MeisterKühler

Meine Firewall

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      toor
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      Hallo allerseits,ich will euch hier meine Firewall vorstellen. Der ein oder andere wird vielleicht schon in diesem Thread hier mitbekommen haben das ich eine baue. 😉 So, und damit ihr wisst um was es sich da dreht hier nun der “Baubericht”. 😀KonzeptZiel ist es eine moeglichst kleine Firewall zu bauen. Es kommt mir nicht so sehr auf’s Stromsparen drauf an, sondern vielmehr darauf, dass die Kiste stabil laeuft und keine Mucken macht. 🙂 Die Komponenten die zum Einsatz kommen hatte ich noch rumliegen (bis auf die Netzwerkkarten, die hab ich bei eBay gekauft (3,60 Euro das Stueck :+ ). Einen Benchmark-Wettbewerb gewinnen die Komponenten sicher nicht 😆 , allerdings reichen die fuer den Einsatzzweck vollkommen aus. ;)Das Gehaeuse ist ebenfalls Recyclingware: Es ist aus 2 alten AT-Towern zusammengesetzt. :)An Software wird spaeter ein minimales FreeBSD 6.x laufen. Eigentlich wird’s nur ein (stark) angepasster Kernel mit bissel Userland drumrum… 😀 Ueber die genaue Softwarekonfiguration bin ich mir derzeit noch nicht ganz klar – da muss ich noch ein bisschen Doku lesen. 🙂 Die ganze Konfiguration erfolgt ueber RS232 (und evtl. ssh) und Kommandozeile. Software-Updates werden auf einem meiner anderen Rechner gebaut und ruebergeschoben. Da muss ich aber auch noch etwas lesen und rumspielen (hab sowas noch nie gemacht…)Hardware

      • QDI Explorer II Mainboard
      • Pentium S (rennt dauerhaft mit Turbo auf 75MHz / Sockel 7)
      • 32MB RAM
      • Seagate ST3491A mit 428MB
      • 2x Intel Pro/100 S Desktop Adapter
      • 250W Netzteil (ja, total ueberdimensioniert aber ich hatte kein anderes…)

      Bau bis jetztDie Abmessungen des Gehaeuses wurden von der Hardware festgelegt: einfach alles so eng nebeneinander legen das es grad noch irgendwie zusammenpasst… 😀 Aus diesem Grund ist es auch nicht wesentlich groesser als ein Netzteil…Das ganze wird mit M3 Inbus-Schrauben zusammengehalten. Gewinde schneide ich nur da wo’s wirklich notwendig ist (bin zu faul 😡 ).Genug gefaselt, Bilder:[entfernt]Der Anfang des ganzen. Auch wenn auf dem Bodenblech was anderes steht ist da “Hinten” wo “Vorne” steht… 😮 [entfernt]Auf diesem Bild sieht man (von rechts unten): Durchbruch fuers Netzteil (ach nee 🙄 ), Durchbruch fuer Tastatur und Netzschalter und die RS232-Buchse (DB25). Der Durchbruch fuer die Tastatur wird spaeter noch mit einer Blende verschlossen.Das U-Profil rechts oben auf der Bodenplatte ist eine Stuetze fuers Netzteil. [entfernt]Hier sieht man das ganze mal provisorisch zusammengebaut. Der Prozessor sitzt genau im spaeteren Luftstrom, von daher koennte ich ihn eigentlich auch passiv kuehlen. Da der jetzige Luefter aber kaum Laerm macht ist das nicht unbedingt notwendig. Ausserdem sitzen die Kondensatoren recht eng um den Sockel…[entfernt]So, und weil das Gehaeuse recht flach ist (~10cm) passen normale Slotblenden nicht. Das entfernen ging nicht mal so schwer wie ich mir das gedacht habe: einfach die Haltelaschen umbiegen und fertig. :)[entfernt]Damit die Netzwerkkarten einen Halt haben, hab ich aus einem Aluwinkelprofil eine neue Halterung hergestellt. Festgeschraubt sind sie an den alten Befestigungsloechern der Slotblenden.[entfernt]Aus einem der alten AT-Tower hab ich dann die Festplattenhalterung rausgesaegt und angepasst. Und ja, ihr seht richtig: Die Festplatte ist serienmaessig gummigelagert. :respekt: [entfernt]Die Halterung wird einfach auf die Bodenplatte vor das Netzteil geschraubt. Auch wenn die Festplatte nicht wirklich warm wird, muss die Luft an der Festplatte vorbei – die Kabel sind dem Luftstrom nicht im Weg, auch wenn es so aussieht.[entfernt]So sieht sie derzeit aus. Die Aluwinkel dienen spaeter der Befestigung von Seiten- und Rueckwand.Den Netzschalter des Netzteils hab ich von einem Druckschalter auf einen Kippschalter umgebaut. Funktionieren tut das ganze wunderbar, auch wenn ich am Anfang Bedenken hatte. Mittlerweile hab ich die Kiste einige Stunden so in Betrieb gehabt und es zeigten sich da keine Probleme. :)Theoretisch koennte ich noch eine zweite Festplatte einbauen, allerdings muesste die dann auf dem Kopf stehen, weil zwischen unterem Festplattenschacht und Mainboard kein Platz fuer IDE- und Stromkabel ist. Das IDE-Kabel fuer die eine Platte hier war schon Gefrickel genug… :-& Was noch zu tun ist

      • Gehaeuse fertig machen
      • Reset-Schalter und LEDs auf eine Platine loeten und verkabeln
      • den Lautsprecher richtig einbauen
      • BIOS richtig konfigurieren, so dass ich auch ohne Graka booten kann
      • Failsafe-Schaltung fuer die Luefter entwerfen, testen und einbauen (eher als Gimmick fuer spaeter gedacht, erstmal muss das Teil ueberhaupt so laufen wie ich will…)
      • FreeBSD nochmal installieren (ich hab noch zuviel Muell auf der Platte und ausserdem ne bescheuerte Partionierung 🙁 )
      • die Software konfigurieren (das noetigste (Remotezugang ueber RS232) mach ich jetzt, den Rest wenn das ganze fertig ist)
      • das ganze abschleifen und lackieren

      So, das war’s bis jetzt. Wenn’s was neues gibt lass ich es euch natuerlich wissen 🙂 Das ganze wird sich noch etwas ziehen, ich moechte aber spaetestens Anfang August mit dem groebsten fertig sein. Lob und Kritik ist jederzeit willkommen! ;)Gruss,PhilippP.S.: Sorry das ich so viel auf einmal geschrieben hab… 🙄

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