jpgIch entschuldige mich hiermit für die lausige Zeichnung, aber ich bin dahingehend leider unfähig.Kreislauf 1 besteht eben aus der hohlen Kupfergrundplatte und dem, im Inneren des Plexiglaszylinders spiralförmig nach oben laufenden, Kupferrohr. Kreislauf 2 ist dann der Plexiglaszylinder und die Radiatoren.http://thesilence.nightdragon.at/images/1v30solar.pngIch hoffe, meine Illustration hat sämtliche Klarheiten beseitigt… 😮

1. Mai 2007 um 9:05

kosh;222245 said:
Ich hoffe, meine Illustration hat sämtliche Klarheiten beseitigt… 😮

😀 Ok, jetzt weiss ich (glaub ich) wie du das meinst. Aber ich habe mir heute nacht etwas überlegt:- eine hohle, runde Kupfergrundplatte wäre für mich extrem umständlich herzustellen, sagen wir einmal ich würde es kaum sauber hinbringen ;)- Ich glaube, es wäre besser wenn das Wasser möglichst viel Platz hat, sprich ein grosser Kreislauf mit vielen Zuleitungen oben und unten.- die Spiralen wären ebenfalls aufwändiger als gerade Rohre (ich könnte nur von Hand biegen). Rein theoretisch müsste es da einfacher sein, grosse gelochte Rohre herzustellen, wenn das mit der Holzfüllung klappt (wenn man diese dann auch wieder entfernen kann…)Die obere Zuleitung habe ich folgendermassen geplant:Der Zylinder wird bis zur Decke reichen. Diese ist ein doppelwandiges Plexifenster. Der Zylinder stösst durch die erste Scheibe, wodurch das Wasser sich zwischen den beiden Scheiben in alle Richtungen verteilen kann -> Zu den Wänden = Radiatoren.http://img155.imageshack.us/img155/8388/conecooleroutui1.jpg

1. Mai 2007 um 10:05

Hast du dein Modell mal durchgerechnet?
Ich würde eher sowas in der Art vorschlagen… Ein Rohr mit angeschweißten/gelöteten Lamellen.
http://img148.imageshack.us/img148/1126/konvekt2qd4.png

1. Mai 2007 um 16:05

Vom Prinzip her ist das genau was ich machen will, nur dass die Kühllamellen nicht am Zylinder dran sind sondern in der Wand drinne.Wenn die Lamellen am Zylinder dran wären, würde das Ding viel zu gross werden um noch auf das Board zu passen, und die warme Luft wäre danach mitten im Gehäuse. Funktionieren würde das, wenn ich den “Kühlturm” aus dem Gehäuse herausragen lassen würde. Das wäre eventuell auch eine Möglichkeit… ^^-> Laufwerke und PSU alles unten, das MoBo zuoberst. Das gibt dann ein Desktop-Gehäuse. Dann den Turm oben drauf :PAllerdings würde das schon ziemlich seltsam aussehen… :D/EditApropos seltsam aussehen, was meint ihr zum wohl dicksten CubeCase ever?http://img180.imageshack.us/img180/6968/cubecasev10ks5.jpgDie Abmessungen sind LxBxH 37x41x25 cm. Die Blöcke an den Seiten sind Kühlrippen, hab sie einfach als Würfel gezeichnet weil ich grade keine Lust habe 50 Rippen zu machen…Ich bin noch nicht zufrieden…. Wollte eigentlich nicht so einen Riesenkübel haben… :(Aber mit Platzmanagement ist da wenig zu machen… Es müssen 2 HDDs in einer Bitumenbox sowie ein DVD Laufwerk und die RaptorHDD, welche mit dem Kühler 5.25″ Grösse hat, sowie das PSU rein…

1. Mai 2007 um 17:05

Ich versuche grade das Design zu ändern.Kann mir jemand (aus Erfahrung oder Wissen) sagen, ob man Festplatten ohne Probleme vertikal einbauen kann?EditSorry fürn Doppelpost, wollte eigentlich editieren.. -.-Ich könnte auch einfach wieder zum Towerstyle zurück und den Zylinder um 90° anwinkeln…Das hätte sogar den Vorteil, dass die untere Zuleitung von unten kommen könnte anstatt von der Seite. Jedenfalls designtechnisch säeh es etwas besser aus.Nachteil wäre, dass ich wieder nur eine Seite als Radiator verwenden kann…

1. Mai 2007 um 20:05

Poweruser;222287 said:
Hast du dein Modell mal durchgerechnet?

