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Stromsparguide – Stromspar-FAQ

  1. Intro
  2. Produktbeschreibung
  3. Technische Daten
  4. Mainboard und Grafikkarte
  5. Netzteile
  6. Massenspeichergeräte
  7. Peripherie
  8. Arbeitsspeicher
  9. Messtechnik
  10. Gehäuse und Kühlung
  11. Danksagung



Gehäuse und Kühlung

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Die wichtigsten Hardware-Komponenten für einen Stromsparrechner wurden in den vorangehenden Kapiteln beschreiben – aber wo hin damit und wie kann alles leise oder gar lautlos kühl gehalten werden? Die Wichtigkeit der Wahl des richtigen Gehäuses sollte beim Rechnerbau allgemein nicht unterschätzt werden. Bei Stromspar-Rechnern ist sie jedoch von besonderer Bedeutung, da diese Rechner in der Regel für Nischenanwendungen genutzt werden, die besondere Eigenschaften erfordern. Bei Home-Theater-PC (HTPC) ist z.B. in der Regel eine wohnzimmertaugliche Optik erwünscht während Büro-Maschinen i. d. R. schlank und funktional sein sein sollen oder möglichst unsichtbarer ihr Dasein fristen sollen. Beides sind Anforderungen die gern mit einem effektiven und leisen Kühlkonzept kollidieren. Durch die geringe Wärmeabgabe sparsamer Komponenten sind die Ziele jedoch nicht unvereinbar mit kompakten Abmessungen und besonderen Funktionalitäten. Im Folgenden werden daher grundlegende Überlegungen zu Gehäusen und Kühlungen für unser spezielles Anwendungsgebiet anstellen. Allgemein lässt sich zur Gehäuseauswahl wenig konkrete Hilfestellung leisten, da die Anforderungen sehr individuell sind. Gerade was die Optik angeht lässt sich über Geschmack nicht streiten. Wir belassen es daher bei Listen von Bezugsquellen und Herstellern sowie Hinweisen für die einzelnen Gehäusekategorien in einer allgemein gehalten Beschreibung. Im Abschnitt “Kühlung” werden jedoch konkrete Tipps gegeben und Möglichkeiten zur effektiven Eigenbau-Kühlung sowie allgemeingültige Verbesserungsmöglichkeiten bestehender Kühllösungen vorgeschlagen.

Gehäuse für Stromspar-PC allgemein:

Die Wahl des Gehäuses richtet sich bei Stromspar-PC wie auch bei andern Computern zunächst nach der Bauform des verwendeten Mainboards. In den meisten Fällen wird, wie im Kapitel Mainboards und Grafikkarten erklärt, ein µATX oder Mini-ITX Board das Kernstück des PC bilden. Da diese beiden Kleinformate mit dem Lochbild für Full-ATX Mainbaords kompatibel sind, steht auch immer die Möglichkeiten offen jedes Standard-ATX Gehäuse zu nutzen. Als platzsparende Alternativen eröffnen sich jedoch mit diesen Bauformen wesentlich attraktivere Möglichkeiten im derzeit stark wachsenden Segment der Mini-Gehäuse.Einen Überblick über die Dimensionen der verschiedenen Mainboards und damit einhergehen der Minimalabmessungen für passende Gehäuse bietet folgende Übersicht:Tabelle der ATX-basierten Formate und deren Abmessungen. Das Mini-ITX Format nutzt nur die vier Abstandshalter zum Mobotray die dem IO-Panel am nächsten sind, hat sonst aber ATX-kompatible Abmessungen.Je kleiner die gewählten Gehäuse-Abmessungen werden desto komplizierter wird es in aller Regel die Hardware komplikationslos unterzubringen. Besonders Netzteile die nicht wie die bereits besprochene Pico-PSU direkt auf dem Board sitzen muss genügend Platz sein um das Netzteil unterzubringen. Zudem muss gerade bei derart kleinen Gehäusen sorgfältig zwischen optischen und funktionalen Aspekten abgewogen werden. Man tut sich oft keinen Gefallen, wenn an versucht die Hardware in eine Schmucklose Blechdose zu quetschen statt ein paar Zentimeter mehr Schreibtischfläche für bessere Ergonomie, bessere Kühlung und ansehnlichere Optik zu opfern. Aber das hängt natürlich auch sehr von der Zielsetzung ab die mit dem System verfolgt wird.Diese Auswahl von Herstellern und Bezugsquellen für Mini-ITX und µ-ATX Gehäuse sollte zunächst einen Überblick verschaffen was der Markt derzeit an passenden Lösungen bereitstellt:

Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit

Im Folgenden wollen wir allgemein ein paar Grundgedanken bei der Gehäuseauswahl für verschiedene Stromspar-Rechnerkategorien festhalten:

Sparsame File-Server:

Für sparsame File-Server im Mini-ITX Format gibt es extrem kompakte Gehäuse, die nur die allerwichtigsten Komponeten wie Mainboard, CPU, RAM und Festplatte(n) in sich aufnehmen können. Für sehr flache Mainboards (half-height Mini-ITX) ist die Auswahl hingegen gering. Vor einem Eigenbau sollte man hier evtl. nicht zurückschrecken. Viele der normal hohen Mini-ITX Gehäuse bestechen nicht gerade durch ihre Optik, aber sie sorgen dafür, dass der Server kühl genug bleibt und an versteckter Stelle nahezu unbemerkt seinen Dienst verrichten kann. Beispiele (willkürliche Auswahl):* AOpen S120* Casetronic Travla C134* JCP MI 102* Jetway JC-110-B* Serender GS-L01

HTPC:

Bei HTPC gibt es hinsichtlich des Gehäuses sehr unterschiedliche Anforderungen. Den meisten HTPC dürfte jedoch gemein sein, dass sie eine ansprechende Frontblende in edler wohnzimmertauglicher Optik bieten. Inzwischen gibt es hier ein breite Produktpalette, die von relativ großen Desktop-Gehäusen klassischer Bauart für Full-ATX-Mainboards über HiFi-Rack kompatible Bauformen bis zu Mini-Cubes geht.Häufig trifft man hier spezielle Frontdisplays an die z.B. in Verbindung mit einer eingebauten TV-Karte und kompatibler Software das aktuelle Programm oder MP3-Titel anzeigen können. Die Kühlkonzepte sind hier sehr unterschiedlich und reichen von komplett passiver Kühlung bis zu Luftkühllösungen mit mehreren großen und kleinen Lüftern. Welche Lösung für den eigenen HTPC die Beste ist, sollte daher nach dem eigenen Lautstärkeempfinden, anhand von Testberichten und natürlich nach Optik und Preis beurteilt werden. Die Preisniveaus bei HTPC-Gehäusen ziehen sich über Größenordnungen. Allerdings ist hier wie fast überall nicht immer teuer gleich besonders gut. Angesichts der extremen Vielfalt an Angeboten wollen wir es jedoch auch hier mit einigen Beispielen belassen:*****

SFF Gehäuse

Immer beliebter werden Smal-Formfactor-Gehäuse (kurz SFF). Diese SFF werden immer ausgeklügelter und es kann somit Stromsparrechner auf kleinstem Raum realisiert werden. Hier jedoch muss dennoch auf adequate Kühlung gesetzt und geachtet werden.

 

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Comments

  1. Hallo Community und interessierte Leser.

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