MeisterKühler

Arch-Linux

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    • #502248
      Martin92
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      Hallo alle zusammen,zuerst wollte nur einen Beitrag in den “Wie viele Linuxuser gibt es bei MK”-Thread posten aber dann ist er doch etwas länger geworden, sodass ich eine kleine Kolumne daraus gemacht habe, die ihren eigenen Thread verdient hat.Seit nun ca. einem Jahr nutzte ich Ubuntu und zwar sehr zufrieden. Diese Woche habe ich überlegt einen Kurs für rechnergestütztes Arbeiten (insbesondere mit Linux) zu machen. Das wären einfach verdiente ECTS-Punkte (so: in die Prüfung sitzen ohne lernen zu müssen), da ich ja schon mit Linux Erfahrung habe, dachte ich mir. Als ich dann so darüber nachgedacht habe, wurde mich immer mehr klar, dass ich nach der Informationsphase beim umstieg von 7 auf Ubuntu nicht mehr wirklich viel zu Linux -insbesondere der Shell- gelernt habe (eher das angelesene wieder vergessen). Es läuft einfach alles nur noch über die GUI, das Terminal wird vll. mal noch zum anpingen genutzt wenn das Netz nicht geht (und selbst dann muss der Befehl noch gegooglet werden).Deshalb -und weil ich gerade einen HTPC/Serverfürallesmögliche plane- habe ich mich mal nach einer Distro mit mehr “Systemnähe” umgeschaut, d.h. ein schlichtes Grundsystem mit dem nötigsten um den Umgang mit der Konsole lernen zu müssen. Die Entscheidung viel dann auf Arch-Linux, welches der Bequemlichkeit halber mit Virtualbox getestet wurde. Meine Erfahrungen nach einem Tag Arch, will ich im Folgenden kurz erläutern.Die Entscheidung viel mir nicht besonders leicht, da das wiki der offiziellen deutschen Seite auf den ersten Blick sehr spartanisch aussieht. Aber genau darum ging es ja: Linux wurde in der Vergangenheit immer fehlende Usability angelastet, sodass jedes Projekt extrem viel in dieser Richtung getan hat, Corporate Identity lässt grüßen… …heute haben einige Distros genauso viel wie die kommerziellen Anbieter und in vielen (Streit-)Punkten sogar bessere Usability als Microsoft oder Appel. Das alles zu lasten der Fachkenntnisse des Ottonormalverbrauchers, also auch bei Linux eine Entfremdung des Systems vom Benutzer…Nun in meinen Augen ist es sehr wichtig zumindest ansatzweise zu verstehen, wie das was man Tag täglich nutzt oder zu Gesicht bekommt funktioniert (heißt glaube ich Aufklärung). Nun sowas vergisst man leicht, wenn dieses “Ding” nur noch mit Metaphern und Gesten und schön bunt verpackt funktioniert (sei es nun PC, Tablet, Internet oder Politik). Vielleicht ist das auch Anregung für den ein oder anderen Ubuntuuser hier. Wenn nicht, sorry für den “kleinen Ausflug” 🙂 Also weiter mit Arch.Das Installieren des Geundsystems hat ca. 4 Stunden gedauert, dabei bin ich der Anleitung für Einsteiger gefolgt. Vorkenntnisse o.ä. nützlich? Von wegen! Alles einigermaßen gut erklärt, keine Befehle fehlen oder fehlerhaft. Das einrichten von Benutztern, xserver, Netzwerk, Treiber etc. und ausprobieren einiger Fenstermanager hat dann noch den restlichen Tag bis in die Nacht hinein gedauert (und noch immer nicht fertig). Gerade für das anschließende customisation muss man viel Zeit und geduld einplanen, da manche Anleitungen nicht ganz so Anfänger freundlich sind oder vll. auch mal nur in englisch verfügbar. aber genau darum ging es ja: nicht alles vor die Füße geschmissen bekommen, sondern selber nachdenken und erarbeiten. Dass man überhaupt nicht mehr weiter kommt, ist mir jedenfalls nicht passiert. Der Lerneffekt ist einfach riesig, alleine bei der Installation muss man sehr viel mit der Konsole arbeiten, wie zb seeehr viele Files erstellen/editieren, Partitionieren… eben auch alltägliche Dinge die man später ständig braucht und die ich jetzt tatsächlich auch schneller als mit nautilus, gedit und co. machen kann :respekt:Die Wahl der GUI ist allerdings sehr schwer, wie ich finde. Habe eigentlich was schlankes für den HTPC gesucht, soll ja nur Filme und Musik abspielen können, sowie Samba (Datengrube), remotedesktop und ne VM mit 7 und fernsteuerung möglich sein.. gleichzeitig noch bequem von der Couch aus zu bedienen (da hängt ja noch der Beamer dran). Also erstmal solche Leichtgewichte wie fluxbox, enlightement, awesome ausprobiert, da staunt man erst mal: 2-20mb für die komplette Benutzeroberfläche! Nur da kommt nach (für einen Einsteiger) so viel Arbeit das böse Erwachen: Die GUI will natürlich auch von Grund auf konfigureirt werden, ganze Themes müssen selbst erstellt/angepasst werden. Natürlich habe ich auch mal gnome und kde getestet, hier sind mir aber wieder zu viele unnötige Extras eingebaut. Das ist unschön, ressourcenlastig und man vergisst das gerade gelernte sofort wieder :DAller Wahrscheinlichkeit nach fällt meine Entscheidung auf awesome: ist nach der Installation schon ganz gut konfiguriert und hat überhaupt keine Extras, bietet also die perfekte Basis um mit relativ wenig Zeitaufwand eine auf mich perfekt zugeschnittene GUI zu bauen.Kurz gefasst: Der Erfahrungswert ist bei arch allein schon beim installieren und einrichten wirklich riesig und wegen der Praxisnähe auch von Dauer, sofern man nicht rückfällig wird und jede menge GUIs und Tools für konfigs etc. installiert. Dieser Punkt ist nicht unbedingt Kritik, ich habe verständnis dafür, wenn man lieber mit grafischer Oberfläche arbeitet, hauptsache man hat das alles man gesehen und im groben verstanden. Für diesen Fall hat man die möglichkeit die etablierten Fenstermanager mit allen Extras zu installieren.Von mir eine klare Empfehlung für arch und entgegen der Meinung vieler sogar eine für Anfänger, da man hier nicht nur was über Linux lernen kann, sondern auch dazu gezwungen ist (zumindest bei Installation und Konfiguration). Im Vergleich: Bei Ubuntu habe ich im Vorfeld viel über Linux gelesen, aber die Nutzung lief im Prinzip dann auf Microsoft hinaus -> Pixel schubsen. Bei arch wird gleich von Anfang an Hand angelegt, auch wenn manche Befehle einfach abgetippt wurden (weil man irgendwann auch mal fertig werden will) und weniger verstanden, …das kommt dann beim nächsten Mal.Darüber hinaus hat man am Ende ein System, das vollkommen den eigenen Bedürfnissen angepasst ist und keinen deut mehr installiert hat. Man kennt sein Betriebsystem etwas besser und selbst wenn man es dann in bunten Metaphern verpackt und mit konventionellen Gesten steuert, hat es einen nicht nur um eine Erfahrung bereichert, sondern hilft vielleicht sogar beim Bewerten neuer IT-Gerätschaften: Ist das was die verkaufen wirklich neu? Was ist daran anders? Wie innovativ ist es wirklich? Ist es das viele Geld wert oder nur Prestige?In den nächsten Wochen/Monaten werde noch einmal etwas zu meinen weiteren Erfahrungen schreiben, um den Eindruck über Arbeiten mit Arch vervollständigen zu können. Aber vielleicht oder hoffentlich gibt es hier noch andere Arch-Erfahrene, die ihren Senf dazu geben wollen und mir sogar bei manchen Problemen helfen können 8-[

