VJoe2max Worklog zum Kühlerbauwettbewerb 2011 – Fertig!!!
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HerrderKlinge aktualisiert.
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AutorBeiträge
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13. Januar 2011 um 20:01 Uhr #876534
VJoe2max
TeilnehmerEdit (12-04-2011): Der fertige Kühler (mehr Fotos in den Alben und ab Posting #197):
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13. Januar 2011 um 20:01 Uhr #876536
Obi Wan
AdministratorTrotzdem hat die Vergangenheit ja schon gezeigt, dass auch einfache Kühler ganz gut kühlen können
stimmt und mit neuen Ideen kann man auch voll daneben liegen, sodass altes & bewährtes ja nicht schlecht sein muss
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13. Januar 2011 um 20:01 Uhr #876538
VJoe2max
TeilnehmerNaja – es wird nicht alles althergebracht sein ;). Beim Boden muss ich aber schon paar Abstriche machen. Mein ursprünglicher Plan war ein eingelöteter Feinsilberboden, aber das scheitert an meinen Hartlötmöglichkeiten. Bei der Düsenplatte und beim Deckel hat man aber noch genug Möglichkeiten für Optimierungen ;). Ich bin ja sowieso eher davon überzeugt, dass eine möglichst optimale Strömung die Musik macht, aber natürlich ist die Kühlstruktur schon auch sehr wichtig.
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13. Januar 2011 um 20:01 Uhr #498385
VJoe2max
Teilnehmer[SIZE=“4″]VJoe2max Worklog zum Kühlerbauwettbewerb 2011[/SIZE]
In diesem Thread möchte ich den Aufbau meines Wasserkühlers für die Teilnahme am Meisterkühler Contest 2011 dokumentieren. Kategorie: Highend (wg. Fräsmaschine)Beschreibung des KühlersÜber Konzepte für Wasserkühler mache ich mir immer wieder Gedanken, aber eine richtig perfekte revolutionäre Idee ist bis jetzt denke ich nicht dabei gewesen. Deshalb werde ich für Meisterkühler Contest 2011 mal auf ein einfaches aber imo nicht ganz schlechtes Konzept setzen, das ich hoffentlich auch so umsetzen kann wie ich es mir vorstelle. Bessere Konzepte die ich schon skizziert hatte, wären nur mit einer CNC-Fräse wirklich sinnvoll. Es wird sich daher um einen verhältnismäßig einfachen Düsenkühler handeln, der mit einem klassischen Kühlerboden mit Mikrostruktur ausgestattet wird. Auf meiner manuellen Optimum BF20 Vario Fräsmaschine wird das schon schwer genug herzustellen sein. Mit den Planungen bin ich zwar noch nicht ganz durch, aber zumindest der ungefähre Aufbau des Kühlerbodens ist mir inzwischen eigentlich recht klar, weshalb ich jetzt halt mal meinen Thread starte. Ob ich mit meiner Anmeldung in der Highend-Kategorie Chancen auf die Performance-Krone habe wird sich zeigen – ich denke eher weniger. Trotzdem hat die Vergangenheit ja schon gezeigt, dass auch einfache Kühler ganz gut kühlen können. Mal sehen was am Ende raus kommt – man kann schließlich nur dazu lernen ;).Bilder: ➡ Bodenplatte (Konzept):
Wie man sieht wird die Bodenplatte nichts Revolutionäres, aber ich lasse mal noch offen, ob sie letztendlich wirklich so gebaut wird. Das hängt auch vom weiteren Verlauf des Projekts ab. Prinzipiell in die Richtung will ich aber schon gehen. ➡ Kühler zusammengebaut (Grobentwurf):
^ So etwa könnte der Kühler am Schluss aussehen. Was mir noch nicht passt ist der geringe Gewindeabstand. Den Deckel werde ich daher noch mal komplett überarbeiten und die Halterung ist anders sicher einfacher zu fertigen. Die Halterung wird aber wie im Bild eine für die aktuellen Intel-Sockel.Natürlich fehlt hier auch noch die Düsenplatte, aber darüber muss ich mir sowieso erst noch richtig Gedanken machen. Die Materialien werden unter folgenden Spoiler aufgelistet:[spoiler]:arrow: Bodenmaterial:
Als Bodenmaterial wird – o Wunder – Kupfer (E-Cu) zum Einsatz kommen. Ich werde für den Boden auf die klassischen Abmessungen 50x50mm zurückgreifen und eine 5mm dicke Platte verwenden. Die weiteren Materialien die ich verwenden will, werde ich im Verlauf des Worklogs noch vorstellen und dann voraussichtlich auch noch hier im Startposting verlinken ;). Schwarzes POM wird ziemlich sicher dabei sein.:arrow: Schrauben:
Speziell mit meinem CaseCon-Projekt ist der Vorrat an Edelstahlschrauben bei mir beträchtlich gewachsen, so dass ich natürlich auch für den Kühler auf rostfreie Stahlschrauben zurückgreifen werde. Das Bild zeigt exemplarisch den M4er-Kasten.:arrow: O-Ringe:
Auch O-Ringe haben sich mit der Zeit ne ganze Menge angesammelt. Auf das Sortiment werde ich als Dichtungsmaterial zurückgreifen.[/spoiler]Im Folgenden Spoiler möchte ich euch noch kurz einen Überblick über die wichtigsten Werkzeuge geben, die ich für den Bau des Kühlers zu verwenden will. Da ich nicht wirklich jede Schraube aufzählen kann beschränke ich mich auf die Hauptwerkzeuge und gebe im Verlauf des Worklogs an, was ich für die einzelnen Teile verwendet habe. [spoiler]:arrow: Manuelle Fräsmaschine Optimum BF20 Vario mit Vertex-Teilapparat (Wabeco gelabelt):
Als Zubehör zur Fräse habe ich Schaft- und Radiusfräser verschiedener Durchmesser von 1,5mm bis 15,8mm, sowie Radiusfräser von 2 bis 6mm zu Verfügung. Diese können mit einem ER25 Spannzangenfutter und den dazugehörigen Spannzangen gespannt werden. Dazu kommt ein weiterer kleiner Teilapparat (kippbar), zwei Maschinenschraubstöcke (1x Niederzug und 1x 2Achs), Messuhren, Kantentaster, Bohrfutter, Bohrer bis 12mm. Einzelne Teile davon werde ich im Verlaufe des Worklogs auch noch ablichten ;). Einige der folgenden Bilder könnten euch bekannt vorkommen – das liegt daran, dass sie aus meiner Werkstatt stammen 😀 (Die Bilder vom Eigenbau-Kühler im exemplarischen Muster-Thread sind hingegen von psahgks ;)) ➡ Gewindeschneider:
Ein essenzielles Werkzeug zum Kühlerbau ist natürlich der G1/4″-Gewindeschneider. Diesen und diverse kleinere metrische Größen werde sich natürlich auch für den Bau des Kühlers einsetzen. ➡ Eine ordentliche Halbrund-Feile mit 2er Hieb:
➡ Ein Schlüsselfeilensatz:
➡ Bandschleifmaschine:http://www.meisterkuehler.de/forum/members/vjoe2max-albums-bilder-beitrag-vjoe2max-dkm-2011-picture859-bandschleifmaschine-gross.htmlDas Bild zeigt das große Modell, dass ich vermutlich bald wieder veräußern werde, da ich noch ne kleine habe, aber beide zu laut sind…:arrow: Kapp- und Gehrungssäge manuell:
Das gute Stück wird zum groben Zusägen des Materials zum Einsatz kommen. Natürlich hab ich auch noch paar normale Handsägen, aber ich werde mich für den Kühler auf diese hier beschränken können. ➡ Kleinwerkzeuge:
Was an Zangen, Schraubenziehern usw. genutzt wird, kann ich noch nicht sagen. Die obigen Bilder zeigen nur mal einen groben Überblick darüber was mir diesbzüglich zur Verfügung steht.[/spoiler]:arrow: Link zum ersten Bilderalbum mit allen Bildern des Worklogs bis zum 06-04-2011: Klick➡ Link zum zweiten Bilderalbum mit allen Bildern des Worklogs ab dem 07-04-2011: KlickSelbsteinschätzung:Der Kühler ist nicht mein Erster. Wenn man aber nur einigermaßen ernst zu nehmende CPU-Wasserkühler rechnet ist es erst der dritte Anlauf ;). Dennoch zähle ich mich trotzdem mal zu den Fortgeschrittenen, weil ich auch schon diverse Chipsatz- und RAM-Wasserkühler gebaut und aufgrund der Fräsmaschine bleibt mir eigentlich nur die Highend-Kategorie :+Noch ein Hinweis: Bitte lasst euch dadurch, dass ich hier recht ausführlich Werkzeuge usw. zeige nicht irritieren oder gar abschrecken euer eigenes Worklog zu starten – das muss nicht gleich so ausführlich sein! Es müssen nur die wichtigsten Werkzeuge dokumentiert werden. Details kann man auch im Verlauf des Threads noch gut zeigen. Außerdem muss ich hier als Admin natürlich auch als Vorbild auftreten und ehrlich gesagt hab ich halt noch nicht viel zum Kühler selbst zu zeigen 😀 …
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13. Januar 2011 um 21:01 Uhr #876549
tomsis
TeilnehmerDas mit dem Silberboden ist ja mal interessant. Schade das du das nicht machen kannst
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13. Januar 2011 um 21:01 Uhr #876547
VJoe2max
TeilnehmerHab die O-Ringe fast alle von lelebeck.de. Da gibt´s auch Rundschnur zum Kleben, falls es die richtige Größe nicht gibt ;).
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13. Januar 2011 um 21:01 Uhr #876545
Horstelin
TeilnehmerJuhuu Konkurrenz 🙂 Sieht echt viel-versprechend aus 🙂 Woher hast du denn die ganze O-Ringe? Da muss ich zb mal etwas recherchieren, ich habe keinen einzigen der passt.MfG Urs
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13. Januar 2011 um 22:01 Uhr #876553
mymanu
TeilnehmerSieht interessant aus, wie gut er dann am ende kühlt stellt sich raus.
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18. Januar 2011 um 23:01 Uhr #877269
VJoe2max
TeilnehmerNaja – mal sehen. Den alten Entwurf werde ich wirklich noch mal stark überarbeiten müssen. Allein schon die ursprünglich geplante Halterung ist mit meinen Mitteln nicht realisierbar, denn die müsste aus Edelstahl sein, weil sie Wasserkontakt gehabt hätte:
Die Zeichnungen zu dem Entwurf habe ich ursprünglich schon vor einem halben Jahr angefertigt. Da war vom Meisterkühler-Contest noch nicht die Rede ;).Weil aber das Silberboden-Konzept auf ungeahnte Schwierigkeiten stieß, hab ich das halt aus der Schublade geholt. Zum Glück ist ja noch viel Zeit bis zum Ende des Wettbewerbs :D.Das mit der Halterung muss in jedem Fall grundlegend anders gelöst werden. Noch habe ich keinen genauen Plan wie, aber da zumindest die Suche nach einer Sägeblattaufnahme durch tomsis Hilfe ein Ende hat – an dieser Stelle noch mal ein großer Dank dafür :d: -, beginne ich mal ganz zaghaft mit dem Kühlerboden. Im Endeffekt bin ich nicht weit gekommen. Habe nur die Löcher für die Befestigung auf dem Teilapparat bzw. zur späteren Verschraubung mit dem Deckel gebohrt:
Daran, dass es Durchgangslöcher mit 4mm Durchmesser sind erkennt man schon, dass ich weiter einen schraubenkopffreien Deckel anstrebe. Eigentlich hätte ich gern gleich mit der O-Ring-Nut weiter gemacht, aber ich muss zuvor noch die Nutensteine nachbearbeiten die ich mir für diesen kleinen Teilappart gebastelt habe:
Auf dem großen Teilappart müsste ich ein neues Bohrbild für die Aufspannplatte machen und die ist sowieso schon ziemlich durchlöchert. Leider hatte sich auf dem kleinen Teilappart beim Bearbeiten des Heatpipe-Kühlers den damit kürzlich angeschrägt habe gezeigt, dass die Nutensteine zu hoch sind und das Werkstück deshalb nicht 100%ig fest gespannt werden kann. Wenn das erledigt ist, geht´s mit der O-Ring-Nut und dem Ringkanal weiter ;).
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19. Januar 2011 um 0:01 Uhr #877273
Patty
TeilnehmerUi, das sieht schonmal beeindruckend aus, ohne, dass du viel gemacht hast! 🙂
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19. Januar 2011 um 17:01 Uhr #877315
VJoe2max
TeilnehmerGlaub mir, wenn ich ne ordentliche Drehbank hätte würd ich´s auch lieber damit machen ;). Die Kurbelei mit dem Teilappart geht ganz schön auf die Nerven ;).
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19. Januar 2011 um 17:01 Uhr #877307
mymanu
TeilnehmerDas sieht doch schon mal gut aus! :d:
Leider hab ich nicht so einen schönen Teilapparat, darum werde ich wohl auf die Drehbank zurückgreifen müssen. -
19. Januar 2011 um 18:01 Uhr #877324
VJoe2max
TeilnehmerPerfekt ist er nicht das stimmt schon, aber ich hab ihn gleich als ich ihn bekommen habe zerlegt und frisch eingestellt. Sso läuft er eigentlich ganz gut. Der Plan- uns Rundlauf ist in Ordnung und es wackelt auch nichts. Die Fluchtung der Schneckenachse könnte dennoch besser sein. Der den du da an Land gezogen hast scheint schon noch wesentlich besser zu sein. Im Notfall hab ich aber auch noch den großen Vertex-Rundtisch. Der dürfte ähnlich hochwertig sein wie deiner. Bei dem kann ich den Küherboden aber schlecht direkt spannen – die Nuten gehen nicht weit genug bis zur Mitte und Spannpratzen sind auf Kupfer immer so ne Sache…
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19. Januar 2011 um 18:01 Uhr #877326
psahgks
TeilnehmerIch hab mir dafuer ein Vierbackenfutter auf den Tisch montiert. Ist mit 125mm (auf 100er Tisch) fast schon etwas groß, geht aber.
Nur in Z wirds (auf der Fräse) verdammt eng.
Ist aber ne ganz gute Moeglichkeit vernuenftig zu spannen.
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19. Januar 2011 um 18:01 Uhr #877318
psahgks
TeilnehmerWie ist der Rundtisch so ?
Hatte mal einen aehnlichen, bei GW-Werkzeuge gekauft, war ein 100er ohne Kippfunktion.
Das Teil hat an allen Enden und Ecken gewackelt und geklemmt….
Die Drehplatte saß schief und lief unrund, die Klemmschraube klemmte nicht, die Kurbel hakte…Hab dann diesen recht guenstig bei ebay schießen koennen, der ist um Welten besser.
Ich hoffe deiner ist nicht auch so klapprig wie mein damaliger..
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21. Januar 2011 um 20:01 Uhr #877648
VJoe2max
TeilnehmerNach einiger Kurbelei am Teilapparat ist der Boden-Rohling so weit, dass der schwierigste Teil – die Mikrostuktur – als nächstes angegangen werden kann. Tomsis hat mir schon bescheid gegeben, dass die Hülse für die Sägeblattaufnahme, die er mir aus Automatenstahl gedreht hat auf dem Weg zu mir ist :d:. Vielen Dank schon mal im Voraus! 🙂
Zum Einsatz kamen folgende Fräser:
links: 1,5mm HSS Schaftfräser (3-Schneider) | mitte: 4,0mm HSS Schaftfräser (3-Schneider) | rechts: 5mm VHM Radiusfräser (2-Schneider)Zum Abfräsen des des Mittelteils wurde noch ein 5,5mm Schaftfräser verwendet, der gerade noch eingespannt ist.
Die Bodenplatte wurde mit vier M4 Edelstahlschrauben auf den kleinen Rundtisch aufgespannt und zentriert. Danach habe ich zunächst die O-Ring-Nut und anschließend die umlaufende Nut gefräst. Die Restbodenstärke beträgt am Boden der Nut 1mm. Danach wurde noch der Kern um 1,5mm auf 3,5mm Höhe abgefräst. So sah das dann auf dem Teilappart aus:
Sinn des tiefergelegten Kerns ist es die Höhe der Pins zu beschränken. Zwar ist einerseits viel Fläche in der späteren Kühlstruktur wünschenswert, aber anderseits ist es mein Plan den Temperaturgradienten im gesamten Kernbereich möglichst optimal auszunutzen. Dafür sind hohe Pins meiner Einschätzung nach eher hinderlich. Statt dessen will ich versuchen die Anströmung mit einer Düsenplatte möglichst effektiv zu gestalten. Der Kühler wird aber sicher kein Durchflusswunder. Das ist für gute Kühlleistung aber auch nicht nötig.
Hier noch mal die Bodenplatte von Spänen befreit ohne und mit O-Ring:
Der NBR O-Ring hat einen ID 43mm und 1,5mm Dicke.
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22. Januar 2011 um 14:01 Uhr #877708
VJoe2max
TeilnehmerDanke 🙂 Mit der Aufnahmehülse bin ich sehr zufrieden! -> siehe Sägeblattaufnahmen-Topic ;). Vielen Dank noch mal dafür! :d: Passt peferkt!
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22. Januar 2011 um 14:01 Uhr #877309
tomsis
TeilnehmerDer Kühlerboden ist echt gut geworden, hoffe du bist mit deinem neuen Halter zufrieden
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22. Januar 2011 um 15:01 Uhr #877720
patrick171
TeilnehmerSieht klasse aus dein Boden.
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22. Januar 2011 um 20:01 Uhr #877782
mymanu
TeilnehmerSieht doch schon super aus bei dir. :d:
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25. Januar 2011 um 0:01 Uhr #877308
VJoe2max
TeilnehmerEin kleines bisschen bin ich auch weiter gekommen. Vor allem habe ich alles oberhalb der Bodenplatte noch mal komplett umgeplant, habe aber noch keine vernünftigen Zeichnungen dazu gemacht. Trotzdem habe ich schon mal mit der Düsenplatte angefangen:
Das ist die Oberseite. Auf der Unterseite wird um den Düsentopf herum Material abgetragen, so dass dieser auf dem Pinfeld zu liegen kommt. Als Düse wird eine kreuzförmige Schlitzdüse zum Einsatz kommen, die 45° verdreht zur darunter liegenden Pinstruktur angeordnet sein wird. Auf diese Weise erhoffe ich mir eine gute Beschleunigung einstellen zu können. Zusätzlich will ich die Druckverhältnisse noch durch flache Ausnehmungen etwas steuern, so dass sich ein möglichst gutes Abströmverhalten einstellt. Aber das sieht man dann am besten wenn die Unterseite fertig ist. An das Schlitzen der Bodenplatte hab ich mich noch nicht gewagt, aber sobald die Düsenplatte fertig ist kommt das dran ;).
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25. Januar 2011 um 15:01 Uhr #878074
Oma-Hans
TeilnehmerAch, da bekommt man echt Lust auch mal wieder was zu machen. Sieht alles sehr, sehr schick aus =) Wie hat sich der Radienfräser gemacht? Radienfräser und VHM ist ja auf deiner Maschine eigentlich die denkbar ungünstigste Kombi.Weiter so!Grüße, Jens
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25. Januar 2011 um 15:01 Uhr #878081
VJoe2max
TeilnehmerVielen Dank! :)Du findest bestimmt auch noch zeit einen Kühler für die DKM zu basteln ;).Was hast du gegen VHM-Fräser? Solange du nicht riesige Zustellungen fährst ist das überhaupt kein Problem und du kannst im Prinzip problemlos trocken fräsen. Abgesehen davon ist der Verschleiß massiv geringer und im Gegensatz zu HSS-Fräsern bilden sich keine Aufbauschneiden beim Fräsen von Kupfer. Natürlich ist die Drehzahl im Prinzip zu gering, aber das wäre auch beim HSS-Fräser der Fall ;).Einen 6mm Radiausfräser hätte ich auch noch in HSS, aber mit dem ergibt sich auch kein besseres Fräsbild. Verwende ich aber bislang nur für Alu.Das Problem ist eher der nicht automatisierte Rundtisch. Vllt. sollte ich irgendwann mal einen Schrittmotor mit ner einfachen Endstufe und einem simplen Taktgeber anbringen damit man durch´s Kurbeln nicht immer einen ungleichmäßigen Vorschub bekommt.
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25. Januar 2011 um 20:01 Uhr #878111
Oma-Hans
TeilnehmerIch hab nichts gegen VHM. Mich hat nur interessiert wie er sich geschlagen hat, da sich VHM ja eher bei viel größeren Schnittgeschwindigkeiten wohlfühlt. Erstrecht am Radienfräser.Grüße, Jens
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25. Januar 2011 um 22:01 Uhr #878126
tomsis
TeilnehmerSchöne arbeit bisher:respekt:
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25. Januar 2011 um 22:01 Uhr #878123
VJoe2max
TeilnehmerVHM kann man bis zu sehr hohen Schnittgeschwindigkeiten fahren, aber wenn die Geometrie die gleiche ist, fräst man damit exakt genauso gut wie mit jedem HSS-Fräser bei einer bestimmten Drehzahl ;)Bin wieder btw ein Stück weiter gekommen :). Die Düsenplatte nimmt inzwischen deutlich Form an. Die Düsenschlitze sind gefräst und die Unterseite soweit fertig bearbeitet:
Was noch fehlt ist der breite Schlitz, der den Ringkanal ansticht und als Auslass fungiert. Das hab noch nicht gemacht, weil ich bezüglich des Deckels noch nicht ganz mit der Planung fertig bin.Bin btw am überlegen wie ich den Kühler nennen werde. Noch hab ich mich aber nicht zu einem Nahmen für das Baby durch gerungen…
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25. Januar 2011 um 22:01 Uhr #878132
mymanu
TeilnehmerSieht interessant aus und gut gearbeitet hast du auch :respekt:
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25. Januar 2011 um 23:01 Uhr #878141
Thanatos
TeilnehmerSchaut gut aus! =)Darf ich mal fragen wie lange und breite diese Düsenschlitze sind? :)LGGregor
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26. Januar 2011 um 10:01 Uhr #878150
VJoe2max
TeilnehmerDie Schlitze sind jeweils 1,5mm breit und 17mm lang (gesamt mit Endradius). Von der durchflossenen Fläche her ist das nur wenig kleiner als der Querschnitt eines Wakü-Anschlusses mit Innendurchmesser 8mm. Die Schlitze sind auch nicht hauptsächlich für die Beschleunigungswirkung zuständig, sondern sollen (wie bei allen Schlitzdüsen) lediglich die Verteilung des Wassers in geeigneter Form bewerkstelligen. Ausschlaggebend für die gleichmäßige Beschleunigung bei akzeptablem Strömungswiderstand wird also eher sein, ob es mir gelingt die Bodenplatte so exakt zu schlitzen, dass die Düsenschlitze alle exakt über Kreuzungspunkten des Struktur zu liegen kommen. Für den Fall, dass der Widerstand zu groß wird, lasse ich mir die Option offen am Kreuzungspunkt der Düse noch eine Aufweitung des Querschnitts vorzunehmen. Das müsste von den realen Flächen- und geschätzten Druckverhältnissen her noch drin sein.
