Wasser/Wasserzusätze/Korrosionsschutz
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- Dieses Thema hat 24 Antworten sowie 10 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 18 Jahren, 1 Monat von
NackteElfe aktualisiert.
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AutorBeiträge
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7. Dezember 2006 um 21:12 Uhr #653205
VJoe2max
Teilnehmersmurftrooper;189378 said:
Hi, ich hab ne Frage betreffs der Flüssigkeit für die WaKü.Ich bin zufällig an eine grössere Menge hochreines Glykol gekommen und hab da folgende fragen:Spricht was dagegen, das Zeug rein zu verwenden?Oder eher mit Wasser mischen, Verhältnis?Im Kreislauf hängen Kupfer und Messing, sollt ich lieber nen gekauften zusatz benutzen?Was sind eigentlich für „Antikorrosiva“ in den Mischungen drin?Willkommen bei MK erstmal.Woher hast du denn das Zeug bekommen. Nicht mal in der Apotheke hatten sie Glykol ohne Farbstoffe. Mit einem Mischungsverhältniss von ca. 4 Teilen destillierten Wassers und einem Teil Glykol (bei mir gefärbt) habe ich gute Erfahrungen gemacht. Je mehr Wasser im Kreislauf ist, desto höher ist die Kühleffizienz, da H20 von allen in Frage kommenden Stoffen die höchste Wärmekapazität besitzt. Wenn du Alu und Kupfer im Kreislauf hast, würde ich nicht weniger als 20% Glykol verwenden (Erfahrungswert). Wenn nur Kupfer vorhanden ist, reicht evtl auch weniger.
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7. Dezember 2006 um 21:12 Uhr #480829
smurftrooper
TeilnehmerHi, ich hab ne Frage betreffs der Flüssigkeit für die WaKü.
Ich bin zufällig an eine grössere Menge hochreines Glykol gekommen und hab da folgende fragen:Spricht was dagegen, das Zeug rein zu verwenden?
Oder eher mit Wasser mischen, Verhältnis?
Im Kreislauf hängen Kupfer und Messing, sollt ich lieber nen gekauften zusatz benutzen?
Was sind eigentlich für „Antikorrosiva“ in den Mischungen drin? -
7. Dezember 2006 um 23:12 Uhr #653237
smurftrooper
TeilnehmerDanke erstmal.
Ich hab das Zeug über jemand an der Uni bekommen, ist 99+% extra pure, wirklich beste qualität.
Ich denk, ich werd ne 4:1 mischung machen, müsste mit Kupfer/Messing passen.
Ich hab n nexxos xp, n nexxos nb-sli und nen nexxos xtreme 240 (der is Cu/Messing). sollte also nix schiefgehn.
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7. Dezember 2006 um 23:12 Uhr #653238
Bratwurst0r
TeilnehmerAlso irgendjemand hier im Forum empfiehlt immer 10% Kühlerfrostschutz, welcher bestimmt nciht so hoch wie dein tolles reines Glykol ist 😉
Naja, aber mit nem 4:1 ists bestimmt auch ok, nur keine Panik.
Und schrotte beim Zusammenbau bitte nciht nochmal was 😀 -
8. Dezember 2006 um 7:12 Uhr #653252
peebee
TeilnehmerEs gibt auch einen absoluten Keimkiller, der speziell für den langen Erhalt von Wasserbetten gedacht ist, wenn man da alle 3 Monate wechseln müsste, wär man ja arm 😀
Der Zusatz soll ebenfalls sämtliche Keime abtöten und somit eine Korrosion verhindern habe ich gehört, da die Korrosion angeblich durch die noch vorhandenen Keime im Wasser erst stattfinden soll. Jetzt bin ich nicht der Vollprofi, um das hier als völlige Superlösung darstellen zu können, aber versuchen wollte ich es mal eventuell. 😮
Dieses Zeugs heisst Conditioner und es müssten auf Menge Wakü ja ein paar Tropfen reichen, um alles abzutöten. 💡
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8. Dezember 2006 um 8:12 Uhr #653265
LarsAC
TeilnehmerMit Conditioner duscht meine Freundin doch immer 😯
Lars
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8. Dezember 2006 um 9:12 Uhr #653266
peebee
Teilnehmerin diesem Sinne dann Water-Conditioner und nicht Hair-Conditioner [-X
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8. Dezember 2006 um 10:12 Uhr #653272
Bratwurst0r
TeilnehmerWarum duscht deine Freundin mit Water-Conditioner?
Will die absolut keimfrei sein?:ironie: -
8. Dezember 2006 um 11:12 Uhr #653277
Fairydust
TeilnehmerUm welches Glykol geht es denn? Diethylengylkol?