    • #934464
      ThaRippa
      Verwalter

      Ich hatte mit Debian angefangen, nachdem ich Suse probiert und abgelehnt hatte. Suse machte alles selbst, aber man war aufgeschmissen, wenn es irgendwas nicht machte. Beispiel: gewünschte Auflösung wird nicht angeboten. Habe von Debian auf Ubuntu 5.04 gewechselt, was damals noch Debian mit kürzeren Releasezyklen war. Und mit mehr Hardwaresupport out-of-the-box. Dennoch gabs für alles konfigfiles. Inzwischen ist Ubuntu dort angekommen, wo Suse seinerzeit stand, wobei natürlich heute deutlich mehr auch wirklich automatisch funktioniert. Aber wenn nicht – meien Konfigfiles sind weg oder werden ignoriert. Ich teile also ein Stück weit dein Interesse. Ich hatte mir mal Fedora Core angesehen, aber bisher keine Zeit oder auch nur Verwendung für einen Linuxserver. Liegt aber auch daran dass ich auf einen Debian-vServer Zugriff hab.Freu mich auf deine Kolumne!

    • #934476
      Börni
      Teilnehmer
    • #934499
      schannall
      Teilnehmer

      …und wenn man irgendwann genug hat bin ich mit fedora recht zufrieden :)sC

    • #936010
      fax
      Teilnehmer

      Gratuliere Martin92, ich bin vor ein paar Monaten auch auf Arch umgestiegen. Da ich im Ausland lebe und täglich englisch rede und schreibe, hatte ich auch kein Problem mit der Doku. Im Gegenteil, wenn ich heutzutage nach Linuxproblemen google, kommt sehr häufig das Arch Wiki als erster Treffer. Das ist echt fantastisch gepflegt.Ich habe vor 10+ Jahren mit Debian angefangen (nach ein paar Jahren an der Uni mit den originalen Unixen wie Solaris und Ultrix) und bin dann nach ein paar unglücklichen Erfahrungen mit Debian Testing bei Ubuntu gelandet. Da wäre ich noch heute bei, wenn nicht die Releases seit 2010 auf praktisch allen meinen Rechnern rumgezickt hätten. Vor allem Upstart ist eine echte Katastrophe. Dazu kam dann, dass Debian Tools wie aptitude, die ich täglich benutzt hatte, nicht mehr funktionierten und erst nach zwei Jahren gefixt wurden wenn überhaupt. Den Rest hat mir dann das KDE 4.6 Disaster gegeben (gut, da konnte Ubuntu nicht wirklich was dafür), habe dann noch kurz Xubuntu ausprobiert, das hat aber auch gröbste Bugs.Die Installation von Arch Linux hat mich kurz mal schockiert. Das war ein Gefühl wie vor zehn Jahren mit Debian, nur den Kernel muss man nicht mehr selbst kompilieren. 😉 Also im Jahr 2013 darf es m.E. schon ein Installer sein, ruhig auch textbasiert. Bei Ubuntu habe ich auch immer den textbasierten Installer von der Alternate CD benutzt, der konnte dann auch LVM, RAID, etc. (Meines Wissens hat Ubuntu die Alternate CDs inzwischen eingestampft. Noch ein Grund, warum ich den Jungs keine Träne nachweine.)Was mir gut gefällt an Arch ist, dass man immer sehr aktuelle Software bekommt. Allerdings macht das bei der Arbeit teilweise auch Probleme, wenn gerade mal wieder der allerneueste Kernel gezogen wird und VMware dann noch drei Monate braucht, bis der richtig unterstützt wird. Da würde ich mir schon manchmal eine Distribution wünschen, die nur alle 6 Monate aktualisiert wird.Die Desktopumgebungen laufen in der Regel auch sehr gut, wenn man sich im Wiki schlau gemacht hat, was man alles installieren und konfigurieren sollte. Ich hatte zuerst Cinnamon probiert, das war mir letztlich dann aber doch noch zu unfertig. Ausserdem hat der Hauptentwickler sehr strikte Vorstellungen, was konfigurierbar sein sollte und was nicht, die nicht wirklich mit meinen Vorlieben konform gehen. Ich habe dann kurz den i3 WM ausprobiert. Das ist eine wirklich interessante Erfahrung, das sollte jeder mal ein paar Tage installieren und schauen, ob man damit nicht effizienter arbeitet als mit den üblichen Desktops: http://i3wm.org/.Bei i3 habe ich mich nach kurzer Zeit gefragt, wie ich wohl am besten die textbasierte Statusleiste durch etwas nettes grafisches ersetze. Da dachte ich dann an die Panels von Xfce und LXDE. Aber wenn man schon das Panel installiert, kann man sich eigentlich auch gleich den ganzen Desktop draufhauen. So bin ich bei Xfce gelandet. Das kann alles was ich will (bis auf ein kleines Problem bei der Nutzung von mehreren Monitoren), sieht ordentlich aus und läuft sehr stabil.Ich denke, dass für deinen Fall eine Desktopumgebung wie Xfce oder LXDE sehr gut geeignet wären. Bei Xfce läuft eigentlich alles “out of the box”. Man kann viel konfigurieren, muss aber nicht, weil die Standardpanels, Menüs etc. gleich schon beim ersten Einloggen da sind. LXDE beansprucht etwas weniger Resourcen, braucht aber auch mehr Arbeit, um es einzurichten.Also Martin92, da bin ich mal gespannt, wie deine weiteren Erfahrungen sind und scheue dich nicht, Fragen zu stellen.