1)Hast du oder hast du nicht?
Falls es dir zu kompliziert sein sollte, teste deine Konstruktion vorher mit Heizelementen und mehreren Thermosensoren (die du im Betrieb sowieso haben solltest) – Das bewahrt vor der großen Enttäuschung und ggf. Sachschaden!

2) Ich halte die Kombination von Heatpipes und Konvektion eines zusätzlichen Kühlmittels für blödsinnig, ebenso die kostenintensive Verwendung von Peltierelementen in dieser Funktion.
Nur Heatpipes allein würden das Problem einfacher, effizienter, günstiger und zuverlässiger bei weniger Raumbedarf lösen.

Im Gegensatz dazu wäre eine WaKü mit Pumpe allein wesentlich effektiver, im Hinblick auf die verbauten Raptor-HDDs wäre auch die Lautstärkeentwicklung der Pumpe absolut nebensächlich.

1. Mai 2007 um 21:05

Durchgerechnet hab ichs noch nicht…
Werd ich evtl. mit Hilfe meines Physiklehrers machen oder einfach testen. (ersteres wird mein Physiklehrer verlangen… 😛 )
Thermoelemente hab ich, die können mehr Wärme erzeugen als meine CPU…

Ich werde keine Heatpipes verwenden. Die Rede war lediglich von massiven Kupferstangen, welche die Funktion von Lamellen übernehmen sollten.

Meine Raptor hört man ausschliesslich beim Zugriff, eine Pumpe hört man immer…
Die Raptor steckt zudem in nem Zalman ZM2HC2 Entkoppler/Kühler, was sie noch etwas leiser macht. Aber den Zugriff hört man.

Das Ziel meiner Kühlung ist es ja gerade, ohne Pumpe auszukommen, sprich eine Konvektionskühlung zu machen.
Es geht nicht unbedingt darum, eine bessere Kühlleistung wie bei einer Wasserkühlung zu erhalten, sondern eine leisere mit immer noch guter Kühlung. Nicht zulezt soll es ganz einfach etwas einzigartiges sein.
Und da komm ich gleich wieder zum Punkt:
Wie gefällt euch mein neues Design?

http://img237.imageshack.us/img237/3259/cpucoolerv201lw6.jpg

http://img292.imageshack.us/img292/8880/cpucoolerv202ey2.jpg

Detail mit entferntem Plastik:
http://img292.imageshack.us/img292/1733/cpucoolerv203zw6.jpg

http://img235.imageshack.us/img235/7361/cpucoolerv204ec8.jpg

http://img235.imageshack.us/img235/9797/cpucoolerv205mp6.jpg

Die Grafikkarte ist meine 8800GTS, die Textur der Platine ist jedoch von irgend einer anderen Karte, muss ja nicht exakt sein aber sieht einfach besser aus… Dasselbe gilt für die Soundkarte. Die OCZ-RAM haben Originaltextur von Fotos ^^
Auf den letzten Bildern sieht man die untere Zuleitung, dort werden von unten 2 Schläuche ran kommen. (Loch ist grösser als die einzelnen Schläuche)
Übrigens fehlt der Deckel und die oberen Ableitungen. Ich war grad zu faul… Da wird einfach ein flacher Plexideckel draufkommen und ein Loch in die Rückwand.

Beschreibung in Worten:
Auf der CPU sitzt ein T-förmiges Kupferstück, welche die Kühlerfläche um 90° umkehrt. Darauf stehen 2 Trägerplatten. In diesen hat es diagonale Schlitze. In den Schlitzen sitzen abgerundete und leicht gebogene Lamellen (dünner als gezeichnet).
Der Kühler ist 20cm hoch, sollte für die Konvektion reichen, hoff ich mal…
Das T werde ich aus 2 Stücken zusammenlöten müssen, hoffe das beeinträchtigt meine Kühlleistung nicht zu stark…
Ebenfalls angelötet werden Trägerplatten und Lamellen.
Löten werde ich mit einem kleinen Brenner und vermutlich Elektroniklot, könnte beim T auch Silberlot versuchen…
Eventuell werde ich auch noch den Zylinder enger machen, im Moment ist der Abstand relativ gross. Könnte auf allen Seiten 5mm einsparen..

übrigens muss ich noch die Oberfläche ausrechnen…..
/Edit
Die Oberfläche beträgt ca. 415cm2
Ein Rückschritt, aber es hat ja noch Platz für mehr Material und die Oberfläche ist immer noch riesig… ^^
Für die Montage würde ich ein Plexiglasteil zuschneiden, welches die Unterseite einfasst und zu den Löchern im Mainboard geht. Zudem wird der Zylinder oben festgehalten.