Hohe Beschleunigung des Kühlmittels im Bereich der Struktur und ein gutes Abströmverhalten durch einen strömungsgünstig geformten Ringkanal und gezielte Druckverteilung in der Struktur (durch die Ausfräsungen in der Düsenplatte) sind letztendlich die Punkte bei denen ich versuche mit meinen Mitteln das Beste raus zu holen. Außerdem versuche ich durch den symmetrischen Aufbau die sonst so beliebte (scheinbare) Optimierung auf eine bestimmte CPU-Form zu vermeiden und habe so als netten Nebeneffekt auch keine Probleme mit asymmetrischen Druckverhältnissen in der Struktur. Letztlich ist die Optimierung auf bestimmte DIE-Formen, meiner Ansicht nach, sowieso eher ein Marketing-Gag, denn sonst würden symmetrisch aufgebaute Kühler auf asymmetrischen CPUs bedeutend schlechter performen, was in der Realität aber nicht der Fall zu sein scheint. Man könnte in einer symmetrischen Struktur zwar auch eine Optimierung auf den ebenfalls symmetrisch aufgebauten Prüfstand sehen, aber die Realität zeigt wie gesagt, dass die Form der gekühlten Fläche offenbar höchstens kosmetischen Einfluss auf die Kühlleistung hat, wie zahlreiche Tests verschiedener kommerzieller Kühler auf Hardware und auf anderen Prüfständen mit unterschiedlich geformten DIE-Sims zeigen (zumindest wenn man sich im Rahmen tatsächlich vorkommender DIE-Formen bewegt). Ansonsten wäre nämlich unerklärlich warum einige symmetrisch oder nahezu symmetrisch aufgebaute Kühler auf einer Vielzahl von asymmetrischen CPUs in der Realität besser performen als speziell dafür „optimierte“ asymmetrisch aufgebaute Kühler, obwohl sie prinzipiell sehr ähnliche Strukturen und sonstige Randbedingungen aufweisen sind. Dafür spielen meiner Ansicht nach weiterhin vor allem andere Faktoren, wie die Strömungsgeschwindigkeitsverteilung in der Struktur, das Abströmverhalten und vor allem Restbodenstärke und Strukturfeinheit sowie statische Gesichtspunkte in der Konstruktion die bei Weitem ausschlaggebendere Rolle.
Was die Performance meines Kühlers, sowohl auf dem Prüfstand als auch auf realen CPUs, aber sicher etwas einschränken wird, sind meine beschränkten Möglichkeiten die geringste denkbare Restbodenstärke und die feinst mögliche Strukturbreite zu erreichen ohne die Pins in der Struktur beim Sägen zu verbiegen oder den Boden zu „weich“ werden zu lassen. Eine Strukturfeinheit und Restbodenstärke ala AC-Kryos werde ich jedenfalls nicht annähernd schaffen. Was ich bis jetzt noch gar nicht einschätzen kann, ist die Frage ob die Umlenkung der Strömung im Deckel sich negativ bemerkbar machen wird (nicht wegen der strömungstechnisch unvermeidlichen Krümmerverluste sondern wegen der Druckverteilung in der Düsenkammer). Evtl. werde ich daher mehrere Deckel anfertigen und mich dann nach Augenmaß und Gefühl für einen entscheiden den ich einschicken werde. Das erfordert natürlich eine universelle und austauschbare Halterung die auch noch optisch gefällig sein soll und mit meinen Mitteln zu fertigen ist. Damit bin ich planungsmäßig noch beschäftigt ;).
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27. Januar 2011 um 9:01 Uhr #878274
thethe
TeilnehmerVJoe2max;443955 said:
[…] Faktoren, wie die Strömungsgeschwindigkeitsverteilung in der Struktur, das Abströmverhalten und vor allem Restbodenstärke und Strukturfeinheit sowie statische Gesichtspunkte in der Konstruktion[…] geringste denkbare Restbodenstärke […] zu erreichenHallo Johannes,mit allergrößtem Interesse verfolge ich die Fortschritte der bisherigen Kontrahenden und arbeite daraufhin, mich zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einreihen zu können. Aber bisher bin ich schon insgesamt sehr tief beeindruckt, mit was für Ideen und Engagement hier gearbeitet wird. Für mich wird es sehr sehr schwer werden.Jetzt habe ich aber noch eine grundsätzlichere Frage, weil Du die „minimale Restbodenstärke“ so betonst, über die ich mir schon länger Gedanken mache, weiß aber nicht, ob sie hierhin gehört, daher im Spoiler:[SPOILER]Wenn man auf verschieden dicken Böden (sagen wir 0.5mm vs. 5mm) exakt die gleiche Pinstruktur aufbaut, dann macht sich doch nur die — sehr gute — Wärmeleitfähigkeit von E-Kupfer (etwa 400 W/(m·K)) negativ bemerkbar. Aber wie stark? Ihr nutzt 150 Watt Heizleistung auf dem Prüfstand und etwa das ist auch die Menge an Wärmeenergie, die Du per Wasser abtransportieren wirst. Damit ist die durchs Kupfer fließende Wärmemenge bestimmt. Wie kann ich nun in etwa den Einfluss des oben genannten Restbodenstärke-Unterschieds quantifizieren oder wenigstens grob schätzen? Sicher ist auch die Grundfläche (also Kontaktfläche) relevant, aber hier verläßt es mich. Kannst Du mir auf die Sprünge helfen?[/SPOILER]
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27. Januar 2011 um 20:01 Uhr #878343
tomsis
TeilnehmerDas lesen deiner Beiträge Joe macht echt spaß. Da wird man von Fachwissen regelrecht bombadiert:d:
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27. Januar 2011 um 23:01 Uhr #878354
VJoe2max
TeilnehmerHallo Hartmut,es freut mich zu hören, dass du dich auch am Wettbewerb beteiligen willst :). Die Frage zur Restbodenstärke ist natürlich berechtigt. Der Grund dafür, dass bei performanten Wasserkühlern eine geringere Restbodenstärke angestrebt wird, ist der absolute Wärmewiderstand Rth. Im Gegensatz zum spezifischen Wärmewiderstand der sich lediglich aus der Wärmeleitfähigkeit bestimmt, stellt der absolute Wärmewiderstand eine geometrieabhängige Kenngröße jedes Wärmeübertragenden Bauteils dar. Darin geht zum Einen die Querschnittsfläche die der Wärmestrom durchfließt, als auch auch die Länge der Wärmeleitstrecke, immer in Richtung des Temperaturgradienten ein. Eine geringe Restbodenstärke mindert daher den absoluten Wärmewiderstand den der Kühler dem Wärmestrom entgegenstellt. Am Übergang zu den Pins wird dann richtig kompliziert, da der Gradient dann nicht mehr nur in einer Richtung wirkt. Die Größe und Länge der Pins oder Finnen gehen dementsprechend ebenfalls in den absoluten Wärmewiderstand der Mikrostuktur ein. Eine geringen Restbodenstärke führt jedenfalls dazu, dass der absolute Wärmewiderstand bei einer ansonsten gegebenen Strukturfeinheit geringer wird. Begrenzt wird die Restbodenstärke in der Realität allerdings durch die mechanischen Eigenschaften von Kupfer. Sehr feine Pinfelder mit geringer Restbodenstärke sind mit spanenden Verfahren nur bis zu einem gewissen Limit herstellbar. Außerdem soll sich der Boden ja nicht konkav verbiegen und so den Wärmeübergang zwischen IHS und Kühlerboden verschlechtern. Ich hoffe die Erklärung ist erst mal ausreichend. Im Detail gibt es natürlich noch ein paar andere Gesichtspunkte die mit der Restbodenstärke einhergehen (z.B. die laterale Wärmeverteilungen etc.), aber wie sich in der Praxis gezeigt hat, ist die Minimierung der Restbodenstärke ein Weg die Kühlleistung deutlicher zu steigern als sie durch die Nebenwirkungen gesenkt wird, wenn die Kühlstruktur gut angeströmt wird. @Stefan: Danke für´s Lob 🙂
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29. Januar 2011 um 13:01 Uhr #878497
Obi Wan
Administratortomsis;444184 said:
Das lesen deiner Beiträge Joe macht echt spaß. Da wird man von Fachwissen regelrecht bombadiert:d:Johannes ist auch Wissenschaftler, dass gehört zu seinem Job, genau zu sein 😉
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31. Januar 2011 um 10:01 Uhr #878648
VJoe2max
TeilnehmerZum Thema Genauigkeit: An das Sägen des Pinfelds im Kühlerboden habe ich mich auf Grund mangelnder Erfahrung im Umgang mit der Säge noch nicht gewagt und habe daher erst mal Parameter (Drehzahl, Anschläge, Zustellung usw.) ausprobiert und dann noch ein ganz kleines Probe Pinfeld mit der Schnitttiefe gesägt die auch im Kühler eingestellt werden soll, um die Stabilität der Pins zu testen. Eine ganz feine Probelamelle mit 0,25mm Breite ist auch zu sehen, aber das ist kühltechnisch sinnlos und führt, wie man sieht beim Quersschlitzen zu Verbiegungen:
Die Kantenlänge der Pins in der Draufsicht beträgt effektiv 0,75mm und das ist bei einer Sägetiefe von 2,7mm noch stabil genug, um überschliffen werden zu können und auch, um die später folgende Oberflächenbehandlung mit Glasperlen zu überstehen. Eigentlich wären etwas dickere Pins gar nicht so schlecht, aber ich habe das Maß mit bedacht so gewählt, damit ich noch verhältnismäßig große Querschnitte für das Medium in die Struktur erhalte. Das Maß ist gerade so die Grenze die einerseits verhältnismäßig viel Einströmquerschnitt und anderseits noch genügend Stabilität bietet. Im Kühlerboden wir´s allerdings noch etwas haariger mit dem Sägen, da ich für jeden Schnitt die Anschläge verstellen muss, und weil die Restbodenstärke geringer ist, was beim Querschlitzen geringe Zustellungen erfordert, damit sich die Pins nicht am Ansatz verbiegen. Ansonsten wird der Kühler insgesamt zu restriktiv. Im Nachhinein betrachtet wäre es Fertigungstechnisch vllt. schlauer gewesen eine 3mm dicke Bodenplatte zu nutzen und den Ringkanal dafür in der Düsenplatte tiefer zu machen…
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1. Februar 2011 um 21:02 Uhr #878876
VJoe2max
TeilnehmerNun gut – muss ich halt doppelposten… :+Nach dem Probestück hab ich mich gestern und heute abend jeweils ne Stunde an die Fräse gestellt und angefangen die Pinstruktur für den Kühlerboden zu sägen. Man glaubt es kaum aber das hier dauerte echt lange:
Wobei man sagen muss, dass das Hauptproblem dabei das große Sägeblatt im Konflikt mit den Rändern der Ringnut darstellt. Der Boden ist zwar so bemessen, dass es mit dem Sägeblatt passt, aber man muss verdammt aufpassen, dass man nicht mit dem Rand kollidiert. Deshalb kann man hier nur ganz langsam sägen. Eine 3mm dicke Bodenplatte und dafür eine tiefer versenkte Ringnut in der Düsenplatte wäre definitiv besser zu bearbeiten gewesen, aber der Funktion tut´s so auch keinen Abbruch. Mit aufgelegter Düsenplatte erkennt man schon so langsam wie das später aussehen wird:
Während des Sägens selbst hab ich leider keine Bilder gemacht. Falls ich dran denke hol ich das nach, wenn die zweite Richtung geschlitzt wird ;). Btw. möchte ich noch ein praktisches Messmittel vorstellen, das sich bei dieser Aktion nicht zum ersten mal sehr bewährt hat. Es handelt sich um eine elektronische Wasserwaage mit der man seine Werkstücke oder kippbare Spannmittel auf 0,1° genau einstellen kann:
Da ich in zwei Etappen gesägt habe und der Kühlerboden dazwischen um 180° gedreht werden musste, war das sehr segensreich. Nur so konnte ich ein sichere Einspannung gewährleisten und habe trotzen perfekt parallele Rillen geschafft. Das Ausrichten wäre ohne so ein praktisches Hilfsmittel deutlich aufwändiger gewesen.
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1. Februar 2011 um 21:02 Uhr #878879
loony
TeilnehmerMan, Johannes… ich höre sofort auf, meinen Trivialschrott weiter zu bauen… 🙁 :D.
Ich habe ja nun auch eine Aufnahme für die kleine Kreissäge, aber ich sehe keine Chance, es nur annähernd so perfekt zu bauen, wie du.Ist das die Wahrheit von Anfänger zu HighEnd Fortgeschrittener??
(Nein, ich bin nicht frustriert, aber die Möglichkeiten dieser Maschinen mit der Hand nachzubauen, ist erstrebenswert, aber im Ergebnis unmöglich :-), noch nicht einmal annähernd 😉 -
1. Februar 2011 um 22:02 Uhr #878887
mymanu
TeilnehmerSehr schöne Arbeit da muss ich mich richtig anstrengen, wenn ich an diese Präzision an Genauigkeit kommen will. :-k
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2. Februar 2011 um 11:02 Uhr #878942
Matt93
TeilnehmerHey Joe!Erstmal grandioser Worklog!Wenn das so weiter geht bist du meiner Meinung nach ganz vorne dabei! ;)Ich würde auch gerne mitmachen aber leider abe ich derzeit weder Zeit noch Geld und habe auf (noch) keine CNC Fräse daheim :(Allerdings habe ich selbst mal ein kleines Projekt gestartet…Ist ein Entwurf in MegaCAD 2010 gezeichnet.Der Kühler ist in 3 „Schichten“ unterteilt und das Wasser wird von unten nach oben durchgepumpt.Bilder hänge ich noch an.Halterung wird aus 2mm/3mm VA Blech gefertig und die 3 „Schichten“ aus Cu. Kühler wär für meinen i7 (Sockel 1366).Meine Frage ist ob das alles so funktionieren könnte und was deine Meinung dazu ist. ;)Dieser Kühler wird eventuell nächstes Jahr zum Wettbewerb gefertig ;)MfG Matt[SPOILER][/SPOILER]
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2. Februar 2011 um 12:02 Uhr #878940
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2. Februar 2011 um 19:02 Uhr #878964
psahgks
TeilnehmerIch sehs jetzt erst…
Sieht ja geil aus, Johannes. :d:Wie willst du das Wasser ausfließen lassen ?
Das ist ja immer die spannende Frage bei Kühlern mit zentralem Einlass und Ringfoermiger Sammlernut. Ich stand ja selber beim Sternkühler vor dem Problem ( Lösung existiert in meinem Kopf ;D ).
mfg Lutz
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2. Februar 2011 um 20:02 Uhr #878965
VJoe2max
TeilnehmerBin noch nicht 100%ig schlüssig, wie ich´s machen werde – deshalb hab die Düsenplatte auch noch nicht angebohrt ;). Ich will auf jeden Fall versuchen den Querschnitt für den Abfluss möglichst groß und symmetrisch zu halten.
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2. Februar 2011 um 21:02 Uhr #878972
Oma-Hans
TeilnehmerWas für eine Restbodenstärker hast du geplant? (sorry falls es schon im Text steht, hab leider nur Zeit zum Bildergucken)Grüße, Jens
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2. Februar 2011 um 22:02 Uhr #878978
VJoe2max
TeilnehmerGesägt ist die Struktur auf 0,6mm Rebo. Mit dem Bodenschliff wird´s am Ende wohl noch ein klein wenig dünner werden. Trotzdem bin ich da jetzt schon hart am Limit dessen was ich mit meinen Mitteln machen kann.Es werden jetzt im Übrigen doch beachtlich viele Pins -> insg. 196 quadratische Pins mit 0,8mm Kantenlänge und einer Höhe von 2,7mm plus vier kleine Segmente mit länglichen Finnen :devil:Noch hab ich aber erst 3/4 des Pinfelds fertig. Acht Quernuten sind schon gesägt. Hier bin ich grad an der ersten Quernut gewesen:
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2. Februar 2011 um 23:02 Uhr #878980
VJoe2max
TeilnehmerMinimale Gratbildung hab ich schon, aber das nicht der Rede wert. Man kann´s fühlen und im Schräglicht auch ein bisschen sehen aber es ist absolut undramatisch. Die Struktur wird sowieso noch glasgeperlt – dann hat sich das auch ;).
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2. Februar 2011 um 23:02 Uhr #878979
Freaka
TeilnehmerWirklich geniale Arbeit Joe. Sehr schöne Struktur und bin schon auf die Leistung des Kühlers gespannt. Kriegst du das gratlos hin mit dem Kreissägeblatt oder musst du noch etwas entgraten?
[SPOILER]Den Winkelmesser kenn ich, allerdings für eine andere Anwendung 😀 http://www.the-racing-shop.de/shop/product_info.php?info=p900_Digitaler-Sturzmesser—Set-Up-Einstellscheiben-Set–Magnetisch-.html%5B/SPOILER%5D
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3. Februar 2011 um 2:02 Uhr #878987
Horstelin
Teilnehmerhui, <0,6mm das wird dünn 😀
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3. Februar 2011 um 8:02 Uhr #878999
thethe
TeilnehmerEin Wort: begeistert!Wie dick ist eigentlich Dein Sägeblatt und welcher Durchmesser? Oder steht das hier schon und ich bin blind? Sonst könntest Du ja bei Gelegenheit das Sägeblatt und den Schaft im Startpost bei den Werkzeugen aufnehmen. Ist ja immerhin eines der wichtigsten Werkzeuge für Deinen Kühler.
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3. Februar 2011 um 9:02 Uhr #879012
VJoe2max
TeilnehmerHorstelin;444886 said:
hui, <0,6mm das wird dünn :DDas ist noch voll im Rahmen. Wirklich kritisch wird´s erst wenn man noch tiefer einsägt. Das Problem dabei wäre noch nichtmal, dass die Abdrückkräfte des Blattes den Boden verformen, denn das passiert erst bei ca. 0,3 bis 0,2mm Rebo, sondern dass die Pins beim Sägen mit dem Boden zusammen verbogen werden könnten. Da ich nicht mit massiver Kühlschmierung sondern nur mit Schneidöl arbeite ist mir das zu riskant noch tiefer einzusägen. Damit sich der Boden später unter Belastung nicht zu stark verzieht dürften 0,5mm bei der freien Spannweite meiner Konstruktion sowieso schon das noch vertretbare Limit sein. Die Düsenplatte unterstützt das Pinfeld zwar etwas, aber auch die ist im Bereich des Düsenkreuzes recht dünn und durch die Schlitze dort auch nicht tragfähig. Für CPUs ohne IHS wäre diese Konstruktion daher zu gewagt, aber mit IHS sehe ich da keine Probleme.
thethe said:
Ein Wort: begeistert!Wie dick ist eigentlich Dein Sägeblatt und welcher Durchmesser? Oder steht das hier schon und ich bin blind? Sonst könntest Du ja bei Gelegenheit das Sägeblatt und den Schaft im Startpost bei den Werkzeugen aufnehmen. Ist ja immerhin eines der wichtigsten Werkzeuge für Deinen Kühler.Vielen Dank! :)Das Sägeblatt ist ein handelsübliches Proxxon HSS-Sägeblatt (Art. Nr. 28020) mit 0,5mm Schnittbreite und (leider) 50mm Durchmesser. Besser wäre ein 40mm Blatt gewesen, aber momentan hab ich keins und so billig sind die in guter Qualität leider nicht. Ein Extra-Bildchen kann ich noch machen. Hier sieht man es aber auch schon ganz gut: Sägeblattaufnahmen-Thread
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3. Februar 2011 um 16:02 Uhr #879114
Audiodude
TeilnehmerKompliment VJoe2max,
das sieht schon fast nach Kunsthandwerk aus!
Gefällt mir ausserordentlich!
Greetz Audiodude
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3. Februar 2011 um 18:02 Uhr #879150
loony
TeilnehmerVJoe2max;444876 said:
Gesägt ist die Struktur auf 0,6mm Rebo. Mit dem Bodenschliff wird´s am Ende wohl noch ein klein wenig dünner werden. Trotzdem bin ich da jetzt schon hart am Limit dessen was ich mit meinen Mitteln machen kann.Es werden jetzt im Übrigen doch beachtlich viele Pins -> insg. 196 quadratische Pins mit 0,8mm Kantenlänge und einer Höhe von 2,7mm plus vier kleine Segmente mit länglichen Finnen :devil:Noch hab ich aber erst 3/4 des Pinfelds fertig. Acht Quernuten sind schon gesägt. Hier bin ich grad an der ersten Quernut gewesen:In jedem Foyer eines metallverabeitenden Betriebes würde dieses Bild in 3m x 3m eine gute Figur machen… auch die Arbeit ist ausserordentlich präzise, Kompliment!! :respekt: :respekt:
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3. Februar 2011 um 18:02 Uhr #879145
phil68
TeilnehmerHier stimmt einfach Alles! Immer wieder schön, deine Arbeiten und die passenden Erklärungen :d:
Irgendwann haben wir dich „weggelobt“ 😀 …aber du lässt uns ja keine Wahl!