    • #936076
      Martin92
      Teilnehmer

      Schön, dass sich hier doch noch ein Arch-Experte zeigt :)Vor ca. 2-3 Wochen habe ich mir einen Ruck gegeben Ubuntu getötet und einen Cleaninstall mit Arch gemacht…Die Installation lief wie gehabt, problemlos und ca. doppelt so schnell wie die erste auf der VM (also ist recht schnell Routine drin). Gegen einen Installer würde ich mich sicher nicht sträuben aber sein muss es auch nicht, komme sehr gut damit zurecht. Vor allem habe ich nicht vor so schnell einen neuen Install vorzunehmen, da das System selbst nach vielen zusätzlichen Diensten, Apps etc. immer noch läuft wie am ersten Tag 😉 Und da bin ich auch schon beim ersten Punkt: Pacman.Ohne, dass ich wirklich viel Ahnung von den Strukturellen Unterschieden zu apt habe ist mir pacman mittlerweile wirklich sehr ans Herz gewachsen (während ich bei Ubuntu zunehmend das SoftwareCente genutzt habe, sowas gibts bei Arch zum Glück nicht). Bei der Installation eines jeden Pakets aus dem Repositorie werden zunächst alle nötigen Abhängigkeiten angezeigt. Hier wird einem jedes mal klar, was bei einem Programm so alles mitinstalliert wird. Als Beispiel fällt mir da Krusader ein. Awesome bringt outofthebox keinen filemanager mit und da ich als alter WindowsUser schon immer Totalcommander genutzt habe, ist zumindest ein zweispaltiger Explorer für mich ein muss. Also “Pacman -S krusader” ausgeführt und siehe da:

      Pakete (69): a52dec-0.7.4-6 aspell-0.60.6.1-1 attica-0.4.1-2 boost-libs-1.53.0-2 docbook-xml-4.5-5 docbook-xsl-1.78.1-1 enchant-1.6.0-4 exiv2-0.23-1 grantlee-0.3.0-2 gstreamer0.10-0.10.36-1 gstreamer0.10-base-0.10.36-1 hspell-1.2-1 ilmbase-1.0.3-1 kactivities-4.10.2-1 kdebase-katepart-4.10.2-1 kdebase-lib-4.10.2-1 kdebase-runtime-4.10.2-2 kdelibs-4.10.2-1 libcanberra-0.30-3 libdbusmenu-qt-0.9.2-2 libdca-0.0.5-3 libdvbpsi-0.2.2-1 libdvdnav-4.2.0-2 libdvdread-4.2.0-1 libebml-1.3.0-1 libimobiledevice-1.1.4-2 libiodbc-3.52.8-1 libkate-0.4.1-3 libmatroska-1.4.0-1 libmpcdec-1.2.6-3 libmpeg2-0.5.1-4 libplist-1.10-1 libqzeitgeist-0.8.0-3 libssh-0.5.4-1 libtiger-0.3.4-3 libupnp-1.6.18-1 libxslt-1.1.26-3 libxss-1.2.2-1 lua51-5.1.5-3 media-player-info-17-1 nepomuk-core-4.10.2-1 openexr-1.7.1-2 oxygen-icons-4.10.2-1 phonon-1:4.6.0-8 phonon-vlc-0.6.2-1 pm-quirks-0.20100619-3 pm-utils-1.4.1-5 polkit-qt-0.103.0-2 poppler-qt-0.22.2-1 qca-2.0.3-4 qtwebkit-2.3.0-1 raptor-2.0.9-2 rasqal-1:0.9.30-1 redland-1:1.0.16-2 redland-storage-virtuoso-1:1.0.16-2 scrnsaverproto-1.2.2-1 sdl_image-1.2.12-2 shared-desktop-ontologies-0.10.0-1 soprano-2.9.0-2 sound-theme-freedesktop-0.8-1 strigi-0.7.8-2 taglib-1.8-1 unixodbc-2.3.1-1 upower-0.9.20-1 usbmuxd-1.0.8-1 virtuoso-base-6.1.6-1 vlc-2.0.6-1 zvbi-0.2.33-4 krusader-2.4.0beta3-2Gesamtgröße des Downloads: 96,90 MiBGesamtgröße der zu installierenden Pakete: 348,77 MiB:: Installation fortsetzen? [J/n]