Glykole haben in Wasserkühlungen primär den Zweck Frostpunkte herabzusetzen bzw. Siedepunkte heraufzusetzen und sind an sich kein Korrosionsschutz. Erst Inhibitorencocktails ob OAT oder Silikate sorgen dafür.
Für eine PC-WaKü hast du mit reinem Glykol also die Nachteile von geringerer Wärmekapazität und Wärmeleitfähigkeit sowie höherer Viskosität ohne den Vorteil eines Korrosionsschutz. Als Biozid ist Diethylenglykol zwar nicht ganz unbrauchbar, aber es gibt auch wesentlich effektivere.
Daher würde ich eher zu kommerziellen Produkten wie Glysantin G30/48 raten. Meine Empfehlung ist eine 5-10 % Mischung bei Kupfer-Messing Kreisläufen bzw. 10-15% bei Alu-Kupfer Mischkreisläufen.
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8. Dezember 2006 um 12:12 Uhr #653289
peebee
TeilnehmerJo hier auf der Firma hätten wir auch noch ein anderes Glykol 😉
Propylene Glykol 😀
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8. Dezember 2006 um 12:12 Uhr #653284
Bratwurst0r
TeilnehmerAlso sowas hab ich ja noch nie gehört, sry….
Lies dir mal die Inhaltstoffe von z.B. Innovatek Protect durch, da steht nur Glykol drauf, weiter nichts.
Um welches Glykol es sich handelt? Soweit ich das beurteilen kann gibts nur einen Stoff der sich Glykol nennt und das ist Ethandiol… -
8. Dezember 2006 um 12:12 Uhr #653287
Fairydust
TeilnehmerUmgangssprachlich wird mit Glykol zwar Ethandiol gemeint, aber es gibt noch andere Glykole.Da ich kein Innovatek Protect hier habe kann ich nur die Herstellerseite lesen, da heisst es zu Protect IP: „Die Zusammensetzung des innovatek Wärmeträgerkonzentrates ist aufgrund der speziellen Anforderungen sehr komplex. Auch wenn die Grundsubstanz (Ethandiol) identisch mit den meisten, auch im KFZ-Bereich Verwendung findenden Schutzmittel ist, so wird die Schutzwirkung ausschließlich von den speziellen Additiven geleistet. Ähnlich wie beim Kraftstoff für das Auto (Beispiel: Benzin und Super-plus unterscheiden sich z.B. auch nur durch die Additive), lässt sich aus der Angabe der Trägersubstanz nicht auf die Wirksamkeit schließen. Das enthaltene Ethandiol dient nur dem Schutz vor Bakterien – neben anderen Additiven die zusätzlich dafür erforderlich sind. Weiter werden durch den Trägerstoff die Ablagerung der Additive bei hohem Wärmedurchgang verhindert (Inkrustuierung mit nachfolgendem Kühlleistungsverlust.“
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8. Dezember 2006 um 13:12 Uhr #653299
m/ho
TeilnehmerIch würd‘ fairdust rein intuitiv recht geben … bin zwar kein Chemiker, klingt aber plausibel ;)Und das Innovatek nur die Grundsubstanz aufdruckt ist eigentlich auch Logisch. Kein Hersteller würde die Komplette Liste mit Inhaltsstoffen auf die Verpackung drucken. Sowas nennt sich Betriebsgeheimniss.Das 10W50 Motoröl von Castrol und Mobil1 ist sicher auch nicht chemisch identisch, auch wenn das gleiche drauf steht.
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8. Dezember 2006 um 13:12 Uhr #653303
Bratwurst0r
TeilnehmerJoar kann sein 🙂
Dachte aber dass Glykol schon ein Korrosionschutz ist 😮
Naja, ich kauf mir eh immer son Wakü-Wasserzusatz, ist nciht wirklcih teuer, und funktionieren tuts auf jeden Fall. -
8. Dezember 2006 um 18:12 Uhr #653363
smurftrooper
TeilnehmerSo…
Es handelt sich um Ethandiol.
Ich hab ja oben schon gefragt, ob jemand weiss was so als antikorrosivum zugesetzt wird, weil eh klar war dass ich och was andres brauch. ich hab halt keine ahnung was man da benutzen kann. -
8. Dezember 2006 um 20:12 Uhr #653388
VJoe2max
TeilnehmerIn handelsüblichem Kühlerfrostschutzmittel sind diese Korrosionsinhibitoren ebenfalls vorhanden aber nicht explizit aufgeführt. Solange man sich nicht an der Farbe stört, welche aus Grüden der Lebensmittelsicherheit zugemischt werden muss, ist das eindeutig die billigere Variante im Vergelich zu teurem Innovaprotect oder Ähnlichem. Günstiges Langzeit-Kühler-Frostschutzmittel bekommt man in großen Mengen für sehr wenig Geld – Aqua dest. ebenso. Da auch in Autokühlern unterschiedliche Metalle vorkommen (meist Messing oder Kupfer und Alu) sind diese Mischungen auch absolut Wakü-kompatibel.