Grüße Dirk
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3. Februar 2011 um 18:02 Uhr #879146
loony
TeilnehmerVJoe2max;444876 said:
Gesägt ist die Struktur auf 0,6mm Rebo. Mit dem Bodenschliff wird´s am Ende wohl noch ein klein wenig dünner werden. Trotzdem bin ich da jetzt schon hart am Limit dessen was ich mit meinen Mitteln machen kann.Es werden jetzt im Übrigen doch beachtlich viele Pins -> insg. 196 quadratische Pins mit 0,8mm Kantenlänge und einer Höhe von 2,7mm plus vier kleine Segmente mit länglichen Finnen :devil:Noch hab ich aber erst 3/4 des Pinfelds fertig. Acht Quernuten sind schon gesägt. Hier bin ich grad an der ersten Quernut gewesen:Johannes, dieses Bild müsste in jedem Eingangsbereich eines metallverarbeiteten Betriebes glanzvoll zur Geltung kommen, 3m x 3m :respekt: :respekt:
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3. Februar 2011 um 22:02 Uhr #879211
TheAxe
TeilnehmerSieht gut aus ! 🙂 Respekt!
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4. Februar 2011 um 19:02 Uhr #879274
VJoe2max
TeilnehmerVielen Dank für´s Lob allerseits! :)Zunächst mal war noch ein Bild vom Sägeblatt gewünscht – das liefere ich hiermit nach:
Edit: Mir fällt gerade erst auf, das auf dem Blatt 0,56mm steht. Misst man aber nach ist es bestenfalls 0,51 mm dick. Die Schnitt ist nur minimal breiter. Das ergibt sich jedenfalls wenn man die gemessene Pindicke die Gesamtlänge des Pinfelds nimmt um die Nutenbreite auszurechnen – mit dem Messchieber kommt man mit der Innenmaß-Seite nicht gut ran. Die Pinstruktur ist inzwischen fertig gesägt und natürlich will ich euch die Bilder davon nicht vorenthalten:
Wie man sieht ist der Boden der Ringnut noch nicht perfekt, weshalb sie nochmal ganz leicht überfräst wurde, bevor es am WE zum Stahlen ins Labor geht:
Ein Blick bei schlechtem Kunstlicht durch die Kreuzdüse in die Pinstrukur zeigt, dass das Wasser einen schönen Wald an Pins vor sich hat wenn es die Schlitze passiert hat:
Die Asymmetrie kommt btw von der schrägen Blickrichtung ;). Für diejenigen die vllt. kein so gutes Augenmaß haben und daher schlecht einschätzen können wie fein die Struktur ist, habe ich mal ein Vergleichsfoto mit den Boden zweier bekannter kommerzieller Kühler gemacht. Von Links nach Rechts: ALC NexXxos XP rev. 2 | mein noch namenloser Eigenbau | AC Cuplex XT di:
Das innere Pinfeld des Cuplex XT di ist abgesehen von den Ausfräsungen für Mittelplatte und Überströmkanäle von den Dimensionen her meinem sehr ähnlich. Nur ist meins 1,5mm nach unten abgesetzt, um 45° gedreht, der Ringkanal ist strömungsgünstiger ausgeformt und die Struktur hat weniger als die Hälfte der Restbodenstärke des XT di :devil:.
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4. Februar 2011 um 19:02 Uhr #879277
Obi Wan
Administratorich bin echt von den Socken, was man heute alles ohne große Maschinen herstellen kann.Johannes, das Ding würde ich dir glatt abkaufen :DDa es fast fertig ist, solltest du schon mal über einen Namen nachdenken 😉
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4. Februar 2011 um 19:02 Uhr #879276
loony
Teilnehmerwow, ganz ehrlich… hammer!!! :respekt: :respekt:
(Jedes neue Bild von dir lässt meine Motivation, was einigermaßen vernünftiges zu bauen, gegen Null streben). 🙁 -
4. Februar 2011 um 19:02 Uhr #879278
Rabauke
TeilnehmerHut ab!:respekt:
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4. Februar 2011 um 20:02 Uhr #879280
mymanu
TeilnehmerAlso die Bodenplatte sieht wie gekauft aus, sehr genau Arbeit:respekt:
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4. Februar 2011 um 20:02 Uhr #879279
VJoe2max
TeilnehmerVielen Dank! 🙂 Freut mich, dass euch die Bodenplatte gefällt.
Obi Wan;445181 said:
Da es fast fertig ist, solltest du schon mal über einen Namen nachdenken 😉Von „fertig“ bin ich noch weit entfernt. Der Boden muss noch gestrahlt werden, die Durchlässe der Düsenplatte müssen gefertigt werden, der Deckel muss gefräst werden und die Verschraubung muss realisiert werden.Der schwierigste Teil kommt aber sowieso erst noch – die Halterung. Ich hasse den Bau von Halterungen. Das ist immer eine Viechsarbeit und sieht nie so gut aus wie gestanzt, gelasert oder CNC-gefräst…. So gut feilen wie psahgks und loony kann ich glaub nicht.Trotzdem denk ich natürlich über einen passenden Namen nach ;).
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4. Februar 2011 um 21:02 Uhr #879290
Patty
TeilnehmerMann mann mann, tolle Arbeit! :d: Wirklich sehr präzise.
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5. Februar 2011 um 2:02 Uhr #879307
Axl
TeilnehmerEinfach nur Super GEIL :d::d::d::d::d::d::d::d::d::d:
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5. Februar 2011 um 8:02 Uhr #879311
psahgks
TeilnehmerVJoe2max;445183 said:
Der schwierigste Teil kommt aber sowieso erst noch – die Halterung. Ich hasse den Bau von Halterungen. Das ist immer eine Viechsarbeit und sieht nie so gut aus wie gestanzt, gelasert oder CNC-gefräst….Kenne ich, mir gehts bei jedem Kuehler genau so. Daher haben auch nicht alle meiner Kühler eine Halterung…8-[
VJoe2max;445183 said:
So gut feilen wie psahgks und loony kann ich glaub nicht.Das wuerd ich nicht unbedingt sagen, aber vor allem Rundungen sind verdammt schwer gleichmaeßig zu feilen..
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5. Februar 2011 um 9:02 Uhr #879316
littledevil
TeilnehmerHammer :d::respekt:
Der mittelste Kühler sieht schon jetzt schöner als die anderen beiden aus =D>
0,56mm ist für ein Sägeblatt ja wahnsinnig dünn 😯
Vielleicht ist die Angabe 0,56mm schon für den Schnitt gerechnet :-kIst alles supi mini -ich arbeite grad eher mit 230er Sägeblättern 😀
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5. Februar 2011 um 9:02 Uhr #879313
dudu
TeilnehmerDas sieht wirklich sehr gut aus.
Ich hätte nicht gedacht, dass man mit einem Sägeblatt eine solche feine Pinstruktur fertigen kann… Es wird in der industriellen Fertigung immer von Erodierung gesprochen, um so feine Strukturen zu erzeugen.
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5. Februar 2011 um 11:02 Uhr #879332
VJoe2max
TeilnehmerVielen Dank euch allen! :)Aber wartet erst mal ab wenn die CNC-Leute (tomsis, Gregor & Patrick und Urs) richtig loslegen – da wird´s noch viel präzisere und schönere Kühlerböden zu bestaunen geben ;).
dudu;445218 said:
Ich hätte nicht gedacht, dass man mit einem Sägeblatt eine solche feine Pinstruktur fertigen kann… Es wird in der industriellen Fertigung immer von Erodierung gesprochen, um so feine Strukturen zu erzeugen.Die kommerziellen Kühler sind auch fast alle mit Kreissägeblättern gesägt – wäre viel zu teuer die zu erodieren, da Erodierwerkzeuge recht schnell verschleißen und sich bei so schmalen Kanälen mit jedem Kühler die Kanalbreite verändern würde. Außerdem ist Senkerodieren auch nicht grad schneller als Sägen. Drahterodieren käme bei der Form nicht in Frage, aber auch das wäre für Serienfertigung zu teuer. Was es noch gibt, sind geschmiedete bzw. fließgepresste Kühlerböden und natürlich Kanalkühler die mit Schaftfräsern bearbeitet werden, aber die haben dann keine so feinen Kanäle.Würde man mit einer präziserem Maschine und besseren Sägeblättern arbeiten könnte man auch mehrere Sägeblätter parallel aufspannen. Das erfordert aber eine sehr stabile Sägeblattaufnahme (evtl. mit Gegenlager). Ansonsten werden die Abdrückkräfte immer höher und das Werkzeug verkantet oder schneidest bogenförmig. Hier noch ein Bildchen mit Markierungen wie ich die Auslasskonfiguration in der Düsenplatte nun vorgesehen habe:
Die zwei Auslässe werden dann über der Düsenplatte im Deckel zusammengeführt. Ich verspreche mir davon ein symmetrisches Strömungsfeld im Ringkanal über das der Kühler zwar eine gewisse Vorzugsrichtung durch das Abströmverhalten erhält, die aber Mittelpunktsymmetrisch wirkt.Man muss dazu sagen, dass das natürlich auch nichts Neues ist, aber es wird selten konsequent umgesetzt. Bis jetzt ist eigentlich nur die Kreuzdüse etwas was ich bisher noch nirgends in der Form umgesetzt gesehen habe…. vllt. hab ich´s bisher auch nur übersehen – lasse mich gern eines Besseren belehren ;).Und weil´s so gut ankam noch ein Ausschnitt vom Vergleichsbildchen :D:
Bisschen sieht man die Rattermarken vom Radiusfräser im Ringkanal schon, aber das wird nach dem Strahlen hoffentlich nicht mehr so deutlich sein. Im Endeffekt ist´s ja egal, da man´s später sowieso nicht mehr sieht und die Funktion nicht beeinträchtigt wird.
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5. Februar 2011 um 11:02 Uhr #879333
McTrevor
TeilnehmerVJoe2max;445238 said:
Hier noch ein Bildchen mit Markierungen wie ich die Auslasskonfiguration in der Düsenplatte nun vorgesehen habe:[SPOILER]
[/SPOILER]
Ich hatte mich schon gefragt, wie das Wasser wieder aus dem Kühler rauskommen soll. 😀 Wären noch zwei Öffnungen im Sinne der Symmetrie nicht noch besser? Man bedenke auch, daß das Highflow-technisch besser wäre! 😆
Bis dann denn!
McTrevor
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5. Februar 2011 um 12:02 Uhr #879347
VJoe2max
TeilnehmerHighFlow-technisch wäre der Kühler schon durch das prinzipielle Vorhandensein einer Düse ein Todeskandidat 😀 Die Struktur ist recht fein und sicher nicht ganz unrestriktiv – das führt hoffentlich auch zur gewünschten guten Kühlleistung, aber man sollte sicherstellen, dass das Wasser danach vernünftig abströmen kann. Strömungsoptimierungen nach dem Passieren der Beschleunigungselemente und der Kühlstruktur haben jedenfalls nichts mit HighFlow zu tun. HighFlow bedeutet ja, dass fehlende Strömungsgeschwindigkeit in groben Strukturen durch unmäßig durchsatzstarke und laute Pumpen ausgeglichen werden muss, um trotzdem noch Strömungsgeschwindigkeiten zu erhalten die zu Kühlleistungen führen die sich richtigen Kühlern zumindest annähern. Kompromisslos auf HighFlow getrimmte Kühler schaffen natürlich selbst das nicht – mal ganz abgesehen davon, dass die nötigen Turbo-Pumpen das Wasser auch noch schön zusätzlich aufheizen ….Das alles kann man meiner Konstruktion aber denke ich keineswegs vorwerfen ;). Wenn man aber zu geringe Querschnitte im Auslassbereich nutzt wird sich das Potential der Struktur nicht voll entfalten können, da die Wege länger werden und weil u.U. ein gewisser Gegendruck durch die Strömungswiderstände am Auslass verursacht wird, der die Strömungsgeschwindigkeit in der Struktur begrenzen könnte – das sollte man vermeiden wenn man gute Kühlleistung will – völlig unabhängig vom Durchfluss ;).Auf den Durchfluss haben solche Maßnahmen meiner Ansicht nach sowieso keinen großen Einfluss, denn der bestimmt sich, wie gesagt, im Wesentlichen durch die Struktur oder die Düsen.Aber selbst wenn er davon profitiert ist das letztlich nicht ausschlaggebend, denn von Durchfluss kann man sich nichts kaufen. Was zählt ist der Turbulenzgrad (sprich Strömungsgeschwindigkeit und/oder Überwindung der Grenzschicht durch Stauströmung) in der Kühlstruktur sowie deren Oberfläche und die Wärmeleitwege. Nur wenn der Auslass kleiner als der Einlass wäre, würde sich das wirklich ungünstig auswirken. Spätestens am Auslassgewinde hat man sowieso wieder einen gewisse Querschnittsverengung, aber im Kühler ist die Düse und die Struktur die engste Stelle – und so soll es sein. In einem HighFlow-Kühler wäre das nicht der Fall ;). Mit den zwei Öffnung kann man halt schön das Abströmverhalten steuern und die Flusswege im Ringkanal kurz halten. Vier Öffnungen sind nicht möglich, weil ich dann mit der Einlasskonstruktion in Konflikt gerate. Wäre das nicht der Fall, könnte man das zwar machen, aber ich glaube nicht dass das irgendwelche Vorteile bringen würde. Auch die Konfiguration mit zwei Auslässen ist allerhöchstens ne Optimierung. Der einzige Effekt den das hat ist wie gesagt einen gewisse Vorzugsrichtung trotz des symmetrischen Pinfelds. Ob das aber messbare Auswirkungen auf die Kühlleistungsverteilung im Pinfeld hat wage ich zu bezweifeln – minimal vllt.
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5. Februar 2011 um 13:02 Uhr #879350
patrick171
TeilnehmerNa das sieht doch schon sehr gut aus bei dir. (:
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5. Februar 2011 um 17:02 Uhr #879400
tomsis
TeilnehmerWOW, mir fehlen die Worte. Da is man mal ein paar Tage net da und schon ist die gesammte konkurenz so weit gekommen. Aber Dein Kühlerboden brauch sich vor der kommerziellen konkurenz nicht verstecken, der sieht wirklich besser aus. :d::d:
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7. Februar 2011 um 23:02 Uhr #879582
VJoe2max
TeilnehmerTHX :)Das Strahlen der Bodenplatte habe ich nun doch erst mal sein gelassen, weil sicher noch die eine oder andere Nacharbeit am Boden erforderlich ist und die Oberfläche dabei wieder schaden nehmen könnte. Das mach doch lieber ganz am Schluss. Stattdessen hab ich mal die Auslass-Durchbrüche in der Düsenplatte grob gefräst:
Den Feinschliff werde ich da später noch von Hand machen und habe die Durchbrüche daher noch nicht ganz auf Endmaß gefräst.
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7. Februar 2011 um 23:02 Uhr #879584
loony
TeilnehmerVJoe2max;445508 said:
Den Feinschliff werde ich da später noch von Hand machen……Das scheint ja wieder modern zu werden, das Feilen meine ich :D.Ihr dürft mich dann ruhig Trendsetter nennen 😆 Sieht schon richtig nach Kühler aus, wenn ich das richtig verstehe, arbeitest du dann mit zwei Dichtungen auf zwei Ebenen, oder?
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8. Februar 2011 um 6:02 Uhr #879585
McTrevor
Teilnehmerloony;445510 said:
Sieht schon richtig nach Kühler aus, wenn ich das richtig verstehe, arbeitest du dann mit zwei Dichtungen auf zwei Ebenen, oder?Zwischen der Düsenplatte und dem Deckel alleine könnten meiner Meinung nach schon zwei Dichtungsringe hin. Ein- und Ausfluss kann man ja auch noch trennen. Aber das ist vermutlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Bis dann denn!
McTrevor
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8. Februar 2011 um 10:02 Uhr #879607
loony
Teilnehmerich habs verstanden 🙂
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8. Februar 2011 um 10:02 Uhr #879604
VJoe2max
Teilnehmerloony;445510 said:
Sieht schon richtig nach Kühler aus, wenn ich das richtig verstehe, arbeitest du dann mit zwei Dichtungen auf zwei Ebenen, oder?Es werden drei Dichtungen auf zwei Ebenen ;).
McTrevor said:
Zwischen der Düsenplatte und dem Deckel alleine könnten meiner Meinung nach schon zwei Dichtungsringe hin. Ein- und Ausfluss kann man ja auch noch trennen. Aber das ist vermutlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.Die Nut für den Einlassdichtring ist ja schon da. Für die Abdichtung nach außen kommt noch eine Nut in den Deckel. Es gibt also drei O-Ring-Nuten – je eine in Boden, Düsenplatte und Deckel. Dass ich den oberen äußeren Dichtring in den Deckel setze hat zwei Gründe. Zum einen ist die Düsenplatte am Rand nicht so dick und zum zweiten fräst sich´s im POM-Deckel einfach leichter ;). Bei anderen Kühlern spart man sich in der Tat manchmal die Abdichtung zwischen Ein und Auslass, wenn man ebene Stoßflächen verwendet (siehe NexXxos XP oder Cuplex XT di). Wenn es da überhaupt zu direktem Medienfluss zwischen Ein- und Auslass im Spalt zwischen den Platten kommt, ist er minimal. Man könnte sich diese Abdichtung unter dem Aspekt also sparen.Bei mir hat der innere Dichtring mehr den Zweck eine Federwirkung als gespanntes Gegenlager und zu der schwimmenden Lagerung der Düsenplatte zwischen den zwei äußeren O-Ringen zu bewirken. So soll die Gefahr gebannt werden, dass die dünne Bodenkontur unter Belastung konkav wird. Die Federkraft des inneren O-Rings soll, wenn es gut läuft, gerade so viel Vorspannung auf den Boden bringen, dass er unter Belastung wirklich plan aufliegt. Der Durchmesser des O-Rings ist so bemessen, dass er gut innerhalb der Kantenlängen eines IHS liegt und das Pinfeld um den Kern herum auf den IHS drückt. Hab die Düsenplatte ohne Bodenplatte mal auf einen defekten LGA 775 P4 gelegt:
Im Kernbereich sollte der Boden dann im Idealfall nahezu ideal plan aufliegen. Durchgerechnet hab ich das allerdings nicht. Im Notfall kann man mit Dicke oder Härte des inneren O-Rings noch ein wenig spielen. Die Fertigungspräzision reicht sowieso nicht, dass man da perfekt hinkommen könnte. Es geht mir einfach darum das Biegemoment, das auf den Boden wirkt und diesen, bei einer so dünnen Bodenplatte, unvermeidlicher Weise etwas konkav verbiegen würde, zu begrenzen. Die Steifigkeit der Bodenplatte nimmt zur Mitte hin durch den tiefen Ringkanal stark ab, dass die klassische Vorspannung mit dem kleinen Hebelarm zwischen den Schrauben und dem äußeren O-Ring nicht reichen wird, um eine leichte konvexe Vorspannung aufzubauen und die Stützwirkung der Düsenplatte allein ist auch nicht unbegrenzt, da sie im fraglichen Bereich auch nicht gerade dick ist. Durch Abstützung der Düsenplatte von oben wird aber ein direkter Gegendruck aufgebaut der der Verbiegung entgegenwirkt. Eine sichtbare konvexe Bodenvorspannung, bei der der Boden selbst über ein große Spannweite hinweg als Feder wirkt, wie es bei einigen kommerziellen Kühlern praktiziert wird, will ich aber nicht erreichen. So etwas halte ich in den meisten Fällen für kontraproduktiv. Ich gehe grundsätzlich von einem planen IHS aus. Auf den Prüfstand ist das sowieso gegeben aber auch auf einer realen CPU sollte die Zeit der verbogenen IHS irgendwann mal ein Ende haben. Wenn nicht muss man halt schleifen.Die direkte feste Abstützung des Kernbereichs wie beim Alphacool Yellowstone geht btw. nicht, da die Düsenplatte bei mir außen ja schwimmend gelagert ist und nicht wie beim Yellostone fest im massiven Deckel integriert ist. ^ ^ vllt. bisschen kompliziert erklärt, aber ich denke für mechanisch vorgebildete gut verständlich.
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8. Februar 2011 um 19:02 Uhr #879684
McTrevor
Teilnehmerdudu;445611 said:
Wie stehst du dazu, 4 Durchgangsfräsungen zu machen?Die Abstützung ist durch den O-Ring ja gegeben.Spontan würde ich mutmaßen, dass somit ein homogeneres Abfließverhalten in der Pin-Struktur entsteht und der Kühler dadurch auch keine eventuelle Vorzugsrichtung aufweist.Jupp, das habe ich mich auch gefragt. Auch wenn der oben von mir genannte Highflow-Effekt natürlich nicht ernst gemeint war, so denke ich auch, daß es strömungstechnisch aufgrund der Symmetrie besser wäre. Allerdings bin ich alles andere als bewandert auf dem Gebiet. :DBis dann denn!McTrevor
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8. Februar 2011 um 19:02 Uhr #879682
dudu
TeilnehmerWie stehst du dazu, 4 Durchgangsfräsungen zu machen?
Die Abstützung ist durch den O-Ring ja gegeben.Spontan würde ich mutmaßen, dass somit ein homogeneres Abfließverhalten in der Pin-Struktur entsteht und der Kühler dadurch auch keine eventuelle Vorzugsrichtung aufweist.
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8. Februar 2011 um 21:02 Uhr #879698
dudu
TeilnehmerAlso durchflusstechnisch dürfte es kaum messbare Verbesserungen geben, da der „Flaschenhals“ die Kreuzdüse und die Pin-Struktur ist…
Na mal schauen, was der Herr Erbauer =D> sagt.