      …da kommt man natürlich erstmal ins grübeln, ob man seinen PC wirklich so zumüllen will :/ Also habe ich etwas recherchiert und mich letzten Endes für den terminalbasierten Midnight Commander endschieden. (es waren sage und schreibe 2 Abhängigkeiten nötig). So läuft das eigentlich mit jedem neuen Programm, ich suche immer den Kompromiss zwischen wenig Systembelastung und guten/passenden Programmen. Das hat dazu geführt dass ich kaum an Leistung einbußen muss und einen extrem schnellen Systemstart habe, selbst auf einem komplett eingerichteten System auf einem 7 Jahre alten Laptop.Bei der Suche und Einrichtung nach neuen Programmen hilft mir das Archwiki übrigens auch sehr. Das deutschsprachige weniger als das englische, da hast du wirklich recht. Zum Beispiel wurde ja vor nicht allzu langer Zeit komplett auf systemd umgestiegen, allerdings handeln viele Artikel im deutschen wiki noch von der rc.conf, da ist das englische hingegen immer top aktuell und hat darüber hinaus auch ansich mehr content. Apropos Einrichtung: das hat bei mir ca. eine Woche gedauert 😀 Arch ist in seiner Grundinstallation wirklich extrem minimalistisch. Auf meinem Tablet musste ich so ziemlich alles einrichten, was man einrichten kann. Jetzt bin ich aber auf dem selben Standard wie bei Ubuntu, ich muss auf keinerlei Funktionen verzichten. Und Support gibt es für so ziemlich alles, habe immer den passenden Wikiartikel gefunden. In den Repositories ist auch alles vorhanden, höchstens 2 mal musste ich auf das AUR zurückgreifen (ich glaube bei teamviewer).Auch viel Zeit habe ich mit dem einrichten von Awesome verbracht, wobei mir das am meisten Spaß bereitet hat, da man die Veränderungen eben sofort sieht und benutzten kann. Eigentlich möchte ich nicht wirklich wechseln aber vielleicht schaue ich mir bei Gelegenheit mal dein i3 etwas genauer an. Wie ich gerade lese basiert er auch auf tiling, was für mich anfangs etwas ungewohnt war aber jetzt nicht mehr wegzudenken ist 🙂 Der erste Konfigurationsmarathon ist zwar vorbei aber Awesome bringt so viel Potential mit sich, dass ich da wohl noch einiges dran basteln werde. Hier übrigens meine rc.lua sofern hier jemand mit dem selben WM ist…[CODE]– Standard awesome libraryvicious = require(“vicious”)local gears = require(“gears”)local awful = require(“awful”)awful.rules = require(“awful.rules”)require(“awful.autofocus”)– Widget and layout librarylocal wibox = require(“wibox”)– Theme handling librarylocal beautiful = require(“beautiful”)– Notification librarylocal naughty = require(“naughty”)local menubar = require(“menubar”) menubar.cache_entries = true menubar.app_folders = { “/usr/share/applications/” } menubar.show_categories = true — Change to false if you want only programs to appear in the menu– {{{ Useful Functionsfunction trim(s, count) return (string.sub(s, 1, count) .. “…”)end– }}}– Check if awesome encountered an error during startup and fell back to– another config (This code will only ever execute for the fallback config)if awesome.startup_errors then naughty.notify({ preset = naughty.config.presets.critical, title = “Oops, there were errors during startup!”, text = awesome.startup_errors })end– Handle runtime errors after startupdo local in_error = false awesome.connect_signal(“debug::error”, function (err) — Make sure we don’t go into an endless error loop if in_error then return end in_error = true naughty.notify({ preset = naughty.config.presets.critical, title = “Oops, an error happened!”, text = err }) in_error = false end)end– }}}– {{{ Variable definitions– Themes define colours, icons, and wallpapersbeautiful.init(“/home/martin/.config/awesome/themes/defaultmod/theme.lua”)– beautiful.init(“/home/martin/.config/awesome/themes/arch/theme.lua”) — This is used later as the default applications to run.terminal = “xterm”editor = “nano”editor_cmd = terminal .. ” -e ” .. editorfilemanager = “mc”txt = “leafpad”browser = “opera”videoplayer = “vlc”xournal = “xournal”mail = “thunderbird”music = “sonata”– Default modkey.– Usually, Mod4 is the key with a logo between Control and Alt.– If you do not like this or do not have such a key,– I suggest you to remap Mod4 to another key using xmodmap or other tools.– However, you can use another modifier like Mod1, but it may interact with others.modkey = “Mod4”– Table of layouts to cover with awful.layout.inc, order matters.local layouts ={ awful.layout.suit.floating,– awful.layout.suit.tile, awful.layout.suit.tile.left, awful.layout.suit.tile.bottom,– awful.layout.suit.tile.top,– awful.layout.suit.fair,– awful.layout.suit.fair.horizontal, awful.layout.suit.max,– awful.layout.suit.max.fullscreen,– awful.layout.suit.magnifier}– }}}– {{{ Wallpaperif beautiful.wallpaper then for s = 1, screen.count() do gears.wallpaper.maximized(beautiful.wallpaper, s, true) endend– }}}– {{{ Tags– Define a tag table which hold all screen tags.tags = {}for s = 1, screen.count() do — Each screen has its own tag table. tags[s] = awful.tag({ “term”, “music”, “browser”, “mail”, “foo”, ” “, ” “, ” “, ” ” }, s, layouts[1])end– }}}– {{{ Menu– Create a laucher widget and a main menu myawesomemenu = { { “manual”, terminal .. ” -e man awesome” }, { “edit config”, txt .. ” ” .. awesome.conffile }, { “restart”, awesome.restart }, { “quit”, awesome.quit }}myarchmenu = { { “poweroff”, terminal .. ” -e systemctl poweroff -i” }, { “reboot”, terminal .. ” -e systemctl reboot -i”}, { “standby”, terminal .. ” -e systemctl suspend” }, { “lock screen”, terminal .. ” -e slock” }, { “update -Syu”, terminal .. ” -hold -e sudo pacman -Syu” }}sysconfigmenu = { { “Wcid”, terminal .. ” -e wicd-curses” }, { “AlsaMixer”, terminal .. ” -e alsamixer” }}appsmenu = { { “filemanager”, terminal .. ” -e mc -S dark” }, { “browser”, browser }, { “mail”, mail }, { “videoplayer”, videoplayer }, { “musicplayer”, music }, { “xournal”, xournal }, { “txt”, txt }}mymainmenu = awful.menu({ items = { { “awesome”, myawesomemenu, theme.awesomearch_icon }, { “arch”, myarchmenu, theme.arch_icon }, { “sysconfig”, sysconfigmenu}, { “applications”, appsmenu}, { “open terminal”, terminal }, } })mylauncher = awful.widget.launcher({ image = beautiful.awesome_icon, menu = mymainmenu })– Menubar configurationmenubar.utils.terminal = terminal — Set the terminal for applications that require it– }}}– Calendar widgetrequire(‘calendar2’)– {{{ Wibox– Create a textclock widgetmytextclock = awful.widget.textclock()mytextclock.border_width = 1mytextclock.border_color = beautiful.fg_normal calendar2.addCalendarToWidget(mytextclock, “%s“)– Wifiwidget–wifiwidget = awful.widget.textclock()–vicious.register(wifiwidget, vicious.widgets.wifi, “~ ${link}%”, 5, “eth1”)– Create Membarmemwidget = awful.widget.progressbar()memwidget:set_width(8)memwidget:set_height(10)memwidget:set_vertical(true)memwidget:set_background_color(“#494B4F”)memwidget:set_border_color(nil)memwidget:set_color({ type = “linear”, from = { 0, 0 }, to = { 10,0 }, stops = { {0, “#AECF96”}, {0.5, “#88A175”}, {1, “#FF5656”}}})vicious.register(memwidget, vicious.widgets.mem, “$1”, 13)–Create CPUbarcpuwidget = awful.widget.graph()cpuwidget:set_width(30)cpuwidget:set_background_color(“#000000”)cpuwidget:set_color({ type = “linear”, from = { 0, 0 }, to = { 10,0 }, stops = { {0, “#7788af”}, {0.5, “#88A175”}, {1, “#AECF96” }}})vicious.register(cpuwidget, vicious.widgets.cpu, “$1”)– Create MPDbarmpdwidget = wibox.widget.textbox() vicious.register(mpdwidget, vicious.widgets.mpd, function (widget, args) if args[“{Title}”] == “N/A” then return else return trim(args[“{Title}”], 20) end end)–Create Batterybar batwidget = awful.widget.progressbar() batwidget:set_width(8) batwidget:set_height(10) batwidget:set_vertical(true) batwidget:set_background_color(“#000000”) batwidget:set_border_color(nil) batwidget:set_color(“#7788af”) — batwidget:set_gradient_colors({ “#AECF96”, “#88A175”, “#FF5656” }) vicious.register(batwidget, vicious.widgets.bat, “$2”, 61, “BAT0”)– Create a wibox for each screen and add itmywibox = {}mypromptbox = {}mylayoutbox = {}mytaglist = {}mytaglist.buttons = awful.util.table.join( awful.button({ }, 1, awful.tag.viewonly), awful.button({ modkey }, 1, awful.client.movetotag), awful.button({ }, 3, awful.tag.viewtoggle), awful.button({ modkey }, 3, awful.client.toggletag), awful.button({ }, 4, function(t) awful.tag.viewnext(awful.tag.getscreen(t)) end), awful.button({ }, 5, function(t) awful.tag.viewprev(awful.tag.getscreen(t)) end) )mytasklist = {}mytasklist.buttons = awful.util.table.join( awful.button({ }, 1, function (c) if c == client.focus then c.minimized = true else — Without this, the following — :isvisible() makes no sense c.minimized = false if not c:isvisible() then awful.tag.viewonly(c:tags()[1]) end — This will also un-minimize — the client, if needed client.focus = c c:raise() end end), awful.button({ }, 3, function () if instance then instance:hide() instance = nil else instance = awful.menu.clients({ width=150 }) end end), awful.button({ }, 4, function () awful.client.focus.byidx(1) if client.focus then client.focus:raise() end end), awful.button({ }, 5, function () awful.client.focus.byidx(-1) if client.focus then client.focus:raise() end end))for s = 1, screen.count() do — Create a promptbox for each screen mypromptbox[s] = awful.widget.prompt() — Create an imagebox widget which will contains an icon indicating which layout we’re using. — We need one layoutbox per screen. mylayoutbox[s] = awful.widget.layoutbox(s) mylayoutbox[s]:buttons(awful.util.table.join( awful.button({ }, 1, function () awful.layout.inc(layouts, 1) end), awful.button({ }, 3, function () awful.layout.inc(layouts, -1) end), awful.button({ }, 4, function () awful.layout.inc(layouts, 1) end), awful.button({ }, 5, function () awful.layout.inc(layouts, -1) end))) — Create a taglist widget mytaglist[s] = awful.widget.taglist(s, awful.widget.taglist.filter.all, mytaglist.buttons) — Create a tasklist widget mytasklist[s] = awful.widget.tasklist(s, awful.widget.tasklist.filter.currenttags, mytasklist.buttons) — Create the wibox mywibox[s] = awful.wibox({ position = “top”, screen = s }) — Widgets that are aligned to the left local left_layout = wibox.layout.fixed.horizontal() left_layout:add(mylauncher) left_layout:add(mytaglist[s]) left_layout:add(mypromptbox[s]) — Widgets that are aligned to the right local right_layout = wibox.layout.fixed.horizontal() right_layout:add(mpdwidget) — right_layout:add(wifiwidget) right_layout:add(cpuwidget) right_layout:add(batwidget) — right_layout:add(memwidget) if s == 1 then right_layout:add(wibox.widget.systray()) end right_layout:add(mytextclock) right_layout:add(mylayoutbox[s]) — Now bring it all together (with the tasklist in the middle) local layout = wibox.layout.align.horizontal() layout:set_left(left_layout) layout:set_middle(mytasklist[s]) layout:set_right(right_layout) mywibox[s]:set_widget(layout)end– }}}– {{{ Mouse bindingsroot.buttons(awful.util.table.join( awful.button({ }, 3, function () mymainmenu:toggle() end), awful.button({ }, 4, awful.tag.viewnext), awful.button({ }, 5, awful.tag.viewprev)))– }}}– {{{ Key bindingsglobalkeys = awful.util.table.join( awful.key({ modkey, }, “Left”, awful.tag.viewprev ), awful.key({ modkey, }, “Right”, awful.tag.viewnext ), awful.key({ modkey, }, “Escape”, awful.tag.history.restore), awful.key({ modkey, }, “p”, function () menubar.show() end), awful.key({ modkey, }, “j”, function () awful.client.focus.byidx( 1) if client.focus then client.focus:raise() end end), awful.key({ modkey, }, “k”, function () awful.client.focus.byidx(-1) if client.focus then client.focus:raise() end end), awful.key({ modkey, }, “w”, function () mymainmenu:show() end), — Layout manipulation awful.key({ modkey, “Shift” }, “j”, function () awful.client.swap.byidx( 1) end), awful.key({ modkey, “Shift” }, “k”, function () awful.client.swap.byidx( -1) end), awful.key({ modkey, “Control” }, “j”, function () awful.screen.focus_relative( 1) end), awful.key({ modkey, “Control” }, “k”, function () awful.screen.focus_relative(-1) end), awful.key({ modkey, }, “u”, awful.client.urgent.jumpto), awful.key({ modkey, }, “Tab”, function () awful.client.focus.history.previous() if client.focus then client.focus:raise() end end), — Standard program awful.key({ modkey, }, “Return”, function () awful.util.spawn(terminal) end), awful.key({ modkey, “Control” }, “r”, awesome.restart), awful.key({ modkey, “Shift” }, “q”, awesome.quit), awful.key({ modkey, }, “l”, function () awful.tag.incmwfact( 0.05) end), awful.key({ modkey, }, “h”, function () awful.tag.incmwfact(-0.05) end), awful.key({ modkey, “Shift” }, “h”, function () awful.tag.incnmaster( 1) end), awful.key({ modkey, “Shift” }, “l”, function () awful.tag.incnmaster(-1) end), awful.key({ modkey, “Control” }, “h”, function () awful.tag.incncol( 