MeisterKühler

MK-Prüfstation

Der Meisterkühler-Kühlerprüfstand

  1. Intro
  2. Einleitung
  3. Elektronik
  4. Das Netzteil
  5. Grundgerüst und Gehäuse
  6. Wasserkreislauf
  7. Die Halterungsmodule
  8. Software und Auswertungen
  9. Ablauf der Messungen
  10. Eigenbaukühler
  11. Schlusswort und Fazit
  12. Danksagung und Sponsoren




Grundgerüst und Gehäuse

Das Grundgerüst

Eines der größten Probleme bei physikalischen Kühlerprüfständen ist immer wieder die Frage der Lastaufbringung, um die Anpresskraft der Prüflinge auf den DIE-Simulator bei allen Tests konstant zu halten und dennoch alle Kühler testen zu können. Daneben musste der Prüfstand selbst in unmittelbarer Nähe zur Messtechnik und zum restlichen Kühlkreislauf aufgebaut werden. Unsere Lösung für die Entwicklung der MK-Kühlerprüfstation war, nach ausführlicher teaminterner Diskussion ein massives Prüfgestell, welches über die Möglichkeit zur Lastaufbringung verfügt und ein ebenso stabiles Gehäuse, welches den Rest der Technik aufnehmen sollte.
Das Prüfgestell für die Kühler musste sehr stabil sein und sich im Praxisbetrieb durch einfaches handling auszeichnen.

Uns war es sehr wichtig, dass alle Wasserkühler auf der Prüfstation stets mit der gleichen Anpresskraft getestet/belastet werden. Außerdem sollten sowohl Kühler mit zentralem Andruckpunkt als auch Wasserkühler mit den üblichen Halterungssystemen und zentralem Einlass geprüft werden können. Nur so können wir garantieren, dass gemessene Unterschiede ausschließlich auf die Eigenschaften und die Leistungsfähigkeit der getesteten Kühler zurückzuführen sind.

Bezüglich der Konstruktion des eigentlichen Prüfgerüstes für die Kühlerprüfstation nahmen wir gedankliche Anleihen bei einem bereits existierenden Prüfstand.
Ein weiterer Dank geht daher an dieser Stelle auch an MK-User “al_bundy”, der einer modifizierten Kopie seines Entwurfs zugestimmt und sich allgemein sehr kooperativ gezeigt hat :d:

Das Gerüst ist aus zwei kreisrunden Alu-Scheiben (200 x 20 Millimeter) und drei 200 Millimeter lange Alu-Sechskantprofile aufgebaut. Alle Teile sind fest miteinander verschraubt. Die Profile sind dabei in einem Winkel von jeweils 120° zueinander auf Boden und Deckplatte angeordnet, so dass der Zugang zum Prüfbereich aus allen Richtungen gut möglich ist. Auf der mittig gelochten Deckelplatte ist zusätzliche eine Gleitbuchse aus Messing angebracht, welche als Führung für die Stahlstange zur Lastaufbringung dient.

Auf der Bodenplatte wird die untere Halterung für den DIE-Simulator platziert.
Die Stahlstange ist mit einem Querloch und einem Bolzen ausgestattet auf dem sich Hantelscheiben auflegen lassen. Jede der fünf Scheiben bringt ein Gewicht von 5 Kilogramm auf die Waage. Die Gewichtskraft der Scheiben und der Stange drückt genau senkrecht auf die darunter platzierte Multi-Sockel-Halterung (optional auf eine Anpressspitze für Kühler mit Zentralandruck).

Unser Dank gilt an dieser Stelle dem MK-User “pan1c” für das Fertigen des Prüfgestells und das Abtreten der Bildrechte sowie an MK-User “Oma-Hans” für die Herstellung Überlassung der Anpressstange. :d:

Das folgende Bild zeigt den ersten Entwurf in pan1cs Werkstatt. Die Bodenplatte weist 3 zusätzliche Bohrungen auf, die ein Verschrauben des kompletten Prüfgestells mit der darunter befindlichen Arbeitsplatte ermöglichen.

Die Deckplatte in der Ansicht von unten. Die darüber angeordnete Messingbuchse zur Führung der Welle ist gleichfalls verschraubt:

MK-User braeter übernahm die Fertigung der Anpressspitze für Kühler mit zentralem Druckpunkt. Diese wird über ein M8-Gewinde mit der eigentlichen Welle verschraubt. Sie verjüngt sich einmal und nimmt als letzten Bestandteil eine M4-Gewindestange in variabler Länge auf. Diese Spitze wird im Normalfall nur für Eigenbau-Kühler mit zentralem Druckpunkt genutzt.

 

 

Das folgende Bild zeigt den Gesamtaufbau der MK-Kühlerprüfstation inklusive der fünf Hantelscheiben, die zusammen mit der Anpressstange und dem gezeigten Halterungsmodul eine Gewichtskraft von 300 Newton auf den CPU-Wasserkühler ausüben.

 

 

Nachdem erste Belastungstests mit dieser Anordnung bereits durchgeführt werden konnten, kam es zum Umzug des Teststandes und zum Aufbau eines ansprechenden und massiven Unterbaus, der abgesehen vom PC alle notwendigen Elemente der MK-Kühlerprüfstation zusammenfasst und das Prüfgerüst trägt. Ein besonderer Dank geht hierbei an DeriC aus dem MK-Team, der den Unterbau aufgebaut hat und viele verschiedene Bauteile beigesteuert hat.

Das folgende Bild zeigt die massive schwarze Arbeitsplatte des Prüfstandgehäuses mit den Aussparungen für den Ausgleichsbehälter (eine AC Aquatube in Delrin-Ausführung) sowie das MK-Lüftergitter Über welche der Unterbau bei beengten Platzverhältnissen am Aufstellungsort zusätzlich belüftet werden kann:

 

 

Die folgenden Bilder zeigen seitliche Einblicke in den Unterbau unter verschiedenen Blickwinkeln. Zu erkennen ist der 360er Tripple-Radiator mit Staubfiltern, das Netzteil, die WPS-Box und die Pumpe.
Im letzten Bild ist auch die höhenverstellbare Stütze unter dem Prüfgerüst gut zu erkennen. Für die Herstellung dieses Drehteils, das zur Abstützung des doch erheblichen Gewichts des Prüfgerüsts samt der Gewichte dient, geht der Dank an unser MK Teammitglied Riesenaxel 😉

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Comments

  1. Vielen Dank für die Beschreibung. Jetzt kann das “Wasserkühler” testen los gehen ! 😉

  2. Ist es ja schon, genaugenommen.

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