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8. Februar 2011 um 23:02 Uhr #879703
VJoe2max
TeilnehmerVier Durchlässe hätten den Nachteil, dass das Gewinde für den Einlass zwingend in der Mitte sitzen muss. Damit wäre der Kühler bereits inkompatibel zu den Anschlüssen des Prüfstands und man müsste mit Adaptern arbeiten, da die Anschlüsse zu nah bei einander säßen, wenn ich das Auslass-Gewinde nicht diagonal in eine Ecke setze. Die Kantenlänge beträgt ja nur 49x49mm groß – da sähe so eine Anordnung imo auch ziemlich doof aus. Deshalb will ich lieber ein klassische Anschlussanordnung mit genügend Abstand zwischen den Gewinden und einer symmetrischen Optik.Im Endeffekt ist es nicht besonders relevant ob nun zwei oder vier Durchlässe in der Düsenplatte vorhanden sind, denn letztendlich werden die Teilströme zum Anschluss hin sowieso wieder zusammen geführt. Den Effekt einer Vorzugsrichtung der Strömung der sich bei zwei Durchlässen durch ungleiche Druckverhältnisse im Ringkanal ergibt schätze ich jedenfalls als recht gering ein. Für die Kühlperformance ist das letztendlich mit Sicherheit nicht relevant.
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9. Februar 2011 um 16:02 Uhr #879773
dudu
TeilnehmerHmm, das mit dem zentralen Einlass ist dann in der Tat ungünstig stimmt.
Schade, dass der Prüfstand mit der mittigen Platzierung nicht wirklich harmoniert. Sonst wäre ja ein Vergleich beider Varianten relativ einfach, in dem man die Mittelplatte wechselt…
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9. Februar 2011 um 17:02 Uhr #879789
VJoe2max
TeilnehmerDer Prüfstand ist extra so ausgelegt, das zentrale Anschlüsse kein Problem darstellen ;). Allerdings wird aufgrund der dicken Schläuche ein gewisser Mindestabstand der Anschlüsse benötigt. Ansonsten müssen 45°-Adapter genutzt werden. Mein Kühler ist aber flächenmäßig so klein, dass es extrem knapp würde, wenn ich einen mittigen Einlass und den Auslass parallel zur Kante verschoben vorsehe. Mit sehr schmalen Anschlüssen oder Tüllen wäre es kein Problem, aber ich finde auch einfach die Optik schlecht mit mittigem Einlass. Außerdem kommen mir Tüllen nicht in die Wakü. Schon mit noch relativ schmalen 13/10er Anschlüssen geht das einfach nicht mehr. Ich versuche dir mal die Problematik mit 13/10er Anschlüssen von EK zu verdeutlichen:Kantenparallel mit Mitteleinlass – das passt nicht:
Diagonal mit Mitteleinlass – passt, sieht aber auch doof aus:
Kantenparallel mit Abstand und versetztem Einlass – so ist es geplant:
Ob die Düsenplatte nun zwei oder vier Durchbrüche sind hat, ist wie gesagt nicht ausschlaggebend dafür, dass der Abströmwiderstand gering ist und so die volle Strömungsgeschwinigkeit im Pinfeld erreicht werden kann. Die Querschnitte sind auch mit zwei Durchbrüchen schon größer als sie dafür sein müssten. Das Wasser muss so oder so zum Auslass hin zusammen laufen. Auch mit vier Durchlässen ergibt sich so zwangsläufig eine Vorzugsrichtung der Strömung, da die Druckverhältnisse im Ringkanal nicht gleichmäßig sind. Mit zwei Durchbrüchen hat man das besser unter Kontrolle da sind die Druckverhältnisse symmetrisch. Mit vier Durchbrüchen könnte man das nur durch Platzierung des Auslasses auf der Diagonalen erreichen und das Wasser müsste trotzdem noch unterschiedlich Wege aus jedem Quadranten zurücklegen. Bei meinem Konzept ist der Wasserweg im Kühler von gegenüberliegenden Punkten am Rand des Pinfelds immer fast gleich lang.
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9. Februar 2011 um 22:02 Uhr #879851
dudu
TeilnehmerOkay, überzeugt :d:
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11. Februar 2011 um 15:02 Uhr #880002
VJoe2max
TeilnehmerIn den letzten Tagen hab ich mal eine erste Deckelplatte für ein zweiteiliges Deckelkonzept gefräst. Hier der unentgratete Zustand der POM-Zwischenplatte direkt von der Fräse mit eingelegtem O-Ring (es fehlt hier auch noch zwei Fräsungen zum Einlegen der Dichtringen zur noch nicht gefertigten oberen Deckelplatte hin):
Ich hab mich bezüglich des Deckel noch nicht endgültig festgelegt, da ich noch auf Material für die Halterung warte und erst dann entscheiden will wie ich es letztendlich mache.
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11. Februar 2011 um 16:02 Uhr #880011
dudu
TeilnehmerChick =D>
Aber die Frässpuren werden sicherlich noch korrigiert?! Wie realisierst du das beim POM? Geht das mit nem großen Planfräser? Ich will ja auch dazu lernen :+
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11. Februar 2011 um 16:02 Uhr #880013
VJoe2max
TeilnehmerDanke! :)Die Frässpuren sind minimal und fallen nur bei Schräglicht so auf. Die stören auch nicht weiter, da sie später ja nicht zu sehen sind. Man könnte die Oberfläche aber noch bisschen mit feinem Schmirgelpapier abziehen – muss ja sowieso entgratet werden. Leider ist der Fräser nicht mehr der Schräftste gewesen. Ist aber sowieso nur der erste Versuch – und noch nicht ganz fertig.Gefräst wurde einfach mit einem 12mm Schaftfräser (2-Schneider). Einen Messerkopf hab ich leider nicht. Der halb umlaufende Kanal wurde natürlich mit einem 6mm Radiusfräser gemacht.
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11. Februar 2011 um 17:02 Uhr #880020
Neron
AdministratorVJoe2max;445508 said:
Sieht das nur so aus, oder sind die Pinne zueinander geklappt?
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11. Februar 2011 um 19:02 Uhr #880029
dudu
TeilnehmerNein, die Pins sind nicht zueinander geneigt. Das ergibt sich durch die 45° gedrehte Ansicht…
Gesägt wurde orthogonal zum Kühlerboden. -
11. Februar 2011 um 20:02 Uhr #880034
VJoe2max
TeilnehmerDas täuscht auf dem Bild – allerdings wurde nicht orthogonal zu den Kanten den Kühlerbodens sondern im 45° Winkel dazu gesägt ;). Dass Pins da so verbogen aussehen liegt daran, dass das Pinfeld mit einem Radiusfräser herausgearbeitet wurde – sie sind natürlich alle gerade.
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11. Februar 2011 um 22:02 Uhr #880055
Oma-Hans
TeilnehmerWie tief ist die Nut vom Einlass zur Düse? Gefällt mir sehr =)
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11. Februar 2011 um 23:02 Uhr #880056
VJoe2max
Teilnehmer4mm – also lange nicht tief wie bei deinem Kühler. Für meinen Geschmack ist´s zu wenig und vor allem nicht ideal ausgeformt ;). Ich werde auf jeden Fall noch mal eine solche Platte fräsen. Das war auch an anderen Stellen noch nicht perfekt ;). Hätte vllt. doch vorher mal ne Zeichnung machen sollen :D.
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11. Februar 2011 um 23:02 Uhr #880057
Oma-Hans
TeilnehmerDie an meinem ist auch nur 5mm tief. Ich denke das täuscht weil sie nur 9mm breit ist.Bei deiner würde ich auf jedenfall den Teil in der Mitte verbreitern. So wie sie jetzt aufgebaut ist kommt das Wasser ca. im 45° Winkel in den Sammler der Düse und sorgt für extreme Verwirbelungen.Ich würde sie ungefähr so gestalten:
Grüße, Jens
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12. Februar 2011 um 9:02 Uhr #880062
Neron
Administratordudu;446020 said:
Wäre es nicht sinnvoll, es genau anders herum breiter auszuformen. So hat das Wasser beim Aufprall auf den Steg Platz sich zunächst auszubreiten, um sich dann im zur Düse hin verjüngenen Kanal wieder zu bündeln?!Allerdings spricht ein breiter Kanal an der Düse für eine bessere Gleichverteilung bei der Anströmung, da sich quasi ein Reservoir bildet…
Also, Wenn POM und die Fräserei nicht teuer sind, einfach mal beides probieren?! Wobei ich schon fast schwer davon ausgehe, dass Oma-Hans Erfahrung hat und sich diese Form des Kanals schon bewährt hat?!
Genau so ist es doch gedacht. Oder habe ich gerade einen Denkfehler!?
Ürirgens Johannes! 😀
:respekt: Saubere Arbeit, feines Handwerk was du da ans Tageslicht bringts. Gefällt mir sehr! -
12. Februar 2011 um 9:02 Uhr #880060
dudu
TeilnehmerWäre es nicht sinnvoll, es genau anders herum breiter auszuformen. So hat das Wasser beim Aufprall auf den Steg Platz sich zunächst auszubreiten, um sich dann im zur Düse hin verjüngenen Kanal wieder zu bündeln?!
Allerdings spricht ein breiter Kanal an der Düse für eine bessere Gleichverteilung bei der Anströmung, da sich quasi ein Reservoir bildet…
Also, Wenn POM und die Fräserei nicht teuer sind, einfach mal beides probieren?! Wobei ich schon fast schwer davon ausgehe, dass Oma-Hans Erfahrung hat und sich diese Form des Kanals schon bewährt hat?!
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12. Februar 2011 um 11:02 Uhr #880074
VJoe2max
TeilnehmerErstmal danke für die gut gemeinten Tipps und das Lob :d:.Eine Verbreiterung des Kanals mit geschwungenen Formen halte ich allerdings weder für sinnvoll noch für machbar, da ich eben keine CNC habe. Eine Vergrößerung in Richtung Auslassbohrung ist mangels Platz auch nicht möglich. Die Umlenkung mit scharfkantigen Winkeln ist aber einfach nicht ideal – auch wenn das mit Sicherheit keinen messbaren Effekt hätte. Mal sehen ob ich noch einen 12er Fräser mit nennenswertem Eckenradius auftreiben kann…Allgemein hat die Zuströmung bis zur Düsenplatte imo keinen so großen Einfluss, wenn man sich die verschiedenen Konzepte so ansieht. Wie das Wasser nun in die Düsenvorkammern einströmt hat zwar einen Einfluss, ist aber letztlich nicht so wahnsinnig wichtig. Immerhin ist die Düsenvorkammer bei mir ja absolut symmetrisch und wenn ich die Umlenkung mit der nächsten Platte noch etwas besser gestalte ist das schon in Ordnung. Mit ner CNC könnte man sich hier natürlich noch richtig verkünsteln, aber mit ner manuellen Fräse sind die Möglichkeiten da einfach etwas eingeschränkt. Tut aber wahrscheinlich sowieso nicht so viel zur Sache.Dass ich die Platte noch mal neu mache hat mehr den Grund, dass ich den Platz für die Dichtungen zum Deckel hin nicht eingerechnet hatte und deshalb dickenmäßig beim fräsen der Dichtkanten in Konflikte mit dem Ringkanal am Auslass komme:
War wie gesagt nicht richtig geplant und mehr frei Schnauze mal drauf los gefräst. Zumindest ist der Kernloch-Fräser für G3/8″-Gewinde ganz gut geeignet zum Fräsen der Kante für die Dichtringe.@dudu: Was die Kosten für Material angeht: Sowohl POM als auch Kupfer sind recht billig. Allgemein werden die Materialkosten bei Wasserkühlern häufig maßlos überschätzt. Wer schon mal Material in größeren Mengen gekauft hat, weiß das nur zu genau und selbst Kleinstmengen sind noch recht erschwinglich, wenn man sich günstige Händler sucht. Ich halte es daher auch für unredlich, wenn gewisse kommerzielle Hersteller die Materialkosten als Argument für große Preissteigerungen ansetzen. Am ehesten ist das noch bei Fullcover-Graka-Kühlern gerechtfertigt gewesen aber nicht bei CPU-Kühlern, wo die Steigerung höchstens ein zwei Euro betrug. Würde man jedenfalls die Arbeitsstunden und das Werkzeug mit zählen würde, wären Eigenbau-Kühler aufgrund ihrer Untauglichkeit zur Serie fast immer unbezahlbar – aber eben nicht wegen des Materials ;).
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16. Februar 2011 um 23:02 Uhr #880580
loony
TeilnehmerPetze, wer meinen Worklog auch gelesen hat, wartet gespannt auf mein zusätzliches Material, aber du hast ja den Namen Titan nicht erwähnt, da bin ich beruhigt und kann jetzt auch gut schlafen :D.
(Mal sehen, wer alles so quer liest ;))Aber dein Teil sieht ja man schon sehr gut aus, mit ner Titanhalterung wäre es natürlich noch geiler… 😀
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16. Februar 2011 um 23:02 Uhr #880578
VJoe2max
TeilnehmerHabe gerade erfahren warum ich hier nicht weiter komme :+ – mir wurde doch glatt das Material für die Halterung vor der Nase weg ersteigert – von einem gewissen Detlef alias loony [-X 😀
Naja – trotzdem hab mich dafür mal an die zweite Version der unteren Deckelplatte gemacht:
Ist noch nicht weit gediehen, aber man sieht schon dass sie im Detail ein klein wenig verändert wird. Das Prinzip bleibt aber bestehen.
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16. Februar 2011 um 23:02 Uhr #880582
VJoe2max
TeilnehmerWarte es nur ab – irgendwas werd ich schon noch finden, um dich materialtechnisch zu übertrumpfen 😉 :D.
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17. Februar 2011 um 0:02 Uhr #880585
loony
TeilnehmerIch habe mal bissel Wärmeleitwertkunde betrieben… ausser Reinstsilber ist nichts besser als Kupfer…. also da liegt die Meßlatte… Wer also einen Klumpen Sterlingsilber in den Dimensionen 50x50x10 besitzt, bitte erst bei mir melden…:D
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17. Februar 2011 um 7:02 Uhr #880598
Horstelin
Teilnehmerkannst den Kühler ja Quecksilberkühlungsfähig machen 😀
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17. Februar 2011 um 10:02 Uhr #880611
VJoe2max
Teilnehmerloony;446571 said:
Ich habe mal bissel Wärmeleitwertkunde betrieben… ausser Reinstsilber ist nichts besser als Kupfer…. also da liegt die Meßlatte… Wer also einen Klumpen Sterlingsilber in den Dimensionen 50x50x10 besitzt, bitte erst bei mir melden…:DSterlingsilber (also 925er) ist wieder schlechter als Kupfer – das hilft also nicht weiter. Nur Feinsilber (999er) bringt was. Das hab ich ja anfangs vorgehabt mit dem Einlöten einer Feinsilbermünze als Boden ;). Leider ist Feinsilber dermaßen weich, dass es enorm schwierig wäre einen vernünftige feine Struktur rein zu sägen und das Ganze so zu unterstützen, dass es sich unter Last nicht dauerhaft verformt. Wäre auch irrsinnig empfindlich so ein Boden. Außerdem ist das mit dem Hartlöten, wie gesagt, halt so ne Sache ….Deutlich geschlagen wird sowohl Kupfer als auch Feinsilber allerdings von Diamant und Carbon-Nanotubes (bei denen allerdings nur in einer Orientierung). Graphen-Monolayer leiten auch besser Wärme als Kupfer, sind aber nicht als makrospkopisches Halbzeug tauglich. Ansonsten gibt´s afair noch ein paar Metallmodifikationen die unter bestimmten Umgebungebedingungen höhere Wärmeleitwerte erreichen. Böden aus Sterling-Silber gibt´s btw bei diversen kommerziellen Kühlern. Hilft aber wärmeleittechnisch absolut nicht – ist Kupfer messbar unterlegen: 925er Sterlingsilber liegt bei 360 W/(m*K)Elektrolyt-Kupfer liegt bei: 397 W/(m*K)999er Feinsilber bietet hingegen: 426 W/(m*K)Die Kühler mit Sterlingsilber-Boden sind eher was für Sammler zum in die Vitrine stellen ;). Aber falls du bei deinem zweiten Versuch trotzdem mit Sterlingsilber versuchen willst: Hier gäb´s ne Quelle ;). Billiger sind aber Silbermünzen bei ebay – allerdings eben rund.
Horstelin said:
kannst den Kühler ja QuecksilberkühlungsfähigmachenAls Wärmetransportmedium ist Quecksilber völlig ungeeignet, auch wenn es immer wieder Flüssigmetallkühlungen gab 😉 (meist aber auf Galliumbasis). Das ist einfach grober Unfug, wenn´s nicht um Hochtemperaturanwendungen geht. Von der Handhabung und Giftigkeit von Quecksilber wollen wir gar nicht erst reden. Die Wärmekapazität von Quecksilber liegt bei 0,139 kJ/(kg*K) (Wasser hat 4,18 kJ/(kg*K)). Nicht mal die Wärmeleitfähigkeit ist mit 8,3 W/(m*K) berauschend für ein Metall, aber auf die kommt´s beim Medium sowieso nicht sonderlich an – schon gar nicht in Kühlern mit ausgefeilter Kühltechnik ;). Nein, wenn ich ein besonders Material verwende, dann natürlich bei der Halterung oder beim Deckel. Titan ist nach wie vor mein Favorit, weil´s einfach mein Lieblingsmetall ist. Optisch und haptisch ist Titan einfach das genialste Zeug. Wärmeleittechnisch wäre Titan dagegen ne mittlere Katastrophe – 22W/(m*K) – aber daraus baut man eben auch keine leitenden Komponenten des Kühlers.Im Übrigen kommen für Halterungen ja nicht nur Metalle und Kunststoffe in Frage. Aber mal sehen – vllt wird´s doch nur schnödes Alu bei der Halterung, wenn ich kein passendes Titanblech mehr auftreiben kann. Auch aus herkömmlichen Werkstoffen kann man was schönes zaubern ;). Detlef hat mir zwar schon Reste seines Titan-Blechs angeboten, aber ich will ihm da nicht das Material streitig machen. Irgendwo muss man die Kirche auch im Dorf lassen.
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17. Februar 2011 um 15:02 Uhr #880663
Horstelin
TeilnehmerHorstelin said:
kannst den Kühler ja QuecksilberkühlungsfähigmachenAls Wärmetransportmedium ist Quecksilber völlig ungeeignet, auch wenn es immer wieder Flüssigmetallkühlungen gab ;). Das ist einfach grober Unfug, wenn´s nicht um Hochtemperaturanwendungen geht.
Von der Handhabung und Giftigkeit von Quecksilber wollen wir gar nicht erst reden. Die Wärmekapazität von Quecksilber liegt bei 0,139 kJ/(kg*K) (Wasser hat 4,18 kJ/(kg*K)).
Nicht mal die Wärmeleitfähigkeit ist mit 8,3 W/(m*K) berauschend für ein Metall, aber auf die kommt´s beim Medium sowieso nicht sonderlich an – schon gar nicht Kühlern mir ausgefeilter Kühltechnik ;).Nein, wenn ich ein besonders Material verwende, dann natürlich bei der Halterung oder beim Deckel. Titan ist nach wie vor mein Favorit, weil´s einfach mein Lieblingsmetall ist. Optisch und haptisch ist Titan einfach das genialste Zeug.
Wärmeleittechnisch wäre Titan dagegen ne mittlere Katastrophe – 22W/(m*K) – aber daraus baut man eben auch keine leitenden Komponenten des Kühlers.Im Übrigen kommen für Halterungen ja nicht nur Metalle und Kunststoffe in Frage. Aber mal sehen – vllt wird´s doch nur schnödes Alu bei der Halterung, wenn ich kein passendes Titanblech mehr auftreiben kann. Auch aus herkömmlichen Werkstoffen kann man was schönes zaubern ;).
Detlef hat mir zwar schon Reste seines Titan-Blechs angeboten, aber ich will ihm da nicht das Material streitig machen. Irgendwo muss man die Kirche auch im Dorf lassen.[/QUOTE]Hm dann hab ich mir das wohl falsch gemerkt, hatte Quecksilber unter „gute Wärmekapazität“ abgespeichert 😉
MfG Urs
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18. Februar 2011 um 23:02 Uhr #880782
Audiodude
TeilnehmerWenn mann Titan für die Halterung verwendet, muss dann die Materialstärke nicht erheblich erhöht werden (flext doch um einiges mehr als Stahl)?