1) end), awful.key({ modkey, “Control” }, “l”, function () awful.tag.incncol(-1) end), awful.key({ modkey, }, “space”, function () awful.layout.inc(layouts, 1) end), awful.key({ modkey, “Shift” }, “space”, function () awful.layout.inc(layouts, -1) end), awful.key({ modkey, “Control” }, “n”, awful.client.restore), — Prompt awful.key({ modkey }, “r”, function () mypromptbox[mouse.screen]:run() end), awful.key({ modkey }, “x”, function () awful.prompt.run({ prompt = “Run Lua code: ” }, mypromptbox[mouse.screen].widget, awful.util.eval, nil, awful.util.getdir(“cache”) .. “/history_eval”) end), — Menubar awful.key({ modkey }, “p”, function() menubar.show() end))clientkeys = awful.util.table.join( awful.key({ modkey, }, “f”, function (c) c.fullscreen = not c.fullscreen end), awful.key({ modkey, }, “q”, function (c) c:kill() end), awful.key({ modkey, “Control” }, “space”, awful.client.floating.toggle ), awful.key({ modkey, “Control” }, “Return”, function (c) c:swap(awful.client.getmaster()) end), awful.key({ modkey, }, “o”, awful.client.movetoscreen ), awful.key({ modkey, }, “t”, function (c) c.ontop = not c.ontop end), awful.key({ modkey, }, “n”, function (c) — The client currently has the input focus, so it cannot be — minimized, since minimized clients can’t have the focus. c.minimized = true end), awful.key({ modkey, }, “m”, function (c) c.maximized_horizontal = not c.maximized_horizontal c.maximized_vertical = not c.maximized_vertical end), awful.key({ modkey, “Shift” }, “,”, function (c) local curidx = awful.tag.getidx() if curidx == 1 then awful.client.movetotag(tags[client.focus.screen][9]) else awful.client.movetotag(tags[client.focus.screen][curidx – 1]) end end), awful.key({ modkey, “Shift” }, “.”, function (c) local curidx = awful.tag.getidx() if curidx == 9 then awful.client.movetotag(tags[client.focus.screen][1]) else awful.client.movetotag(tags[client.focus.screen][curidx + 1]) end end))– Bind all key numbers to tags.– Be careful: we use keycodes to make it works on any keyboard layout.– This should map on the top row of your keyboard, usually 1 to 9.for i = 1, 9 do globalkeys = awful.util.table.join(globalkeys, awful.key({ modkey }, “#” .. i + 9, function () local screen = mouse.screen local tag = awful.tag.gettags(screen)[i] if tag then awful.tag.viewonly(tag) end end), awful.key({ modkey, “Control” }, “#” .. i + 9, function () local screen = mouse.screen local tag = awful.tag.gettags(screen)[i] if tag then awful.tag.viewtoggle(tag) end end), awful.key({ modkey, “Shift” }, “#” .. i + 9, function () local tag = awful.tag.gettags(client.focus.screen)[i] if client.focus and tag then awful.client.movetotag(tag) end end), awful.key({ modkey, “Control”, “Shift” }, “#” .. i + 9, function () local tag = awful.tag.gettags(client.focus.screen)[i] if client.focus and tag then awful.client.toggletag(tag) end end))endclientbuttons = awful.util.table.join( awful.button({ }, 1, function (c) client.focus = c; c:raise() end), awful.button({ modkey }, 1, awful.mouse.client.move), awful.button({ modkey }, 3, awful.mouse.client.resize))– Set keysroot.keys(globalkeys)– }}}– {{{ Rulesawful.rules.rules = { — All clients will match this rule. { rule = { }, properties = { border_width = beautiful.border_width, border_color = beautiful.border_normal, focus = awful.client.focus.filter, keys = clientkeys, buttons = clientbuttons } }, { rule = { class = “MPlayer” }, properties = { floating = true } }, { rule = { class = “pinentry” }, properties = { floating = true } }, { rule = { class = “gimp” }, properties = { floating = true } }, — Set Firefox to always map on tags number 2 of screen 1. — { rule = { class = “opera” }, — properties = { tag = tags[1][1] } },}– }}}– {{{ Signals– Signal function to execute when a new client appears.client.connect_signal(“manage”, function (c, startup) — Enable sloppy focus c:connect_signal(“mouse::enter”, function(c) if awful.layout.get(c.screen) ~= awful.layout.suit.magnifier and awful.client.focus.filter(c) then client.focus = c end end) if not startup then — Set the windows at the slave, — i.e. put it at the end of others instead of setting it master. — awful.client.setslave(c) — Put windows in a smart way, only if they does not set an initial position. if not c.size_hints.user_position and not c.size_hints.program_position then awful.placement.no_overlap(c) awful.placement.no_offscreen(c) end end local titlebars_enabled = false if titlebars_enabled and (c.type == “normal” or c.type == “dialog”) then — buttons for the titlebar local buttons = awful.util.table.join( awful.button({ }, 1, function() client.focus = c c:raise() awful.mouse.client.move(c) end), awful.button({ }, 3, function() client.focus = c c:raise() awful.mouse.client.resize(c) end) ) — Widgets that are aligned to the left local left_layout = wibox.layout.fixed.horizontal() left_layout:add(awful.titlebar.widget.iconwidget(c)) left_layout:buttons(buttons) — Widgets that are aligned to the right local right_layout = wibox.layout.fixed.horizontal() right_layout:add(awful.titlebar.widget.floatingbutton(c)) right_layout:add(awful.titlebar.widget.maximizedbutton(c)) right_layout:add(awful.titlebar.widget.stickybutton(c)) right_layout:add(awful.titlebar.widget.ontopbutton(c)) right_layout:add(awful.titlebar.widget.closebutton(c)) — The title goes in the middle local middle_layout = wibox.layout.flex.horizontal() local title = awful.titlebar.widget.titlewidget(c) title:set_align(“center”) middle_layout:add(title) middle_layout:buttons(buttons) — Now bring it all together local layout = wibox.layout.align.horizontal() layout:set_left(left_layout) layout:set_right(right_layout) layout:set_middle(middle_layout) awful.titlebar(c):set_widget(layout) endend)client.connect_signal(“focus”, function(c) c.border_color = beautiful.border_focus end)client.connect_signal(“unfocus”, function(c) c.border_color = beautiful.border_normal end)– }}}– Autostartawful.util.spawn_with_shell(“onboard &”)awful.util.spawn_with_shell(“mpd &”)[/CODE]Entgegen meiner anfänglichen Skepsis ist Arch in Kombination mit Awesome (was ja eigentlich komplett mit der Tastatur bedient werden kann) zu 100% Tablet-PC tauglich. Kann ich jedem mit einem thinkpad der t-Serie nur empfehlen (oder ähnlichen Geräten). Wacom-Sytuls, Xournal, Onboard etc. funktionieren sehr gut (und awesome kann man sowieso auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen).