Ich glaube, dieses Modell werde ich weiter verfolgen! Erstens könnte ich es auf die Northbridge ausweiten, wodurch automatisch auch die Southbridge und einige Spannungswandler miteinbezogen werden (OTES 2 Heatpipekonstruktion auf dem MoBo) wodurch das Ganze tiefer auf dem Mainboard sitzen könnte. Dadurch kann ich die Höhe erweitern, das Gehäuse jedoch trotzdem tiefer machen.
Und ich hätte einen Namen dafür ^^ Den werd ich aber noch nicht verraten weil er auf den Bildern noch nicht zur Geltung kommt…. [-(

1. Mai 2007 um 22:05

Hatte hier nicht wer gefragt ob man Festplatten Vertikal einbauen kann? Das ist kein Problem, nur Kopfüber sollte man sie nicht betreiben weil die Leseköpfe auf den Scheiben aufliegen.

1. Mai 2007 um 22:05

Danke ;)/EditKeiner ne Meinung zu meiner “Konstruktion” ? ^^

3. Mai 2007 um 0:05

juten Tach!

Lese hier schon seit 2 Tagen mit, sehr interessant hab da auch schon mal drauf Rum Gedacht.
Bin zu müde um jetzt noch meine Gedanken zu formulieren, außerdem ist auch schon vieles gesagt worden.

JonnyBischof;222460 said:
Wie gefällt euch mein neues Design? [-(

Sieht sehr n1 aus deine Zeichnung, wenn ich es jetzt richtig verstanden habe bist du ja noch inner schule und kein Profi- also echt Fett. :d:

Ähm versteh mich nicht falsch ich will dir nur raten: Bau auf jeden Fall ein Modell z.B. aus Alu bevor du es mit Cu Machst. Ich mag Kupfer sehr aber es hat seine Heimtücke und was auch noch wichtig ist, ist der Finanzielle Aspekt!

Macht weiter so ich schaue auf jedenfall wieder vorbei cya@all Kazuja

3. Mai 2007 um 9:05

Ich bin Schüler, zweitletzte Klasse im Gymnasium (zum dritten Mal…) und gerade bei der Abschlussarbeit.. ;)Profi bin ich tatsächlich nicht. Ich würde mich als erfahrenen Amateurhandwerker bezeichnen. Das bezieht sich jedoch hauptsächlich auf Holz, damit bastle ich seit 10 Jahren, und alles Handarbeit ohne CNC. Ich habe Zugang zu einer Werkstatt, welche ziemlich gut ausgerüstet ist (Tellerschleifer, Bandschleifer, Kreissäge, die grossen Bohrmaschinen zum Einspannen, Poliermaschinen, Dekupiersägen…) aber eben nichts computergesteuertes ;)Aber die Werkstatt hat einen Leiter mit einigen Jahren mehr Erfahrung als ich, und der hilft mir gerne ;)Allerdings kann man mit dieser doch recht guten Ausrüstung auch recht viel machen. Wenn mans halt kann :PFür mich ist Kupfer leichter zu bearbeiten als Aluminium, weil es weicher ist. Der Dremel zickt bei Alu ziemlich schnell rum…so teuer ist es ja auch nicht. Ich kaufe bei Häuselmann Metall (gibts auch in DE) direkt im Laden und zahle 11 CHF pro Kilo Kupfer Reststücke. Dort habe ich bisher immer gefunden was ich brauchte ;)Wenn ich Aluminium und danach noch Kupfer kaufen muss kommt mich das teurer. Und wie man Kupfer bohrt weiss ich jetzt, nachdem ich die Modellkühlung gebohrt hatte 😀 (Erstes Stück ist ziemlich daneben gegangen, das zweite war gut)

5. Oktober 2007 um 17:10

Hallo LeuteHabe lange nix mehr von mir hören lassen.Ich bin noch immer an dem Projekt dran. Es sieht mittlerweile jedoch ziemlich anders aus.Vorerst werde ich keine PC Konvektionskühlung bauen, sondern ein Labormodell bauen und einige Versuche machen. Wenn ich Glück habe und es eine anständige Arbeit wird, geht das Teil vielleicht sogar an die ETH Zürich ^^Im Moment kann ich sagen, dass die Konvektionskühlung funktioniert. ABER, es gibt einige Probleme welche eine empfindliche CPU im Anfangsstadium (wenn die Konvektionsströmung noch nicht läuft) vermutlich überhitzen würde.Denkbar wäre, falls ich Erfolg mit meinem Modell haben werde, eine Kühlung für dauernd laufende Server.Interessant wäre die Kühlung hauptsächlich deshalb, weil sie 100% ausfallsicher wäre. Nicht gerade unwichtig für nen Server…Ich habe noch keine Details, werde euch aber auf dem Laufenden halten 😉