Greetz Audiodude
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20. Februar 2011 um 20:02 Uhr #880942
VJoe2max
TeilnehmerTitan (3.7025 Grade2) hat mit 108 GPa in der Tat einen nur etwa halb so hohen E-Modul wie austenitische Chromnickelstähle (ca. 200 GPa). Gegenüber üblichen Alu-Legierungen mit ca. 70 GPa ist es aber schon ein Stück steifer. Wenn man sich nun ansieht, dass z.B. die Halterung eines Alphacool Yellowstone gerade mal aus 3mm dickem Aluminium gefräst ist, dürfte man mit einem 2mm starken Titanblech auch noch gut fahren. Es wird sich zumindest bei einer günstig geformten Halterung noch nicht plastisch verformen unter den üblichen Lasten mit denen man einen CPU-Kühler anpresst. Aber wie dem auch sei – ich habe zwar inzwischen auch eine Titanplatte ersteigert. Allerdings werde ich diese nicht für eine Halterung nutzen, da sie mit 5mm dann doch dick wäre und mir auch die Erfahrung bezüglich Titanbearbeitung fehlt. Wird also wahrscheinlich mehr ein Probestück für zukünftige Titan-Basteleien ;). Stattdessen habe ich mich zunächst dafür entschiedenen eine vorhandene 2mm dicke Edelstahlplatte (1.4301) als Halterungsmaterial zu nutzen, die früher einmal die Trägerplatte für die Pumpe in meinem zweiten Wakü-Rechner darstellte:
Für den aufgezeichneten Umriss wurde eine ALC Yellowstone-Halterung genutzt, aber das wird definitiv nicht die endgültige Form, sondern sollte nur als schnelle proportionsmäßige Vorlage dienen ;). Die Berarbeitung wird aber wohl komplett ohne die Fräse auskommen müssen, denn Chromnickelstahl möchte ich meinen Fräsern und der Maschine nicht zumuten. Statt dessen werde ich für´s Grobe wohl auf die Flex und auf die Ausbohrmethode setzen. HSS-Co Bohrer habe ich genügend in Reserve. Die Feinarbeit wird dann per Dremel-Klon mit entsprechenden Schleifaufsätzen erledigt. Verbaut wie die Halterung später zwischen Düsenplatte und der POM-Zwischenplatte, welche ich ebenfalls weiter bearbeitet habe:
Der C-förmige Kanal entspricht dem aus der Vorgängerversion exakt, aber diesmal ist die Platte insgesamt etwas Dicker, so dass ich nicht mehr mit der Berarbeitung von der Oberseite her in Konflikt geraten werde. Die Bearbeitung der Oberseite muss jedoch noch etwas warten, denn den benötigten 12mm Fräser mit 2,5mm Eckenradius habe ich erst heute ersteigert. Der Absatz in dem später die Halterung sitzen soll, ist jedenfalls schon gefräst. Im zusammengesteckten Zustand erkennt man schön den Spalt in dem später die Halterung liegen wird:
Momentan bin ich noch am überlegen aus was ich den Oberen Teil des Deckel machen werde. Auf jeden Fall soll der Deckel noch mit irgendeiner Art optischem Highlight versehen werden. Entschieden habe ich mich da aber noch nicht.
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21. Februar 2011 um 6:02 Uhr #880957
McTrevor
TeilnehmerDas kann natürlich täuschen auf den Bildern, aber ist 2mm nicht zu dünn, um die Lücke zwischen POM und Düsenteil abzudichten?Bis dann denn!McTrevor
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21. Februar 2011 um 9:02 Uhr #880969
VJoe2max
TeilnehmerDas täuscht – es sind exakt 2mm + 0,2mm vom nicht zusammengepressten O-Ring ;). Grund für die optische Täuschung ist der, dass die POM-Platte mit 51,5mm (noch) eine größere Kantenlänge hat als die Düsenplatte. In der Perspektive erscheint der Spalt dadurch größer. Man kann aber an den 4mm Bohrungen erkennen, dass dem nicht so ist.Abdichten wird die Halterung btw nichts. Sie wird keinerlei Wasserkontakt haben, sondern lediglich zwischen den beiden Platten sitzen. Bin jetzt mal gespannt wann mein neuer Fräser eintrifft, damit ich die Oberseite bearbeiten kann. An der Halterung werde ich demnächst mit dem Grobzuschnitt anfangen. Da ich aber keinen eigenen Winkelschleifer besitze muss ich mir den erst ausleihen.
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21. Februar 2011 um 21:02 Uhr #881034
mymanu
TeilnehmerSieht sehr gut aus :d: wie hoch wird den der Kühler?
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22. Februar 2011 um 20:02 Uhr #881128
VJoe2max
TeilnehmerIm Parallelflug mit Detlef hab ich mich heute mal mit den Grobarbeiten an der Halterung angefangen.
Die Außenkontur mache ich grob mit dem Winkelschleifer – das ist aber noch nicht weit gediehen. Beim nächsten Schritt versuche ich mal Bilder vom beeindruckenden Funkenflug dabei zu machen :D. Wegen des Lärms konnte ich da jetzt erst mal nicht weiter machen.Der innere Teil wurde auf einer einfachen Tischbohrmaschine ausgebohrt. Ging eigentlich besser als erwartet:
Dann habe ich die letzten Stege raus geknipst:
Beim nächsten Schritt muss dann der Dremel-Klon ran.
Mein neuer Fräser ist auf dem Weg zu mir, so dass es auch mit der Zwischenplatte bald weiter gehen kann. -
23. Februar 2011 um 6:02 Uhr #881143
McTrevor
TeilnehmerUm die Bearbeitung von Titan beneide ich hier niemanden. :DBis dann denn!McTrevor
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23. Februar 2011 um 9:02 Uhr #881154
loony
TeilnehmerHallo, ich bin der mit dem Titan, Johannes macht in Edelstahl, wer lesen kann…. 😀 😆
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23. Februar 2011 um 9:02 Uhr #881156
VJoe2max
TeilnehmerJep – das ist ne 2mm dicke 1.4301er Edelstahlplatte. Die Titanplatte die ich ersteigert habe ist noch nicht da und wie gesagt zu dick für ne Halterung. Edelstahl zu bearbeiten ist jedoch auch alles andere als ein Zuckerschlecken ;). Das Zeug ist einfach zäh und widerspenstig, wenn man nicht gerade ne HSC-Fräse mit passendem Werkzeug oder einen Schneidlaser zur Verfügung hat ;). Edit:@McTrevor: Titan lässt sich besser mit den Zähnen knabbern und ist sogar biokompatibel – das kann man dann gleich vespern 😀
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23. Februar 2011 um 9:02 Uhr #881153
Horstelin
TeilnehmerWie lässt sich denn Titan mit der Feile bearbeiten? Ich muss zugeben, seit dem ich in Neuseeland ein halbes Jahr an einem Stahlblock gefeilt habe, kann ich nicht mehr nachvollziehen, dass mit dem Dremel versuchen zu wollen 🙂 Mal vorausgesetzt, du kannst das Werkstück gut einspannen und hast entsprechende Radius-feilen, sollte das innere Loch eigentlich eine Sache von einer halben Stunde sein :)MfG Urs
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23. Februar 2011 um 9:02 Uhr #881158
loony
TeilnehmerVJoe2max;447179 said:
Jep – das ist ne 2mm dicke 1.4301er Edelstahlplatte. Die Titanplatte die ich ersteigert habe ist noch nicht da und wie gesagt zu dick für ne Halterung. Edelstahl zu bearbeiten ist jedoch auch alles andere als ein Zuckerschlecken ;). Das Zeug ist einfach zäh und widerspenstig, wenn man nicht gerade ne HSC-Fräse mit passendem Werkzeug oder einen Schneidlaser zur Verfügung hat ;). Edit:@McTrevor: Titan lässt sich besser mit den Zähnen knabbern und ist sogar biokompatibel – das kann man dann gleich vespern 😀Ich habe jetzt auch erste Feil-Erfahrungen mit meinem Titan gesammelt, o man… ich hab das Gefühl, ich spüre, wie die Feile mit jedem Zug stumpfer wird.Meine zarten Bürofingerchen versuchen das immer mehr mit Druck auszugleichen… Btw, in eigner Sache: was gibts zu meiner Theorie mit dem Pinfeld einlöten, zu bemerken??:+
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23. Februar 2011 um 9:02 Uhr #881155
McTrevor
TeilnehmerAchso, das ist nur Edelstahl? Richtige Männer bearbeiten sowas ganz ohne Werkzeug. Wofür haben wir Zähne? :DBis dann denn!McTrevor
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23. Februar 2011 um 12:02 Uhr #881169
[AF] Andreoid
Teilnehmerwenn das der gleiche durchmesser wie vom aquacomputer cuplex ist, hätte ich noch einen stapel hübscher halterungen im AF design über :)hmm aber ich glaub das ist gegen die regeln ^^ und würde dann auch eh aus der „manuellen fertigungsklasse“ rausfallen
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23. Februar 2011 um 13:02 Uhr #881177
VJoe2max
TeilnehmerDer Kühler tritt in der Highend-Klasse an, weil meine Fräse ja auch ne Werkzeugmaschine ist – also nicht handgeführt, sondern nur handbetätigt ;). Auch wenn ich natürlich meine Eigenbau-Halterung für den Wettbewerb nutzen werde, mal rein aus Interesse: Welchen Innendurchmesser haben denn die Cuplex Halterungen und für welche Sockel sind sie gedacht.?
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25. Februar 2011 um 18:02 Uhr #881366
[AF] Andreoid
Teilnehmermein beileid … ^ ^
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25. Februar 2011 um 18:02 Uhr #881367
loony
TeilnehmerWeia :shit:, Gott sei Dank ist POM kein Metall, was dir vielleicht richtig um die Ohren geflogen wäre 🙄
erinnere dich an mein CaseCon AGB… da habe ich auch 3 Anläufe gebraucht 🙁
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25. Februar 2011 um 18:02 Uhr #881363
VJoe2max
TeilnehmerLeider habe ich heute einen Rückschlag zu vermelden! 😥
Rev. 2 des Zwischendeckels ist vollständig zerstört:
Hab nicht früh genug auf Feinvorschub umgeschaltet und bin voll in den C-Kanal rein gerauscht 🙁 #-o
Der Fräser ist natürlich nicht optimal dafür gewesen aber mit Feinvorschub wäre es sicher gut gegangen – das kommt davon wenn man denkt man hätte mit dem Material schon genug Routine. POM verzeiht zwar vieles – aber nicht alles :shit:.
So richtig scharf ist der ebay-Fräser auch nicht mehr. Wurde als unebenutzt angeboten, ist aber definitiv schon gebraucht gewesen. Bei 4,50 für einen VHM-Fräser ist´s zum Glück nicht so wild.Beim dritten Anlauf werde ich erst die Oberseite Fräsen ;).
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25. Februar 2011 um 19:02 Uhr #881371
psahgks
TeilnehmerMetall haette den nichtmehr scharfen Fräser vermutlich besser vertragen..
Und es haette sich auch nicht vom Schraubstock so stark zusammendruecken lassen und waere nicht unbedingt rausgeflutscht. 😉Schade Johannes, das Teil sah schon so gut aus…
Naja, nicht aufgeben, nochmal bauen. (=
(Und vielleicht vorhandene „Das haette ich besser machen koennen“ -Punkte mit aufnehmen.) -
25. Februar 2011 um 19:02 Uhr #881375
dudu
TeilnehmerOhje, das ist ja wirklich übel. Aber wie sagt man so schön, wo gehobelt wird, da fallen Späne 🙄
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25. Februar 2011 um 19:02 Uhr #881373
loony
Teilnehmerpsahgks;447413 said:
Metall haette den nichtmehr scharfen Fräser vermutlich besser vertragen..Und es haette sich auch nicht vom Schraubstock so stark zusammendruecken lassen und waere nicht unbedingt rausgeflutscht. 😉 Schade Johannes, das Teil sah schon so gut aus…Naja, nicht aufgeben, nochmal bauen. (= (Und vielleicht vorhandene „Das haette ich besser machen koennen“ -Punkte mit aufnehmen.)Alter :schleimer:, was macht eigentlich dein Kühler, mein lieber? 😀
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26. Februar 2011 um 17:02 Uhr #881442
Obi Wan
AdministratorJohannes, Du arme Sau .. jetzt war die ganze Arbeit umsonst 🙄
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26. Februar 2011 um 18:02 Uhr #881448
Patty
Teilnehmer********, das ist ja eine schöne Sauerei 🙁 Sieht echt übel aus, mein Beleid!
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26. Februar 2011 um 19:02 Uhr #881460
tomsis
Teilnehmerautsch, aber mit sicherheit hast du jetzt schon einen viel besseren und schöneren Deckel gemacht 😀
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28. Februar 2011 um 21:02 Uhr #881627
mymanu
TeilnehmerBeim nächsten machst du einfach das Loch zuerst, deswegen geht die Welt nicht unter. Zwar ist es schade um die Zeit und Arbeit, dennoch bin ich sicher das der nächste auch so gut wird. :d:
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28. Februar 2011 um 22:02 Uhr #881636
VJoe2max
TeilnehmerDiesmal hab ich das Teil erst mal in den Rechner gehackt, damit mir nicht wieder irgendwelche Fehlplanungen wie beim ersten unterlaufen:
Der POM-Block für v3.0 ist schon angerissen ;).
Boden und Düsenplatte wurden in der Zwischenzeit noch aufeinander angepasst. Ich habe mich entschieden die Verschraubung doch von oben zu machen. Ich nutze nun Gewindnieten als Gewinde und gleichzeitig als exakte Führung für alle Teile:
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2. März 2011 um 17:03 Uhr #881788
[AF] Andreoid
Teilnehmerhaben die Gewindenieten außen eine Passung (tolerierten durchmesser)?
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2. März 2011 um 18:03 Uhr #881791
VJoe2max
TeilnehmerNaja – toleriert im Sinne einer garantierten angegebenen Toleranz sind sie nicht. Als maschinell gefertigte Gleichteile liegen sie jedoch trotzdem in einem recht engen Toleranzbereich. Für meinen Zwecke mehr als ausreichend genau ;). Leichte Spielpassung in einer 6mm Bohrung haben alle (ohne Ausnahmen) und so soll es ja auch sein.Ein Vorteil der Nieten ist auch noch der, dass man nicht in weiche Kupfer- oder POM-Gewinde schrauben muss, sondern die Stahlschraube in ein Stahlgewinde greift ;). Ist einfach solider und die gesamte Verschraubung inkl. Gewinde ist im Notfall einfach austauschbar.
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4. März 2011 um 12:03 Uhr #882041
[AF] Andreoid
Teilnehmergefällt mirkannst du das mal von der unterseite zeigen? das sieht interessant aus… :)für ne serie aber leider teurer als gewinde im kupfer
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4. März 2011 um 12:03 Uhr #882043
VJoe2max
TeilnehmerHeute abend ;). Morgen geht´s mit dem Kühler dann auch weiter.Jetzt hab ich erst mal was anderes zu erledigen.
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4. März 2011 um 19:03 Uhr #882116
Obi Wan
Administratorbin schon auf die Fortsetzung gespannt !
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4. März 2011 um 23:03 Uhr #882133
VJoe2max
TeilnehmerUm das Versprechen zu halten noch ganz schnell ein Bild von der Unterseite:
Morgen geht´s wie gesagt weiter 😉
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4. März 2011 um 23:03 Uhr #882134
VJoe2max
TeilnehmerUm das Versprechen zu halten noch ganz schnell ein Bild von der Unterseite:
Beim Einschleifen wenden Nieten drin sein, so dass sie absolut bündig zum Boden sind.Morgen geht´s wie gesagt weiter 😉
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5. März 2011 um 14:03 Uhr #882177
dudu
TeilnehmerEs ist nachm Mittag. Wir wollen neuste Neuigkeiten :+
Ich bin wirklich sehr auf die finalen Ergebnisse der Kühler gespannt.
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5. März 2011 um 16:03 Uhr #882198
mymanu
TeilnehmerDas mit den Nieten sieht sehr interessant aus, was mich aber total fasziniert ist deine Düsenplatte. Die Düsenplatte kreuzförmig zu machen finde ich sehr genial. :respekt:
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5. März 2011 um 17:03 Uhr #882205
VJoe2max
TeilnehmerLeider ist heute ganz offensichtlich kein guter Tag zum Basteln. Diesmal gab´s schon beim Ankörnen des Mittelpunkts einen kleinen Unfall. Die Spur der Verwüstung :D:
Der Körnerpunkt war minimal verrutscht und ich habe versucht ihn freihändig etwas besser zu zentrieren. Das POM-Teil ist wohl zu retten, aber ein stumpfer Körner der abrutscht und die Handfläche in Mitleidenschaft zieht, ist reichlich unangenehm. Langsam habe ich so das Gefühl die Zwischenplatte ist irgendwie verflucht. Da klappt mal überhaupt nichts….Wenigstens passen die Bohrungen. Auf der Rückseite sind auch schon die Flachsenkungen für die Enden der Gewindenieten drin.
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5. März 2011 um 18:03 Uhr #882213
Audiodude
TeilnehmerBischen Schwund gibt es immer! 😉
Greetz Audiodude
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5. März 2011 um 18:03 Uhr #882210
dudu
TeilnehmerAch komm, wenn du ein Foto machen kannst, dann kann es auch nicht so weh tun…Also weiter fräsen, bohren und schleifen =D>
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5. März 2011 um 18:03 Uhr #882208
Patty
TeilnehmerAua 🙁
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5. März 2011 um 18:03 Uhr #882214
loony
TeilnehmerAutsch, ich wusste, warum heute nicht gebaut wurde… es begann gestern bei Horstelin, jetzt du… an diesem We klebt Pech!! 🙁
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5. März 2011 um 19:03 Uhr #882219
VJoe2max
TeilnehmerNatürlich hab ich trotzdem weiter gemacht – von so was lass ich mich doch nicht aufhalten ;).Und siehe da, nachdem der Kratzer durch Abfräsen eines Zehntels ausgebügelt war lief es wie es sollte:
Die O-Ring Nuten sind erst mal provisorisch, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es wirklich so wie in der Zeichnung mache oder den Rand abfräse. Wollte jetzt nur mal sehen ob das mit dem O-Ring und dem spontan leicht verändert gefrästen Ausgangsloch so klappt und welcher Ring dann am besten passt (ging fast schneller als den Taschenrechner auszugraben :D). Der Steg zwischen den beiden O-Ringen ist so jedenfalls schon mal viel weniger Kritisch als in der ursprünglichen Planung. Die Verschraubung mit den Nieten funktioniert btw. schon mal hervorragend 🙂 (ist jetzt auf dem Bild nicht zu sehen, aber man erkennt schön das Gewinde der Niete unter der Untersten Bohrung im Bild. Als Nächstes mach ich erst mal die Unterseite und dann werde ich mich entscheiden wie viel auf der Oberseite genau abgenommen wird und ob die ich geplante Tasche Fräse oder nicht. Da das Titanblech nicht bei kommt (Meldung an ebay geht bald raus). Muss ich das erst mal offen lassen. Evlt. komme ich morgen im Laufe des Tages aber auch mal dazu an der Halterung weiter zu flexen…
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6. März 2011 um 6:03 Uhr #882253
dudu
TeilnehmerJa, so ein Kratzer lässt einen wieder konzentriert an die Sache gehen 8-[
Und genauso gut sieht die POM-Zwischenplatte jetzt auch aus :d:
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6. März 2011 um 11:03 Uhr #882262
VJoe2max
TeilnehmerDie Unterseite ist nun im Groben auch fertig:
Auf die Ausformung der Düsenkammer habe ich diesmal verzichtet. Evtl. senke ich die Einlassbohrung aber noch an. Ein wenig muss ich auch am Auslass noch nacharbeiten.Im zusammengeschraubten Zustand erkennt man schön den Spalt für die Halterung:
Hier noch mal die Übersicht über die Teile bis jetzt:
Bis jetzt hab ich schon eine Menge gelernt, was man besser machen sollte. Bei zukünftigen Projekten dieser Art würde ich im Detail etwas anders planen.
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6. März 2011 um 11:03 Uhr #882264
tomsis
TeilnehmerDas sieht ja richtig gut aus:d:
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6. März 2011 um 14:03 Uhr #882314
Obi Wan
Administratordas letzte Foto erinnert mich fast an das Innenleben einer laing Wasserpumpe
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9. März 2011 um 22:03 Uhr #882825
VJoe2max
TeilnehmerMit der Halterung bin ich nun etwas weiter gekommen:
Fehlt noch der Feinschliff und die Langlöcher für die Sockelmontage, aber es passt schon mal. Die Bearbeitung ist allerdings so was von zeitraubend, dass ich mit Edelstahl so schnell nicht wieder antue. Bin jedoch schon sehr auf´s Titan gespannt – schlimmer als Edelstahl kann´s eigentlich nicht werden. Meine Titanplatte wurde vom Verkäufer zunächst verbummelt, aber nun soll ich sie in den nächsten Tagen endlich bekommen.
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9. März 2011 um 22:03 Uhr #882828
tomsis
TeilnehmerSieht wirklich gut aus, vorallem ist es sehr gleichmäßig geworden wie als ob’s cnc bearbeitet wurde.
Und nun willst du eine weitere Halterung aus Titan machen? -
9. März 2011 um 23:03 Uhr #882836
VJoe2max
TeilnehmerDas Bild ist absichtlich nicht so scharf – ansonsten würde man die Unregelmäßigkeiten besser sehen :D. Den Innenkreis hab ich allerdings man Ende ausgefräst, weil mit dem Dremel einfach nicht rund zu kriegen war. Einen VHM-Fräser war mir die Optik da schon wert 😀
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10. März 2011 um 7:03 Uhr #882846
sonnyboy
TeilnehmerSchaut gut und professionell aus, Johannes!
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10. März 2011 um 9:03 Uhr #882854
McTrevor
TeilnehmerAlso den Fotos nach sieht es wie gekauft aus. Was durchaus als Kompliment zu verstehen ist. :d:
Bis dann denn!
McTrevor
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10. März 2011 um 9:03 Uhr #882856
Neron
AdministratorHoffe aber, dass du andere Schrauben nutzt, als die, die du auf dem Bild benutzt! 😀
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10. März 2011 um 10:03 Uhr #882865
VJoe2max
TeilnehmerDanke euch! :)@Frank: Welche Schrauben? Meinst du die Inbus Linsenkopf aus Post #140? Bin mir noch nicht sicher welche Schrauben ich nehmen werden, aber die wären durchaus möglich – leicht versenkt versteht sich. Mal sehen wie sich das optisch am Ende macht. Bei M4-Schrauben hab ich ne ganz gute Auswahl:
Und das ist nur der Koffer mit den M4-Edelstahlschrauben – dazu kommen noch schwarze Schrauben und diverse Sonderformen inkl. Torx 😀
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10. März 2011 um 20:03 Uhr #882920
Neron
AdministratorWenn du das versenkst, dann bin ich mit einverstanden 😀
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10. März 2011 um 20:03 Uhr #882919
mymanu
TeilnehmerDer Kühler sieht aus wie gekauft, auf was für eine Höhe kommst du den? Weiter so
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10. März 2011 um 21:03 Uhr #882923
VJoe2max
TeilnehmerDas auf dem Bild ist ja nicht der eigentliche Deckel gewesen – den gibt´s noch nicht 😉
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11. März 2011 um 22:03 Uhr #883070
VJoe2max
TeilnehmerIch sag ja – der Deckel ist nur ein Provisorium ;).Edit: Aber ein dichtes Provisorium 🙂
Wollte das Teil einfach mal mit Wasser beaufschlagen um zu sehen, ob die Dichtungen alle in Ordnung sind – hab ja immerhin fünf Dichtringe verbaut. Außerdem kann man mit einem transparenten Deckel anhand von Luftblasen im Wasserstrom ganz gut erkennen wie die Düsenvorkammer angeströmt wird. Ein bisschen Fein- bzw. Handarbeit wird an der ein oder anderen Stelle noch nötig sein, um den Strömungsweg von scharfen Abrisskanten zu befreien.