    • #936093
      fax
      Teilnehmer

      Martin92;506273 said:
      Ohne, dass ich wirklich viel Ahnung von den Strukturellen Unterschieden zu apt habe ist mir pacman mittlerweile wirklich sehr ans Herz gewachsen (während ich bei Ubuntu zunehmend das SoftwareCente genutzt habe, sowas gibts bei Arch zum Glück nicht).

      Das Software Center habe ich bei Ubuntu nie benutzt. Ist letztendlich auch nur eine von vielen Oberfläche für apt-get, das noch etwas mehr kann als pacman und auch noch besser mit Abhängigkeiten umgeht. Was ich bei pacman allerdings am meisten vermisse, ist das semiautomatische Zusammenführen von Konfigurationsdateien. Falls du das noch nicht getan hast, solltest du dir unbedingt den Artikel hier reinziehen und verstehen: https://wiki.archlinux.de/title/Pacnew-_und_Pacsave-Dateien.

      Martin92;506273 said:
      Also “Pacman -S krusader” ausgeführt und siehe da:

      Jepp, Krusader ist eine KDE App, d.h. die zieht erst mal haufenweise KDE Libs rein, wenn man das nicht schon installiert hatte.

      Martin92;506273 said:
      …da kommt man natürlich erstmal ins grübeln, ob man seinen PC wirklich so zumüllen will :/ Also habe ich etwas recherchiert und mich letzten Endes für den terminalbasierten Midnight Commander endschieden. (es waren sage und schreibe 2 Abhängigkeiten nötig).

      Das war sicher eine gute Wahl. Xfce empfiehlt Tux Commander, das Projekt scheint aber vor vier Jahren schon eingeschlafen zu sein.

      Martin92;506273 said:
      In den Repositories ist auch alles vorhanden, höchstens 2 mal musste ich auf das AUR zurückgreifen (ich glaube bei teamviewer).

      Du solltest dir auf jeden Fall yaourt auf dein System schmeissen: https://wiki.archlinux.de/title/Yaourt. Damit kannst du die Sachen aus dem AUR praktisch genauso komfortabel wie mit pacman installieren.

      Martin92;506273 said:
      Der erste Konfigurationsmarathon ist zwar vorbei aber Awesome bringt so viel Potential mit sich, dass ich da wohl noch einiges dran basteln werde.

      Ich denke da geben sich awesome und i3 nicht viel. Ich fand, dass i3 schon mit sehr guten Voreinstellungen kommt, da muss man gar nicht mehr so viel rumbasteln. In meinem Alter hat man keine Lust und Zeit mehr für Konfigurationsorgien. 😉

      Martin92;506273 said:
      Entgegen meiner anfänglichen Skepsis ist Arch in Kombination mit Awesome (was ja eigentlich komplett mit der Tastatur bedient werden kann) zu 100% Tablet-PC tauglich.