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8. Dezember 2006 um 20:12 Uhr #653384
Fairydust
TeilnehmerDie Materie ist relativ komplex, sich mal eben sein eigenes Korrosionsschutzmittel zusammenrühren, wie in der Hobbythek, ist nicht ganz einfach.
Je nach Materialien, Kühlmedium, Temperaturbereich usw. gibt es diverse Wirkstoffkombinationen, von neueren Langzeitschutz wie OAT über Molybdatsalze und Phosphate bis zu Silkaten.
Wenn dir kein Experte zur Seite steht, ist die Eigenproduktion eines wirksamen Korrosionsschutz wohl nicht die leichteste Aufgabe. Kommerzielle Konzentrate zur Kühlwasseraufbereitung sind nicht unbedingt in Kleinstmengen erhältlich. Die einfachste Bezugsquelle ist über WaKüshop bzw. Autombilzubehörhandel die für unser Gebiet passende Lösungen anbieten.
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8. Dezember 2006 um 22:12 Uhr #653435
smurftrooper
TeilnehmerNach etwas nachdenken hab ich mich entschieden einfach ne demin. wasser/glykolmischung zu nehmen, 9:1.
Ich hab ja nur Kupfer und Messing (Kupfer/zink-Legierung) drin, und um das anzugreifen braucht man schon recht hefzige oxidantien. Die Mischung sollte eine Leitfähigkeit im Mikorsiemensbereich haben, eigentlich unmöglich dass da was passiert.
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8. Dezember 2006 um 23:12 Uhr #653454
Bratwurst0r
TeilnehmerNimm doch einfach son Fertigzeug, damit gehts auf jeden, und die 5€ werden dich nicht umbringen ;)Kannst ja mal mit nem Multimeter den elektrischen Widerstand von Glykol/wasser und von z.B. Inoo-Protect messen, und dann ma vergleichen.
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9. Dezember 2006 um 0:12 Uhr #653466
orw.Anonymous
Teilnehmersmurftrooper said:
Nach etwas nachdenken hab ich mich entschieden einfach ne demin. wasser/glykolmischung zu nehmen, 9:1.Ich hab ja nur Kupfer und Messing (Kupfer/zink-Legierung) drin, und um das anzugreifen braucht man schon recht hefzige oxidantien. Die Mischung sollte eine Leitfähigkeit im Mikorsiemensbereich haben, eigentlich unmöglich dass da was passiert.
Im Microsiemensbereich ist schon richtig. Näheres erfährst du hier. 😀
Nicht erschrecken! 😆 -
9. Dezember 2006 um 10:12 Uhr #653481
smurftrooper
TeilnehmerAnsonsten besorg ich mir halt ein wenig K2HPO4, das ist n erprobtes antikorrosivum, wird hauptsächlich bei autokühlmischungen benutzt.ich werd auch am montag mal in der unibibliothek schauen ob ich noch was andres find…/€: Eigentlich gings mir darum, dass sich hier rein leit- und spannungstechnisch kein galvanisches element bilden dürfte, deswegen korrosionstechnisch nichts passieren sollte.aber n bissl khphosphat schadet sicher auch nix.
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9. Dezember 2006 um 11:12 Uhr #653484
orw.Anonymous
TeilnehmerDie Antwort auf deine eingängliche Frage ist längst erfolgt.
Fairydust said:
Die einfachste Bezugsquelle ist über WaKüshop bzw. Autombilzubehörhandel die für unser Gebiet passende Lösungen anbieten. -
19. Mai 2008 um 13:05 Uhr #752860
Prankst3r
TeilnehmerG11/12/48 usw. sind sehr gut für WaKüs geeignet, solange man ein Mischungsverhältnis von 1:10-1:20 benutzt, darunter verfärben sich die Schläuche leicht und die Wäremauf-und Abgabe vom Wasser verschlechtert sich…
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19. Mai 2008 um 13:05 Uhr #752858
NackteElfe
TeilnehmerJetzt frag ich mich wieviel an der Inovatekkbehauptung dran ist, die allgemeine Leistung der Wakü würde darunter leiden…
Ich hab hier ne Flasche G12 stehen und bin mir etwas unsicher, ob ich das wirklich benutzen soll.
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19. Mai 2008 um 14:05 Uhr #752867
NackteElfe
Teilnehmerkk vielen Dank, da kauf ich mir gleich mal neues destilliertes Wasser…
Denn Rest kipp ich mir dann einfach in den Kühler vom Auto 😉
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