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11. März 2011 um 22:03 Uhr #883068
loony
Teilnehmerso sieht es aber überhaupt nicht aus, Johannes, du hast mehr drauf 🙂
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11. März 2011 um 22:03 Uhr #883067
VJoe2max
TeilnehmerHab jetzt erst mal einen provisorischen Deckel aus Plexiglas gebastelt, um den Kühler mal unter Wasser setzen zu können:
Wenn er so dicht ist, wird erst mal am Design gefeilt – so kann´s nicht bleiben.
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12. März 2011 um 19:03 Uhr #883135
mymanu
TeilnehmerDer Kühler gefällt mir und dicht scheint auch alles zu sein. :d:
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12. März 2011 um 20:03 Uhr #883143
Oma-Hans
TeilnehmerTip top =)Pump mal Wasser von Eimer zu Eimer, mich interessiert der Durchfluss (so zum Vergleich). Scheinst ja auch eine 1048er zu haben.Grüße, Jens
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13. März 2011 um 11:03 Uhr #883174
VJoe2max
TeilnehmerIst nur ne 1046 ;). Werd bei Gelegenheit vllt. noch einen Durchflusstest machen, aber eigentlich interessiert mich der Durchfluss nicht besonders. Darauf kommt´s schließlich nicht wirklich an. Dürfte aber bisschen mehr sein als z.B. bei einem NexXxos XP. Ich hoffe der höhere Durchfluss ist nicht zu groß, so dass es der Leistungsfähigkeit nicht zu sehr schadet – man wird´s sehen. Von HighFlow im klassischen Sinne dürfte der Kühler zum Glück noch weit weg sein.
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13. März 2011 um 17:03 Uhr #883232
patrick171
TeilnehmerSehr schön! Vom Aufbau gefällt mir dein Kühler richtig gut – nur die Halterung ist nicht so der Hit.
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13. März 2011 um 18:03 Uhr #883245
sonnyboy
TeilnehmerDie Form der Halterung gefällt mir schon sehr gut – sie müßte nur noch etwas filigraner sein (für meinen Geschmack). 😉
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22. März 2011 um 14:03 Uhr #883959
VJoe2max
TeilnehmerDas mit der Titanplatte wird nun wohl doch nichts. Wird wohl doch auf eine Kupferdeckel hinaus laufen.
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2. April 2011 um 17:04 Uhr #884918
VJoe2max
TeilnehmerLang hat´s gedauert, aber nun bin ich auch mal wieder ein Stückchen weiter gekommen mit meinem DKM-Kühler :). Als Erstes habe ich mich um die Langlöcher in der Edelstahlhalterung gekümmert. Dazu wurde mit einem 3,2mm HSS-Co Bohrer vorgebohrt und die Langlöcher anschließend mit dem Dremelklon und einem diamantverzahnten HM-Fräser in Form gebracht:
100%ig ist da noch nicht, aber den Rest mach ich mit der Feile.Danach habe ich aus einer 8mm dicken Kupferplatte einen Deckelrohling mit Schraublöchern und den beiden G 1/4″-Gewinden für Ein- und Auslass gebaut:
Bevor der Deckel noch in Form gebracht wird (so langweilig kann er in der Tat nicht bleiben), muss ich jedoch auf der Unterseite noch eine Platte unter dem Einlass-Gewinde einlöten. Bei Deckeldesign denke ich an etwas Ähnliches wie bei meinem Heatpipe-Kühler – allerdings nicht punktsymmetrisch. Ansonsten ist mir des mit den Auflageflächen der Dichtungen einfach zu knapp, auch wenn es dicht hält, wie man bereits beim Plexiglas-Deckel gesehen hat.Die Wand die ich auch dem Zwischendeckel bislang stehen gelassen haben wurde bereits abgefräst, damit der Kupferdeckel darauf montiert werden kann:
Nächster Schritt wird die Bearbeitung des Deckels inkl. der Lötaktion sein, und dann kann´s auch endlich an den Feinschliff – sprich Sandstrahlen usw. gehen :).
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2. April 2011 um 18:04 Uhr #884915
Intelcooler
TeilnehmerHorstelin;451172 said:
Unglaublich was du hier ablieferst, von der Verarbeitungsqualität könnten sich aber einige was abschneiden.Mfg Urs
Find ich auch!!
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2. April 2011 um 18:04 Uhr #884919
Horstelin
TeilnehmerManchmal freut man sich doch wenn man weder Mod noch Admin ist :>Unglaublich was du hier ablieferst, von der Verarbeitungsqualität könnten sich aber einige was abschneiden.Mfg Urs
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2. April 2011 um 19:04 Uhr #884929
Rabauke
TeilnehmerSehr schön:respekt:
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3. April 2011 um 10:04 Uhr #884977
Obi Wan
Administratordas Konzept gefällt mir gut, bin später auf die Werte gespannt
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3. April 2011 um 21:04 Uhr #885081
Renovatio
TeilnehmerSaubere Arbeit kann man nur dazu sagen.
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3. April 2011 um 21:04 Uhr #885079
Patty
TeilnehmerDas ist aber alles super geworden :d: Besonders die Blende finde ich klasse! Sagtest du schon welchen Lochabstand/Sockel du da anstrebst? Langlöcher sind echt eine gute Idee, habe auch schon drüber nachgedacht. Der Unterschied von bspw Sockel 775 und 1556 ist lächerlich 🙄 Abzocke vom Feinsten.
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3. April 2011 um 22:04 Uhr #885094
VJoe2max
TeilnehmerTHX! @ all 🙂 @Patty: Die Langlöcher decken die Sockel von LGA 775 bis 1366 ab 😉 Heute wollte ich den Deckel eigentlich soweit fertig bearbeiten, aber leider hab ich nur die Lötaktion geschafft. Heute abend musste ich leider Rollen und Lager trocken legen, nachdem ich beim Inlineskaten einem Gewitter nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Das ist immer ein ziemlich zeitraubendes Geschäft…Damit die Dichtung an Einlass sauber am Deckel anliegt musste die Form des Lochs ein wenig angepasst werden. Dazu habe ich eine kleine Tasche gefräst und ein Kupferplättchen zurecht gefeilt, welches dann eingelötet wurde:
Danach habe ich die neuen Öffnung frei gefräst und noch ein wenig mit Feile und Entgrater nachgebessert:
Dichtheit wurde schon erfolgreich geprüft ;). Mal sehen ob ich es die Woche über schaffe den Deckel außen auch noch in Form zu bringen …
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3. April 2011 um 23:04 Uhr #885097
Patty
TeilnehmerSehr filigran 🙂
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4. April 2011 um 12:04 Uhr #885161
orw.Anonymous
Teilnehmerwie ist denn die oberflächenstruktur entstanden, die man auf den letzten beiden fotos sieht?
sandstrahl? sieht absolut klasse aus! -
4. April 2011 um 13:04 Uhr #885168
mymanu
TeilnehmerSieht klasse aus deine ganze Arbeit, auch die Verarbeitung ist Vorbildlich
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4. April 2011 um 14:04 Uhr #885177
VJoe2max
TeilnehmerDanke euch! 🙂
2SRonin;451431 said:
wie ist denn die oberflächenstruktur entstanden, die man auf den letzten beiden fotos sieht?
sandstrahl?Nö – das entsteht beim Abschleifen mit einem Dreieckschleifer ;). Sandgestrahlte Flächen sehen noch viel besser aus 😀 ;).
Da fällt mir auf – der Dreieckschleifer ist noch gar nicht in meiner Werkzeugliste. Wird hiermit nachgereicht: -
7. April 2011 um 15:04 Uhr #885668
VJoe2max
TeilnehmerHallo Bastelbegeisterte! :)Inzwischen ist der Deckel mit Senkungen für die Schrauben (habe jetzt mal schwarze genommen) versorgt. Die Schraubenköpfe sind bündig versenkt, so dass die Oberfläche eben ist:
Nun stehe ich vor der Frage, ob ich da tatsächlich noch große gerundete Fasen dran fräsen soll. Eigentlich sieht das prinzipiell schon mal nicht schlecht aus – imo einfach schön clean. Erinnert ein bisschen an meinen Lieblingskühler – den AnFi-Soleil :).Die Ecken werde ich noch etwas abrunden und die Fasen etwas größer machen, aber ansonsten gefällt mir das so eigentlich besser als erwartet. Was meint ihr?
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7. April 2011 um 15:04 Uhr #885670
Riesenaxel
TeilnehmerPhasen sind immer schön, mir gefällt die Oberfläche beider Teile – sieht wirklich cool aus !
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7. April 2011 um 16:04 Uhr #885673
loony
TeilnehmerKompliment, sehr sauber gearbeitet. :d: :respekt:
Für meinen Geschmack etwas zu eckig, aber das ist ja keine Überraschung :D.
Ebenfalls wichtig ist doch die Performance und da wird deiner mehre Nasen vorn haben… 😉 -
7. April 2011 um 16:04 Uhr #885671
Neron
AdministratorPolieren, Sandstrahlen oder so lassen, was hast du dir vorgestellt? :DSieht super aus! Wenn er jetzt noch kühlt ein voller Erfolg! 🙂
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7. April 2011 um 17:04 Uhr #885687
VJoe2max
Teilnehmer@riesenaxel: Danke! 🙂 die Oberflächen sehen in der Tat nicht übel aus. Werd sich wahrscheinlich so lassen.
@Neron: Danke dir! 🙂 Kühlern wir der auf jeden Fall – mal sehen wie gut. Lässt sich schwer einschaätzen. Ganz katastrophal wird´s aber wohl nicht werden.
Der Boden ist btw schon plangeschliffen und innen wird am WE noch sandgestrahlt ;).
@loony: Merci! 🙂 Naja, ich bin halt kein so Schnörkelliebhaber – stehe mehr auf klare Linien und ein zeitloses Design ;).psahgks;451992 said:
Abgerundete Fasen ?
Womit willst du die fräsen ?Viertelkreisfräser 😉 – aber ich denk ich werd´s lassen.
psahgks;451992 said:
Ich wuerde die Kanten nur ganz leicht brechen, also winzige Fasen anfräsen, die man auf den ersten Blick garnicht sieht. Fasst sich dann besser an und sieht schick aus ( so wie jetzt).Die Fasen sind zu klein – die Perspektive passt einfach noch nicht. Von oben sieht das zwar ganz nett aus aber von der Seite her noch nicht. Ich mach später vllt. noch Bilder ;).
Ganz so kantig will ich es jedenfalls nicht lassen. -
7. April 2011 um 17:04 Uhr #885680
psahgks
TeilnehmerAbgerundete Fasen ?
Womit willst du die fräsen ?Ich wuerde die Kanten nur ganz leicht brechen, also winzige Fasen anfräsen, die man auf den ersten Blick garnicht sieht. Fasst sich dann besser an und sieht schick aus ( so wie jetzt).
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7. April 2011 um 19:04 Uhr #885707
mymanu
TeilnehmerDer Kühler sieht super aus gefällt mir sehr gut. Ich würde ihn so lassen
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7. April 2011 um 20:04 Uhr #885709
[AF] Andreoid
TeilnehmerVJoe2max;451980 said:
… meinen Lieblingskühler – den AnFi-Soleil :).:d: :banana:
VJoe2max;451980 said:
Erinnert ein bisschen ….dafür fehlt fast nur noch der erwähnte radius.. aber konzentrisch! und die aussparung in der halterunghttp://img848.imageshack.us/img848/2469/user1367pic166213021833.jpgfür den kühler würde ich aber folgende weiterbearbeitung empfehlen:http://img263.imageshack.us/img263/2469/user1367pic166213021833.jpgdie ecken so weit fasen, dass die tangential zu der bohrung genau so weit entfernt sind, wie die anderne seiten. (quasi alle drei grünen striche gleich lang)das dann alles oben noch etwas fasen… aber nicht 45° sondern ~60. das könnte doch noch etwas hübschwer werden
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8. April 2011 um 6:04 Uhr #885716
borsti67
TeilnehmerIch finde die Optik auch sehr stimmig so! :d:
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8. April 2011 um 7:04 Uhr #885717
McTrevor
TeilnehmerSchönes Ergebnis! Gibt es die Möglichkeit, den Deckel noch irgendwie zu gravieren?Bis dann denn!McTrevor
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8. April 2011 um 10:04 Uhr #885740
Patty
TeilnehmerIch finde die geschliffene Optik so einfach sehr schön! :d: Für mein Befinden kann der auch direkt so bleiben 😉
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8. April 2011 um 16:04 Uhr #885787
ThaRippa
AdministratorVielleicht könntest du nun noch die von Andreiod vorgeschlagenen Aussparungen an der Halterung durch schwarzen Lack ersetzen. Ich finde nämlich, die schwarzen Schrauben dürfen nicht das einzige schwarze bleiben.
Oder vielleicht gar so:
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8. April 2011 um 16:04 Uhr #885780
Patty
TeilnehmerKöstlich, sieht aus wie eine riesige Praline ^^Konisch ist cooler als vorher :d:
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8. April 2011 um 16:04 Uhr #885789
VJoe2max
TeilnehmerKeine schlechte Idee, aber um die Langlöcher herum würde der Lack beim befestigen abplatzen.Außerdem will ich ja nicht den Soleil kopieren. Hab mich nur von der Grundform etwas daran orientiert, weil der mir eben gut gefällt. Da ich mir aber sowieso noch was für die später Verschraubung auf einem Board überlegen muss, werde ich da was schwarzes auf jeden Fall mal ins Auge fassen. Etwas mehr Kontrast wäre da wirklich noch angebracht.
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8. April 2011 um 16:04 Uhr #885771
VJoe2max
TeilnehmerDanke euch allen! 🙂
@McTrevor: Nein, zum Gravieren hab ich noch keine Möglichkeit (außer von Hand).Die Qauderform des Deckels war mir, wie gesagt etwas zu heftig:
Die Anregung von André habe ich deshalb gestern abend noch in etwas abgewandelter Form umgesetzt – schließlich soll der Kühler ja auch eine individuelle Note haben:
Von außen ist er damit erst mal fertig.
Auf der Unterseite des Deckel hab eich noch eine Nut eingefräst die der bessern Umlenkung des Wasserstroms in die Düsenkammer dienen soll: -
8. April 2011 um 17:04 Uhr #885792
Hexcode
TeilnehmerMhhn ich muss mir auch mal nen Machinenpark zulegen und dann mach ich irgendwann auch mal bei so nem Contest mit 😉 Aber aussehen tut er schonmal genial… das abgeschrägte erinnert mich an den Phobya-Kühler
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8. April 2011 um 17:04 Uhr #885791
ThaRippa
AdministratorSchwarze U-Scheiben ;)Aber egal wie, ich bin gespannt wie es weitergeht!
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8. April 2011 um 18:04 Uhr #885802
Ben Psyko
TeilnehmerVJoe2max;450133 said:
Das mit der Titanplatte wird nun wohl doch nichts.
Wird wohl doch auf eine Kupferdeckel hinaus laufen.zwar ärgerlich aber sei nicht traurig drum, Titan finde ich ist kacke zu bearbeiten (von Hand). Egal ob Feile oder Schleifpapier und ne schöne oberfläche hab ich bisher auch noch nicht hinbekommen.
Aber beim Bandschleife gibts viele funken 😀 das macht widerrum spaß ^^Sehr schöner Kühler!
Polier doch die Halterung und Sandstrahle den rest das gibt genug Kontrast. -
8. April 2011 um 19:04 Uhr #885807
loony
TeilnehmerBen Psyko;452124 said:
VJoe2max;450133 said:
Das mit der Titanplatte wird nun wohl doch nichts. Wird wohl doch auf eine Kupferdeckel hinaus laufen.zwar ärgerlich aber sei nicht traurig drum, Titan finde ich ist kacke zu bearbeiten (von Hand). Egal ob Feile oder Schleifpapier und ne schöne oberfläche hab ich bisher auch noch nicht hinbekommen.Aber beim Bandschleife gibts viele funken 😀 das macht widerrum spaß ^^
Zum Thema Titan solltest du mal in meinem 2. Worklog blättern..:)
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8. April 2011 um 23:04 Uhr #885829
AMD-ATI-Fan
TeilnehmerBen Psyko;452124 said:
VJoe2max;450133 said:
Das mit der Titanplatte wird nun wohl doch nichts.
Wird wohl doch auf eine Kupferdeckel hinaus laufen.zwar ärgerlich aber sei nicht traurig drum, Titan finde ich ist kacke zu bearbeiten (von Hand). Egal ob Feile oder Schleifpapier und ne schöne oberfläche hab ich bisher auch noch nicht hinbekommen.
Aber beim Bandschleife gibts viele funken 😀 das macht widerrum spaß ^^Titan ist insgesamt kacke zu bearbeiten… mit HSS-Werkzeugen kommste da nur schwer weit -.-
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9. April 2011 um 22:04 Uhr #885896
VJoe2max
TeilnehmerAus der Titanplatte ist wie gesagt nicht geworden – schade!
Die Namensgebung hat mich heute etwas beschäftigt. So schöne Namen wie loony sind mir nicht eingefallen und ich wollte auch eher was technisch wirkendes. Deshalb habe ich etwas gewählt was den Kühler mehr oder weniger eindeutig beschreibt und kurz ist: Wildwater +X
Wildwater für die Hoffnung auf einen hohen Turbulenzgrad und das „+X“ steht für die Kreuzdüse über der X-Struktur ;).Nun aber zum eigentlich wichtigen Teil des heutigen kühltechnischen Tagwerks: Der Boden und die Düsenplatte wurden gestrahlt.
Ein Dentallabor hält allerhand nützliche Gerätschaften bereit. Folgendes Equipment kam zum Einsatz:
In der kleinen Stahlkammer lassen sich unterschiedliche Strahlmittel wählen. Genutzt wurden feine Glasperlen (afair 100 µm) und 250µm Korund mit wenig Druck (2 bar).
Der Boden wurde innen mit 250er Korund angeraut um die Oberfläche zu vergrößern und die scharfen Kanten der Struktur zu brechen:
Ich bin mir nicht sicher, ob das optimale Strategie war, aber man wird es ja auf dem Prüfstand sehen. Eigentlich bin ich da aber recht guter Dinge, denn die Rauheit ist zwar deutlich sichtbar aber doch in einer Größenordnung die noch positiv wirken sollte. Die Oberflächenvergrößerung sollte eigentlich zur besseren Wärmeübertragung beitragen.
Die Düsenplatte wurde hingegen mit Glasperlen gestrahlt. Das reinigt vor allem die Oberfläche, glättet und homogenisiert sie ein wenig und bricht scharfe Kanten etwas:
Wie man sieht habe ich nebenbei auch meinen Heatpipe-Kühler bei der Gelegenheit in die Mangel genommen. Die Oberfläche wurde da anschließend mit Zaponlack versiegelt.
Außerdem bin ich heute McTrevors Wunsch nachgekommen und habe mal den Durchfluss des Kühlers im Vergleich zu einem NexXxos XP Rev. 2 und einem AC Cuplex XTdi gemessen. Neben den jeweiligen Kühlern waren im Testkreislauf eine Ehiem 1046 230V, ein alter Cape-AB aus POM, ein kleiner Selfmade Zentrifugalentlüfter zur Luftblasenabscheidung und ein Digmesa DFM mit 5,6mm Düse verbaut.
Ausgewertet wurde über einen zuvor auf den DFM abgeglichenen DFM100 Bausatz von ELV. Der Anzeigewert in Liter pro Stunde schwankte bei allem Messungen jeweils um ca. 2 L/h. Ich habe versucht mit den Fotos jeweils einen mittleren Wert zu erwischen.Hier die Ergebnisse:
Wildwater +X:
ALC NexXxos XP rev. 2:
AC Cuplex XTdi:
ohne Kühler:
Wie zu erwarten war, ist der Widerstand des Wildwater +X etwas geringer als bei den beiden Vergleichsprobanden, aber nicht dramatisch geringer. So wollte ich es eigentlich auch haben. Nichts desto trotz habe ich insgeheim noch eine Möglichkeit eingebaut den Durchfluss ein wenig zu drosseln und die Düsenwirkung zu verstärken ;). Wer errät wie´s funktioniert? Tipp: Am Kühler muss dazu nicht verändert, sondern lediglich Teile hinzugefügt werden.
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10. April 2011 um 8:04 Uhr #885905
dudu
TeilnehmerDu hast noch ein Inlet, welches schmalere Schlitze beim Düsenkreuz hat…Allerdings könnte sich das verdrehen. Von daher ists das dann wahrscheinlich doch nicht?!
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10. April 2011 um 10:04 Uhr #885913
mymanu
TeilnehmerDer Kühler sieht super aus
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10. April 2011 um 21:04 Uhr #886017
VJoe2max
Teilnehmer@dudu: Nein das ist es nicht ;). @mymanu: Danke! 🙂 – und das Beste ist: Er ist fertig!!! 🙂
Zum Schluss also noch ein kleines Bilderfeuerwerk:Bevor ich das gute Stück versandfertig für die Reise zur MK-Kühlerprüfstation mache, habe ich den Deckel mit Zaponlack versiegelt und noch mal alle Einzelteile abgelichtet:
Danach wurde der Wildwater +X sauber verschraubt und ein paar Finale Photos gemacht:
Ein paar mehr Perspektiven gibt´s noch im zweiten Album zu diesem Worklog.