      Jepp, ich habe seit einiger Zeit i3 auf dem HTPC installiert. Das ist echt optimal, weil man das System sowieso nie mit Maus bedient.

    • #936114
      Martin92
      Teilnehmer

      Danke, den Artikel über Pacman kannte ich noch nicht. Allerdings hatte ich bisher auch noch nicht das Problem, dass irgendwelche configs einfach überschrieben wurden (und so wie da steht wird man da ja vorher gewarnt).Inwiefern geht Pacman denn schlechter mit den Abhängigkeiten um, also wo sind denn nu die großen unterschiede? Was mir halt am meisten imponiert hat, war wie gesagt das man sieht was so alles mitinstalliert wird und mir -Rs auch wieder das Programm inklusive aller zugehörigen Abhängigkeiten (die sonst von keinem anderen Programm benutzt werden) runterwerfen kann. Beim Softwarecenter hat man davon nichts mitgekriegt, keine Ahnung, ob das auch so deinstalliert…

    • #936117
      fax
      Teilnehmer

      Martin92;506314 said:
      Allerdings hatte ich bisher auch noch nicht das Problem, dass irgendwelche configs einfach überschrieben wurden (und so wie da steht wird man da ja vorher gewarnt).

      Pacman überschreibt Konfigurationsdateien, die man selbst angepasst hat, nie. Deshalb muss man dann die neue Konfigurationsdatei mit der alten Version manuell zusammenführen.

      Martin92;506314 said:
      Inwiefern geht Pacman denn schlechter mit den Abhängigkeiten um, also wo sind denn nu die großen unterschiede?

      Arch Linux kennt “depends” und “optional depends”. Debian hat neben “depends” “recommends”, “suggests” und “enhances”. Es gibt noch ein paar weitere Feinheiten. Tools wie aptitude fragen einen dann, ob man die empfohlenen bzw. vorgeschlagenen Pakete mitinstallieren will und zeigen natürlich auch die Listen der Pakete an.

      Martin92;506314 said:
      Was mir halt am meisten imponiert hat, war wie gesagt das man sieht was so alles mitinstalliert wird und mir -Rs auch wieder das Programm inklusive aller zugehörigen Abhängigkeiten (die sonst von keinem anderen Programm benutzt werden) runterwerfen kann.

      Die Abhängigkeiten wird man bei Debian/Ubuntu mit deborphan los.

      Martin92;506314 said:
      Beim Softwarecenter hat man davon nichts mitgekriegt, keine Ahnung, ob das auch so deinstalliert…

      Geht meines Wissens nicht (ich habe das Softwarecenter nie benutzt). Ich habe im Laufe der Jahre die meisten GUIs für dpkg/apt-get ausprobiert und ausser den alten textbasierten (dselect, aptitude) waren sie alle ein massiver Rückschritt.Jedenfalls bin ich mit pacman auch ganz zufrieden. Schlägt auf jeden Fall RPM/yum.

    • #944600
      xpmen99
      Teilnehmer

      pacman ist sehr gut, allerdings zu empfehlen aufgrund der hohen flexibilität ist das abs build system und der package wrapper yaourt welches auf alle aur pakete zurückgreift und individuell genutzt werden kann, yaourt nutzt die selben parameter wie pacman. probierts mal

    • #944605
      Martin92
      Teilnehmer

      nach mittlerweile einem jahr musste auch ich natürlich ab und zu mal was aus dem aur installieren. yaourt war da wirklich sehr hilfreich…Mit Awesome bin ich nach wie vor sehr zufrieden, wird auch ständig um eigene oder zusammengeschnipselte gadgets erweitert 🙂 Seit einigen Monaten nutze ich zusätzlich noch Luakit. Hier kann man sich wirklich austoben. Habe schon eine art Opera-Speeddial “geforked” (es gäbe auch ein Plugin auf github, was aber sehr umständlich ist) und jede menge anderen kram (noscript, keybindings, cookieblocker, useragenfaker etc.) aus dem communitywiki nachgerüstet. Das Surferlebnis damit ist einfach hammer. Der Platz wird optimal ausgenutzt (keine unnützen rahmen usw.) Hab die Keybindings auf die gleichzeitige nutzung des Trackpoints angepasst, damit gehts auch wirklch richtig schnell…

    • #944613
      xpmen99
      Teilnehmer

      Hört sich ja interessant an , bei mir ist es so das ich eigentlich linux seit 26 Jahren administriere wobei die Richtung Administration zu Penetrationstests gewechselt hat mein Werdegang zu den x Systemen suse 5.3 -> debian ( only sid) -> LFS distri. Crux nun arch . Habe knapp 3 Jahre an einer eigenen appliance gearbeitet nun ist diese fertig eine Mischung aus Kali linux und Software aus der Schmiede Rapid 7 , Herzstück und Besonderheit sind meine eigenen maltego transforms und die dazugehörenden python scripts. Zusammen ergibt meine nexploit eine überaus einfache Lösung auf der Suche nach vulnerabilities und natürlich die Ausnutzung der gefunden. Lücken mithilfe von payloads / exploits (metasploit dürfte jeder schon mal gehört haben). Um die Akzeptanz meiner appliance zu testen wird diese bald als virtuelles Image zum Download angeboten. Weiterhin ist sie mit diversen Kernel patchen gehärtet rechte mäßig implementiere ich noch RBAC oder selinux , allem in allem hat sie ein hohes Repertoire an Open Source Pen Testing wie z.b. Nmap, p0f etc die alle mit maltego verbunden sind und so eine einfache Lösung zum Schwachstelle. Scan bietet was auch wiederum das Problem. Sein wird da dann jeder damit diverse Attacke. ( mit’m,sqlinjects) fahren könnte was bisher nur Security Spezies vorbehalten war, so nun Schluss bin abgeweicht vom Thema Sorry.P.s anstelle kexec nutze ich ksplice

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