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10. April 2011 um 23:04 Uhr #886019
Rabauke
TeilnehmerJepp, einfach kreativ und klasse:d:
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10. April 2011 um 23:04 Uhr #886018
0laf
TeilnehmerDer ist einfach nur wunderschön geworden :respekt: :d:
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11. April 2011 um 6:04 Uhr #886024
McTrevor
TeilnehmerEin sehr schöner Kühler und die Dokumentation mit Bildern ist auch so, wie man es sich nur wünschen kann! Das Sandstrahlen macht echt was her!Und beeindruckend, welchen Durchfluss die 1046 zustande bringt bei diesen vermeintlichen Durchflussbremsen! :d:Bis dann denn!McTrevor
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11. April 2011 um 10:04 Uhr #886035
ThaRippa
AdministratorIch hätte mir etwas mehr schwarz gewünscht aber trotzdem: wirklich schick. Muss ich halt immer von der Seite schauen. 😀
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11. April 2011 um 11:04 Uhr #886041
Patty
TeilnehmerOh, der nächste schon fertig :)Tolle Bilder und toller Kühler! Sandgestrahlt machen die Teile gleich nochmal mehr her :d:
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11. April 2011 um 18:04 Uhr #886100
Patty
Teilnehmerdudu;452393 said:
Allerdings bist du noch die Auflösung des Rätsels um die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit schuldig, oder ist die Teilnahmefrist noch nicht abgelaufen? 😉Nein, noch kann jeder einsteigen ❗ Hauptsache der Kühler ist bis zum 30. April bei psahgks 🙂
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11. April 2011 um 18:04 Uhr #886095
phil68
TeilnehmerEinfach Klasse, was will man da noch sagen !? :respekt: :d:
Wie der Kühler auf dem Teststand abschneidet, da könnt ich jetzt schon vor Neugier platzen…
Grüße Dirk
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11. April 2011 um 18:04 Uhr #886094
dudu
TeilnehmerJoe, zunächst einmal Lob für diese wahnsinnig saubere Arbeit *TOP*
Allerdings bist du noch die Auflösung des Rätsels um die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit schuldig, oder ist die Teilnahmefrist noch nicht abgelaufen? 😉
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11. April 2011 um 19:04 Uhr #886106
littledevil
TeilnehmerManch einer kann unter Druck am besten arbeiten. In 2 Wochen ist es noch machbar 😀
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11. April 2011 um 20:04 Uhr #886111
VJoe2max
TeilnehmerIch glaube dudu wollte auf was anderes hinaus. Ich habe noch nicht gesagt wie ich die Düsenwirkung noch etwas verbessern kann, ohne etwas am Kühler zu ändern. Des Rätsels Lösung liegt in der Düsenvorkammer. Ich habe mir Fieberglas-Dichtringe besorgt deren Außendurchmesser exakt dem Innendurchmesser der Vorkammer entsprechen und eine ca. 12mm große Bohrung haben. Drei davon in die Düsenvorkammer gestapelt verengen den Strömungsraums vor der Düse auf 12mm. Die Bohrung im Zwischendeckel hat ebenfalls 12mm. So wird verhindert, sich der Druck auf eine größere Fläche verteilt. Damit konzentriert sich die Düsenwirkung zwar auch mehr auf die Mitte, aber das keinen maßgeblichen Einfluss haben. Die Düsenwirkung sollte sich aber etwas verstärken:
Wenn man es jetzt ganz genau nehmen würde müsste man natürlich auch noch was in die abgedecketen äußeren Spitzen der Düsenschlitze machen aber ich denke so ist noch eine gewisse Lateralverteilung möglich die nicht schadet. Zum DKM-Test werde ich den Kühler aber ohne die Schieben schicken.
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11. April 2011 um 20:04 Uhr #886113
ThaRippa
AdministratorWarum das denn? Ich würd mir das nicht nehmen lassen, beide Varianten getestet zu bekommen. Selbst wenn du dich vorher auf eine festlegen müsstest (was du mMn. nicht musst).
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11. April 2011 um 22:04 Uhr #886122
dudu
TeilnehmerNaja, dann war ich mit meiner Idee des Inlet´s nicht gänzlich auf dem Holzweg.Was den Test angeht, kann ich ThaRippa nur beipflichten. Liefer die Ringe einfach mit und wenn du dich entscheiden musst, dann entscheide dich für eine Variante… Die Andere tritt dann außerhalb der Wertung an. Uns interessiert denke ich alle, wie und ob sich der verengte Querschnitt auswirkt.
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11. April 2011 um 23:04 Uhr #886128
ThaRippa
AdministratorVor allem wirkt der Kühler jetzt, wo ichs weiß, unvollständig, wenn die Ringe nicht wenigstens dabei sind.:fresse:
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12. April 2011 um 10:04 Uhr #886158
VJoe2max
TeilnehmerNa OK – ich kann sie ja noch dazu packen, aber letztlich will ich Lutz nicht damit die Zeit stehlen. Die Tests dauern sowieso schon recht lang pro Kühler. Wenn er dazu kommt, kann er das ja vllt. auch noch ausprobieren – mal sehen ;).
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13. April 2011 um 5:04 Uhr #886260
ThaRippa
AdministratorGute Entscheidung :DImmerhin gabs ja auch ein paar „Ausfälle“ im Starterfeld…und vielleicht isser ja genau so gespannt wie wir 🙂
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15. April 2011 um 19:04 Uhr #886624
loony
Teilnehmerdu immer mit deinem „von unten“… war bei genauso… :-({|= 😡 😀
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15. April 2011 um 19:04 Uhr #886619
VJoe2max
TeilnehmerDer Wildwater +X hat heute seine Reise zum Prüfstand angetreten :banana:
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15. April 2011 um 19:04 Uhr #886623
Obi Wan
AdministratorVJoe2max;452410 said:
Zum DKM-Test werde ich den Kühler aber ohne die Schieben schicken.
und wie sieht der Kühler von unten aus ❓
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15. April 2011 um 19:04 Uhr #886626
VJoe2max
TeilnehmerVon unten sind die meisten Kühler ziemlich langweilig ;).Aktuelles Bild hab ich jetzt keins gemacht, aber so in etwa nur geschliffen:
Die Nietenköpfe wurden auch bisschen zusammen geschliffen damit sie nicht überstehen, aber die sind sowieso außerhalb der Auflagefläche einen IHS.
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16. April 2011 um 11:04 Uhr #886668
McTrevor
TeilnehmerVJoe2max;452937 said:
[SPOILER]Von unten sind die meisten Kühler ziemlich langweilig ;).Aktuelles Bild hab ich jetzt keins gemacht, aber so in etwa nur geschliffen:
Die Nietenköpfe wurden auch bisschen zusammen geschliffen damit sie nicht überstehen, aber die sind sowieso außerhalb der Auflagefläche einen IHS.[/SPOILER]
Obi Wan hat jetzt eigentlich erwartet, daß du auf der Autobahn den DHL-Lieferwagen mit deinem Kühler abdrängst und noch aktuelle Fotos machst. 😀
Bis dann denn!
McTrevor
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16. April 2011 um 15:04 Uhr #886687
Obi Wan
Administratorstimmt 😀
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21. April 2011 um 10:04 Uhr #887314
Obi Wan
Administrator -
21. April 2011 um 12:04 Uhr #887367
loony
TeilnehmerNa ja… Südbaden und Oldenburg ist ja auch schon eine schöne Strecke…;)
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21. April 2011 um 12:04 Uhr #887362
VJoe2max
TeilnehmerDer Wildwater+X hat laut Sendungsverfolgung heute seinen Bestimmungsort erreicht 🙂
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21. April 2011 um 13:04 Uhr #887383
loony
TeilnehmerLahr? Ist da nicht ein auch ein Fluß, vielleicht hatte dein Wildwasser Sehnsucht nach was Feuchtem 😀
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21. April 2011 um 13:04 Uhr #887385
Renovatio
Teilnehmerloony;453770 said:
Lahr? Ist da nicht ein auch ein Fluß, vielleicht hatte dein Wildwasser Sehnsucht nach was Feuchtem 😀Oh ja, es wollte mal wieder eine Wasser probe nehmen, damit es sich abkühlt. \D/
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21. April 2011 um 13:04 Uhr #885970
VJoe2max
TeilnehmerNaja – bis gestern lag das Paket angeblich in Lahr. Die restliche Strecke über Bremen bis zum Ziel ging dann wohl recht schnell. Die Post ist manchmal wirklich undurchschaulich… :-k :fresse:
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21. April 2011 um 14:04 Uhr #887428
VJoe2max
TeilnehmerEin Fluss namens Lahr ist mir nicht bekannt. Durch Lahr (Schwarzwald) fließt die Schutter – die afaik aber mit einem Wildwasser auch eher wenig zu tun hat :D.
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22. April 2011 um 20:04 Uhr #887578
psahgks
TeilnehmerVJoe2max;453741 said:
Der Wildwater+X hat laut Sendungsverfolgung heute seinen Bestimmungsort erreicht 🙂Jop, ist angekommen. :d:
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29. April 2011 um 0:04 Uhr #888216
Oma-Hans
TeilnehmerFantastisch 😎
Außer Konkurenz, in jeglichem Sinne 😉Grüße,
Jens -
7. Mai 2011 um 12:05 Uhr #889254
psahgks
TeilnehmerWildwater +X wird momentan mit Hilfe meiner kleinen „Notfall-Wakue“ darauf getestet, ob er auch dicht haelt:
Sieht gut aus, es ist kein Wasser außerhalb des Kreislaufs zu sehen. :d:
Dem Test auf den Prüfstand steht also nichts mehr im Wege.
:banana:
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7. Mai 2011 um 13:05 Uhr #889265
psahgks
TeilnehmerVJoe2max;455765 said:
Die „Montage“ auf den Radi ist ja mal genial 😀Danke. Ist noch nicht ganz ausgereift, da werd ich mir noch was praktikableres ausdenken.
War Zufall, dass der Kühler grad so draufpasst. Ist ja besser, als wenn er irgendwo in der Gegend rumfliegt und nur an den Schlaeuchen haengt.
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7. Mai 2011 um 13:05 Uhr #889261
VJoe2max
TeilnehmerSehr gut! 🙂 Hatte den ja vor dem Versand nicht mehr auf Dichtheit geprüft, sondern einfach darauf vertraut, dass wie bei der vorletzten Montage alles dicht ist.Die „Montage“ auf den Radi ist ja mal genial 😀
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7. Mai 2011 um 16:05 Uhr #889283
psahgks
Teilnehmer➡ Und schon ist der Wildwater +X auf den Prüfstand geschnallt:➡ Dank der super Verarbeitung war der Kühler auf Anhieb dicht!
:banana:
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7. Mai 2011 um 16:05 Uhr #889284
Obi Wan
Administratorschönes Foto
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8. Mai 2011 um 10:05 Uhr #889351
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8. Mai 2011 um 11:05 Uhr #889353
VJoe2max
TeilnehmerLaut psahgks ist gestern während des Tests die Stromversorgung ausgefallen. Deshalb wurde die Messreihe nicht aufgezeichnet und er hatte gestern abend leider keine Zeit mehr einen zweiten Durchlauf zu starten. Der Test wird heute neu gestartet ;). Vllt. schafft er auch noch den nächsten Kühler – ich kenne die Zeitplanung aber nicht.
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8. Mai 2011 um 14:05 Uhr #889387
psahgks
TeilnehmerIhr müsst euch leider noch ein wenig gedulden.
Ich beeile mich aber. 😉Was ich während der Messung an Werten gesehen hab, sah garnicht so schledht aus. Als kleiner Vorgeschmack. 😉
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11. Mai 2011 um 8:05 Uhr #889795
Obi Wan
AdministratorHier die nächste Auswertung ➡
Glückwunsch Johannes, dass ist ein Spitzenergebnis :d:
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11. Mai 2011 um 8:05 Uhr #889797
Rabauke
TeilnehmerWie erwartet, pefekt!:d:
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11. Mai 2011 um 9:05 Uhr #889804
Horstelin
TeilnehmerKrass, dast so gut wie der HK, das wird schwer zu schlagen 🙂
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11. Mai 2011 um 10:05 Uhr #889806
littledevil
Teilnehmerein echter Meisterkuehler :d:
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11. Mai 2011 um 13:05 Uhr #889822
VJoe2max
TeilnehmerVielen Dank! :)Freu mich wie ein Schnitzel, dass er so gut kühlt :banana: Dass er nicht schlecht ist hab ich erwartet, aber dass dem HK3.0 Paroli bieten kann ist schon sehr edel :).Wird auf jeden Fall seinen Einsatz in meinem Wakü-Rechner finden, auch wenn ich dann meinen schönen AnFi Soleil ausbauen muss. Da der Wildwater +X mit dem HK 3.0 gleichauf liegt sollte das aber auch kühltechnisch mutmaßlich die bessere Lösung sein. Außerdem kann ich den Soleil dann auch noch zum Prüfen schicken, um die Liste der kommerziellen Kühler weiter zu ergänzen – der ist nämlich bislang noch nicht in der Pipeline.Bin nun natürlich sehr auf die restlichen Kühler aus der HighEnd-Kategorie von Oma Hans, horstelin, Napal und mymanu gespannt. Die Performance von loonys Florentin war ja auch schon äußerst beachtlich. Der Cable-Flow von mymanu ist für mich vor allem technisch ein hochinteressanter Kandidat. Das ist auf jeden Fall ein ausbaufähiges Konzept. Bin gespannt wie er sich unter all Kühlern mit Rillen- und Pin-Struktur schlägt. Zu schade, dass tomsis und Thanatos & patrick171 nicht fertig geworden sind – aber ich hoffe, dass auch diese Kühler irgendwann noch ihren Weg auf den Prüfstand finden werden ;). Auch bei den Oldschool-Kühlern wird es nun langsam richtig spannend werden. Ach – die sind einfach alle genial! 🙂 Zum Beispiel beim BlackBox-Kühler von AgentSchatten, der ja als Nächster auf den Prüfstand geht. Bin sehr gespannt, ob die Inno-Kühltechnik sich für Eigenbauten eignet und wie er sich schlagen wird. Ich bin sicher auch mit verhältnismäßig einfachem Aufbau lassen sich sehr brauchbare Ergebnisse erzielen. Der hohe lötskills fordernde Kühler von psahgks mit dem edlen Deckel ist einfach originell und dürfte auch recht gut kühlen. Oder auch skeleton (Patty) vs. Lumpy (Rabauke) wird z.B. auch ein spannender Showdown der Düsenkühler mit ähnlichem prinzipiellen Aufbau aber vielen Unterschieden im Detail – dazu sehen beide noch gut aus :d:.Find´s grad fast ein bisschen schade, dass ich die Kühler nicht live sehen kann…
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11. Mai 2011 um 13:05 Uhr #889827
Oma-Hans
TeilnehmerGratulation zu dem Ergebnis! War ja zu erwarten :d:Ich denke, der hätte sogar noch einige Reserven.Grüße, Jens
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11. Mai 2011 um 13:05 Uhr #889824
Obi Wan
Administrator@ vJoefalsches Topic ;)Analysen gehören hier rein:http://www.meisterkuehler.de/forum/mk-kuehlerpruefstation/30320-meisterkuehler-contest-deutsche-kuehlerbau-meisterschaft-2011-abstimmung-besten-worklog-5.html#post454799;)
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11. Mai 2011 um 15:05 Uhr #889842
VJoe2max
TeilnehmerDanke! :)Hmm … in wie weit Reserven? Noch dünnerer Boden oder die Ringeinsätze für verbesserte Beschleunigung?
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11. Mai 2011 um 17:05 Uhr #889854
McTrevor
TeilnehmerBeeindruckendes Ergebnis! Das ist ne ordentliche Vorlage!
Bis dann denn!
McTrevor
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11. Mai 2011 um 19:05 Uhr #889866
Radeon
TeilnehmerSauber gearbeitet, Joe! :d: Das ist ein klasse Wert und da geht noch was. Versuch mal das POM-Teil durch Kupfer zu ersetzen. Durch zusätzliche Masse an Kupfer geht der bestimmt unter 11 K. Aber dazu müßtest du die Halterung umbauen, so isoliert die den oberen Kupferanteil.Oder das Feld mit den Kupferfinnen vergrößern.Bei meinen Versuchen habe ich festgestellt, das die Wärme vom Wasser zum größten Teil, nur über die erhabenen Kanten aufgenommen wird. Zuerst ohne und dann mit fein lackierten Kanten. 80% Verlußt! :shock:Dein Strukturdesigne ist wirklich eine super Lösung! :respekt:
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11. Mai 2011 um 21:05 Uhr #889893
mymanu
TeilnehmerGlückwunsch für das super Ergebnis.
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11. Mai 2011 um 22:05 Uhr #889906
VJoe2max
TeilnehmerTHX! :)@Radeon: Beim nächsten Kühler ;). Der wird erst mal so genutzt. Die Kühlleistung ist ja gut genug – zumal für meine krüppeligen Prozessoren. Außerdem lernt man ja bei jedem Kühler den man baut was dazu und hier hab ich einige Dinge gelernt die ich beim nächsten mal noch besser machen kann. Das Grundkonzept scheint nicht schlecht zu sein, also werde ich bei meinen zukünftigen Planungen schauen, dass ich auf dieser Basis noch ein paar Verbesserungen raus holen kann. Aber vllt. fällt mir zwischenzeitlich auch noch was anderes ein und die Oldschool-Bastelei reizt mich ehrlich gesagt auch sehr. Bis dahin ist aber noch viel Zeit.
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22. Mai 2011 um 20:05 Uhr #891765
Oma-Hans
TeilnehmerVJoe2max;456355 said:
Danke! 🙂Hmm … in wie weit Reserven? Noch dünnerer Boden oder die Ringeinsätze für verbesserte Beschleunigung?
Ich denke mit einer feineren Düse kann man (zu „Lasten“ des brachialen Durchflusses) noch etwas holen. Aber es wäre auch gut möglich dass du durch deine Konstellation schon irgendwo im Bereich des Optimums gelandet bist :d:
Verdammt gute Leistung! Sieht man nochmal im Vergleich zum Rest =D>
Wieviel Restboden hast du bei dem?
Grüße,
Jens -
16. Juni 2011 um 11:06 Uhr #894623
Cy4n1d3
TeilnehmerTop Ergebnis, super Worklog und ein schöner Kühler ;)Ich bin fast ein wenig neidisch auf die ganzen tollen Künstler hier 😀
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17. Juni 2011 um 7:06 Uhr #894754
LKrieger
TeilnehmerIst ja ein Hammerteil!
So und jetzt gehts in die Serienproduktion – hätte dann gerne auch einen \D/:).
den Kontest eher am Rande mitbekommen, und bin bei euch auch viel mehr nur ein Leser. Jetzt muss ich aber trotzdem mal meinen :respekt: darlegen! Echt saubere Arbeit!
Des Titels Wert – „Meisterkühler“
MFG LK
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17. Juni 2011 um 11:06 Uhr #894786
VJoe2max
TeilnehmerDanke euch :)In absehbarer Zeit werde ich leider überhaupt keine Werkstattaktivitäten mehr bewerkstelligen können. Bis zur nächsten DKM hoffe ich aber, dass meine Werkstatt wieder voll einsatzfähig ist.
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17. Juni 2011 um 12:06 Uhr #894788
phil68
Teilnehmer11,05k :d:
Das war ja auch von dir nicht anders zu erwarten 😉
Grüße Dirk
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9. Juni 2012 um 0:06 Uhr #921629
HerrderKlinge
TeilnehmerMöcht hier auch noch meinen Kommentar loswerden:
Sehr sehr schöner Kühler 😉 1a Verarbeitung :d:
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AutorBeiträge
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Wie man sieht wird die Bodenplatte nichts Revolutionäres, aber ich lasse mal noch offen, ob sie letztendlich wirklich so gebaut wird. Das hängt auch vom weiteren Verlauf des Projekts ab. Prinzipiell in die Richtung will ich aber schon gehen. ➡ Kühler zusammengebaut (Grobentwurf):
^ So etwa könnte der Kühler am Schluss aussehen. Was mir noch nicht passt ist der geringe Gewindeabstand. Den Deckel werde ich daher noch mal komplett überarbeiten und die Halterung ist anders sicher einfacher zu fertigen. Die Halterung wird aber wie im Bild eine für die aktuellen Intel-Sockel.Natürlich fehlt hier auch noch die Düsenplatte, aber darüber muss ich mir sowieso erst noch richtig Gedanken machen. Die Materialien werden unter folgenden Spoiler aufgelistet:[spoiler]:arrow: Bodenmaterial:
Als Bodenmaterial wird – o Wunder – Kupfer (E-Cu) zum Einsatz kommen. Ich werde für den Boden auf die klassischen Abmessungen 50x50mm zurückgreifen und eine 5mm dicke Platte verwenden. Die weiteren Materialien die ich verwenden will, werde ich im Verlauf des Worklogs noch vorstellen und dann voraussichtlich auch noch hier im Startposting verlinken ;). Schwarzes POM wird ziemlich sicher dabei sein.:arrow: Schrauben:
Speziell mit meinem CaseCon-Projekt ist der Vorrat an Edelstahlschrauben bei mir beträchtlich gewachsen, so dass ich natürlich auch für den Kühler auf rostfreie Stahlschrauben zurückgreifen werde. Das Bild zeigt exemplarisch den M4er-Kasten.:arrow: O-Ringe:
Auch O-Ringe haben sich mit der Zeit ne ganze Menge angesammelt. Auf das Sortiment werde ich als Dichtungsmaterial zurückgreifen.[/spoiler]Im Folgenden Spoiler möchte ich euch noch kurz einen Überblick über die wichtigsten Werkzeuge geben, die ich für den Bau des Kühlers zu verwenden will. Da ich nicht wirklich jede Schraube aufzählen kann beschränke ich mich auf die Hauptwerkzeuge und gebe im Verlauf des Worklogs an, was ich für die einzelnen Teile verwendet habe. [spoiler]:arrow: Manuelle Fräsmaschine Optimum BF20 Vario mit Vertex-Teilapparat (Wabeco gelabelt):
Als Zubehör zur Fräse habe ich Schaft- und Radiusfräser verschiedener Durchmesser von 1,5mm bis 15,8mm, sowie Radiusfräser von 2 bis 6mm zu Verfügung. Diese können mit einem ER25 Spannzangenfutter und den dazugehörigen Spannzangen gespannt werden. Dazu kommt ein weiterer kleiner Teilapparat (kippbar), zwei Maschinenschraubstöcke (1x Niederzug und 1x 2Achs), Messuhren, Kantentaster, Bohrfutter, Bohrer bis 12mm. Einzelne Teile davon werde ich im Verlaufe des Worklogs auch noch ablichten ;). Einige der folgenden Bilder könnten euch bekannt vorkommen – das liegt daran, dass sie aus meiner Werkstatt stammen 😀 (Die Bilder vom Eigenbau-Kühler im exemplarischen Muster-Thread sind hingegen von psahgks ;)) ➡ Gewindeschneider:
Ein essenzielles Werkzeug zum Kühlerbau ist natürlich der G1/4″-Gewindeschneider. Diesen und diverse kleinere metrische Größen werde sich natürlich auch für den Bau des Kühlers einsetzen. ➡ Eine ordentliche Halbrund-Feile mit 2er Hieb:
➡ Ein Schlüsselfeilensatz:
➡ Bandschleifmaschine:
Das gute Stück wird zum groben Zusägen des Materials zum Einsatz kommen. Natürlich hab ich auch noch paar normale Handsägen, aber ich werde mich für den Kühler auf diese hier beschränken können. ➡ Kleinwerkzeuge: 

Was an Zangen, Schraubenziehern usw. genutzt wird, kann ich noch nicht sagen. Die obigen Bilder zeigen nur mal einen groben Überblick darüber was mir diesbzüglich zur Verfügung steht.[/spoiler]:arrow: Link zum ersten Bilderalbum mit allen Bildern des Worklogs bis zum 06-04-2011:
Die Zeichnungen zu dem Entwurf habe ich ursprünglich schon vor einem halben Jahr angefertigt. Da war vom Meisterkühler-Contest noch nicht die Rede ;).Weil aber das Silberboden-Konzept auf ungeahnte Schwierigkeiten stieß, hab ich das halt aus der Schublade geholt. Zum Glück ist ja noch viel Zeit bis zum Ende des Wettbewerbs :D.Das mit der Halterung muss in jedem Fall grundlegend anders gelöst werden. Noch habe ich keinen genauen Plan wie, aber da zumindest die Suche nach einer Sägeblattaufnahme durch tomsis Hilfe ein Ende hat – an dieser Stelle noch mal ein großer Dank dafür :d: -, beginne ich mal ganz zaghaft mit dem Kühlerboden. Im Endeffekt bin ich nicht weit gekommen. Habe nur die Löcher für die Befestigung auf dem Teilapparat bzw. zur späteren Verschraubung mit dem Deckel gebohrt:
Daran, dass es Durchgangslöcher mit 4mm Durchmesser sind erkennt man schon, dass ich weiter einen schraubenkopffreien Deckel anstrebe. Eigentlich hätte ich gern gleich mit der O-Ring-Nut weiter gemacht, aber ich muss zuvor noch die Nutensteine nachbearbeiten die ich mir für diesen kleinen Teilappart gebastelt habe:
Auf dem großen Teilappart müsste ich ein neues Bohrbild für die Aufspannplatte machen und die ist sowieso schon ziemlich durchlöchert. Leider hatte sich auf dem kleinen Teilappart beim Bearbeiten des Heatpipe-Kühlers den damit kürzlich angeschrägt habe gezeigt, dass die Nutensteine zu hoch sind und das Werkstück deshalb nicht 100%ig fest gespannt werden kann. Wenn das erledigt ist, geht´s mit der O-Ring-Nut und dem Ringkanal weiter ;).




Das ist die Oberseite. Auf der Unterseite wird um den Düsentopf herum Material abgetragen, so dass dieser auf dem Pinfeld zu liegen kommt. Als Düse wird eine kreuzförmige Schlitzdüse zum Einsatz kommen, die 45° verdreht zur darunter liegenden Pinstruktur angeordnet sein wird. Auf diese Weise erhoffe ich mir eine gute Beschleunigung einstellen zu können. Zusätzlich will ich die Druckverhältnisse noch durch flache Ausnehmungen etwas steuern, so dass sich ein möglichst gutes Abströmverhalten einstellt. Aber das sieht man dann am besten wenn die Unterseite fertig ist. An das Schlitzen der Bodenplatte hab ich mich noch nicht gewagt, aber sobald die Düsenplatte fertig ist kommt das dran ;).

Was noch fehlt ist der breite Schlitz, der den Ringkanal ansticht und als Auslass fungiert. Das hab noch nicht gemacht, weil ich bezüglich des Deckels noch nicht ganz mit der Planung fertig bin.Bin btw am überlegen wie ich den Kühler nennen werde. Noch hab ich mich aber nicht zu einem Nahmen für das Baby durch gerungen…
Die Kantenlänge der Pins in der Draufsicht beträgt effektiv 0,75mm und das ist bei einer Sägetiefe von 2,7mm noch stabil genug, um überschliffen werden zu können und auch, um die später folgende Oberflächenbehandlung mit Glasperlen zu überstehen. Eigentlich wären etwas dickere Pins gar nicht so schlecht, aber ich habe das Maß mit bedacht so gewählt, damit ich noch verhältnismäßig große Querschnitte für das Medium in die Struktur erhalte. Das Maß ist gerade so die Grenze die einerseits verhältnismäßig viel Einströmquerschnitt und anderseits noch genügend Stabilität bietet. Im Kühlerboden wir´s allerdings noch etwas haariger mit dem Sägen, da ich für jeden Schnitt die Anschläge verstellen muss, und weil die Restbodenstärke geringer ist, was beim Querschlitzen geringe Zustellungen erfordert, damit sich die Pins nicht am Ansatz verbiegen. Ansonsten wird der Kühler insgesamt zu restriktiv. Im Nachhinein betrachtet wäre es Fertigungstechnisch vllt. schlauer gewesen eine 3mm dicke Bodenplatte zu nutzen und den Ringkanal dafür in der Düsenplatte tiefer zu machen…
Wobei man sagen muss, dass das Hauptproblem dabei das große Sägeblatt im Konflikt mit den Rändern der Ringnut darstellt. Der Boden ist zwar so bemessen, dass es mit dem Sägeblatt passt, aber man muss verdammt aufpassen, dass man nicht mit dem Rand kollidiert. Deshalb kann man hier nur ganz langsam sägen. Eine 3mm dicke Bodenplatte und dafür eine tiefer versenkte Ringnut in der Düsenplatte wäre definitiv besser zu bearbeiten gewesen, aber der Funktion tut´s so auch keinen Abbruch. Mit aufgelegter Düsenplatte erkennt man schon so langsam wie das später aussehen wird:
Während des Sägens selbst hab ich leider keine Bilder gemacht. Falls ich dran denke hol ich das nach, wenn die zweite Richtung geschlitzt wird ;). Btw. möchte ich noch ein praktisches Messmittel vorstellen, das sich bei dieser Aktion nicht zum ersten mal sehr bewährt hat. Es handelt sich um eine elektronische Wasserwaage mit der man seine Werkstücke oder kippbare Spannmittel auf 0,1° genau einstellen kann:
Da ich in zwei Etappen gesägt habe und der Kühlerboden dazwischen um 180° gedreht werden musste, war das sehr segensreich. Nur so konnte ich ein sichere Einspannung gewährleisten und habe trotzen perfekt parallele Rillen geschafft. Das Ausrichten wäre ohne so ein praktisches Hilfsmittel deutlich aufwändiger gewesen.
Edit: Mir fällt gerade erst auf, das auf dem Blatt 0,56mm steht. Misst man aber nach ist es bestenfalls 0,51 mm dick. Die Schnitt ist nur minimal breiter. Das ergibt sich jedenfalls wenn man die gemessene Pindicke die Gesamtlänge des Pinfelds nimmt um die Nutenbreite auszurechnen – mit dem Messchieber kommt man mit der Innenmaß-Seite nicht gut ran. Die Pinstruktur ist inzwischen fertig gesägt und natürlich will ich euch die Bilder davon nicht vorenthalten:
Wie man sieht ist der Boden der Ringnut noch nicht perfekt, weshalb sie nochmal ganz leicht überfräst wurde, bevor es am WE zum Stahlen ins Labor geht:
Ein Blick bei schlechtem Kunstlicht durch die Kreuzdüse in die Pinstrukur zeigt, dass das Wasser einen schönen Wald an Pins vor sich hat wenn es die Schlitze passiert hat:
Die Asymmetrie kommt btw von der schrägen Blickrichtung ;). Für diejenigen die vllt. kein so gutes Augenmaß haben und daher schlecht einschätzen können wie fein die Struktur ist, habe ich mal ein Vergleichsfoto mit den Boden zweier bekannter kommerzieller Kühler gemacht. Von Links nach Rechts: ALC NexXxos XP rev. 2 | mein noch namenloser Eigenbau | AC Cuplex XT di:
Das innere Pinfeld des Cuplex XT di ist abgesehen von den Ausfräsungen für Mittelplatte und Überströmkanäle von den Dimensionen her meinem sehr ähnlich. Nur ist meins 1,5mm nach unten abgesetzt, um 45° gedreht, der Ringkanal ist strömungsgünstiger ausgeformt und die Struktur hat weniger als die Hälfte der Restbodenstärke des XT di :devil:.
Die zwei Auslässe werden dann über der Düsenplatte im Deckel zusammengeführt. Ich verspreche mir davon ein symmetrisches Strömungsfeld im Ringkanal über das der Kühler zwar eine gewisse Vorzugsrichtung durch das Abströmverhalten erhält, die aber Mittelpunktsymmetrisch wirkt.Man muss dazu sagen, dass das natürlich auch nichts Neues ist, aber es wird selten konsequent umgesetzt. Bis jetzt ist eigentlich nur die Kreuzdüse etwas was ich bisher noch nirgends in der Form umgesetzt gesehen habe…. vllt. hab ich´s bisher auch nur übersehen – lasse mich gern eines Besseren belehren ;).Und weil´s so gut ankam noch ein Ausschnitt vom Vergleichsbildchen :D:
Bisschen sieht man die Rattermarken vom Radiusfräser im Ringkanal schon, aber das wird nach dem Strahlen hoffentlich nicht mehr so deutlich sein. Im Endeffekt ist´s ja egal, da man´s später sowieso nicht mehr sieht und die Funktion nicht beeinträchtigt wird.
Den Feinschliff werde ich da später noch von Hand machen und habe die Durchbrüche daher noch nicht ganz auf Endmaß gefräst.
Im Kernbereich sollte der Boden dann im Idealfall nahezu ideal plan aufliegen. Durchgerechnet hab ich das allerdings nicht. Im Notfall kann man mit Dicke oder Härte des inneren O-Rings noch ein wenig spielen. Die Fertigungspräzision reicht sowieso nicht, dass man da perfekt hinkommen könnte. Es geht mir einfach darum das Biegemoment, das auf den Boden wirkt und diesen, bei einer so dünnen Bodenplatte, unvermeidlicher Weise etwas konkav verbiegen würde, zu begrenzen. Die Steifigkeit der Bodenplatte nimmt zur Mitte hin durch den tiefen Ringkanal stark ab, dass die klassische Vorspannung mit dem kleinen Hebelarm zwischen den Schrauben und dem äußeren O-Ring nicht reichen wird, um eine leichte konvexe Vorspannung aufzubauen und die Stützwirkung der Düsenplatte allein ist auch nicht unbegrenzt, da sie im fraglichen Bereich auch nicht gerade dick ist. Durch Abstützung der Düsenplatte von oben wird aber ein direkter Gegendruck aufgebaut der der Verbiegung entgegenwirkt. Eine sichtbare konvexe Bodenvorspannung, bei der der Boden selbst über ein große Spannweite hinweg als Feder wirkt, wie es bei einigen kommerziellen Kühlern praktiziert wird, will ich aber nicht erreichen. So etwas halte ich in den meisten Fällen für kontraproduktiv. Ich gehe grundsätzlich von einem planen IHS aus. Auf den Prüfstand ist das sowieso gegeben aber auch auf einer realen CPU sollte die Zeit der verbogenen IHS irgendwann mal ein Ende haben. Wenn nicht muss man halt schleifen.Die direkte feste Abstützung des Kernbereichs wie beim Alphacool Yellowstone geht btw. nicht, da die Düsenplatte bei mir außen ja schwimmend gelagert ist und nicht wie beim Yellostone fest im massiven Deckel integriert ist. ^ ^ vllt. bisschen kompliziert erklärt, aber ich denke für mechanisch vorgebildete gut verständlich.
Diagonal mit Mitteleinlass – passt, sieht aber auch doof aus:
Kantenparallel mit Abstand und versetztem Einlass – so ist es geplant:
Ob die Düsenplatte nun zwei oder vier Durchbrüche sind hat, ist wie gesagt nicht ausschlaggebend dafür, dass der Abströmwiderstand gering ist und so die volle Strömungsgeschwinigkeit im Pinfeld erreicht werden kann. Die Querschnitte sind auch mit zwei Durchbrüchen schon größer als sie dafür sein müssten. Das Wasser muss so oder so zum Auslass hin zusammen laufen. Auch mit vier Durchlässen ergibt sich so zwangsläufig eine Vorzugsrichtung der Strömung, da die Druckverhältnisse im Ringkanal nicht gleichmäßig sind. Mit zwei Durchbrüchen hat man das besser unter Kontrolle da sind die Druckverhältnisse symmetrisch. Mit vier Durchbrüchen könnte man das nur durch Platzierung des Auslasses auf der Diagonalen erreichen und das Wasser müsste trotzdem noch unterschiedlich Wege aus jedem Quadranten zurücklegen. Bei meinem Konzept ist der Wasserweg im Kühler von gegenüberliegenden Punkten am Rand des Pinfelds immer fast gleich lang.
Ich hab mich bezüglich des Deckel noch nicht endgültig festgelegt, da ich noch auf Material für die Halterung warte und erst dann entscheiden will wie ich es letztendlich mache.
Grüße, Jens
War wie gesagt nicht richtig geplant und mehr frei Schnauze mal drauf los gefräst. Zumindest ist der Kernloch-Fräser für G3/8″-Gewinde ganz gut geeignet zum Fräsen der Kante für die Dichtringe.@dudu: Was die Kosten für Material angeht: Sowohl POM als auch Kupfer sind recht billig. Allgemein werden die Materialkosten bei Wasserkühlern häufig maßlos überschätzt. Wer schon mal Material in größeren Mengen gekauft hat, weiß das nur zu genau und selbst Kleinstmengen sind noch recht erschwinglich, wenn man sich günstige Händler sucht. Ich halte es daher auch für unredlich, wenn gewisse kommerzielle Hersteller die Materialkosten als Argument für große Preissteigerungen ansetzen. Am ehesten ist das noch bei Fullcover-Graka-Kühlern gerechtfertigt gewesen aber nicht bei CPU-Kühlern, wo die Steigerung höchstens ein zwei Euro betrug. Würde man jedenfalls die Arbeitsstunden und das Werkzeug mit zählen würde, wären Eigenbau-Kühler aufgrund ihrer Untauglichkeit zur Serie fast immer unbezahlbar – aber eben nicht wegen des Materials ;).
Für den aufgezeichneten Umriss wurde eine ALC Yellowstone-Halterung genutzt, aber das wird definitiv nicht die endgültige Form, sondern sollte nur als schnelle proportionsmäßige Vorlage dienen ;). Die Berarbeitung wird aber wohl komplett ohne die Fräse auskommen müssen, denn Chromnickelstahl möchte ich meinen Fräsern und der Maschine nicht zumuten. Statt dessen werde ich für´s Grobe wohl auf die Flex und auf die Ausbohrmethode setzen. HSS-Co Bohrer habe ich genügend in Reserve. Die Feinarbeit wird dann per Dremel-Klon mit entsprechenden Schleifaufsätzen erledigt. Verbaut wie die Halterung später zwischen Düsenplatte und der POM-Zwischenplatte, welche ich ebenfalls weiter bearbeitet habe:
Der C-förmige Kanal entspricht dem aus der Vorgängerversion exakt, aber diesmal ist die Platte insgesamt etwas Dicker, so dass ich nicht mehr mit der Berarbeitung von der Oberseite her in Konflikt geraten werde. Die Bearbeitung der Oberseite muss jedoch noch etwas warten, denn den benötigten 12mm Fräser mit 2,5mm Eckenradius habe ich erst heute ersteigert. Der Absatz in dem später die Halterung sitzen soll, ist jedenfalls schon gefräst. Im zusammengesteckten Zustand erkennt man schön den Spalt in dem später die Halterung liegen wird:
Momentan bin ich noch am überlegen aus was ich den Oberen Teil des Deckel machen werde. Auf jeden Fall soll der Deckel noch mit irgendeiner Art optischem Highlight versehen werden. Entschieden habe ich mich da aber noch nicht.





Morgen geht´s wie gesagt weiter 😉
Der Körnerpunkt war minimal verrutscht und ich habe versucht ihn freihändig etwas besser zu zentrieren. Das POM-Teil ist wohl zu retten, aber ein stumpfer Körner der abrutscht und die Handfläche in Mitleidenschaft zieht, ist reichlich unangenehm. Langsam habe ich so das Gefühl die Zwischenplatte ist irgendwie verflucht. Da klappt mal überhaupt nichts….Wenigstens passen die Bohrungen. Auf der Rückseite sind auch schon die Flachsenkungen für die Enden der Gewindenieten drin.
Die O-Ring Nuten sind erst mal provisorisch, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es wirklich so wie in der Zeichnung mache oder den Rand abfräse. Wollte jetzt nur mal sehen ob das mit dem O-Ring und dem spontan leicht verändert gefrästen Ausgangsloch so klappt und welcher Ring dann am besten passt (ging fast schneller als den Taschenrechner auszugraben :D). Der Steg zwischen den beiden O-Ringen ist so jedenfalls schon mal viel weniger Kritisch als in der ursprünglichen Planung. Die Verschraubung mit den Nieten funktioniert btw. schon mal hervorragend 🙂 (ist jetzt auf dem Bild nicht zu sehen, aber man erkennt schön das Gewinde der Niete unter der Untersten Bohrung im Bild. Als Nächstes mach ich erst mal die Unterseite und dann werde ich mich entscheiden wie viel auf der Oberseite genau abgenommen wird und ob die ich geplante Tasche Fräse oder nicht. Da das Titanblech nicht bei kommt (Meldung an ebay geht bald raus). Muss ich das erst mal offen lassen. Evlt. komme ich morgen im Laufe des Tages aber auch mal dazu an der Halterung weiter zu flexen…




Wollte das Teil einfach mal mit Wasser beaufschlagen um zu sehen, ob die Dichtungen alle in Ordnung sind – hab ja immerhin fünf Dichtringe verbaut. Außerdem kann man mit einem transparenten Deckel anhand von Luftblasen im Wasserstrom ganz gut erkennen wie die Düsenvorkammer angeströmt wird. Ein bisschen Fein- bzw. Handarbeit wird an der ein oder anderen Stelle noch nötig sein, um den Strömungsweg von scharfen Abrisskanten zu befreien.
Wenn er so dicht ist, wird erst mal am Design gefeilt – so kann´s nicht bleiben.
100%ig ist da noch nicht, aber den Rest mach ich mit der Feile.Danach habe ich aus einer 8mm dicken Kupferplatte einen Deckelrohling mit Schraublöchern und den beiden G 1/4″-Gewinden für Ein- und Auslass gebaut:
Bevor der Deckel noch in Form gebracht wird (so langweilig kann er in der Tat nicht bleiben), muss ich jedoch auf der Unterseite noch eine Platte unter dem Einlass-Gewinde einlöten. Bei Deckeldesign denke ich an etwas Ähnliches wie bei meinem
Nächster Schritt wird die Bearbeitung des Deckels inkl. der Lötaktion sein, und dann kann´s auch endlich an den Feinschliff – sprich Sandstrahlen usw. gehen :).




Danach habe ich die neuen Öffnung frei gefräst und noch ein wenig mit Feile und Entgrater nachgebessert:
Dichtheit wurde schon erfolgreich geprüft ;). Mal sehen ob ich es die Woche über schaffe den Deckel außen auch noch in Form zu bringen …
Nun stehe ich vor der Frage, ob ich da tatsächlich noch große gerundete Fasen dran fräsen soll. Eigentlich sieht das prinzipiell schon mal nicht schlecht aus – imo einfach schön clean. Erinnert ein bisschen an meinen Lieblingskühler – den AnFi-Soleil :).Die Ecken werde ich noch etwas abrunden und die Fasen etwas größer machen, aber ansonsten gefällt mir das so eigentlich besser als erwartet. Was meint ihr?




















Danach wurde der Wildwater +X sauber verschraubt und ein paar Finale Photos gemacht:
Ein paar mehr Perspektiven gibt´s noch im zweiten 
Wenn man es jetzt ganz genau nehmen würde müsste man natürlich auch noch was in die abgedecketen äußeren Spitzen der Düsenschlitze machen aber ich denke so ist noch eine gewisse Lateralverteilung möglich die nicht schadet. Zum DKM-Test werde ich den Kühler aber ohne die Schieben schicken.



